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27.04.2017 17:47
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Fastengottesdienst

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Gedanken zum Sinn der Fastenzeit beim Gerhardinger-Gottesdienst
Den Alltag bewusst unterbrechen - Fastentüten für alle

    

Mit Gedanken zur Fastenzeit, vorgetragen durch eine Schülerin, begann der Gottesdienst für die Gerhardinger Schulfamilie in der Stadtpfarrkirche St. Jakob. So legt die Kirche die Zeit des Fastens auf 40 Tage und Nächte fest. Die Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt immer an einem Mittwoch und die Zahl 40  gilt als heilige Zahl, denn 40 Jahre wanderten die Israeliten durch die Wüste, 40 Tage fastete Jesus in der Wüste und 40 Tage nach der Auferstehung an Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt.

In der Fastenzeit waren die Christen an Verpflichtungen gebunden, wie Verzicht auf Fleisch, Mitfeier der Karwoche und der österlichen Gottesdienste und Teilnahme an der Osterbeichte. Fasten ist keine fromme Übung für Gott, fasten tut uns selber gut. Der Sinn des Fastens ist, dass der normale Alltag bewusst unterbrochen wird. 

Nach dem Bußakt nahm Kaplan Alexander Dyadychenko die vorgetragenen Gedanken in das Tagesgebet mit auf, ehe der Zelebrant in der Predigt sich und allen Kirchenbesuchern den Spiegel vorhielt. 

Danach trugen acht Mädchen ihre Fürbitten vor und verwendeten dabei verschiedene Symbole, die sich später in den über 600 vorbereiteten Fastentüten 2017 mit Anleitung wiederfanden: 

1. Heute tue ich jemandem etwas Gutes… 

2. Heute helfe ich…

3. Heute achte ich auf…

4. Heute verzichte ich auf …

5. Heute freue ich mich an…

6. Heute unternehme ich etwas mit… 

7. Heute erinnere ich mich an…

8. Heute gönne ich mir Ruhe! 

So kann jeder für jeden Tag eine Aktion neu wählen und schon an den Symbolen erkennen, wofür er sich entscheidet. 

Die musikalische Umrahmung des diesjährigen Fastengottesdienstes hatten die Gerhardinger-Chöre unter Leitung von Christa Riedle und Richard Werner. Nach dem Schlusssegen verteilten die „Körbchenmädchen“ an den Kirchenausgängen an jeden Besucher seine persönliche Fastentüte 2017, vorbereitet vom Team der Gottesdienstwerkstatt unter Inge Huber.

Franz Summerer

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