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28.05.2017 20:03
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Aktionen 2013/2014:

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Letzter Schultag!

Beeindruckender Gottesdienst zum  Jahresabschluss bei der Gerhardinger-Realschule
Selina Deml und Maria Ederer mit jeweils 1,00 Schulbeste

 

Ganz im Zeichen  der Ehrung der Jahrgangsbesten und der Verleihung des Sauberkeitspokales stand heuer der letzte Schultag an der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg.

 

Nachdem zunächst Klassenleiterstunde mit Zeugnisverteilung auf dem Stundenplan stand, trafen sich alle Schülerinnen zusammen mit dem Kollegium in der Sporthalle zu einer Abschlussveranstaltung, wo von Konrektor Josef Nerl und Romy Lankes unter großem Beifall die Ehrung der Klassenbesten vorgenommen wurde. 

Dabei wurden heuer mit Selina Deml (Klasse 5 a) und Maria Ederer (Kl. 8 a) mit einem sagenhaften Notendurchschnitt von jeweils 1,00 besonders belohnt.

  
 

Folgende Mädchen wurden für ihre Topleistungen als Klassen- bzw. Jahrgangsbeste mit Urkunde und Kinogutschein geehrt: Selina Deml (5 a), Johanna Bauer (5 b), Lisa Michl (5 c), Marie Ippisch (5 d), Melina Dendorfer (6 a), Corinna Oswald (6 b), Rebecca Kietzer (6 c), Janine Stelzer (6 d), Lilian Beier (7 a), Ramona Daschner (7 b), Carina Zollner (7 c), Lisa Emmer (7 d), Maria Ederer (8 a), Anna Speigl (8 b), Theresa Prasch (8 c), Lorena Michalke und Anna Plonka (beide 8 d), Lisa Deml (9 a), Susanne Schmid (9 b) und Verena Griesbeck (9 c).

  

Die Wettkampfmannschaften der rhythmischen Sportgymnastik unter der Regie von Rita Wutz lockerten die Preisverleihung durch ihre akrobatischen Vorführungen gekonnt auf, ehe sich unter die Freude auch Wehmut über die Verabschiedung von Eva Resch mischte. Hausmeister Thomas Röder hatte für die ausscheidende Lehrkraft das Eingangsschild zum Physiklehrsaal abmontiert, welches ihr Konrektor Josef Nerl mit passenden Worten zur Erinnerung an ihre schulische Wirkungsstätte unter dem Beifall der gesamten Schulfamilie überreichte.

 

Mit großer Spannung wurde dann die alljährliche Verleihung des Sauberkeitspokales erwartet, wobei die Schulleitung dieses Mal sogar 325 Euro bereit stellen musste, um die Bemühungen um Ordnung in und um die einzelnen Klassenzimmer zu prämieren. Nach mehreren über das Schuljahr verteilten Besuchen durch ein unparteiisches Kontrollgremium, bestehend aus Schülermitverantwortung, Lehr– und Hauspersonal ergab sich folgende Rangordnung: Unterstufe 1. Sieger gemeinsam Klasse 5 c und  Klasse 6 c (jeweils 148 Gesamtpunkte) und damit je  75 Euro Prämie für die Klassenkasse, 3. Sieger 5 a (146 Punkte) und 25 Euro. Bei den „Großen“ belegte die Klasse 8 d mit Abstand den 1.Platz mit 131 Punkten (75 Euro), 2. Sieger wurde die Klasse 8 c mit 114 Punkten und 50 Euro Prämie, dicht gefolgt von den Klassen 8 a und 9 a mit jeweils 113 Punkten und je 25 Euro Prämie.

 

Den Abschluss des letzten Schultages und des ganzen Schuljahres bildete dann ein beeindruckender Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakob, der ganz unter dem Zeichen eines Spieles um die Wichtigkeit der einzelnen Farben und des daraus entstehenden gemeinsamen Regenbogens stand .

Stadtpfarrer Dieter Zinecker entließ dann die gesamte Gerhardinger-Schulfamilie mit dem Schlusssegen in die großen Ferien.

Franz Summerer

Unsere Klassenbesten:

Kl.     Name: Durchschnittsnote
5 A    Deml Selina:1,00
5 B    Bauer Johanna: 1,44
5 C    Michl Lisa: 1,44
5 C    Pfeifer Lena: 1,44
5 D    Ippisch Marie: 1,33
6 A    Dendorfer Melina: 1,50
6 B    Oswald Corinna: 1,20
6 C    Kietzer Rebecca: 1,11
6 D    Stelzer Janine: 1,40
7 A    Beier Lilian: 1,69
7 B    Daschner Ramona: 1,15
7 C    Zollner Carina: 1,38
7 D    Emmer Lisa: 1,62
8 A    Ederer Maria: 1,00
8 B    Speigl Anna: 1,31
8 C    Prasch Theresa: 1,07
8 D    Michalke Lorena: 1,21
8 D    Plonka Anna: 1,21
9 A    Deml Lisa: 1,08
9 B    Schmid Susanne: 1,46
9 C    Griesbeck Verena: 1,62

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Ehreamt macht Schule

Wie in den vergangenen Jahren so waren auch im Schuljahr 2013/2014 erfreulicherweise 21 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Dabei haben sich die Mädchen mindestens 80 Stunden in einem Ehrenamt (Schule, Musikverein, Ministrantin, FFW, Kirchenchor, Seniorenheim, Sportverein, Krankenhaus, Wasserwacht, Behindertenwerkstätte usw.) engagiert. Viele von den Mädchen schafften sogar weit über 100 Stunden, Patricia Spitzer aus der Klasse 9 C absolvierte sogar über 300 Stunden.

Die geehrten Schülerinnen zusammen 
mit dem stv. Landrat Markus Müller und 
MdL Gerhard Hopp
Patricia Spitzer war 324 Stunden 
ehrenamtlich tätig. Dazu gratulierten 
stv. Landrat Markus Müller und 
MdL Gerhard Hopp

Bei einer Feierstunde in der Staatlichen Realschule Roding überreichte der stellvertretende Landrat Markus Müller zusammen mit dem MdL Gerhard Hopp unseren Mädchen das Zeugnis für ihr ehrenamtliches Engagement im Verlauf des letzten Schuljahres. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Bläsergruppe „Blechschon“ der Staatlichen Realschule Roding, außerdem sorgte die Cheerleader-Gruppe der Gastgeberschule für Unterhaltung. Im Anschluss an die Zeugnisvergabe konnten sich die Mädchen an einem von der Sparkasse  Roding gesponsertem Buffet mit Häppchen und frischen Getränken stärken.

Die Schülerinnen während der Zeugnisübergabe

Schülerinnen, die ein Ehrenamtszeugnis erhielten:

Andrea Alt, 9 c
Maria Blab, 9 b
Annalena Dreher, 9 c
Meike Eisenreich, 9 b
Miriam Engleder, 9 c
Vanessa Engleder, 9 c
Maria Göttlinger, 9 b
Rebecca Greil, 9 c
Verena Griesbeck, 9 c
Daniela Hiegl, 9 c
Katharina Holzer, 9 a
Monika Holzinger, 9 c
Daniela Holzinger, 9 c
Rita Mehltretter, 9 c
Melissa Schwägerl, 9 b
Patricia Spitzer, 9 c
Christiane Vogl, 9 b
Nina Weindl, 9 c
Miriam Wölfl, 9 b
Laura Zeislmeier, 9 b

Rebekka Rohse

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Jüdische Spuren

Erinnerung an die jüdische Bevölkerung

Der Historiker Karl W. Schubsky und seine Frau Irene vom Verein „Europa in der Region“ gestalteten die Ausstellung „Jüdische Spuren im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet“. Der Vorsitzende des Vereins, Hermann Höcherl und seine Frau Gisela waren bei der Eröffnung ebenfalls anwesend.

Auf 17 Schautafeln sind die letzten Spuren, oft nur Grabsteine, eines ehemalig blühenden, jüdischen Lebens in unserer Region zu sehen. Auf einem der Plakate ist der Friedhof in Windischbergerdorf zu sehen. Albert Degenhart, Lehrer an der GRS, hat diese Aufnahmen gemacht. Die Gerhardinger-Realschule, die im ersten Stockwerk auch den ehemaligen Betsaal der früheren Jüdischen Gemeinde integriert hat, ist ein guter Ort für eine solche Ausstellung.

Christa Strohmeier-Heller, stellvertretende Bürgermeisterin, ging ebenfalls auf die Bedeutung einer solchen Ausstellung ein, welche die Erinnerung an die jüdische Bevölkerung und ihr letztlich bitteres Ende auch hier im Grenzgebiet zu Böhmen wach halte. Sie freute sich, dass eine 8. Klasse der Schule mit Frau Hecht im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts an der Eröffnung teilnahm.

 

Romy Lankes

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LBV-Sammlung

Gerhardinger-Mädchen eifrigste LBV–Sammlerinnen der gesamten Oberpfalz
Theresa Prasch (Klasse 8 c) beste Einzelsammlerin

  Theresa Prasch und Albert Degenhart

Nach Beendigung der LBV–Sammelwoche wurde die Gerhardinger Realschule Cham als beste Schule der Oberpfalz ausgezeichnet, dabei hatten die eifrigen Schülerinnen aus 13 Klassen unter der Leitung von Albert Degenhart (Fachschaft Biologie) insgesamt 3.320 Euro gesammelt.

Die alljährliche Haus– und Straßensammlung des Landesbundes für Vogelschutz gehört mittlerweile zum festen Jahresablauf bei den Gerhardingerinnen und Monika Kerner von der LBV–Station Nößwartling bedankte sich im Rahmen einer kleinen Siegerehrung ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und übereichte kleine Geschenke als Anerkennung, wobei die LED–Fahrradlampen, Taschenferngläser und Trostpreise bei den Sammlerinnen sehr gut ankamen. Außerdem wird die Klasse 5 b, die das beste Ergebnis erzielt hatte, durch den LBV zu einer Extraexkursion eingeladen.

Geplant ist, dass der gesammelte Betrag nach Aussage von Monika Kerner vom LBV für den Erwerb und die Renaturierung einer Moorwiese bei Roding eingesetzt wird.

Franz Summerer

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Pfingstgottesdienst

Nach alter Tradition feierte die Gerhardinger-Schulfamilie vor den Pfingstferien einen Gottesdienst. Kaplan Franz Pfeffer, der die Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Jakob zelebrierte, betete mit allen Besuchern zur Einführung eine Litanei zum Heiligen Geist, während Schülerinnen bei den Fürbitten auch die Mädchen der 10.Klassen und die beginnende Abschlussprüfung mit einbezogen. Religionslehrerin Inge Huber hatte in bewährter Manier mit ihrer Gottesdienstwerkstatt alles vorbereitet, während die Musiker Christa Riedle und Richard Werner mit den Chören für die musikalische Umrahmung sorgten.

Franz Summerer

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Katholikentag

Am Freitag, den 30.05., startete ein Bus voller Schülerinnen und Lehrkräfte zum Katholikentag nach Regensburg.

Zu Beginn besuchten wir die Jugendkirche „life“, einen „Erlebensort“ von Fülle und Tiefe. Auf dem Weg in die Innenstadt wurde das „Zentrum Jugend“ durchquert. Besonders beindruckend fanden die Besucher das Konzert der Gruppe „Pankratius Voices“ unter dem Motto „Gospel meets Pop“. Schließlich erreichte die Gruppe den Haidplatz, wo sich die katholischen Schulen im Bistum Regensburg präsentierten und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zeigten. Zum Abschluss des Besuchs des 99. Katholikentages schlenderten die Schülerinnen und begleitenden Lehrkräfte über die Kirchen- und Pressemeile in Stadtamhof. Neben einer großen Vielfalt an Informationen konnte man hier auch den einen oder anderen Kuli oder sonstige Werbegeschenke ergattern.

Maria Zeitzler, Sven Plötz



Eingang zur Jugendkirche lifeElena und Lea verewigen sich vor der Kirche


Die Mädchen aus der Klasse 7 d finden
alles „SUPI“
Die Stiftungsschulen der Diözese stellen
sich auf dem Haidplatz vor


Treffen auf dem HaidplatzEmma hat unser GRS-Logo gefunden


Herr Plötz, auch auf dem HaidplatzPromis unter sich: Herr Hofbauer und Herr Nerl


Domkapitular Johannes Neumüller
beobachtet das Bühnenprogramm der Schulen
Rast auf der Steinernen Brücke


Herr Krauß führt eine GRS-Gruppe durch
die Pressemeile in Stadtamhof

Es war etwas kalt und windig in Regensburg,
aber es hat nicht geregnet!  Nach einem
Interview beim Bayerischen Rundfunk geht
die Gruppe „Sacher“ zum Bus


 

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Gedenkgottesdienst

Gerhardinger feierten eindrucksvollen Gedenkgottesdienst
Kollegium von Schülerinnen mit Blumen bedacht


Einen sehr eindrucksvollen Gedenk- und Dankgottesdienst feierte die gesamte Schulfamilie der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg zu Ehren der Seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, der Ordensgründerin der Armen Schulschwestern. Zelebrant Kaplan Franz Pfeffer konnte dazu über 700 Schülerinnen und Lehrkräfte in der Stadtpfarrkirche St. Jakob begrüßen.

Das extra angefertigte Altarbild zeigte die erste Niederlassung der Armen Schulschwestern in Neunburg vorm Wald, das Angerkloster in München – das heutige Mutterhaus – und ein Haus in Amerika. Der Priester ging in seiner Predigt auf das Leben und segensreiche Wirken der in Regensburg/Stadtamhof 1797 geborenen Ordensgründerin ein.

Theresia Gerhardinger hatte den Ruf Gottes gehört und hatte als „taffe Frau“ erkannt, dass einer allein wenig ausrichten kann, deswegen suchte sie sich Gefährtinnen. Man ist nie zu jung, um sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen, so ging sie hinaus in die Welt, war ständig offen für Neues und beschritt neue Wege. Ihr Werk blieb erhalten, weil der Geist weitergeführt wird durch Lehrerinnen und Lehrer.

Papst Johannes Paul II sagte bei der Seligsprechung 1985 über Maria Theresia von Jesu Gerhardinger: „Die Kirche hebt das Licht ihres Lebens durch die Seligsprechung auf den Leuchter, damit es fortan vor allen Menschen leuchte.“

Gedenken liegt nahe dem Wort danken und deshalb rief Kaplan Franz Pfeffer nach seiner Predigt zur Danksagung das gesamte Kollegium der Gerhardinger-Realschule einzeln nach vorne, wo sich die Schülerinnen bei ihren Lehrkräften mit Blumen ganz persönlich und herzlich für ihre Arbeit und ihre Eigenschaften bedankten.

Vorbereitet für den 9. Mai – dem Gedenktag der Ordensgründerin - hatte Inge Huber die Messfeier mit ihren Schülerinnen in ihrer Gottesdienstwerkstatt, für die musikalische Umrahmung sorgten Christa Riedle und Richard Werner.

Franz Summerer

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Ostergottesdienst 2014

Gerhardinger-Gottesdienst vor Ostern



„Ein herzliches Dankeschön an Frau Huber und ihre Schülerinnen, die diesen stimmungsvollen Gottesdienst so schön vorbereitet haben!“

Mit diesen Worten verabschiedete Kaplan Franz Pfeffer die komplette Gerhardinger-Schulfamilie nach einer eindrucksvollen Messe in St. Jakob in die Osterferien.

Vor allem der Geschichte des Jungen Jonathan, an Stelle der Lesung vorgetragen von Theresa Prasch, Kl. 8 c, lauschten Mädchen und Kollegium gleichermaßen. Der Zelebrant wünschte allen in der Karwoche Zeit, das zentrale Geheimnis unseres Glaubens an die Auferstehung neu zu überdenken.

Franz Summerer

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Taizé 2014

Taizé  - spirituelles Erlebnis für Gerhardinger-Schülerinnen

Zum ersten Mal gab es in diesem Schuljahr für die Gerhardinger Mädels der 8./9. und 10. Jahrgangsstufe eine spirituelle Reise ins französische Taizé. Organisiert von Religionslehrkraft Inge Huber begab sich eine kleine Vorhut auf den „Pilgerweg des Vertrauens“. Während der neunstündigen Fahrt machten nur wenige ein Auge zu, und als sich am Nachmittag die wunderschöne Landschaft des Burgunds auftat, waren die meisten hellwach. Taizé ist eine Stätte der Begegnung, wo sich hauptsächlich Jugendliche aus aller Welt treffen, um gemeinsam zu beten, d. h. singen, um sich auszutauschen und um international zu „chillen“.

Erste Kontakte wurden schon geknüpft, als die zehnköpfige Reisegruppe in Cham um 05:10 Uhr (!!) in den Bus zu den Schülerinnen aus Zwiesel stiegen. Nach einer elfstündigen Fahrt kam die neugierige Gruppe endlich an und es konnte von Schülerseite schnell festgestellt werden, dass man in Taizé wohl angemeldet war, aber dass „Kleinigkeiten“, wie der Check-In erst vor Ort nach ca. zwei Stunden geklärt werden konnte. Es kommt nämlich immer darauf an, wie viele Jugendliche schon da sind und wie viele an diesem Tag noch ankommen. Und so lange dauert es, bis man seine Schlafstätte zugewiesen bekommt.



Bald lernten die Mädchen, dass man in Taize grundsätzlich viel Zeit hat – für sich selber und für andere. Das Essen sollte in den nächsten Tagen nicht unbedingt das Gleiche sein, wie man es von zuhause gewohnt ist. Die französische Küche nach Art von Taizé - Wasserkakao mit Baguette und einem Stückchen Schokolade am Morgen, Eintopfgerichte aller Art, Obst, Gemüse, Nudeln, Jogurt, Käse und Plätzchen am Mittag und Abend, Plätzchen und der unverwechselbare Zitronentee. Nicht exquisit, aber vielfältig. Keine Hauptmahlzeit ohne Obst, ein Milchprodukt und etwas Süßes! Kein Überfluss, aber genug für alle. Man gewöhnte sich rasch daran, dass man immer auf kleinen Bänkchen oder auf dem Boden aß. Geteilte Einfachheit, ein Zeichen der Gemeinschaft und Solidarität. Für „Notfälle” gibt es immer noch das „Oyak”, einen Kiosk. Dazu so manche heimischen Vorräte aus dem Koffer...

Auch die Unterkünfte waren spartanischer eingerichtet als unsere ältesten Jugendherbergen es anbieten würden. So waren unsere Damen in Zwölferbaracken mit anderen Mädchen untergebracht. Doch das schreckte niemanden ab, war man doch auf alles wohl vorbereitet worden. Als am nächsten Morgen mit den Gruppenzuteilungen für verschiedene Workshops begonnen wurde, stellte sich erstaunlich schnell eine innere Ruhe ein, die in der Gemeinschaft von Taizé alle befällt.



Die Gottesdienste, mit ihren meditativen Gesängen in unterschiedlichen Sprachen eröffnen den Jugendlichen eine neue Sichtweise auf die eigene Spiritualität In den dreimal am Tag stattfindenden Gottesdiensten betete man gemeinsam mit Hunderten anderer Menschen sowie der von Frère Roger gegründeten Brüdergemeinschaft. Dazu sang man Loblieder und lauschte einer kurzen Lesung in vielen verschiedenen Sprachen. Dies sei, so meinten die Schülerinnen, eine tolle Erfahrung für sie gewesen, denn sie waren zum ersten Mal in Taizé und kannten diese Art des Gottesdienstes bzw. des Gebetes nicht. Auch fehlten ihnen die Worte dafür, warum sie sieben Tage hintereinander freiwillig und gerne in die Kirche gingen, in der eine „Zeit der Stille“, die zehn Minuten dauerte, obligatorisch war.

In der täglichen morgendlichen Bibeleinführung und den anschließenden Kleingruppen wurde über interessante Bibelstellen gesprochen und man konnte sich mit anderen Jugendlichen austauschen. Dass durch den für jeden Besucher anfallenden Putzdienst auch noch etwas Wichtiges fürs Leben gelernt wurde, sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt. Aufgrund der vielen Kontakte zu neuen FreundInnen aus Belgien und Luxemburg steckte man diesen etwas unangenehmeren Teil am Ende schnell weg, sodass  alle mit viel Freude und einem Lächeln im Gesicht auf die schönen acht Tage in Taizé zurückblicken können.

So war z. B. die Nacht der Lichter mit etwa 700 Besuchern aus verschiedenen Ländern ein emotional prägendes Erlebnis.

Was die unbeschreibliche Atmosphäre ausmacht, ist wohl die Einfachheit der Art und Weise, dort zu leben. Der Überfluss, der zu Hause so viel unseres Alltags bestimmt, spielte hier keine Rolle mehr. Es war ein wirklich bescheidenes Leben, so dass man sich einmal auf sich selbst einließ, über Dinge nachdachte, für die im sonstigen Alltag kein Platz, keine Zeit oder Notwendigkeit zu sein scheinen.

Im nächsten Schuljahr wird sich hoffentlich wieder eine Gruppe nach Taizé zusammenfinden. Der vorbildliche Umgang der Taizé-Mädchen untereinander und die wachsende positive Grundhaltung sich selbst und ihrem Glauben gegenüber, werden die Schülerinnen wie auch die begleitende Lehrkraft noch lange Zeit inspirieren.

Und am Ende wollte keine mehr von ihnen fahren…

Inge Huber

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Malerinnen am Werk

Gerhardingerinnen legten selbst Hand an

Nachdem der TZ-Saal im Emerita-Hertwich-Haus seinen endgültigen Platz gefunden hat und dieser auch sehr ansprechend gestaltet wurde, wirkte der Eingangsbereich noch nicht sehr einladend. Aus diesem Grund beschloss die Klasse 8 a (Technik-Zweig), diesen freundlicher zu gestalten. Der Malerbetrieb Kolbeck aus Arnschwang sponserte alle nötigen Materialien. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür. So tauschten die Schülerinnen ihre Kleidung in "Malerkluft", klebten ab, spachtelten und brachten letztendlich den gewünschten Farbanstrich an. Das Arbeitsergebnis kann sich sehen lassen.

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Pädagogischer Tag

Gerhardinger-Kollegium im BRK Senioren- Wohn- und Pflegeheim Schloss Zandt
Heimleiter Herbert Ehrl begrüßte zum pädagogischen Tag

"Bei uns steht der Mensch im Vordergrund, genau wie bei Ihnen an der Schule - lediglich das Alter macht den Unterschied!" Mit diesen Worten begrüßte Herbert Ehrl, Leiter des BRK Senioren- Wohn- und Pflegeheimes Schloss Zandt Schulleitung und Kollegium unserer Gerhardinger-Realschule zum pädagogischen Tag.

Gleich zu Beginn der interessanten Veranstaltung im Wintergarten des atmosphärischen Hauses nutzte Schulleiter Josef Krauß die Möglichkeit, um sich mit einem kleinen Geschenk bei Heimleiter Herbert Ehrl, Pflegedienstleiterin Cornelia Amberger und Christine Wenzel von der Verwaltung (eine ehemalige Gerhardinger-Absolventin) für die Einladung und das Engagement zu bedanken.

In einem kurzen Einführungsvortrag erhielten die Chamer Lehrer Informationen über das Haus und seine Bewohner, aber auch mögliche Ausbildungsberufe, ehe das Kollegium in drei Gruppen zu Hausführungen aufgeteilt wurde.

Dabei konnten Schulleitung und Lehrkräfte sich ganz nebenbei einmal vor Ort davon überzeugen, dass die Praktikantinnen des alljährlichen Compassionprojekts (9. Klasse) im Zandter Schloss sehr gut aufgehoben sind.

Einen hervorragenden Eindruck hinterließ die Küche des Hauses ob der kulinarischen Leckerbissen, mit denen die Lehrkräfte während der Pause verwöhnt wurden – „man kann sich hier direkt geborgen fühlen“ – ehe Herbert Ehrl in einem Diarückblick verschiedene Aktivitäten des Wohn– und Pflegeheimes aufzeigte.

Für einen Teil des Gerhardinger-Kollegiums endete der kurzweilige Nachmittag übrigens auch noch recht lustig, als nämlich Gstanzlsänger Bene Weber im großen Speisesaal beim hausinternen Starkbierfest die Chamer Lehrer entdeckte und unter dem Beifall der Senioren so richtig „dableckte“ – was in der heimeigenen Zeitung „Schlossnachrichten“ sicherlich Niederschlag finden wird…

Franz Summerer

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Fastengottesdienst:

Gerhardinger-Fastengottesdienst: Gott allein genügt!
Pfarrer Dieter Zinecker segnete Taize-Kreuz

 
Vor dem mit Lichtern geschmückten neuen Taizekreuz trugen die Mädchen ihre Impulsgedanken zur Fastenzeit vor. 

"Nada te turbe - Gott allein genügt!" Im Rhythmus dieses Gesanges aus Taize brachten die Mädchen der Gerhardinger-Realschule zum Eingang im Pilgerschritt brennende Teelichter zum Taizekreuz, welches am Altar der Stadtpfarrkirche von St. Jakob damit geschmückt wurde.

Pfarrer Dieter Zinecker zelebrierte für die gesamte Gerhardinger-Schulfamilie einen eindrucksvollen Gottesdienst zur Fastenzeit, den Schülerinnen mit Impulsgedanken einleiteten, wie "Ich bekämpfe ein weit verbreitetes Haustier, meinen inneren Schweinehund!" oder "Ich gönne meinen Ohren eine Ruhepause!" Der Priester fasste einfach zusammen: "Ich probiers einmal anders." Die Fürbitten wurden dann auf Taizetauben geschrieben und von den Mädchen vom Ambo aus vorgetragen, ehe gemeinsam das "Our Father in heaven" gebetet wurde.

Nach dem Danklied  Confitemini domino sprach Pfarrer Dieter Zinecker das Segensgebet von Frere Roger, dem Gründer der Brudergemeinschaft, denn das Herz jeder Gemeinschaft ist die Versöhnung, die Christus gebracht hat und die er uns jeden Tag aufs Neue anbietet und segnete dann das große neue Taizekreuz, welches seinen entsprechenden Platz an der Gerhardinger-Realschule finden wird.

Für die würdige musikalische Umrahmung sorgten die Schulchöre unter Leitung von Christa Riedle und die Instrumentalstücke von Guido Aigner, während Inge Huber für die Vorbereitung verantwortlich zeichnete. 

Franz Summerer

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Tag der offenen Tür 2014

Gerhardinger-Realschule Cham fest in der Hand von Eltern und Kindern
Wahrer Besucheransturm am Tag der offenen Tür


"Da Wahnsinn - bei euch gehts ja zu wie in einem Taubenschlag, des is ja unglaublich!" äußerte eine junge Mutter, vor 20 Jahren selbst Absolventin der damaligen Mädchenrealschule, die ihren Kindern ihre ehemalige schulische Wirkungsstätte zeigen wollte. Und tatsächlich - ab 13:30 Uhr "brummte" es an der Chamer Gerhardinger-Realschule beim Tag der offenen Tür ob eines wahren Besucherbooms und bei der Abschlussveranstaltung zu den Übertrittsmodalitäten war um 16:00 Uhr einfach kein freier Stuhl mehr zu finden!

Groß und Klein nutzten den Nachmittag, um sich über das vielfältige Angebot an der ehemaligen Klosterschule der Armen Schulschwestern zu informieren.

Das Lehrerkollegium hatte der Kreativität und dem Ideenreichtum der einzelnen Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 keinerlei Grenzen gesetzt und dementsprechend groß und vielfältig waren die von den engagierten Schülerinnen organisierten Aktivitäten. Der Schulleitung um Direktor Josef Krauß und den beiden Stellvertretern Josef Nerl und Romy Lankes konnte es nur Recht sein.

Schon die „Ess–Meile“ bot einen Augenschmaus und ließ Alt und Jung das Wasser im Munde zusammen laufen. Vom Ki-Ba-Cocktail (Kirsch-Banane ohne Alkohol) und anderen vitaminreichen frisch zubereiteten Getränken über Smoothies, Quiches Lorraines und Häppchen verschiedenster Art sowie Kaffee und Kuchen reichte das kulinarische Angebot und die Mädchen der Abschlussklassen hatten alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm gerecht zu werden. Und nachdem die Preise sehr "verbraucherfreundlich" kalkuliert waren (laut BWR-Unterricht), hatten alle Hunger und genossen die Leckerbissen.

Während die SMV und die 9. Klassen die interessierten Besucher in Gruppen durch die einzelnen Häuser führten, bot die Fachschaft Chemie Mitmachexperimente, während Straßenmusikant Heinz Schmalzbauer unterstützt von Robert Huber die Bolivienaktion förderte. Der Kletterparcours in der Sporthalle sprach die jüngeren Besucher sehr an, dagegen waren die älteren von den Bewerbungsmappen im Computerraum angetan. Im Altbau wurde dann Einblick in das Wahlfach MediaART gewährt und gleichzeitig Einzelberatungen durch Beratungslehrkraft Regina Werner durchgeführt, während in den Räumen der Offenen Ganztagsschule (kurz OGS) durch ein Märchenquiz mit Parcours die Kinder für die Dauer der Elterninformation im Wechsel mit einem Musikprogramm betreut wurden. Swing tanzen verboten – entartete, unerwünschte Musik! – Im Projekt „Kultur der 20er und 30er Jahre“ wurden neben Exponaten zeitgemäßer Mode auch Film, Literatur und Werbung auf der Litfasssäule geboten und Musik der 1. Deutschen Boygroup, den Comedian Harmonists präsentiert.

Während im Biologiesaal Filme vorgeführt wurden, gab‘s im Ebner-Ettl-Haus Fische und Mikroskopie. Auf gedanklich schwere Kost stieß man dann bei der Projektpräsentation auf Stellwänden zum Thema „ Widerstand im 3. Reich“. Des Weiteren hatten die Schülerinnen eine Gerhardinger-Wand zur Schulgeschichte gestaltet.

Die Schulspielgruppe begeisterte mit Ottfried Preußlers Kleiner Hexe, dem Buchbinder Wanninger von Karl Valentin und Loriots Familienbenutzer, während beim Dog Dancing im Rondell der Pudel "King of the Wild West" eindeutig der Star war.

"In welchem Monat trafen sie sich im Gedicht Jaguar und Neinguar von Paul Maar?" Gefragt waren die lustigen Tiergedichte und das Quiz dazu, Eltern und Kinder hatten dabei gleichermaßen Spaß. Seit über 20 Jahren wird an der Gerhardinger-Realschule in den Pfingstferien die schon obligatorische Londonfahrt durchgeführt, das Englisch–Vokabelquiz mit Schleckereien passte dazu.

Die Whiteboards in den EDV-Räumen luden unter Anleitung buchstäblich zum Spielen ein, in der Gottesdienstwerkstatt wurde es beim Schülerinnenvortrag zum Seelenvogel ganz still im Raum, während an einer Stelltafel die Kulturfahrt dokumentiert wurde. Auch auf die Taizé-Fahrt 2014 wurde hingewiesen, hier gilt die Einladung zur Teilnahme sogar für ehemalige Schülerinnen und Eltern.

In der Schulküche warteten die jungen Damen mit heißen Süppchen auf die Besucher und sorgten mit ständig frisch zubereiteten Canapes für das leibliche Wohl der zahllosen Gäste. Überaus vielfältig waren die musikalischen Darbietungen vom russischen Hit bis zum Hexen–Rock‘n-Roll und Chorgesang, auch Schlagzeug– und Klaviersolostücke sowie Tanzeinlagen standen auf dem Programm der Fachschaft Musik, ehe die Schulband mit ihrem Auftritt unüberhörbar allen Besuchern das Ende der verschiedenen Darbietungen ankündigte und sich die interessierten Eltern zum Übertrittsvortrag im „Wohnzimmer der Schule“ im historischen Gerhardinger-Saal einfanden.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Direktor Josef Krauß stellten Schülerinnen und Lehrer in Form einer lockeren Diskussionsrunde die Vorzüge ihrer Schule vor, ehe Konrektor Josef Nerl die Termine und Übertrittsmodalitäten erläuterte. Alle Hinweise dazu können im Sekretariat eingeholt werden, stehen aber auch unter www.grs-cham.de im Internet auf der Homepage der Schule.

Ein Referat über berufliche, aber auch schulische Möglichkeiten für Realschulabsolventinnen und Schlüsselqualifikationen bildete das Ende eines kurzweiligen und informativen Nachmittags.

Franz Summerer

 




 
 

            
   
     

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9./10. Klassen: Vorträge

Vortragsflut für die Gerhardinger-Schülerinnen

Eine wahre "Vortragsflut" ergoss sich Anfang Februar über die 9. und 10. Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule, bei der insgesamt 208 junge Damen gut zuhören mussten.

So kamen zuerst alle 114 Schülerinnen der vier 10. Klassen in den Genuss eines Polizeivortrages.

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Die Sozialversicherungsvorträge wurden gestaltet für
10 a von Karl Obermeier und Florian Wagner (Barmer Ersatzkrankenkasse)
10 b von Patrick Kiefl (Deutsche Angestelltenkrankenkasse)
10 c von Daniel Hutter (Kaufmännische Krankenkasse)
10 d von Martin Stoiber (Allgemeine Ortskrankenkasse)

 

Für die Bewerbungsseminare jeweils über 4 Schulstunden zeichneten verantwortlich

9 a Verena Käsbauer/Peter Rieß (Volksbank)
9 b Lucia Neumeier/Christina Göttlinger (Raiffeisenbank)
9 c Sabrina Schlößer/Ruppert Glaser (Sparkasse und AOK)

Franz Summerer

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Blasius-Segen

Blasius-Segen für unsere Gerhardinger-Schülerinnen
Mädchen spielten das Leben des Heiligen nach

   
Einen sehr interessanten und informativen Gottesdienst erlebten über 200 Schülerinnen der 6. und 7. Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule am Namenstag des Hl. Blasius.

Stadtpfarrer Dieter Zinecker zelebrierte zu Ehren des Heiligen einen Gottesdienst in St. Jakob, bei dem die Mädchen Schlüsselszenen aus dem Leben des früheren Arztes und späteren Bischofs von Sebaste in Armenien im Altarraum nachspielten.

Der Legende nach soll er einem Kind, welches an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben gerettet haben. Der daraus entstandene und in der Volksfrömmigkeit tief verwurzelte Brauch des Blasiussegens, der mit zwei gekreuzten Kerzen erteilt wird, soll bei Halskrankheiten helfen und schützen.

Der Hl. Blasius wurde durch den römischen Kaiser Diokletian um das Jahr 316 bei einer Christenverfolgung enthauptet und wird als Märtyrer und einer der 14 Nothelfer verehrt. Während Religionslehrerin Inge Huber den Gottesdienst vorbereitet hatte, sorgte Musiklehrer Richard Werner auf dem Keyboard für die musikalische Umrahmung.


Franz Summerer
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Deutsch-franz. Tag

Deutsch-französischer Tag an der Gerhardinger-Realschule Cham
Marseillaise - Mini-Quiches Lorraine - DELF Zertifikate


In einem gebührenden Rahmen begingen die Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham den deutsch-französischen Tag: Sprachliche, kulinarische und musische Aktivitäten prägten dabei die Pausenhalle.

So sangen zunächst zur Einstimmung die Schülerinnen der Klasse 7 c unter der Regie von Französischlehrerin Christine Haslbeck das Lied "Tous ensemble, on fait des découvertes" ("Alle zusammen entdecken wir etwas Neues"), ehe alle vier Französischklassen zusammen mit lautstarker männlicher Schulleiterunterstützung durch Josef Krauß die französische Nationalhymne Marseillaise intonierten, die den Chamern ja vom Glockenspiel am Marktplatz bekannt ist.



Anlässlich des 51. Jahrestages der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen Frankreich und Deutschland herrschten die französischen Nationalfarben bleu, blanc und rouge im Foyer vor und die Trikolore durfte neben der deutschen Flagge natürlich nicht fehlen.

Ein besonderes Highlight bildeten heuer die Mini-Quiche-Lorraine, kulinarische Leckerbissen aus der Schulküche. Hauswirtschaftslehrerin Birgit Oswald hatte mit den Klassen 7 d und 8 d das leckere französische Gericht vorbereitet und der Pausensnack ging buchstäblich weg wie warme Semmeln.



Im Rahmen der Aktivitäten zum Gedenken an den Elysée-Vertrag wurden dann auch 29 DELF-A2-Zertifikate (= Diplôme d 'Etudes en langue française) überreicht.



Folgende Schülerinnen hatten sich erfolgreich der Prüfung unterzogen:

Katharina Baumgartner, Nadja Bock, Anna-Lena Bücherl, Caroline Bücherl, Ilona Daschner, Julia Deml, Christina Fuchs, Nadine Griesbeck, Natalie Griesbeck, Katharina Hecht, Lisa Huber, Sophia Irrgang, Susanne Klingseisen, Angelika Kraus, Nicole Kraus, Christiane Laußer, Sabrina Mauerer, Jessica Muth, Mareike Rank, Katrin Roider, Martina Rückerl, Nadine Ruhland, Karin Schimpf, Katharina Schneider, Hanna Standecker, Annalena Stelzl, Michaela Wachter, Anna Weber und Annalena Wirrer.

Sogar zwei ehemalige junge Damen kamen an ihren "alten Wirkungsort" zurück: Anna Holz und Michaela Steer hatten im vergangenen Jahr die Abschlussprüfung absolviert und holten nun als Schülerinnen des Robert-Schuman-Gymnasiums ihre DELF-B1-Zertifikate ab.

Franz Summerer

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Weihnachtspause



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Weihnachtstrucker

Johanniter-Weihnachtstrucker stoppte an der Gerhardinger-Realschule
Neuer Paketrekord für notleidende Menschen in Osteuropa


"Do werns a se gfrein, de oama Leid",  meinte eine Schülerin der Gerhardinger-Realschule Cham, wo gestern bei der Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion ein neuer Sammelrekord aufgestellt wurde: Insgesamt 119 Hilfspakete schleppten die Mädchen "im Gänsemarsch" zu dem riesigen Sattelschlepper, in dessen Bauch sie verschwanden.

Alle 23 Klassen der Gerhardinger-Realchule Cham hatten sich unter der Leitung von Maria Zeitzler "einfach toll" an der vorweihnachtlichen Hilfsaktion für notleidende Menschen in Rumänien, Bosnien und Albanien beteiligt. Dabei hatten die Mädchen in Arbeitsgruppen Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Schokolade, Kindergeschenke usw. exakt nach der Packliste verstaut, damit eventuelle Zollschwierigkeiten in Osteuropa vermieden werden und vor Ort auch jeder Bedürftige ein gleichwertiges Paket erhält.

Beim Beladen des Truckers war das "zarte Geschlecht" dann buchstäblich fast überfordert, so dass mit Schulleiter Josef Krauß und Hausmeister Thomas Röder starke Männer einspringen mussten. Als Anerkennung für die vorbildliche Unterstützung erhielten die Schülerinnen eine Dankesurkunde überreicht.

Franz Summerer

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Winterzauber

Eindruck vom Winterzauber, veranstaltet vom Elternbeirat und der GRS

   

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Holocaust

Holocaust-Überlebender Dr. Max Mannheimer an der Gerhardinger-Realschule

Mit einem "Shalom" begrüßte Schulleiter Josef Krauß einen besonderen Gast in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule Cham, auf Einladung der "Friedensinitiative Cham" besuchte der Holocaust-Überlebende Dr. Max Mannheimer nicht zum ersten Mal die "Schule mit lauter Frauen und Mädchen". Und die über 200 jungen Damen der 9. und 10. Klassen staunten nicht schlecht über einen fast 94-jährigen Zeitzeugen des schlimmsten Kapitels der deutschen Vergangenheit, denn dieser grauhaarige Herr schien trotz deprimierendster Erlebnisse in verschiedenen Konzentrationslagern seinen Humor nicht eingebüßt zu haben.

Am Ende seines Vortrages von einer Schülerin gefragt, ob er gegenüber denen, die fast seine ganze Familie auf dem Gewissen hätten, nichts als Hass im Herzen verspüre, erwiderte er, dass es nicht Hass sei, mit dem sein Herz angefüllt sei, sondern vielmehr Traurigkeit darüber, dass Menschen anscheinend in einer Diktatur immer wieder bereit sind, sich in den Dienst einer grausamen Ideologie zu stellen.

"Ich habe durchaus oft an Gott gezweifelt, aber gerade dann, wenn der Zweifel besonders ausgeprägt war, auch immer wieder inbrünstig gebetet", so der Zeitzeuge.

Zwei Passagen seines spannenden Vortrages gingen den Schülerinnen besonders unter die Haut: Die Ankunft seiner Familie an der "Todesrampe" in Ausschwitz-Birkenau am 2. Februar 1943, wo seine Familie innerhalb weniger Minuten getrennt wurde - es gab keine Zeit, voneinander Abschied zu nehmen. Seine Eltern, seine Schwester Käthe und seine Frau Eva sah er nie wieder, nur er und sein jüngster Bruder Edgar blieben vorerst zusammen. In der zweiten sehr anrührenden Episode schilderte Max Mannheimer, wie er physisch und psychisch fast ganz am Ende während eines Arbeitseinsatzes nahe daran war, durch Berühren eines Hochspannungszaunes seinem Leben ein Ende zu bereiten.

Nur die Frage seines 17-jährigen Bruders Edgar: "Willst du mich hier wirklich allein lassen?" war es, die ihn davon abhielt.

Die jungen Menschen nahmen viel von diesem Zeitzeugen für ihr weiteres Leben mit nach Hause und die Mädchen sparten nicht mit Applaus, als der hoch betagte Herr seinen Zuhörerinnen empfahl, fleißig zu lernen und ihnen viel Glück und Erfolg in ihrem noch so jungen Leben wünschte.

 

Worauf es Dr. Max Mannheimer ankam, hatte er den Gerhardinger-Schülerinnen klar gemacht mit seiner Botschaft: "Ihr seid nicht verantwortlich für das, was war, aber schon für das, was sein wird."

Der Dank für die Vorträge des Zeitzeugen gleich an mehreren Schulen des Landkreises gebührt dem Landratsamt Cham, Amt für Jugend und Familie, im Rahmen der "Projektförderung von Toleranz und Demokratie".

Heinz Schmalzbauer/Franz Summerer






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2003 - 2013:

Erstes Klassentreffen der 10 c

Zu einem ersten Treffen kamen die jungen Damen der ehemaligen Klasse 10 c des Abschlussjahrgangs 2003 zusammen. Der damalige Klassenleiter Franz Summerer begrüßte sein "Frauenvolk" bei einem Sektempfang im Foyer des Ettlhauses recht herzlich, auch Kollegin Ulrike Alt hatte sich dazu eingefunden.

Nach einer gut 2-stündigen Führung durch die Gerhardinger-Realschule mit mehreren Zwischenstopps an der "Verpflegungsstation" besuchten die ehemaligen Schülerinnen zusammen mit ihrem Lehrer gemeinsam den Gottesdienst in St. Jakob, wo sie vom Zelebranten Kaplan Franz Pfeffer extra begrüßt wurden.

Ein gemeinsames Abendessen - natürlich mit regem Austausch von Neuigkeiten aller Art – bildete den Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

Franz Summerer

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TZ-Saal

TZ-Saal zum "Weißwurststüberl" umfunktioniert

Nach jahrelanger Wanderschaft hat das Unterrichtsfach "Technisch Zeichnen" einen festen Platz im Gerhardinger-Schulhaus gefunden. Innerhalb der letzten 7 Jahre wurden auch alle dafür notwendigen Unterrichtsmaterialien angeschafft, was mit erheblichen Kosten verbunden war; in diesem Schuljahr waren es TZ-gerechte Zeichentische und -stühle.

Dies ist ein Grund zum Feiern! Aus diesem Anlass fand am 11. Oktober die offizielle Einweihung mit Schulleiter Josef Krauß und Konrektorin Romy Lankes statt.

Gesponsert wurde die Feier von der Metzgerei Hunger (Chammünster), dem Gastronomiebedarf Hamperl (Cham) und Florentina Achaz.

Herzlichen Dank!!!

Sabine Kraus-Preischl

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Anfangsgottesdienst

Mitreißender Schulanfangsgottesdienst im Zeichen des Regenbogens
Gerhardinger-Realschule feierte in Pfarrkirche St. Jakob


„Gottes Segen sei mit dir!“ -  Ganz im Zeichen der Farben des Regenbogens und des Aufeinandertreffens von Sonne und Wasser feierte die Gerhardinger-Schulfamilie einen fröhlichen und mitreißenden Anfangsgottesdienst zu Beginn des neuen Schuljahres.

Zelebrant Kaplan Franz Pfeffer stimmte mit den richtigen Worten auf das neue Schuljahr ein, während die Mädchen Fürbitten und Lieder vortrugen, in die alle  einstimmten.

Inge Huber hatte in der Gottesdienstwerkstatt der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg mit Schülerinnen die Vorbereitungen getroffen, während Richard Werner für die musikalische Leitung verantwortlich zeigte.

Franz Summerer

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