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28.05.2017 20:03
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9. Klassen


Compassion:
Gerhardinger-Mädchen für ihr soziales Engagement ausgezeichnet

Dank für Einsatz beim Compassion-Projekt

Mit einem Zertifikat wurden die 26 Schülerinnen der Klasse 9 e abschließend für ihren Einsatz beim Sozialprojekt Compassion belohnt. Gerhardinger-Schulleiter Josef Krauß sprach den Mädchen seinen Dank für ihr Engagement aus.

Sie hatten in einem 14-tägigen Praktikum Erfahrungen ganz anderer Art im Umgang mit Menschen in Seniorenheimen, Behindertenwerkstätten und Krankenhäusern im Landkreis Cham gesammelt und dabei sogar freiwillig auf eine Woche der Osterferien verzichtet.

Organisator Franz Summerer gab nach Auswertung aller Beurteilungsbögen erfreut die Rückmeldung weiter, dass alle besuchten Einrichtungen und Institutionen voll des Lobes über die Mädchen waren und jederzeit im nächsten Schuljahr wieder um Praktikumsplätze nachgefragt werden kann.

Franz Summerer


Gerhardinger-Schülerinnen machten Erfahrungen für das Leben!
Sozialpraktikum Compassion beim Projekttag nachbereitet

Die 26 jungen Damen der Klasse 9 e der Gerhardinger-Realschule hatten sich die 14-tägige Teilnahme am Compassion-Projekt vielleicht etwas einfacher vorgestellt, aber dann "…haben wir Erfahrungen für das Leben gemacht, die werden wir nie vergessen"!

Beim abschließenden Projekttag am vergangenen Montag sprudelten die Erlebnisse und Eindrücke nur so durch das Klassenzimmer, die Schülerinnen gaben jeweils persönliche Erfahrungsberichte ab und gestalteten begeistert gemeinsam eine Plakatwand zur Visualisierung. "Die Zeit möchte ich nicht missen, aber am Anfang war es schon hart" - so und ähnlich lauteten die Kommentare der Mädchen, die in neun verschiedenen sozialen Einrichtungen im gesamten Landkreis Cham eingesetzt waren.

Compassion, ein Praxis- und Unterrichtsprojekt sozialen Lernens, hat zum Ziel die Entwicklung sozialverpflichteter Haltungen wie Solidarität und Hilfsbereitschaft, Kooperation und Kommunikation in einer Haltung des Erbarmens und der Zuwendung mit jenen, die sich aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr selbst helfen können. Als markanter Bestandteil sollen den Schülerinnen Einblicke und Erfahrungen in Lebensbereiche und -situationen gegeben werden, die außerhalb ihres Alltags liegen.

So hatte Lehrkraft und Organisator Franz Summerer die Institutionen auch nach geographischen Gesichtspunkten zum Heimatort der Mädchen ausgesucht, denn in den Osterferien mussten sich die Schülerinnen selbst Beförderungsmöglichkeiten suchen.

In folgenden Einrichtungen waren die Gerhardinger-Mädchen eingesetzt: BRK-Seniorenheim Waldmünchen, Kreiskrankenhaus Cham, KKH Roding, Seniorenheim St. Michael Cham, Pflegestift Pro Curand Cham, BRK Seniorenheim Furth im Wald, Caritas Altenheim Eustachius-Kugler-Haus Roding, Klinik Heiligenfeld Waldmünchen und Behinderten Werkstätten Cham-Janahof, deren Leitungspersonal voll des Lobes über die Praktikantinnen war, wie aus den Beurteilungsbögen ersichtlich ist. Betreut wurden die einzelnen Gruppen zudem von einer als Mentor/in eingesetzten Lehrkraft.

"Es ist mir schon sehr zu Herzen gegangen, wie dankbar die Menschen waren, wenn man einfach Zeit für sie hatte. Eine alte Frau hat mir ihre ganze Lebensgeschichte erzählt, ich musste bloß zuhören. - Da braucht man vielleicht viel Geduld: Ich habe zwei Stunden lang einer Patientin dabei geholfen, zu trinken. - Einfache Spiele, immer wieder erklären und immer wieder vormachen, auch wenn es nicht klappte, zum Schluss waren alle stolz und froh, weil wir einfach halt gespielt haben. Windeln, Waschen und Essen eingeben waren schon hart …"

So und ähnlich begannen die Berichte der Mädchen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen bei der Mithilfe in der Pflege und Versorgung der ihnen anvertrauten Mitmenschen, die sie aus dankbaren Augen anstrahlten.

Nach Auswertung aller Berichte und Beurteilungsbögen werden die Mädchen ein Zertifikat überreicht bekommen, mit dem ihnen Schulleiter Josef Krauß im Namen der Gerhardinger-Realschule für ihr Engagement dankt.

Franz Summerer


Schülerberichte:

Seniorenheim St. Michael, Cham:

Am 26.04.2011 um kurz vor 9 Uhr betraten wir, Stefanie Hupf, Yvonne Mutterer und Julia Haller aufgeregt das Seniorenheim St. Michael in Cham. Dort empfing uns freundlich die Heimleiterin Fr. Lobmeyer. Sie führte uns zu den einzelnen Stationen des fünfstöckigen Hauses und stellte uns unsere Betreuer für die kommenden Tage vor. Bevor wir mit der Arbeit begannen, wurden wir zur Schweigepflicht belehrt. Danach wurden wir sofort in das Team der Pflegefachkräfte und sozialen Betreuer eingebunden. Unsere Tätigkeiten bestanden darin, die Senioren zu waschen, mit ihnen zur Toilette zu gehen, Frühstück und Mittagessen auszuteilen und ggf. einzugeben und mit den noch etwas rüstigeren Senioren Spiele zu spielen, mit ihnen zu basteln oder einfach mit ihnen zu sprechen. Für uns war es eine tolle neue Erfahrung. Am Anfang war alles etwas ungewohnt, aber zum Schluss haben wir auch gemerkt, dass manche Senioren auch traurig darüber waren, dass wir sie wieder verlassen mussten. Diese zwei Wochen werden uns im positiven Sinne in Erinnerung bleiben.

Julia Haller


Praktikumsbericht BRK-Pflegezentrum Furth im Wald

Bei unserem sozialen Praktikum im BRK-Pflegeheim in Furth im Wald haben wir einen Einblick in die Arbeit eines Altenpflegers bekommen. Anfänglich war es schwer für uns mit den Arbeiten klar zu kommen, aber mit der Zeit wurde es besser.

Morgens mussten wir die Personen wecken und anziehen, manchmal auch duschen. Nach dem Aufstehen gaben wir den Bewohnern das Frühstück ein. Danach brachten wir manche der alten Menschen zur Beschäftigungstherapie. Inzwischen machten wir die Betten. Auch das Einräumen der Wäsche war eine unserer Aufgaben.

Um ca. 11:00 Uhr deckten wir den Tisch zusammen mit einem der Bewohner. Danach teilten wir das Essen aus und mussten es zum Teil den Bewohnern eingeben. Nach dem Mittagessen brachen wir einige Bewohner wieder zu Bett. Um 14:30 Uhr gab es Kaffee, den wir auch eingeben mussten.

Arbeitszeit:
Mo - Fr.: 08:30 Uhr - 14:30 Uhr 

Schönberger Stefanie und Spindler Lisa


Compassion-Bericht: BRK Waldmünchen

Zwei Wochen habe ich im BRK Seniorenheim Waldmünchen verbracht. Die 1. Woche vom 26. bis 29. April war ich auf der 2. = Schwerstpflegestation, in der Pflege tätig. Die 2. Woche war ich dann auf der Demenzstation (Station 4). Dort war ich sowohl in Pflege als auch in Betreuung eingesetzt. In den ersten zwei Tagen fiel es mir schwer, die alten Leute zu wickeln und bei der Pflege zu helfen, da ich mit den Pflegern in ihre Routine und deren gewöhnlichen Abläufe von Anfang an dabei war. Jedoch hatte ich dann am Ende der Woche schon vieles gelernt und konnte den Pflegern behilflich sein beim Waschen, Wickeln und bei vielen anderen Tätigkeiten. Essen einzugeben hat mir keine Probleme bereitet, sondern ich habe gemerkt, dass sich die Leute freuen, wenn sich jemand Zeit nimmt und nicht hetzt. Ich durfte alles selbst aufschreiben, wie viel die jeweilige Person getrunken oder gegessen hat. Die meisten Leute sind bettlägrig. Mit den anderen Personen der Station bin ich nach draußen gegangen oder habe mit ihnen geredet. In der 2. Woche auf der Demenzstation merkte ich, dass dies eine komplett andere Welt ist. Die Leute der 2. Station wollen eher Abstand, doch die Dementen haben meine Hand genommen und sind meist aufgeschlossen und wollen jemanden, der für sie da ist. Ich bin  mit den Bewohnern spazieren gegangen und habe mich gut mit ihnen unterhalten. Viele wollten jedoch immer nach Hause und haben gemeint, dass sie arbeiten müssen. In dieser Situation habe ich die Leute beruhigt und habe sie aufgemuntert. Nach kurzer Zeit hat man sich an die Leute gewöhnt. Außerdem habe ich Zimmer geputzt und in der Küche beim Abwaschen und Austeilen der Mahlzeiten geholfen. Ich habe mit den Bewohnern viel Spaß gemacht und sie viel zum Lachen gebracht. Resultat ist, dass diese 2 Wochen eine gute Erfahrung für mich waren und ich viel gelernt habe. Jedoch hat es mich in einigen Situation sehr berührt und mir tat es leid, wie manche Menschen im Alter leben müssen.

Sarah Schmidtler


Pro Curand, Cham

Am 26.04.2011 war unser erster Praktikumstag im Seniorenheim "Pro Curand". Zunächst teilten uns die Schwestern auf die vier Etagen auf und gaben uns Aufgaben wie Ball und „Mensch ärgere dich nicht“ spielen, mit alten Leuten unterhalten, Zeitung lesen oder mit Leuten im Garten rumfahren, aber auch Betten putzen und Zimmer aufräumen gehörte zu unseren Aufgaben.

Später gingen wir alle zur Gymnastik, die den alten Leuten sehr viel Spaß machte. Nach der Gymnastik brachten wir die Leute auf die Verschiedenen Stationen zurück wo wir ihnen dann das Mittagessen servierten. Manche Menschen waren nicht fähig ihr Essen selbstständig aufzunehmen, also halfen wir ihnen indem wir ihnen das Essen eingaben. Nach dem Mittagessen putzten wir noch die Küche und brachten die Leute auf ihre Zimmer. Anschließend gingen wir dann ins Bastelzimmer wo wir Kraniche zur Dekoration für die Aufenthaltsräume bastelten.

Wir vier fühlten uns anfangs ein bisschen unwohl und waren ein bisschen geschockt von den schlimmen Schicksalen mancher Menschen dort. Aber nach ein paar Tagen haben wir uns schön langsam daran gewöhnt und der Alltag kehrte ein.

Die zweite Woche verlief dadurch ruhiger und machte uns dann doch noch jede menge Spaß. Wir konnten einiges erleben und lernen und sind dankbar dieses Praktikum bekommen zu haben.

Lena Neft


Behindertenwerkstätten, Cham

Am 26.04 bis zum 06.05 absolvierte ich ein soziales Praktikum in der Behindertenwerkstätte in Cham-Janahof. In den ersten Tagen beobachtete ich den Tagesablauf in der Gruppe in die ich eingeteilt wurde. Zu meinen Aufgaben gehörte das Beschäftigen der geistig und körperlich behinderten, da diese nur betreut wurden und nicht gearbeitet haben. Ich half ihnen beim Essen, beim Toilettengang und bei verschiedenem Basteln oder Malen. In der Zeit lernte ich viel dazu, z. B. den Umgang mit behinderten Menschen. Ich denke im alltäglichen Leben wird man oft damit konfrontiert jedoch will man als „normaler“ Mensch sich nicht wirklich damit befassen. Doch das Praktikum hat mir gezeigt wie menschlich das alles doch ist, es hat mir auch gezeigt, dass ich mich wirklich für einen sozialen Beruf interessiere.

Karina Kejker


Krankenhaus Roding

In den Osterferien dieses Jahres durften wir zwei Wochen lang ein Sozialpraktikum im Krankenhaus Roding besuchen.

Wir wurden auf die Stationen der Inneren Medizin und AHB (Rehabilitation) verteilt. Die Krankenschwestern nahmen uns gleich sehr freundlich auf und zeigten uns ihre täglichen Aufgaben. Anfangs traute man sich noch nicht so richtig mit anzupacken, doch dies änderte sich schnell. Schon bald hatten wir richtig Spaß daran, den Patienten etwas Gutes zu tun.

Zu unseren Aufgaben zählten beispielsweise Essen und Getränke verteilen, Speisesaal aufräumen, Patienten waschen oder auf die Toilette begleiten, Neuzugänge abholen und auf ihr Zimmer bringen, Betten machen oder frisch beziehen, Blutdruck, Puls und Blutzucker messen und Botengänge erledigen. Vor allem die älteren Patienten freuten sich jeden morgen riesig uns zu sehen.

Am Ende waren wir uns einig, diese zwei Wochen sind viel zu schnell vergangen. Es war ein schönes Erlebnis und man konnte viele tolle Erfahrungen sammeln, besonders für die anstehende Berufswahl war dieses Praktikum ganz hilfreich.

Teresa Schweiger, Marion Feldbauer und Jenny Drexler


Heiligenfeld Klinik in Waldmünchen

Vom 26. April bis 6. Mai 2011 durften wir, Anja Heidinger, Vanessa Preißer und Lisa Rügheimer in der Heiligenfeld Klinik in Waldmünchen ein Sozialpraktikum absolvieren. Diese Klinik ist eine Fachklinik für Erwachsene, Eltern, Kinder und Jugendliche zur psychosomatischen Krankenhausbehandlung und psychosomatischen Rehabilitation. Durch Einzel-, Kreativ-, oder Gruppentherapien wird den Menschen zu einem Neuanfang verholfen.

Die Patienten haben einen strukturierten Tagesablauf und ein individuell angepasstes Programm, wobei sie sich gegenseitig unterstützen.

Wir waren in der Kindertherapiestätte (KiTS) die sich in drei, nach dem Alter orientierenden Gruppen unterteilt. Die 3 bis 6-Jährigen sind in der „Grashüpfergruppe“, wo Lisa und Vanessa untergebracht waren. 6 bis 10-Jährige in der „Schmetterlingsgruppe“ welche Anja mitbetreute. Die „Kängurugruppe“ besteht aus den Kindern im Alter von 11 bis 14 Jahren.

Unsere Aufgabe bestand hauptsächlich darin, mit den Kindern zu spielen, sowie die Gruppenräume vorzubereiten und das Verhalten der Kinder zu beobachten. Zweimal in der Woche fand eine sog. „Großgruppe“ statt, in der die Probleme aller Patienten besprochen und Rückmeldungen von anderen gegeben wurden.

Die zweite Woche war eine I-Woche, in der intensiver mit den Patienten gearbeitet wurde. Unter anderem wurden die Kinder gefilmt und anschließend ihr Verhalten mit den Eltern besprochen. Wir fanden es sehr spannend genau diese besondere Woche miterleben zu dürfen. Das gesamte Praktikum war lehrreich und wir sammelten dadurch viele neue Erfahrungen.

Es ist in jeder Hinsicht weiter zu empfehlen.

Lisa Rügheimer, Vanessa Preißer und Anja Heidinger


Krankenhaus Cham

Anstrengend aber eine wertvolle Erfahrung - so bezeichnen die fünf Mädchen der Gerhardinger Realschule, Elena Paulus, Anna Althammer, Julia Hajek, Lisa Günther und Teresa Edenhofer die zwei Wochen, die sie als Praktikanten im Krankenhaus verbrachten. Obwohl es eine Zeit lang dauerte, lebten sich alle im Alltag des Krankenhaus Cham ein. Das einzige über dass sich die Fünf bis zum Schluss beschwerten, waren die knielangen Mäntel und die Hose, die einfach nicht bleiben wollte wo sie sollte.

Zu ihren Tätigkeiten gehörte sich um den Patienten zu kümmern wie z. B. öfter nachschauen, wie das Wohlbefinden der Patienten ist, auf die Glocke gehen und dem Anliegen und den Wünschen gerecht zu werden. Vor allem beim Waschen der Patienten helfen und auf die Toilette begleiten forderte vieles von den Jugendlichen und gestaltete den ersten Tag schwer doch schon im Laufe der folgenden Tage verrichteten sie diese ohne Probleme.

Eine der fünf Praktikantinnen äußerte sich folgendermaßen: "Schön war es schon aber ich freue mich trotzdem wieder auf die Schule und weiterempfehlen würde ich es auf jeden Fall. Für die, die sich für den Beruf der Krankenschwester  interessieren, werden diese zwei Wochen ein Traum", die andern Vier äußerten sich ähnliche und waren froh sich für das Projekt "Compassion" zu entscheiden.

Was sie trotzdem noch erwähnen wollen ist, dass der Beruf der Krankschwester nicht zu jeder passt und dass einige an diesem Praktikum evtl. keinen Gefallen finden, aber jede würde es weiterempfehlen, dass sie diese soziale Wochen machen und ausprobieren ob der Beruf für einen geeignet ist.   

Teresa Edenhofer


Caritas Altenheim Roding

Anfangs war es schon ein kleiner Schock für uns. Nachdem wir dem Personal vorgestellt und das Heim kurz besichtigt hatten, ging es sofort los. Wir wurden auf die Pflege- und Betreuungstation verteilt und hatten gleich etwas zu tun.

In der Pflegestation war gerade Badetag, die Senioren wurden gebadet, aus der Wanne gehoben, abgetrocknet und angezogen. In der Betreuung ging es darum, sich mit älteren Menschen, die nicht mehr aus dem Bett kommen, zu beschäftigen. Man las ihnen aus Büchern vor redete mit ihnen über die neuesten Ereignisse oder hielt ihnen einfach nur die Hand.

Mittags wurde auf beiden Bereichen geholfen, das Essen einzugeben und aufzupassen, dass jeder sein Teller und Becher leert. Anschließend machten die meisten Bewohner ein Mittagsschläfchen. Diese Zeit wurde genutzt, um alles für das Nachmittagsprogramm vorzubereiten.

Dieses bestand entweder aus einer Hauswirtschaftsgruppe, in der Kartoffeln geschält wurden, einer Musikgruppe, einer Bastelgruppe oder einem Gedächtnistraining, wie ein Kreuzworträtsel oder Wortspiele.

So ein Praktikum erfordert schon eine Menge Mut, Zivilcourage, Geduld und vor allem Mitgefühl. Obwohl wir immer entscheiden konnten, ob wir eine bestimmte Arbeit machen wollen oder nicht, waren wir doch anfangs sehr irritiert. Viele kennen es einfach nicht, dass ihre Großeltern sich nicht mehr bewegen können und gepflegt werden müssen. Jedoch war es trotz allem eine tolle Erfahrung, vor allem als man mit der Zeit merkte, wie die Leute anfangen einem zu vertrauen, und wie sie sich freuen, wenn man etwas mit ihnen unternimmt und wenn man einfach helfen kann, wo jemand Hilfe braucht.

Sabrina Janker


Bewerbungsseminar

Am Donnerstag, den 05.05.11, stand für die Klasse 9 c ein Bewerbungsseminar auf dem Stundenplan. Um acht Uhr begann das Seminar mit einer kurzen Vorstellung der Kursleiterinnen, Frau Regina Brem und Frau Sonja Wutz, durch Frau Lankes. Anschließend wurde aber gleich klar gestellt, dass wir die mit Regina und Sonja anreden sollten.

Weiter ging´s mit einem Vortrag über das Wo?, Wann? und Wie? von Bewerbungen und Bewerbungsgesprächen. Dabei gaben sie uns auch einige nützliche Tipps, was man auf gar keinen Fall tun sollte, wie z. B. seine Hand nur ganz leicht in die Hand des Gegenüber legen, da dies Unsicherheit ausstrahlt. Dabei sollte man seinem Gegenüber in die Augen schauen, dies allerdings nicht zu sehr übertreiben.

Nach der 45-minütigen PowerPoint-Präsentation kamen die "interessanteren" Teile des Seminars. Die darauffolgenden zwei Schulstunden verwendeten wir für die Bearbeitung eines Eignungstestes, den Sonja und Regina uns ausgeteilt hatten und bei dem einige knifflige Aufgaben zu lösen waren.

Anschießend wurde eine kleine Gruppe unserer Klasse aufgefordert über ein Thema zu diskutieren, wie es auch im Assessment Center erwartet wird. In einem Assessment Center erwarten einen verschiedene Übungen, wie eben Gruppendiskussionen, Rollenspiele oder ein Interview.

Nach der Pause wurde nochmals eine Gruppendiskussion durchgeführt. Das Thema war „Bauen Sie eine Stadt – was benötigt man und wo baut man es hin?“. Der letzte Teil war ein Einzelbewerbungsgespräch mit Regina und einige, einzelne Fragen an spontan ausgewählte Schülerinnen der Klasse. Am Schluss bekamen wir noch einen Ausdruck der gesamten PowerPoint-Präsentation auf der sich alle Informationen nochmals vorfanden.

Auf jeden Fall hat uns allen das Seminar sehr gut gefallen und wir hoffen, dass wir bei unserer Bewerbung keine Fehler machen werden.

Helena Rackl

 


9 c: Projekttag

"Tourist Information" - Gerhardinger Cham international präsentiert
Fiktive Städtepartnerschaften als Projekt vorgestellt

Die Klasse 9 c der Gerhardinger-Realschule Cham mit ihrem Klassleiter Richard Werner war heuer dazu ausersehen, die vom Kultusministerium vorgegebene Projektpräsentation durchzuführen.

Dabei agierten die 22 jungen Damen als Vertreterinnen der "Tourist Information" des Landratsamtes Cham und stellten sechs internationale Städte vor, mit denen Cham eine fiktive Partnerschaft eingehen soll.

So mussten die Schülerinnen Carcassonne, Marseille, Paris, St. Ives in Cornwall, Dublin und London dem Publikum näher bringen. Dabei hatten die Mädchen in Gruppen unter der Leitung ihres Projektmanagers Richard Werner akribisch recherchiert und zahlreiche Details "ihrer Stadt" aus Historie, Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten mit Stadtrundfahrt mit Informationen aus Wirtschaft und Geographie zu äußerst sehenswerten und kurzweiligen Vorführungen kombiniert.

Schulleiter Josef Krauß gratulierte den Teams zu den hervorragenden Leistungen und zeichnete die einzelnen Akteure mit einer Urkunde aus.

Franz Summerer


"Tourist-Information" des Chamer Landratsamtes arbeitet international
Projekt der besonderen Art der Gerhardinger-Realschule Cham

Eine schier unglaubliche Leistung boten die Mädchen der Klasse 9 c der Gerhardinger-Realschule Cham, als sie die Ergebnisse eines Projektes der ganz besonderen Art nach einem vorgegebenen Szenario der Öffentlichkeit präsentierten. Die Schülerinnen arbeiteten demnach fiktiv für die "Tourist-INFORMATION" des Landratsamtes Cham und stellten auf der regionalen Verbraucherausstellung - der "ChamlandSchau" - sechs angenommene internationale Partnerstädte Chams vor.

Unter der Regie ihres Klassenleiters und Projektkoordinators Richard Werner hatten die 22 jungen Damen nach den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus in Dreier- bzw. Vierergruppen wochenlang akribisch recherchiert und zahllose Informationen zu Beifall umjubelten Präsentationen verarbeitet.

So hatten sich die "Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Cham" jeweils eine attraktive Stadtrundfahrt in London, Dublin, St. Ives in Cornwall, Paris, Marseille und Carcassonne überlegt, dabei mussten die wichtigsten bzw. interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Umgebung berücksichtigt werden. Zur  Optimierung der Werbung wurde natürlich auch ein ansprechender Flyer für die Besucher der Messe (ChamlandSchau) entworfen, der Prospekt enthielt alle Informationen der Rundfahrt in komprimierter Form -  manches reale Tourismusbüro könnte von den Anregungen nur profitieren! Jede Schülerin musste ein Portfolio bzw. ein Projekttagebuch als Grundlage der Prozessbewertung führen. Unterhaltsame Kurzfilme, teamgerechte dynamisch angelegte Gruppenpräsentationen unter adäquatem Medieneinsatz mit kurzweiliger Moderation der einzelnen Beiträge durch Gruppenmitglieder (keine Einzelreferate!) führten zu einer hervorragenden Bewertung durch die Jury.

So wurde in der zum Land passenden Kleidung ein lustiges Rollenspiel in der Landessprache in das Programm eingebaut, wobei eine Szene mit einer bekannten Persönlichkeit geboten wurde, von Shakespeare at the London Globe bis Oscar Wilde and the Ghost of Canterville, Merlin und die Ritter der Tafelrunde, Louis XIV. – la levee du roi oder une star de rugby und Olivia Ruiz reichte die Palette.

Aber auch geschichtliche Ereignisse, welche die Stadt und ihre Umgebung prägten, wurden recherchiert, von Heinrich VIII., dem Tower und Hampton Court, über die Auswanderungswelle irischer Emigranten nach Amerika um die Jahrhundertwende bis hin zu William the Conqueror and 1066, der französischen Revolution und dem Sturm auf die Bastille und Clary Desiree, einer Seidenhändlerstochter, die als Verlobte Napoleons spätere Königin von Schweden wurde.

Natürlich musste auch zu Kunst und Kultur (Mode) bzw. Essen und Trinken recherchiert werden, so veranstaltete das Londonteam ein Essen mit Jamie Oliver, in Dublin gings in das Kulturviertel „Temple Bar“ and „The Dubliners“ und Paris präsentierte Coco Chanel. In Marseille gab es zur berühmten Bouillabaisse das Rezept und in Carcassonne wurde Petanque gespielt, während in St. Ives die wichtige Rolle Cornwalls in der englischen Literatur belegt wurde.

Aber auch zu Technik  und Wissenschaft bzw. Industrie und Handel wurden vielfältige Informationen gesammelt. So besuchten die Londoner das Science Museum, während die Schotten das Guinness mit Brauereimuseum und den Georgianischen Baustil vorstellten, ging man in Cornwall auf das Eden Projekt ein. Natürlich wurde für Paris der Louvre - La Joconde - gezeigt, während Olympique Marseille den sportlichen Sektor ins Spiel brachte, aber auch Le Vieux Port und  Hip-Hop IAM und für Carcassonne der Tourismus in der Region mit Pont du Gard eine wichtige Rolle spielt.

Schulleiter Josef Krauß war begeistert von gezeigten Leistungen der "zukünftigen Tourismusbüro- und Werbeagentur-Leiterinnen" und versprach eine Überraschung für die Zertifikatübergabe.

Franz Summerer


Klasse 9 a besuchte die Firma Krones AG in Neutraubling

28 Schülerinnen der Klasse 9 a besuchten zusammen mit ihrem Klassenleiter Albert Degenhart und ihrer TZ–Lehrerin Sabine Kraus-Preischl am 11. Juli 2011 die Firma Krones AG in Neutraubling. Die Mädels der Gerhardinger-Realschule konnten einen Einblick in die Herstellung von PET-Flaschen gewinnen.

Nach der Begrüßung durch einen Ausbilder fand zunächst in einer Powerpoint-Präsentation zur Krones AG, ihrer Geschichte und deren Ausbildungsberufen statt. Dabei ging es um den Werdegang und die Idee von Hermann Kronseder bis hin zur Krones AG mit weltweiter Marktführung. Außerdem wurden die verschiedenen Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Firma näher gebracht.

Anschließend erkundeten wir den Betrieb, wo wir Maschinen sahen, die in einem Arbeitsschritt PET-Flaschen produzieren, diese füllen und etikettieren können. Zuletzt wurde die riesige Lagerhalle mit Ersatzteilen erkundet. Dann ging es nach einem informativen und lehrreichen Vormittag mit dem Bus in Richtung Donau-Einkaufszentrum, wo wir die Zeit bis15 Uhr zur freien Verfügung hatten. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück nach Cham.

Katharina Feldmeier, 9 a


9 e: Rhaner Bräu:

„Wie wird aus Hopfen Bier?“ -  Nachdem diese Thematik in einem Referat im Unterricht theoretisch abgehandelt worden war, erlebten die Schülerinnen der Klasse 9 e der Gerhardinger-Realschule Cham zum Jahresende einen Erdkundeunterricht besonderer Art, nämlich die Betriebsbesichtigung der Rhanerbrauerei. Wir trafen uns mit  unserem Lehrer Franz Summerer an der Florian-Geyer-Brücke zur Abfahrt nach Rhan.

Nach ungefähr 20 Minuten erreichten wir voller Neugier unser Ziel: Das Rhanerbräuhaus. Herr und Frau Plößl („Herr und Frau Rahner“), die Inhaber der Brauerei, warteten bereits und begrüßten uns freundlich. Nach einer kurzen Einführung bekamen wir in einem Vortragsraum einen kurzen Einblick in die Geschichte des Rhanerbräus.

Im Jahre 1283 wurde die Brauerei das erste Mal urkundlich erwähnt, und so gehört sie zu den 10 ältesten Brauereien des Erdkreises, von denen heute nur noch 5 existieren. Damals war die Brauerei im Besitz von Heinrich Präu. Bierbrauen war zu dieser Zeit noch Schwerstarbeit: Es gab noch keine Rohrleitungen, es wurde mit Holz geheizt und das Wasser von Felsquellen geholt.

Um das Jahr 1750 zog der gefürchtete Franz von der Trenck an Rhan vorbei. Während Cham damals verwüstet wurde, verschonte er Rhan wegen des guten Bieres. Einige Generationen später kaufte Bruckmeiyer einen Erbrechtsbrief, und begann damit die Tradition der ältesten Familienbrauerei Ostbayerns. Firmeninhaber Dr. Alois Plößl betonte bei seinem Vortrag: „Wo Rahner drauf steht, ist auch Rhaner drin!“

Nach diesen geschichtlichen Informationen wurden uns noch die Brauereiräume, die Flaschenfüllanlage sowie der Hof mit den Lagerhallen gezeigt. Dort steht auch der größte Bierkasten der Welt, mit einer Höhe von 6,50 m. In ihm befindet sich eine Biomasse-Heizzentrale, mit der die Brauerei beheizt wird.

Zum Abschluss bekamen wir im Gaststüberl noch eine kleine Brotzeit spendiert, mit der wir die Betriebsbesichtigung ausklingen ließen. Auch Herr Summerer war der Meinung, dass der Tag bzw. die Exkursion gut gelungen war.

Franz Summerer


 

Klasse 9 c: Projekttag
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