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Letzte Änderung
20.07.2018 13:13
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Geschichte erleben


Grafenried - nach dem 2. Weltkrieg verlassen und zerstört –
heute Begegnungsort für deutsche und tschechische Schüler
Schüler des J.-Š.-Baar-Gymnasiums und der Gerhardinger Realschule
erleben Geschichte vor Ort

 
Die Schülerinnen und Schüler der Gerhardinger-Realschule Cham und des Jan-Šimon-Baar Gymnasiums vor den Ausgrabungen der Dorfkirche von Grafenried.

 

In der Jugendbildungsstätte Waldmünchen trafen sich die Schüler der beiden Partnerschulen in Cham und Domažlice mit ihren Lehrkräften Petra Váchalová, František Novák und Sven Plötz. Die Begegnung fand im Rahmen des Projekts „Begegnungsraum Geschichte“ statt, welches gemeinsam von den Lehrstühlen für Didaktik der Geschichte an der Universität Passau und der Südböhmischen Universität in Budweis organisiert wird. 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Markus Ackermann wurde durch Sprachanimationen und kooperative Spiele das erste Eis gebrochen. Die Schüler beschäftigten sich anschließend mit der Geschichte des „verschwundenen Dorfes“ Grafenried in gemischten Kleingruppen und entdeckten die Geschichte des „eisernen Vorhangs“ im Grenzland- und Trenck-Museum. 

Nach dem Mittagessen, gesponsert von den „Sparkassen im Landkreis Cham“, brachen die Schülerinnen und Schüler nach Untergrafenried auf, von wo aus sie nach einer kurzen Wanderung Grafenried erreichten. Hier erforschten sie unter Anleitung der Dozenten der Uni Passau die Ausgrabungen und die Geschichte des Dorfes. Zum Schluss hatte jede Gruppe einen Dorfplan erstellt. Ziel des Projekts ist es Schülern die deutsch-tschechische Geschichte vor Ort und mit allen Sinnen zu vermitteln.

Das Projekt der Universitäten Passau und Budweis wird von der Europäischen Union und der Bayerischen Sparkassenstiftung gefördert.

Sven Plötz