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22.08.2017 19:34
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6. Klassen:

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6 b: Chortage

Die Chortage der Klasse 6 b


Als die Mädchen der Klasse 6 b am Donnerstagmorgen in der Schule ankamen, probten sie zuerst die Lieder für die nächsten anstehenden Auftritte. In den Pausen, in denen es Obst, Joghurt und Wurstbrote zum Essen gab, hatten die Schülerrinnen viel Spaß.

Nach dem Mittagessen sangen sie Karaoke, dies war sehr lustig. Bevor sie zum Abendessen gingen, schlugen die Mädchen ihr Nachtlager in der Turnhalle auf. Sie wanderten zur Klostermühle und aßen dort Schnitzel mit Kartoffeln und verschiedenen Salaten.

Nach dem Abendessen tanzten alle den Tanz zu dem Lied „Gentelman“, die Klasse hatte gute Laune. Danach gingen die Schülerinnen zurück in die Schule und schauten den Film „Wild Child“ an. Um 22 Uhr sollte eigentlich Nachtruhe sein, doch es wurde viel viel später und Frau Riedle hatte zu tun die Klasse ruhig zu halten.





Sophia Plötz

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6. Kl.: Beim "Hacker"

Alle Schülerinnen unserer 6. Klassen waren am Dienstag, 30.04.2013, am  Frauenhofer-Gymnasium bei einem sehr interessanten Schülervortrag.

Thema: „Fun und Risk im Netz“.  Straubinger Tagblatt und Sparkasse hatten den „Profihacker“  Erwin Markowsky eingeladen.

Zwischen Staunen und Betroffenheit
Ein „Hacker“ sagt 750 Chamer Schülern, was sie mit Handy und Internet beachten sollten

Julia und Carina staunten nicht schlecht über die Hackertricks von Erwin Markowsky.(Foto: David Voltz)



Früher wäre einer wie er wohl im rauchgeschwängerten Hinterzimmer gesessen und hätte auf seine Tastatur eingehämmert in der ständigen Angst, in Handschellen abgeführt zu werden. Am Dienstag hat Erwin Markowsky in der Chamer Fraunhofer-Sporthalle 750 Sechst- und Siebtklässler aus allen Chamer Schulen mit Hacking-Tricks in seinen Bann gezogen. Möglich machten das die "Chamer Zeitung" und die Sparkasse Cham.

Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit jeder Menge Witz und einer gehörigen Portion Fachwissen gelang es dem IT-Sicherheitsexperten, das junge Publikum für die Risiken im Umgang mit Handy und Internet zu sensibilisieren. Das Thema war Programm: "Fun and risk im Netz".

Abhören leichtgemacht

Gleich zu Anfang verblüffte der Mann mit dem roten Kapuzenpulli, indem er per Beamer an die Leinwand werfen ließ, wer im Raum gerade sein Handy eingeschaltet hatte. Geradezu kinderleicht mutete es an, Daten und Nachrichten von gehackten Handys auszulesen. Selbst das Abhören von Gesprächen, die gar nicht über das Mobiltelefon, sondern nur in "Anwesenheit" eines Handys geführt werden, stellte kein Problem dar. Für die beiden Lehrkräfte, die sich dafür zur Verfügung stellten, gab es einen Riesenapplaus. Ratschläge des Fachmanns an alle Handynutzer: Laufend die Updates von der Internetseite des Herstellers herunterladen, Bluetooth immer ausschalten oder auf unsichtbar stellen, wenn es nicht benötigt wird und höchste Vorsicht bei Kurznachrichten (SMS) von einem unbekannten Absender walten lassen.

Dass es für den versierten Hacker kein Problem darstellt, eine SMS unter falschem Absender zu verschicken, zeigte Markowsky zwei Mädchen. Carina konnte es kaum glauben, dass nicht Julia, sondern der "alte Mann" die SMS an sie abgesetzt hatte. Gerade in sozialen Netzwerken, so Markowsky, sollten die jungen Leute besonders aufpassen, um nicht eine schlimme Überraschung zu erleben. Denn auf "Facebook" und Co. trieben sich auch Sexualstraftäter herum, die nach Opfern suchen.

Deshalb die eindringliche Bitte des Hackers: Gehirn einschalten, nie sich mit Internetbekannschaften treffen, ausschließlich "nick names" verwenden, laufend die Privatspäre-Einstellungen checken, keine persönlichen Daten und keine Bilder preisgeben und bei obskuren Kontaktaufnahmen sofort die Polizei einschalten.

Bei der Nutzung des Computers empfahl Markowsky, niemals ein Passwort weiterzugeben sowie den PC unbedingt mit einer Firewall zu sichern. Wobei - auch das zeigte er dem Publikum - selbst eine Firewall keine absolute Sicherheit vor Hackerangriffen darstellt. Denn schon das Anklicken einer Nachricht auf "Facebook" macht es dem Hacker möglich, gleichsam einen Tunnel unter der Firewall zu graben und damit den Rechner zu attackieren. Was keine Hexerei ist, wie Markowsky im Praxistest eindrucksvoll demonstrierte.

Der Fachmann warnte die Schüler vor dem illegalen Herunterladen von Filmen und Musik, weil für Unterlassungserklärungen schnell fünfstellige Beträge fällig werden. Vorsicht sei auch bei Hintergrundmusik von Videos geboten. Und ganz besonders warnte Markowsky davor, eigene Fotos im Internet einzustellen, "denn die tauchen immer wieder auf". Wie folgenreich das sein kann, verdeutlichte der IT-Experte mit tragischen Fällen - unter anderem dem Selbstmord einer jungen Frau. Was die Schüler sichtlich betroffen machte.

10 Gebote der Internetsicherheit für den Privatanwender zum Download als PDF-Datei

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Freistunde hat im Vorfeld dieses Vortrags mit Erwin Markowsky, Vater zweier Kinder (15 und 18 Jahre), gesprochen.

Freistunde: Wie wird man professioneller Hacker?
Markowsky: In der Regel ist ein Informatik-Studium Grundvoraussetzung dafür. Eine Portion Leidenschaft gehört selbstverständlich auch dazu. Den Beruf "Hacker" gibt es offiziell ja eigentlich nicht - dahinter versteckt sich eben der Beruf Informatiker, beispielsweise mit Schwerpunkt Penetrationstests.

Sie haben das Wissen, Passwörter und Codes zu knacken und die Computer oder Mobiltelefone Ihrer Arbeitskollegen, Freunde oder auch Ihrer Kinder zu hacken. Können Sie der Versuchung widerstehen?
Nicht immer... Einige Hacks sollten natürlich vorher "praktisch" umgesetzt werden, da muss schon mal die Familie "aktiv mithelfen". Aber natürlich breche ich bei solchen Tests keine Gesetze.

In Ihrer täglichen Arbeit decken Sie immer wieder Sicherheitslücken im Netz auf, die absolute Sicherheit gibt es demnach also nicht?
Sie nehmen immer im Umgang mit Handys und Internet Risiken in Kauf, einen 100-prozentigen Schutz wird es nie geben. Man kann jedoch viel unternehmen, um die Sicherheit seiner Daten zu erhöhen, beziehungsweise zu verbessern.

Was überwiegt im Netz: fun oder risk?
Bei vielen Jugendlichen steht auch hier "fun" im Vordergrund, die Risiken werden gern übersehen.

Ich gehe mal davon aus, dass Sie zu Hause optimal gegen Hacker-Angriffe geschützt sind. Wofür würden Sie dennoch das Internet niemals nutzen?
Illegale Downloads etc., denn auch meine Aktivitäten im Internet können nachvollzogen werden. Stichwort: IP-Adresse.

Wie schützen Sie als Familienvater Ihre eigenen Kinder vor den Gefahren im Netz? Nutzen Ihre Kinder soziale Netzwerke?
Schutz besteht durch Aufklärung, Sensibilisierung und Vertrauen - Verbote bringen nichts. Und ja, meine Kinder sind in den sozialen Netzen unterwegs.

Jugendliche und Internet: Wo liegen die größten Gefahren?
Das ist immer ein bisschen vom Alter abhängig. Angefangen bei einer sexuellen Belästigung bis hin zum Missbrauch. Illegale Downloads, Cybermobbing, Abzocke - das alles sind problematische Themen.

Soziale Netzwerke und Schutz der Privatsphäre - ein Widerspruch in sich oder lässt sich beides unter einen Hut bringen?
In der Tat ist dies ein Widerspruch, denn die Daten/Bilder, welche eingestellt werden, sind abgespeichert und eventuell für jedermann sichtbar. Schutz fängt hier bereits bei den Privatsphäre-Einstellungen an. Da sollte man ganz genau hinsehen und überlegen, was sinnvoll ist. Außerdem sollte man auch immer erst nachdenken, ob der Kommentar oder das Bild, das man posten möchte, wirklich in die virtuelle Öffentlichkeit gehört.

Gibt es ein Patentrezept im sicheren Umgang mit dem Internet/Handy?
Sich ordentlich informieren (auch wenn es etwas Zeit kostet), viel lesen und immer bereit sein, Neues dazuzulernen, denn die Technik entwickelt sich stetig weiter. Der beste Schutz ist aber eigentlich, sein Gehirn einzuschalten.
 
Erwin Markowsky ist Vater von zwei Kindern (15 und 18 Jahre).
Über Erwin Markowsky:
Erwin Markowsky, 45 Jahre alt, arbeitet als professioneller Computer-Hacker. Der zweifache Familienvater hackt sich von Berufswegen in Rechner und Netzwerke ein, um Sicherheitslücken aufzudecken (Penetrationstests). Offiziell gibt es den Beruf "Hacker" nicht, Markowsky bezeichnet sich selbst als Social Engineer und Referent. Über 100 000 begeisterte Zuschauer zwischen Garmisch und Flensburg kennen ihn aus spannenden Live-Hacking-Vorführungen. Überzeugendes Fachwissen aus 25-jähriger Tätigkeit in der Telekommunikationsbranche, Witz und Charme sind die Markenzeichen des IT-Sicherheitsexperten, der auch einem großen Rundfunk- und Fernsehpublikum als Fachmann für die Risiken im Umgang mit Mobiltelefonen und dem Internet bekannt ist.

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Buchcover gestaltet

Rebecca Ellmann gestaltete das schönste Buchcover

Am Lesetag der Gerhardinger-Realschule wurde nicht nur die Schulsiegerin ermittelt, sondern es gab auch die Möglichkeit, sich neue Leseanreize zu holen. Dazu gestalteten die Schülerinnen der 6. Klassen Buchcover und stellten so ihr Lieblingsbuch vor. Die „Straße der Bücher“, die seit dem Lesetag zu besichtigen ist, war ein zusätzlicher Wettbewerb.

Am 16.01.2013 wurden nun die Siegerinnen bekannt gegeben: Rebecca Ellmann (6 b) gewann, Zweitplatzierte wurde Antonia Paulus (6 b) und den dritten Platz belegte Vanessa Maier (6 a).

Als Belohnung für die künstlerische Gestaltung der Buchcover gab es von den Deutschlehrkräften Theresia Kuhn und Verena Lurz für die drei Siegerinnen jeweils einen Buchpreis.

Herzlichen Glückwunsch!

Verena Lurz/Franz Summerer

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Lesewettbewerb

Am 6. Dezember fand wieder der Lesewettbewerb der 6. Klassen statt. Zuerst lasen die vier Kandidatinnen aus einem selbst gewählten Buch vor. Für die 6 A las Selina Seidl vor, die 6 B wurde von Lea Gerl vertreten, für die 6 C trat Melissa Schneider an und als letzte Julia Schwaiger für die 6 D. Doch bevor es nach einer kurzen Pause weiterging, stellte Frau Kuhn zwei verschiedene Projekte vor, zum einem eine „Büchertauschbörse“, zum anderen das Projekt für die Schülerinnen der 6. Klasse, bei dem die am schönsten gestalteten Buchplakate ausgewählt werden. Dann durften die Mädchen aus einem fremden Text vorlesen, in diesem Fall „Emil und die Detektive“, der von Frau Lurz vorgestellt wurde. Anschließend wählten alle Sechstklässlerinnen und die Jury, bestehend aus unserer 1. Schülersprecherin Tina Kagermeier, Frau Lurz, Frau Kuhn und Frau Zeitzler die Gewinnerin Melissa Schneider. Herzlichen Glückwunsch!

Anna Gruber, Klasse 6 B

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Lesetag an der Gerhardinger Realschule

Melissa Schneider qualifiziert sich für den Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs

Im Rondell der Gerhardinger-Realschule brodelte es gewaltig, als 120 Schülerinnen und die vier Leseköniginnen der 6. Klassen zum Vorlesewettbewerb 2012/13 begrüßt wurden. Zu dieser schulinternen Ausscheidung zum bundesweit größten Schülerwettbewerb mit 700.000 teilnehmenden Kindern aller Schularten erschienen die „Fans“, die mit selbst gemalten Transparenten und Plakaten ausgerüstet waren.

Entsprechend motiviert und bis in die Haarspitzen gespannt, trugen die Kandidatinnen zunächst ihren selbst gewählten Text vor. Alle vier Klassensiegerinnen ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie sehr gut vorbereitet waren. Selina Seidl (6 a) las aus dem Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke, Lea Gerl (6 b) trug aus „No Jungs. Wie hext man einen Superjungen?“ von Thomas Brezina vor, Melissa Schneider (6 c) hatte einen Teil aus „Kim und die Verschwörung am Königshof“ von Eva Maaser vorbereitet und Julia Schwaiger (6 d) nahm uns mit zu den Abenteuern von „Benny Blu und die Geheimnisse Arkaniens“ von Doris Wirth.

Während einer kurzen Pause wurde die neue Büchertauschbörse vorgestellt. Anschließend entführten die vier Klassensiegerinnen in die Welt von „Emil und die Detektive“.

Nachdem jede nun auch eine unbekannte Textpassage vorgetragen hatte, gab es jetzt für die Jury, bestehend aus den drei Deutschlehrkräften Maria Zeitzler, Theresia Kuhn und Verena Lurz, sowie der Schülersprecherin Tina Kagermeier eine harte Nuss zu knacken. Wer hatte denn nun am besten vorgelesen? Die Zeit bis zur Verkündung der Siegerin durften sich die Mädchen mit Kinderpunsch und Plätzchen versüßen. Zudem hatten sie die Gelegenheit, die von ihren Mitschülerinnen gestalteten Buchcover in der „Straße der Bücher“ zu besichtigen, um sich neue Leseanreize zu holen.

Als Tina Kagermeier die Siegerin bekannt gab, waren Melissas Klassenkameradinnen nicht mehr zu halten. Sie herzten ihre Gewinnerin und warfen sie in die Luft, wie wir es nur aus großen Stadien kennen. Glücklicherweise bekam sie wieder festen Boden unter den Füßen und darf nun unsere Schule beim nachfolgenden Wettbewerb vertreten.

Da jedes Mädchen großes Engagement, Selbstbewusstsein und Lesefreude bewiesen hatte, wurden alle Klassensiegerinnen mit einem Buchpreis belohnt.

Verena Lurz/Franz Summerer

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