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27.04.2017 17:47
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6. Klassen:

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5 b/6 d: Schulmuseum

Zeitreise in die Schule von früher

5 b am MühlenteichBestrafung durch den Lehrer

Prügelstrafe - für Schülerinnen heute undenkbar, aber vor ca. 150 Jahren gehörte die körperliche Züchtigung von Schülern zum Schulalltag.

Am Dienstag, den 8. Juli 2014, besuchten die 52 Schülerinnen der Klassen 5 b und 6 d der Gerhardinger-Realschule zusammen mit ihrem gemeinsamen Deutschlehrer Sven Plötz und den beiden Lehrkräften Romy Lankes und Maria Zeitzler das "1. Bayerische Schulmuseum" in Sulzbach-Rosenberg und anschließend das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen.

Ein Eis am WirtshausHaltung im Unterricht


Die Sechstklässlerinnen machten eine Reise in die Schulzeit ihrer Vorfahren. Dabei wurden sie mit den Lebensumständen ihrer Vorfahren vor etwa 150 Jahren konfrontiert. 

Im Schulmuseum konnten die Schülerinnen in einem typischen Dorfschulklassenzimmer mit 70 Sitzplätzen eine damals übliche Unterrichtsstunde erleben. Ihnen wurde vorgeführt, wie der Unterricht zu dieser Zeit ablief, welche Aufgaben die Schüler hatten und welche Schulstrafen es gab. Neben "Eckerlstehen" und Strafarbeiten schreiben, wurden die Kinder auch körperlich gezüchtigt oder mussten auf einem Holzscheit knien. Für renitente Kinder gab es dann noch die Eselsbank, wo man den Unterricht mit einer Art Narrenkappe stehend verfolgen musste. Darüber hinaus gab es auch noch den Karzer, in den die Kinder manchmal über Stunden eingesperrt wurden.

Im Unterricht von 1875Schreibübungen mit der Schiefertafel

Die Schülerinnen von heute konnten auf Schiefertafeln auch das Alphabet der deutschen Schrift üben, bzw. im Falle der 6 d, ihre Kenntnisse, die sie in den vergangenen beiden Schuljahren erworben haben, beweisen. Die Museumsangestellte war von den Schreib- und Lesefähigkeiten der 6 d-Damen ganz begeistert. Die Schülerinnen der 5 b werden in der noch verbleibenden Zeit bis zu den Ferien und im kommenden Schuljahr diese Schrift, die ihre Urgroßeltern noch in der Schule lernten, im Deutschunterricht üben.

Steffi an der EselbankVor dem Schulmuseum in Rosenberg

Im Anschluss daran fuhr die Gruppe noch in das oberpfälzer Bauernhofmuseum nach Neusath-Perschen, in dem die beiden Klassen noch eine Führung bekamen. Es war zwar warm, aber es regnete immer wieder kurz, sodass es ziemlich „dampfig“ war. Hier wurden die Mädchen in die Lebenswelt der Kinder auf dem Land vor ca. 150 Jahren eingeführt. Einigen Schülerinnen wurde spätestens jetzt klar, warum es doch viel besser ist, in der Jetztzeit zu leben, als damals. Beim Wirtshaus setzten sie diese Gedanken gleich in die Tat um, indem viele sich gleich ein Eis kauften. Das hätte eine Vorfahrin von ihnen vor 150 Jahren sich auch nicht leisten können.

Um 16:30 Uhr endete diese interessante Unterrichtsfahrt am Chamer Floßhafen.

Sven Plötz

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6 d: Geschichtsprojekt

Erziehung in Athen und Sparta – Ein Geschichtsprojekt der Klasse 6 D

Das Klassenzimmer der Klasse 6 D wurde am 7. Juli zur Bühne, auf der die Schülerinnen ihre Rollenspiele über die Erziehung in den antiken Stadtstaaten Athen und Sparta präsentierten. Diese war in beiden Staaten sehr unterschiedlich. Während die Jungen in Athen durch ihre Schulbildung auf ihre Aufgaben als Bürger in einer Demokratie vorbereitet wurden – die Mädchen blieben zu Hause und lernten, einen Haushalt zu führen – wurden die Knaben in Sparta schon ab sechs Jahren zum Krieger erzogen – die Mädchen dagegen wurden oft ausgesetzt.

    

Mit großem Eifer gingen die fünf Arbeitsgruppen ans Werk und die Ergebnisse begeisterten nicht nur ihre Geschichtslehrerin Frau Kuhn, sondern auch die „Zuschauerinnen“ aus der Klasse 8 A. 
    

Die Rollentexte haben die Schülerinnen selbst geschrieben. Kulissen, Kleidung und Requisiten wurden mit viel Liebe nach antikem Vorbild gestaltet, mit der jeder Gruppe eigenen individuellen Note. 
    

Nicht nur, dass die Schülerinnen sehr viel Spaß an dieser kreativen Auseinandersetzung mit einem Geschichtsthema hatten, sie konnten auch schon ein wenig für das Projekt in der neunten Jahrgangsstufe üben.

  

Theresia Kuhn

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6 c:Tiergedichte

Maulwurf, Möwe, Mops und Co.
„Tiergedichte von A – Z mit Linolschnitten der Gerhardinger-Realschule Cham“ so lautet der Titel des kleinen Lyrikbandes, den die Klasse 6 c gemeinsam im Deutsch- und Kunstunterricht zusammengestellt hatte und den Ameisen, Bären, Erdmännchen, Hunde, Katzen, Lamas, Möwen, Tintenfische und Zebras bevölkern, um nur einige zu nennen. 

Am 27. Februar überreichten die Schülerinnen dem Schulleiter Josef Krauß ein Exemplar des Buches für die Schülerbibliothek und ein weiteres für ihn persönlich, da er kurz zuvor Geburtstag gehabt hatte. Er durfte sich außerdem noch 3 Linolschnitte unter insgesamt 30 aussuchen und entschied sich für Forelle, Möwe und Uhu.

 

Sina Zweier TitelbildLisa-Marie StipplSina Zweier, Linda Stockerl

Eva Hecht, Erna Blaschko-Walbrun

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Linolschnitte

  

 

Die Sechstklässlerinnen der Gerhardinger-Mädchenrealschule Cham hatten sich mit ihren Lehrerinnen Frau Eva Hecht und Frau Erna Blascho-Walbrun am landkreisweiten Ludwig-Gebhard-Linolschnittwettbewerb mit einem Projekt „Sagen der Oberpfalz“ beteiligt. Dabei waren mehrere etwa DIN-A4 große, beeindruckende Linolschnitte in Schwarz-Weiß entstanden. 

Zur Preisverleihung war Max Riedl, der anlässlich des 80. Geburtstages von Ludwig Gebhard den Schüler-Wettbewerb im Landkreis Cham angeregt hatte, an die Realschule gekommen und überreichte im Beisein der beiden Realschullehrerinnen sowie des Schulleiters RSD Josef Krauß je einen Originallinolschnitt an die Klasse sowie an die Schule für die Teilnahme. Riedl stellte dabei kurz Leben und Werk des Tiefenbacher Künstlers Ludwig Gebhard (1933 - 2007) vor. 

Kunsterzieherin Erna Blaschko-Walbrun stellte den Schülerinnen einen Besuch in Tiefenbach in Aussicht, bei der das Ludwig-Gebhard-Museum sowie die Schule mit Gebhards Wandgemälde und den Schülerarbeiten anderer Schulen besichtigt werden sollen.

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Autorenlesung

Lyriker Ulf Borgmann an der Gerhardinger-Realschule

Gerade richtig vor den Herbstferien besuchte der Lyriker, Kinderbuch- und Fernsehbilderbuchautor Ulf Borgmann die Schülerinnen sechsten Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham. Gerne nahm er die Einladung der Fachschaft Deutsch an und stellte einige seiner Werke recht unterhaltsam vor, so dass die Mädchen buchstäblich an seinen Lippen hingen.

Im Verlauf der Veranstaltung, die sich über zwei Schulstunden erstreckte, sprach Ulf Borgmann über seinen Werdegang und seine Arbeit als Autor. Außerdem las er aus seinen neusten Prosawerken vor – darunter die Titelgeschichte von „Das Wolkenlasso – Fluggeschichten, Geschichten, Gedichte, Lieder, Zungenbrecher“. Gekonnt rezitierte der Dichter konkrete und visuelle Poesie (u. a. von C. Morgenstern und E. Jandl) und führte darüber hinaus altersgerechte Leseexperimente mit Schülern und Lehrern durch. Einige Zungenbrecher dazu aus Ulf Borgmanns „Klopstocks Klopskoch“ und „Neues von Fischers Fritze“ steigerten sichtbar den Unterhaltungswert der Veranstaltung für alle Beteiligten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „vun Herrn Pasturn sien Kauh“ verabschiedete sich der Autor bis zu seinem nächsten Besuch im zweiten Schulhalbjahr für die Fünftklässler.

Franz Summerer

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