Juni 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30  

Letzte Änderung
22.06.2017 20:39
Sitemap & Druckversion
top

10. Klassen: 

↑ nach oben ↑

Abschlussfahrten
10 a: Kroatien

     

Vom 13. bis 17. Juli machte sich die Klasse 10 A zusammen mit Frau Hennefarth und Frau Leder auf zum letzten großen Abenteuer, der Abschlussfahrt nach Kroatien. 

Bereits um 6 Uhr in der Früh fuhren wir los und erreichten nach einem unfreiwilligen Zwischenstopp an der Grenze (der Pass einer Schülerin war im Koffer und musste erst gefunden werden) unsere Unterkunft in der Nähe von Pula. 

Am nächsten Tag erkundeten die jungen Damen den Nationalpark Brijuni-Inseln, eine kleine Inselgruppe in der kroatischen Adria. Dort wird uns besonders die Fahrt im Panoramazug in Erinnerung bleiben, da uns hierbei immer eine frische Brise abkühlte, während wir voller Begeisterung das azurblaue Meer und die Tiere während der Safari beobachteten. 

Für Mittwoch stand dann das absolute Highlight auf dem Programm: eine Schiffahrt von Rovinj nach Porec. Das Boot stand exklusiv für die Gerhardinger zur Verfügung und wir wurden während der Fahrt mit gekühlten Getränken und Live-Musik verwöhnt. Bei einem Zwischenstopp in Porec bewiesen unsere Mädchen, dass sie bestens als Kandidatinnen für die Sendung „Shopping Queen“ geeignet wären, da sie in Rekordzeit ihre Einkaufstüten füllten. 

Eine für viele neue Erfahrung folgte dann auf dem Schiff, es gab frisch gegrillte Fische, die in einem Stück serviert wurden. Für Fischliebhaber war das der beste Fisch, den sie je bekommen haben. Gestärkt und mit vielen Eindrücken dieser beiden Traumstädte ging es nach einem erneuten Stadtbummel zurück zur Unterkunft. 

Für den Donnerstag stand dann eine Stadtführung in Pula auf dem Programm. Gleich zu Beginn sorgte die Reiseleiterin für Erheiterung, da sie uns trotz des „schwulen Wetters“ (O-Ton der Reiseleiterin) ihre Lieblingsstadt näher brachte. Während Frau Hennefarth bei den archäologischen Schätzen der Stadt „das Herz aufging“, betrieben die Mädchen eher „Schattenhopping“. 

Nach einer ereignisreichen Woche kamen wir am Freitagabend wieder wohlbehalten in der Stadt am Regenbogen an.

↑ nach oben ↑

10 b/c: Hamburg
„Lütte Deerns“ und ältere Herren auf Gerhardinger-Abschlussfahrt in Hamburg
Chamer Mädchen von der Weltstadt im hohen Norden begeistert

                                            

In aller Herrgottsfrühe (Abfahrt 05:00 Uhr !!) brachen nach erfolgreicher Beendigung der anstrengenden Prüfungszeit insgesamt 57 Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham zur einwöchigen, detailliert geplanten Abschlussfahrt nach Hamburg auf und kamen dort bei typisch hanseatischem Wetter an. 

Pünktlich zur Hafenrundfahrt an den St. Pauli Landungsbrücken beim Einstieg in die Barkasse begann es zu regnen, was aber der guten Stimmung der Oberpfälzer Landratten bei der Rundfahrt durch das Weltkulturerbe Speicherstadt keinen Abbruch tat. Nach einem ersten Eindruck von den riesigen Dimensionen des Hafens wurde dann im Stadtteil Altona im Jugendhotel Meininger eingecheckt, wo man gleich Bekanntschaft mit Schülern und Lehrern der Wirtschaftsschule Waldmünchen machte, und der restliche Abend noch zu einem Spaziergang an die Elbe genützt. 

Nach erholsamer Nachtruhe und ausgiebigem Frühstück erkundeten die Chamer voll regeneriert bei einer informativen Stadtrundfahrt mit Führer die zweitgrößte Millionenstadt Deutschlands und kundschafteten nebenbei auch gleich Shopping Möglichkeiten aus. Einem Besuch im Hamburger Michel, Hamburgs größter Kirche am höchsten Punkt im Hafen, folgte die Besichtigung der Krameramtsstuben, dem ältesten Haus. Hier sorgte „Hummel Hummel – mors mors“, die norddeutsche Erklärung des Götz von Berlichingen Zitats für große Belustigung. Vorbei am Mahnmal Nikolaikirche, dessen Ruine an die schrecklichen Zerstörungen im II. Weltkrieg erinnert, führte die Fahrt in die Hafencity, der größten Baustelle Europas mit dem kulturellen Wahrzeichen Elbphilharmonie, gegründet auf 1 700 Stahlbetonpfählen. Natürlich durften Fleetschlösschen und der Backsteinexpressionismus des schiffsförmigen Chilehauses nicht fehlen: Nirgends in ganz Nordeuropa gibt es so viele rote Backsteine auf einem Haufen als hier! 

Unter dem Hamburger Hauptbahnhof ging es dann im Wallringtunnel von der Elbe an die Alster in die Vorstadt St. Georg. Der große Mühlenteich = Außenalster wurde umrundet und über den Stadtteil Rotherbaum und Harvestehuder Weg - „hier wohnen keine Bausparer“- erreichte man dann den Jungfernstieg und das imposante Hamburger Rathaus. Und schon schwärmten die jungen Damen aus in die Genusstempel und konnten den sehnlichst erwarteten freien Nachmittag bis in den Abend hinein ausgiebig für Shopping und Sigthseeing auf eine Faust nützen.

Das Panorama und die Betriebsamkeit des über 800 Jahre alten Hamburger Hafens ließ die Chamer einfach nicht los und so wagten am nächsten Morgen zunächst besonders Mutige im Alten Elbtunnel zu Fuß die Unterquerung der Elbe, um von St. Pauli aus die Werftinsel Steinwerder zu erreichen. Der Lohn des mulmigen Gefühls mit über 20 Meter Wasser über dem Kopf war ein traumhafter Ausblick auf die Kulisse Hamburgs von Blankenese bis zum Marc o Polo Haus. 

Am Nachmittag stand dann mit der Führung im Schokoladenmuseum Hachez Chocoversum ein süßer Besuch der Hamburger Genusswelten auf dem Programm, bei dem alle Schlecker– und Leckermäuler voll auf ihre Kosten kamen. Im Aroma Atelier durften die Schülerinnen die eigene Speise der Götter (griech. Theobroma cacao) herstellen, nachdem sie zuvor viel Interessantes über die Kakaobohne und die Cerealien von Franz Summerer erfahren hatten. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kultur und dem Besuch der Musicals „Das Wunder von Bern“ und „Der König der Löwen“, deren Akteure mit Standing Ovations begeistert belohnt wurden und ging mit einer Busfahrt über die Reeperbahn zu Ende. 

Am Donnerstag führte die Reise über den Nord-Ostsee-Kanal zu einem Highligth besonderer Art: Die Bayerwäldler besuchten zu ihrem 30–jährigen Bestehen die Seehundstation in Friedrichskoog, wobei natürlich die Unterwasserfenster zur Beobachtung und der Heuler-Aufzucht–Bereich mit Fütterung ganz besonders umlagert waren. Über den Landkreis Dithmarschen wurde der längste Berg Europas erreicht und nach dem Anstieg über den Deich lag bei traumhaftem Wetter endlich die Nordsee vor den Augen der Gerhardinger! 

Hier konnte man sich auch Informationen über die größte deutsche Erdöllagerstätte und die Bohr- und Förderinsel Mittelplate (offshore) im Nationalpark Wattenmeer Schleswig-Holstein holen, die vor den Augen der Touristen seit 1987 störungsfrei rund 1,3 Mio Tonnen Erdöl pro Jahr fördert. 

Über Itzehoe ging Fahrt zurück zu den Landungsbrücken, die es den Chamern einfach besonders angetan hatten. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Blick auf den Hafen musste Abschied genommen werden und man konnte den gruseligen Dungeon Besuch, Kaffee–Rösterei mit leckerer Verköstigung, Alsterarkaden, Europapassage, Spaziergang am Elbstrand und vieles andere noch einmal Revue passieren lassen. Mit einem Besuch von „Planten un Blomen“ mit lustigem Kinderspielplatz und einem spektakulären Wasserlichtkonzert klang der Abend aus. 

Nach einem letzten Spaziergang durch Altona ging es am Freitag nach einer unvergesslichen und erlebnisreichen  Woche in der 1,8 Millionen Einwohner zählenden Stadt Hamburg über den Elbtunnel zurück ins beschauliche Cham und aus dem hanseatischen Traumwetter wurde eine bayerische Bluatshitz. 

So konnten die Lehrkräfte Anke Schmaderer, Rebekka Rohse, Werner Schall und Franz Summerer um Busfahrer Uwe Mühlbauer alle Schützlinge nach einer letzten Klassenfahrt am Parkplatz Florian-Geyer-Brücke wieder bei ihren Eltern gesund und wohlbehalten abliefern. 

Franz Summerer 

↑ nach oben ↑

Start in die Prüfung
Gerhardinger-Mädels starten in die Abschlussprüfungen 2015
Beginn mit Agapefeier und Prüfungsbelehrung - 90 Teilnehmerinnen

       

„Ihr braucht keine lebensgroßen Teddybären oder Hufeisen und sonstigen Krimskrams als Glücksbringer – dafür habt ihr gar keinen Platz auf eurem Tisch. Ihr habt gerade die christlichen Symbole für Glaube, Liebe und Hoffnung geschenkt bekommen!“ 

Mit diesen Worten begann der noch kommissarische Schulleiter Martin Zimmermann die Prüfungsbelehrung an der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg für exakt 90 junge Damen in der zum nüchternen „Prüfungszentrum“ umfunktionierten Sporthalle.

Begonnen hatte der Tag mit einer stilvollen ökumenischen Agapefeier für die Prüflinge der drei 10. Klassen mit ihren Klassenleitern Verena Hennefarth (10 a), Sigrid Schmaderer (10 b) und Rebekka Rohse (10 c) im schön geschmückten Gerhardinger-Saal unter der Leitung der evangelischen Pfarrerin Charlotte Peschke. Die Schülerinnen der Gottesdienstwerkstatt hatten unter der Regie von Inge Huber die gemeinsame Feierstunde zum Thema „Glaube – Liebe – Hoffnung“ vorbereitet und sogar ein kleines Spiel dazu einstudiert. 

Kraft und Ruhe schöpfen aus dem christlichen Glauben und der Symbolik standen im Vordergrund der Agape, bei der zum Ende ein gemeinsames Mahl mit Fladenbroten, Trauben und Fruchtsaft gehalten wurde, verbunden mit gegenseitigen Wünschen für ein gutes Gelingen der Abschlussprüfungen. Alle Teilnehmerinnen erhielten einen Schlüsselanhänger mit einem blauen Kreuz als Symbol für den Glauben, einem roten Herz für die Liebe und einem grünen Anker für die Hoffnung.

Mit „Parlez vous francais?“ stand der erste Prüfungstag von 08:30 bis 10:55 Uhr dann im Zeichen des Hörverständnistests für Französisch und der folgenden schriftlichen Abschlussprüfung. 

Am Donnerstag steht das Fach Deutsch von 08:15 bis 12:15 Uhr an, ehe am Freitag Englisch mit Hörverständnistest/Listening und schriftlicher Prüfung folgt. Nach dem Wochenende wird dann am Montag über der Mathematik gebrütet, am Dienstag steht Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen auf dem Programm, während am Mittwoch Physik ansteht. Den Abschluss bildet am Freitag, den 26.Juni die schriftliche Abschlussprüfung in Haushalt und Ernährung.

Franz Summerer 

↑ nach oben ↑

Glasklar
Aktion „Glasklar“ und „Der Stoff, aus dem die Träume sind“
Chamer Gerhardinger-Schülerinnen in Vortragsreihe aufgeklärt

  

Rechtzeitig vor der Faschingsferienwoche wurden die Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham in einer Vortragsreihe über die Gefahren von Alkohol und Drogen informiert. 

Überaus interessiert folgten die jungen Damen den Ausführungen  von Natalie Greck, Referentin Veranstaltungsservice, von der DAK Gesundheit „Aktion Glasklar“ aus Regensburg und PHM Josef Kernbichl sowie POK Walter Dendorfer von der Polizeiinspektion Cham.

Den über 90 Schülerinnen der Abschlussklassen gingen buchstäblich die Augen auf ob der gesundheitlichen Risiken durch Drogen, Alkohol und Nikotin, denn die beiden engagierten Polizeibeamten berichteten nicht nur über tödliche Verkehrsunfälle, sondern wiesen knallhart auf die Gefahren für Leib und Leben hin. „Auch bei einem Kahlgeschorenen kann der Drogenkonsum über die Haarwurzeln nachgewiesen werden.“ 

So war die informative Vortragsreihe für die angehenden Entlassschülerinnen und zukünftigen Führerscheinbewerberinnen im Fasching gerade richtig terminiert und die eindringliche Warnung an die Mädchen, ihre Finger von Suchtmitteln jeglicher Art zu lassen, ist hoffentlich auf fruchtbaren Boden gefallen.

Torkelnde Schülerinnen mit unkoordinierten Bewegungsabläufen und vermindertem Reaktionsvermögen versuchten im Stuhlkreis erfolglos, sich einen Ball zuzuwerfen bzw. diesen zu fangen. 

DAK–Referentin Natalie Greck demonstrierte den Mädchen mit Hilfe von Spezialbrillen die Wirkung von Alkoholkonsum. Zur DAK-Aktion „Glasklar“ gehörte auch ein Fragebogen über die Alcopops „Rigo“ und „Breezer“ oder die Wirkung von Alkohol und der Erklärung des Begriffs „Black-out“. 

Zunächst lachten die jungen Zuhörerinnen aus den Klassen 8 und 9 noch über die Hilflosigkeit ihrer „bebrillten“ und damit „alkoholisierten“ Mitschülerinnen, ehe es ruhig wurde, als die Mädchen die dadurch aufgezeigten Gefahren für den Alltag realisierten – plötzlich war „Schluss mit lustig“! 

Franz Summerer 

↑ nach oben ↑

10 c: New York

          

↑ nach oben ↑

10 a: DELF-Diplom

 

Erfolgreiche Gerhardinger-Schülerinnen mit Französisch–Diplomen ausgezeichnet
Insgesamt 35 DELF–Zertifikate überreicht

„Parlez vous francais?“ „Mais oui…“ Französisch als Fremdsprache neben Englisch und Tschechisch erfreut sich an der Gerhardinger-Realschule Cham bei den Schülerinnen immer größerer Beliebtheit. So konnte Claudia Weber, Lehrerin für Französisch, heuer im Rahmen des deutsch–französischen Tages insgesamt 35 DELF–Zertifikate (= Diplome d`Etudes en langue francaise) überreichen. 

Dazu waren 14 ehemalige Schülerinnen an ihre Gerhardinger zurück gekehrt, um an ihrem „ehemaligen Wirkungsort“, wo sie 2014 ihre Abschlussprüfung absolviert haben, ihre wohlverdienten DELF B1–Zertifikate in Empfang zu nehmen. 

 

Bereits „außer Haus“ und zum Teil im Berufsleben stehend bzw. eine weiterführende Schule besuchend wurden folgende junge Damen ausgezeichnet: Ilona Daschner, Christina Fuchs, Natalie Griesbeck, Lisa Huber, Sophia Irrgang, Susanne Klingseisen, Mareike Rank, Martina Rückerl, Karin Schimpf, Katharina Schneider, Annalena Stelzl, Michaela Wachter, Anna Weber und Annalena Wirrer. 

Weitere 21 Schülerinnen aus der Klasse 10 a der Gerhardinger-Realschule erhielten ihre Urkunde über die erfolgreich abgelegte Prüfung zum DELF A2 Niveau. Dabei handelt es sich wie beim noch höher angesiedelten B1 Niveau um ein auf der ganzen Welt anerkanntes Diplom, anhand dessen die jungen Damen Kenntnisse der französischen Sprache nachweisen können, das Angebot dazu kommt übrigens vom französischen Erziehungsministerium. 

Folgenden Schülerinnen gratulierten Claudia Weber und Konrektor Martin Zimmermann zu ihrem Erfolg: Veronika Bruckmüller, Lisa Deml, Svenja Herrnberger, Theresia Höcherl, Katharina Holzer, Julia Janker, Kimberly Kellner, Angelika Kraus, Anna Lottner, Corinna Malterer, Verena Mühl, Eva Neuberger, Anja Nothaas, Alexandra Raab, Sophia Reutner, Jenny Richter, Emma Rogalla von Bieberstein, Marie–Luise Simml, Tatjana Trauner, Chiara Wagner und Laura Wittenzellner. 

Franz Summerer 

↑ nach oben ↑

10 c: Resteverwertung
Restlos gute Küche – kreative Resteverwertung

    

Am 20.11.2014 besuchte Papst Franziskus die FAO, die UNO–Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation mit Sitz in Rom und verschaffte dort in einer Rede einem alten Thema neue Aktualität. Er zitierte seinen Vorvorgänger Papst Johannes Paul II., der in den neunziger Jahren schon vom „Paradox des Überflusses“ gesprochen habe. Es gebe „Nahrung für alle, aber nicht alle können essen“ und gleichzeitig gebe es „Verschwendung, Vernichtung, exzessiven Konsum von Lebensmitteln“.

    

Diese alte und doch brennend aktuelle Thematik griff die Klasse 10 c im Fachunterricht Haushalt und Ernährung auf und holte als Referentin die Ernährungsfachfrau und Hauswirtschaftsmeisterin Brigitte Staudtner in die Schule.

In einer theoretischen Einführung führte Frau Staudtner aus, dass für die Menschen von heute in Europa Lebensmittel immer und überall verfügbar sind, sogar im Übermaß. Das hat zur Folge, dass ökonomisch und gefühlt für die Bevölkerung der Wert der Lebensmittel gesunken ist. Während früher 50 % des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aufgewendet werden mussten, sind es heute nur noch 11 %. 

    

Diese Tatsache verführt zu einem allzu großzügigen Umgang mit Lebensmitteln: In Deutschland werden ca. 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen, das sind pro Person und Jahr 82 kg im Wert von 235 Euro! Dass es bei uns in Bayern „nur“ 65 kg im Wert von knapp 200 Euro sind, tröstet hier überhaupt nicht. 

In diesen Wertangaben ist noch nicht einmal die Vergeudung von Ressourcen wie Energie und Wasser eingerechnet. So werden z. B. für die Erzeugung von 1 kg Äpfeln 700 Liter Wasser verbraucht, für 1 kg Brot 1 300 Liter, für 1 kg Käse 5 000 Liter und für 1 kg Rindfleisch 15 000 Liter!

  

Unkluges Einkaufsverhalten, falsche Lagerung, Verwöhnung und ungesundes Ernährungsverhalten sind die Hauptursachen für den „Lebensmittelwegwerfwahnsinn“; so besagt z. B. der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht, dass das Lebensmittel ab sofort nicht mehr genießbar ist, sondern dass ab jetzt mit einer Einschränkung in Aussehen und Qualität zu rechnen ist. 

Dabei haben übrig gebliebene Lebensmittel immer noch einen hohen ökonomischen und ernährungsphysiologischen Wert. Den „großen Wert der kleinen Krümel“ kennen zu lernen war das Ziel der anschließenden praktischen Anwendung. Was man mit Phantasie und Kreativität aus den Resten von gestern für geschmackvolle Gericht von heute zaubern kann und welche Freude die Köchinnen beim Zubereiten und Essen hatten, zeigen die nachfolgenden Bilder.

↑ nach oben ↑

Kreative Resteverwertung

Rezept: „Brotpflanzerl“

Zutaten:Zubereitung:
500 g BrotresteDas grob gewürfelte Brot mit den Eiern und der Milch vermischen,  
3 Eierbis eine teigige Masse entsteht. Diese etwas ziehen lassen.
etwas MilchFalls der Teig zu weich ist, mit Semmelbröseln verfestigen.
ca. 100 g Schinken
100 g geriebener Käse
1 ZwiebelRestliche Zutaten zerkleinern und mit der Brotmasse vermengen. 
1 ZucchiniDie gewürzte Masse zu kleinen Pflanzerln formen und im Öl ausbraten. 
1 Tomate
Salz, Pfeffer
Petersilie

R. Petzi

↑ nach oben ↑

10 c: Weihnachtskarten

 

  

Die Schülerinnen der Klasse 10 c zeigten, dass man sich im IT-Unterricht aus künstlerisch einbringen kann. Nachdem das Modul A5 anhand des Bildprogramms "GIMP" erarbeitet wurde, bekamen die Schülerinnen den Arbeitsauftrag, die Gerhardinger-Weihnachtskarte nach einigen Vorgaben zu kreieren. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Aus diesem Grund wurde das Projekt ausgeweitet und die jungen Damen fertigen nun in Gruppen Karten mit Stadtmotiven an. Das dazu nötige Bildmaterial wurde fachmännisch mit dem Fotografen Benjamin Franz angefertigt. Die Schülerinnen erkannten hier, dass viele Kenntnisse rund um die Kamera und Fingerspitzengefühl erforderlich ist, um gute Bilder zu erhalten.

Sabine Kraus-Preischl



↑ nach oben ↑

Dachaufahrt 2014

Fahrt in KZ Dachau

  

Auch dieses Schuljahr fuhren die 10. Klassen der Gerhardinger-Realschule mit ihren Geschichtslehrern ins Konzentrationslager Dachau.

Der Vortrag begann dort, wo auch der Weg eines jeden KZ-Inhaftierten begann: Vor dem Tor des Konzentrationslagers. „Arbeit macht frei“ sollte die Schülerinnen erwarten. Doch da dieses geschichtsträchtige Tor einen Tag zuvor gestohlen wurde, konnte es nicht besichtigt werden. Dafür war aber das Interesse der Presse groß und die Gerhardinger-Mädchen konnten der gerade stattfindenden Pressekonferenz folgen und sogar selbst Interviews geben.

„Arbeit macht frei“, ein Satz, der eher „Vernichtung durch Arbeit“ lauten müsste. Insgesamt 33 880 Tote, unzählige Gefangene und Misshandelte sind die traurige Bilanz des Konzentrationslagers. Von 1933 bis 1945 diente das KZ-Lager seinem erbauten Ziel: Menschen brechen. Demütigungen durch die SS, stundenlanges Stehen auf dem Appellplatz, Hunger und Leid prägten den Alltag der Inhaftierten. 

Dachau war nicht nur ein Lager, in dem Juden inhaftiert waren. Es wurde für all die erbaut, die den Mund aufmachten und sich gegen Hitler und seine Diktatur auflehnten. Zu Anfangszeiten trug Dachau den Beinamen „rotes Lager“, da hier Angehörige der SPD und der KPD hergebracht wurden. Auch Geistliche, die gegen das Naziregime waren, wurden hier eingesperrt.

Die Regeln der SS waren unmenschlich, fast schon lächerlich. Wenn in den überfüllten Baracken auch nur ein Kiesel gefunden wurde, drohte eine Strafe. Wer sein Bett nicht korrekt machte, dem drohte eine Stunde Pfahlhängen. Doch die Misshandlung durch die SS war längst nicht alles, worunter die Inhaftierten leiden mussten. Seuchen, Läuse, Krankheiten breiteten sich in Windeseile aus. Zahlreiche Tote waren die Folge. 

Nach dem zweistündigen Vortrag machten sich die Mädchen  langsam auf zu den Bussen, die sie wieder nach Cham bringen würden. Schweigen herrschte in den Gruppen. Das Schlusswort des Vortrags ging allen durch den Kopf: Niemand müsse ein schlechtes Gewissen für das Geschehene haben. Jedoch seien alle dafür verantwortlich, dass sich die Geschichte  nicht wiederhole.

Franziska Raab, 10 c

↑ nach oben ↑

Premierenball 2014

        

         

↑ nach oben ↑