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Letzte Änderung
22.06.2017 20:39
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175 Jahre Arme Schulschwestern 


Aus Bayern in die Welt

Der in Bayern gegründete katholische Frauenorden der Armen Schulschwestern feiert sein 175-jähriges Bestehen.

Die Kongregation widmet sich weltweit der Erziehung und Bildung insbesondere sozial benachteiligter Mädchen und junger Frauen. Die Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau wollten „in Dankbarkeit auf die eigene Vergangenheit schauen und im Vertrauen auf Gottes Führung den Blick in die Zukunft richten“, sagte Provinzialin Schwester Salome Strasser laut Mitteilung vom Dienstag. Unter dem Motto „Reich gesegnet – mutig wagen“ feiert die Kongregation ihr Gründungsjubiläum am Freitag in München mit einem Festgottesdienst in der St. Jakobskirche und mit einem anschließenden Festakt.

Gegründet wurde der Orden am 24. Oktober 1833 im oberpfälzischen Neunburg vorm Wald von Karolina Gerhardinger, die als Ordensfrau den Namen Maria Theresia von Jesu annahm. Zehn Jahre später entstand eine weitere Niederlassung in einem ehemaligen Klarissenkloster in München. Das Schulkonzept der Gründerin war nach Angaben des Ordens ihrer Zeit weit voraus. Ihre Lehrpläne in der Pädagogik hätten über Bayern hinaus bis in die Vereinigten Staaten Anerkennung gefunden. Heute wirkten weltweit rund 3 600 Schulschwestern in mehr als dreißig Ländern.

Die Generalleitung der Kongregation hat ihren Sitz in Rom, zur Bayerischen Provinz gehören nach Angaben des Ordens rund 670 Schwestern. Die Armen Schulschwestern treten auch bei den Vereinten Nationen als anerkannte Nichtregierungsorganisation für die Rechte von Frauen und Mädchen ein.

Bericht: „Chamer Zeitung“, Bayern aktuell, Mittwoch, 22.10.2008

 

Link zur Kongregation der Armen Schulschwestern München:
http://www.schulschwestern.de/