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22.06.2017 20:39
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10. Klassen:

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10 b: Suchtprävention

Beim Wettbewerb: „Strategien guter Suchtprävention in der Schule“ haben zwei Gruppen der Klasse 10 b mit Klassenleiter Robert Huber den 2. Preis (500 €) gewonnen. Die Schülerinnen hatten sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch und den Folgen intensiv auseinander gesetzt. Überreicht wurden Urkunde und Scheck von Herrn Dr. Karl Sauer von der Sieglinde-Nothacker-Stiftung, Herrn Karl Benkner und Herrn Franz Reichhold, dem Stellvertreter des Landrats.

 

Romy Lankes

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10. Kl.: HE-Prüfung

10 d:

             

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10 a:

           

 

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Info der Polizei

Drogen und Kriminalität - Informationsveranstaltung der Polizei 
Chamer Gerhardinger-Schülerinnen im Gespräch mit Beamten

"Ein Thema, das Jugendliche brennend interessiert und Erwachsene oft erschreckend kalt lässt" stellten die beiden Beamten POK Walter Dendorfer und PHM Josef Kernbichl von der Polizeiinspektion Cham in informativen Vorträgen den interessierten Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham vor. 

Schulleiter Josef Krauß begrüßte die beiden Referenten, welche von der Aufmerksamkeit der insgesamt 114 jungen Damen der vier diesjährigen Abschlussklassen sehr positiv überrascht waren. 

Die jungen Zuhörerinnen wurden von den beiden engagierten Beamten klassenweise knallhart auf die Gefahren für Leib und Leben durch Drogen, Alkohol und Nikotin hingewiesen. „Früher erzählten wir Geschichten, damit Kinder einschlafen. Heute brauchen wir Geschichten, damit Erwachsene aufwachen!“ Viele Eltern und Erzieher sind erwachsene Weltmeister im Verdrängen, wissen erstaunlich wenig über die Gefühlswelten der Jugendlichen vor der ersten Berührung mit Drogen oder beim Drogenkontakt. „Manche kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen Cannabis und Cabanossi.“

Vom „Koma-Saufen“, das gerade über die neueste Facebookwelle sogar noch angekurbelt wird, über Crystal Speed und Ecstasy bis hin zu den verheerenden Auswirkungen anderer Drogen reichte die Informationspalette, mit zum Teil schockierendem Aufklärungsmaterial aus dem richtigen Leben.

Da der Drogenkonsum leider auch vor unserem relativ ruhigen und beschaulichen Landkreis nicht Halt macht, kommt an der Gerhardinger-Realschule Cham seit Jahren die Polizei ins Haus, um bei den Entlassschülerinnen und zukünftigen Führerscheinbewerberinnen „Aufklärung anderer Art“ zu betreiben.

Franz Summerer

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10 a: Börsenspiel

Planspiel Börse 2013
6. Platz von über 200 Spielgruppen für die Klasse 10 A

Neben den Spielgruppen aus Deutschland nahmen auch andere europäische Länder wie z. B.  Frankreich, Luxemburg, Österreich und Italien am "Planspiel Börse" teil. 

Eine Spielgruppe der Klasse 10 A (Mathe-Zweig) belegte einen sehr erfreulichen 6. Platz von über 200 Spielgruppen beim Börsenspiel im Landkreis Cham. Drei weitere Teams verfehlten nur knapp die TOP 10.

Am 6. Februar 2014 war die erfolgreiche Spielgruppe mit den Schülerinnen Kerstin Wanninger, Jessica Wünsch, Johanna Kübler und Ramona Simml zusammen mit Fachlehrer Werner Schall zur Siegerehrung im Sparkassensaal eingeladen. Die Gruppe „Soldiers of Fortune“ schaffte es das Startkapital auf mehr als 53.000 EUR zu erhöhen. Als Lohn für ihre Mühen gab es einen Scheck in Höhe von 50 EUR für die Schülerinnen und zusätzlich einen weiteren für die Schule.

Im Anschluss an die Preisverleihung konnten die eingeladenen Teilnehmer des "Planspiels Börse" bei einem kleinen Imbiss noch ihre Erfahrungen austauschen.

Werner Schall






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10 b: Leben mit HIV

"Der lange Weg" - Wanderausstellung Leben mit HIV und Aids heute
Eröffnung an der Gerhardinger-Realschule Cham

"Es ist ein langer Weg vom Erfahren der HIV-Infektion bis zu dem Moment, in dem das Leben wieder als lebenswert, als rund, erlebt wird. Mancher erreicht diesen Zustand nie."

Mit diesem Zitat aus der Broschüre zur Ausstellung "Der lange Weg - Stationen einer HIV-Infektion" begrüßte Konrektor Josef Nerl an der Gerhardinger-Realschule Cham Gastredner Wolfgang Rießelmann von Landratsamt Cham, Gesundheitsamt, sowie die Schülerinnen der Abschlussklasse 1O b und ihren Biologielehrer Albert Degenhart.

"Der lange Weg" beschreibt die Situation eines Menschen im Umgang mit der Diagnose "HIV positiv", dabei stehen 11 überlebensgroße Figuren für die einzelnen Phasen der Infektion, schildern Gefühle und die Gedanken des Betroffenen: Ich gerate aus dem Gleichgewicht: Heute habe ich erfahren, dass ich HIV positiv bin. Der Schock sitzt tief, muss ich bald sterben? Mein Lebensplan zerbricht oder Ich schäme mich und schäume vor Wut oder Ich brauche Hilfe.

Wolfgang Rießelmann erläuterte, dass die Inhalte der Ausstellung aus der langjährigen Erfahrung der AIDS-Beratungsstelle mit den Problemen infizierter Menschen entstanden sind mit dem Versuch, das Leben mit HIV nicht nur über Texte, sondern auch über Sinnbilder erfühlbar zu machen. Aus Angst vor Ausgrenzung wollen Menschen mit HIV solange es geht anonym bleiben, daher bleibt die Krankheit für die breite Bevölkerung unsichtbar und eine Auseinandersetzung mit dem Thema findet nicht statt. 

Gerade im ländlichen Bereich ist fast niemand bereit, seine Infektion öffentlich zu machen. Und gerade hier soll die Ausstellung, die drei Wochen in der Pausenhalle der Gerhardinger-Realschule bis zum 9.Dezember 2013 aufgebaut bleibt, ein Brückenschlag sein und einerseits Einblicke in die Sorgen und Nöte infizierter Menschen geben und andererseits zum Nachdenken anregen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und Gedanken an den eigenen Schutz aufzubauen.

Die Aktion ist ein Baustein von vielen Aktionen, die während des gesamten Jahres im Landkreis Cham durchgeführt werden mit dem Ziel, das Thema „HIV und AIDS“ in der Öffentlichkeit weiter in Erinnerung zu halten.

Für die Gerhardinger-Realschule bedeutet das Thema, dass Aufklärung und Prävention an erster Stelle stehen müssen und in diesem Sinne soll die Wanderausstellung auch wirken, wobei die Fachschaft Biologie den einzelnen Klassen die Inhalte handlungsorientiert näher bringen wird. Entstanden ist „Der lange Weg“ übrigens in der AIDS-Beratungsstelle Passau, das bayerische Zentrum für Prävention hat das Konzept übernommen und die Ausstellung für den Einsatz bei Präventionsveranstaltungen ausarbeiten lassen. 

Die Gerhardinger-Schülerinnen haben zudem die Möglichkeit, sich an einem Infotisch mit Informationsmaterial zum Thema HIV und AIDS einzudecken und nach der Lektüre können sie Fragen dann im Unterricht mit den Lehrkräften aufarbeiten.



Franz Summerer

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Dachau

Besuch des Konzentrationslagers Dachau

 

Am 23.10.2013 fuhren die 10. Klassen zusammen mit ihren Geschichtslehrern in das ehemalige Konzentrationslager Dachau. Die Führung begann vor den Toren. Pater Klaus, der unsere Tour leitete, ließ uns die Umgebung zunächst mit eigenen Augen untersuchen und auf uns wirken. Anhand einer Luftaufnahme, die er uns erklärte, bekamen wir einen kurzen Überblick von den Ausmaßen des ehemaligen KZ-Geländes.

Daraufhin betraten wir das eigentliche KZ, mit einem kurzen Stopp am Tor, wo der Spruch „Arbeit macht frei!“ erläutert wurde. Dieser verhöhnt das Leben der Häftlinge, die unter normalen Umständen niemals wieder frei gekommen wären, sondern sich zu Tode schuften mussten. Die Größe des Dachauer Lagers schockierte nicht wenige von uns, wurde doch vielen erst jetzt klar, welche Massen an Menschen hier gequält und ermordet wurden.

 

Daraufhin betraten wir die Ausstellung, wo mit vielen Karten, Fotografien und Texttafeln die Geschehnisse dokumentiert wurden. Nach einem kurzen Aufenthalt am Appellplatz, wo die Häftlinge zweimal täglich bei Wind und Wetter gezählt und der Arbeit zugewiesen wurden, betraten wir die nachgestellte Häftlingsbaracke, die noch einmal bildlich verdeutlichte, unter welchen Bedingungen hier gehaust wurde.

Auf dem Weg zum Krematorium zeigten Betonumrandungen, wo früher weitere Baracken gestanden haben. Ein Großteil des gesamten Grundstückes war mehr oder weniger ein „Lagerraum“ für Todgeweihte. Nach einer kurzen erklärenden Einführung sollten wir alleine durch die Räume des Krematoriums (Umkleide, die als Brausebad bezeichnete Gaskammer, das Zwischenlager für Leichen und das eigentliche Krematorium) gehen. Ob nun Einbildung oder bittere Realität, einige von uns hatten einen intensiven Verwesungsgeruch in der Nase, der uns teilweise auch bis nach draußen verfolgte.

 

Das Zitat „Ihr seid nicht für das verantwortlich, was geschehen ist, wohl aber, dass so etwas nicht wieder passiert“ wurde uns noch mit auf den Weg gegeben, bevor wir uns noch einige Minuten frei auf dem Gelände bewegen konnten und dann die Heimfahrt antraten.

Der Ausflug gab uns einen Einblick in das Leben eines KZ-Häftlings und vermittelte auch ein beklemmendes Gefühl, das auch auf Dauer Wirkung hinterließ. Das, was man tun kann, um so etwas in Zukunft zu verhindern, ist, die Bevölkerung aufzuklären und zu verhindern, dass diese Zeit verdrängt wird oder in Vergessenheit gerät.

Maximiliane Hutterer, 10 d

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10 b/10 d: München

 
Unsere Mädels auf dem Marienplatz

Am Dienstag, den 24. September fuhren wir, die Klassen 10 b und 10 d gemeinsam mit ihren Klassenleitern, nach München, wo wir das Deutsche Museum besuchten. Dort gab es unter anderem Wissenswertes rund um den Bergbau, die Schifffahrt, Robotik und vieles mehr zu erfahren. In der Sonderausstellung „Das Gelbe vom Ei“, erfuhren wir allerlei Dinge, die für das alltägliche Essen im Alltag wichtig sind, so z. B. über das Einmachen von Marmeladen, die richtige Lagerung von Lebensmitteln und wie lange man braucht, um ein Stück Pizza mit 420 Kcal „runter zu radeln“. Auch unsere uns begleitenden Hauswirtschaftskoryphäen Rosi Petzi und Birgit Oswald fanden die Ausstellung interessant und lehrreich.

Ein Goldschatz mitten im MuseumKäpt’n Roberto sicher gelandetGruppenfoto mit „Welten-Segler Alberto“


Nach dem Besuch im Museum hatten wir noch ein wenig Zeit in der nahen Fußgängerzone oder auf dem Viktualienmarkt zu bummeln, was wir, angesichts der wohltuenden Herbstsonne, gerne genossen. Auch der Umsatz in den dortigen Geschäften wurde von unseren Schülerinnen ein wenig angekurbelt, vor allem der in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, will sagen, dass die Sonderausstellung im Museum unseren Appetit eher beflügelt, als verdorben hat. Ob wir dabei immer gemäß den Ratschlägen der Experten bezüglich gesundem Essen folgten, bleibt dahingestellt. Dabei blieb nicht einmal der Müllsack eines bekannten Fastfood-Restaurants von den tiefschürfenden Nachforschungen unserer Schülerinnen verschont, weshalb diese auch im Eifer ihres Wissensdrangs beinahe den Abfahrtstermin unseres erfahrenen Busfachlenkers Uwe verpassten. 

Angesichts dieses Apre‘-Museumsbesuchs empfanden wir unseren Kurztrip nach München  nicht nur als lehrreich, sondern auch als eine vergnügliche Alternative zum Schulbankdrücken, die man ruhig öfter auf den Stundenplan setzten könnte. Nach der späten Rückkehr kurz vor 18 Uhr konnten uns unsere bereits ungeduldig wartenden Eltern wieder gesund und wohlbehalten in ihre Arme schließen.

Sophie Hofbauer und Vanessa Simbeck, Kl.10 B, „ein wenig“ überarbeitet von R. Huber

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