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28.05.2017 20:03
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Aktionen 2014/2015:

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Letzter Schultag 2015

Rhythmische Sportgymnastinnen 

Katharina Wirth, 9 a
Katharina Neubig, 9 a
Carina Raab, 6 c
Lena Steindl, 6 c
Marina Peldszus, 9 c
Anna Wanninger, 9 c
Carina Zollner, 8 c
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Klassenbeste der 5. und 6. Klassen: 

1,22: Vanessa Hupf, 5 a
1,33: Elena Kandlbinder, 5 b
1,33: Kerstin Klaußner, 5 b
1,22: Tina Hiebl, 5 c
1,22: Lea Vogl, 5 c

1,00: Selina Deml, 6 a
1,30: Annemarie Bauer, 6 b
1,30: Johanna Bauer, 6 b
1,30: Annika Rückerl, 6 b
1,10: Lisa Michl, 6 c
1,30: Marie Ippisch, 6 d
1,30: Luisa Müller, 6 d 

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Klassenbeste der 
7., 8. und 9. Klassen:

1,15: Rebecca Kietzer, 7 a
1,46: Eva Bucher, 7 b
1,17: Tringa Bitiq, 7 c
1,85: Theresa Hausladen, 7 d

1,31: Lena Zaglmann, 8 a
1,07: Ramona Daschner, 8 b
1,25: Anna Bauer, 8 c
1,36: Lisa Emmer, 8 d

1,00: Maria Ederer, 9 a
1,00: Lisa Dendorfer, 9 b
1,00: Theresa Prasch, 9 c
1,08: Lorena Michalke, 9 d
1,08: Anna Plonka, 9 d

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 Jahrgangsbeste 5. bis 9. Klassen: 

1,22: Vanessa Hupf, 5 a
1,22: Tina Hiebl, 5 c
1,22: Lea Vogl, 5 c
1,00: Selina Deml, 6 a 
1,15: Rebecca Kietzer, 7 a
1,07: Ramona Daschner, 8 b
1,00: Maria Ederer, 9 a
1,00: Lisa Dendorfer, 9 b
1,00: Theresa Prasch, 9 c 
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Prix Tricolore:

Theresa Prasch, 9 c
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Tutorinnen der OGS:

Klasse 9 a:
Diana Alles
Nicole Aumer
Linda Bücherl
Valeriia Filatova
Elisabeth Fried
Eva-Maria Götz
Julia Gruber
Eva Höcherl
Kerstin Menacher
Julia Sutter
Kristina Voith 

Klasse 9 d:
Luisa Breu
Lorena Michalke
Franziska Pielmeier
Emilie Plötz
Lena Seidel
Milena Strauß 
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Ehrung durch die SMV...


...für die Blumenmädchen Sarah Stahl und , 

 
und für Violette Wiedel für ihren Einsatz beim Schulfest und ihre wertvolle und zuverlässige Hilfe. 

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Abschied von 

 
Heike Gruber-Schenk, Sonja Summerer

 und Heinz Schmalzbauer 

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Abschlussgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob

     

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        Good bye Heinz!

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Sauberkeitspokal

Gerhardinger-Sauberkeitspokal sorgt für Ordnung auf dem Schulgelände
Förderverein ehrte sechs Klassen für besonderes Engagement mit Geldpreisen 

  

Schon zur Tradition an der Gerhardinger-Realschule Cham geworden ist die Bekanntgabe und Siegerehrung des im ganzen Schuljahr laufenden Sauberkeitspokals. Schon zu Zeiten des ehemaligen Schulleiters Max Petzi wurde diese Ganzjahresaktion ins Leben gerufen und wird seit Bestehen vom Förderverein der Gerhardinger-Realschule mit Geldpreisen prämiert. 

So konnte die 1. Vorsitzende des Fördervereins Evi Dreher auch in diesem Jahr sechs Klassen für ihr besonderes Engagement insgesamt 300 Euro Prämie übergeben. 

Schon bei der Durchsage zur Siegerehrung stieg die Spannung im Schulhaus, die alljährliche Verleihung des Sauberkeitspokals gilt als das am besten  gehütete Geheimnis. Schulleiter Martin Zimmermann gratulierte den Schülerinnen.

Nach mehreren unangekündigten Besuchen durch ein unparteiisches Kontrollgremium, bestehend aus Schülermitverantwortung, Lehr– und Hauspersonal ergab sich folgende  Rangordnung: 

Unterstufe: 

1. Sieger Klasse 6 c 
(Klassenleiterin Helga Bussas) mit 135 Gesamtpunkten und damit 75 Euro Prämie für die Klassenkasse, 
2. Sieger Klasse 6 a 
(Maria Zeitzler) mit 129 Punkten und 50 Euro Prämie und 
3. Sieger Klasse 6 d 
(Christine Raab) und 25 Euro Prämie. 

Bei den „Großen“

belegte die Klasse 9 b (Werner Schall) mit 116 Punkten den 1.Platz, 
zweiter Sieger wurde die Klasse 9 a (Peter Frauendorfer) mit 111 Punkten, 
gefolgt von der Klasse 10 c (Rebekka Rohse) mit 102 Punkten. 

Franz Summerer 

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Grünes Klassenzimmer
Ausflug zum „Grünen Klassenzimmer“ der Klassen 7 a und 7 b

           

Einen Einblick in die Themenwelt des Biologieunterrichts der 8. Klasse konnten die Schülerinnen der 7 a und 7 b schon am Schuljahresende gewinnen. Am Mittwoch gings nämlich zu Fuß zum Satzdorfer See. Vor kurzem entstand dort Rädlingers Natur- und Freizeitlehrpfad. Dazu gehört auch ein „Grünes Klassenzimmer“ zum Experimentieren, Untersuchen, und Erforschen.

Pünktlich um 9 Uhr erreichten die ca. 50 Mädchen zusammen  mit Klassenleiter Robert Huber und Biologielehrerin Maria Hintereder das Grüne Klassenzimmer. Dort wurden sie herzlich von Petra Rädlinger und Birgit Kopp empfangen. Unter Anleitung der beiden durften die Schülerinnen nun zwei Stunden lang nach Wieseninsekten und Wasserinsekten suchen. Mit den zur Verfügung gestellten Schalen, Sieben, Becherlupen und Wieseninsektenfallen zogen die Mädchen los. Anschließend wurden die Kleinstlebewesen mittels Büchern und Karten bestimmt. 

Besonders spannend war das reiche Angebot an Wasserlebewesen. Neben Libellenlarven, Wassermilben, Wasserschnecken und Schwimmwanzen fanden die Gerhardingerinnen sogar einen Hundsegel, Wasserskorpione und einen großen Flusskrebs. 

Nach einer kleinen Brotzeitpause verabschiedeten sich die Schülerinnen und Lehrer mit einem Dankeschön für die nette und kompetente Beratung bei Frau Rädlinger und Frau Kopp und traten dann den Heimmarsch an.

Maria Hintereder 

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Schulspielgruppe
Zehntklass-Schauspielerinnen werden von ihrer Schulspielgruppe verabschiedet

      
       

Einen sommerlichen Empfang mit Cocktails und Cupcakes bereitete die Schulspielgruppe am vorletzten Schultag ihren Zehntklässlerinnen Andrea Alt, Cim Kehl, Angelika Kraus, Sonja Molot und Johanna Raab. Unter ihnen befindet sich "wahres Urgestein" des GRS-Schultheaters. 

Angelika und Cim haben sieben Jahre lang diesem Wahlfach die Treue gehalten. Die erfahrenen Schauspielerinnen durften ihr Können dann in einer "Abschlussprüfung" (Improvisation) unter Beweis stellen. Und alle haben, darin war sich die Gruppe einig, mit Bravour bestanden.

So bekamen sie von Frau Lankes eine Urkunde verliehen. Darin bescheinigte ihnen die Leiterin der Schulspielgruppe, Frau Theresia Kuhn, intensives Spiel, Einfühlungsvermögen in die Rolle, gute Sprechtechnik und großes Engagement. 

All dies konnten die Mädchen auch in diesem Schuljahr in der Prokjektpräsentation "Schule ohne Rassismus" unter Beweis stellen. Die "Szenen aus Anne Frank", die sie bei dieser Veranstalung auf der Bühne darstellten, waren ausdrucksstarkes Theater. Deshalb gab es auch von der lokalen Presse großes Lob.

Insgesamt war der letzte Donnerstag so ein gelungenes, fast familiäres Fest, das mit einem selbstgetexteten Abschiedssong von Teresa Niklas einen schönen Abschluss fand.

Ein großes Dankeschön geht an alle Schülerinnen des Wahlfaches und besonders an Frau Petzi für ihre Mithilfe. 

Theresia Kuhn

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RSG-Projekt

  

Das Projekt-Seminar Geschichte der Q11 des Robert-Schuman-Gymnasiums hat im vergangenen Schuljahr eine Stadtführung  zum Thema „Das Leben der Chamer Stadtbevölkerung zur Zeit der Weltkriege“ entworfen. In der Präsentation führten die Schülerinnen und Schüler die Besucher in zehn verschiedenen Stationen durch die Chamer Innenstadt. Dabei stellten sie punktuell und sehr kreativ anhand kleiner Schauspiele, Vorträge oder nachgestellter Interviews die Geschichte Chams vom ersten Weltkrieg bis zum Ende des zweiten Weltkriegs vor.

Eine Station war das Ettlhaus der Gerhardinger-Realschule. Im ersten Stock befindet sich der ehemalige Betsaal der jüdischen Gemeinde. Eindrucksvoll erzählte eine Gymnasiastin den zahlreichen Besuchern von der wechselvollen Geschichte des denkmalgeschützten Saals zur Zeit des Nationalsozialismus.

Romy Lankes

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Segways an der GRS

      

Am 29. und am 30.07.2015 war das Adventure Team aus Bodenmais an der Gerhardinger-Realschule zu Gast. Dieses baute auf unserem Pausenhof einen Geschicklichkeitsparcours auf, der zur Freude der Klassen 7 bis 9 mit Segways (selbstbalancierende, elektrisch angetriebene Stehroller) befahren werden konnte. 

Das Fahren mit den Segways wurde unter fachkundiger Anleitung durch Herrn Heymann eingeübt. Innerhalb von Minuten konnten die Mädchen das Gerät bedienen und testeten den Parcours. Nachdem die erste Runde noch recht zaghaft absolviert wurde, sausten die jungen Damen in den nächsten Runden regelrecht über den Pausenhof der GRS.

Das Absolvieren des Geschicklichkeitsparcours erfordert Konzentration und Geschicklichkeit, da das Fahrzeug durch Gewichtsverlagerung gesteuert wird. Auch in Studien der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) wurde eine Erhöhung der Lernfähigkeit durch ein Training der Körperkoordination bestätigt. 

Verena Hennefarth

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Klassensprecherinnenausflug
Klassensprecherinnenausflug nach Deggendorf

  

Über das gesamte Schuljahr hat die SMV verschiedene Aktionen an unserer Schule durchgeführt, zu diesen zählen zum Beispiel die Verpflegung an den Elternsprechtagen, die Weihnachtspause und das Schulfest. Zur Belohnung für den großen Einsatz bei vielen Aktionen der Schülermitverantwortung lud die SMV die Klassensprecherinnen und Schülersprecherinnen zu einem Ausflug nach Deggendorf ein. 

  

Hierbei erfuhren die Mädchen eine Einführung in das jeweilige Thema und arbeiteten dann aktiv in verschiedenen Workshops im Stadtmuseum. Im Praxisteil wurden Kerzen gezogen, Handcreme hergestellt oder kreativ mit Papier gearbeitet. 

Anschließend folgte ein gemütlicher Stadtbummel durch Deggendorf, bevor wir wieder den Heimweg nach Cham antraten. 

Verena Hennefarth

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Plzen 2015

       

Am Ende des Schuljahres 2014/2015 unternahm das Wahlfach Tschechisch einen Ausflug nach Plzeň. Das Ziel der Fahrt war das wissenschaftliche Zentrum „Techmania“ http://www.techmania.cz/, das von den Schülern ausgewählt wurde. 

Die Schülerinnen und Schüler trafen sich mit der Lehrerin Eva Salomonova kurz nach 7 Uhr in Cham am Bahnhof und fuhren gemeinsam nach Plzeň. Gegen 9 Uhr kamen sie am Ziel an. Nach einem kurzen Fußweg und einer längeren Wartezeit vor Techmania durften endlich alle die riesige Halle betreten. 

Die Schülerinnen und Schüler stürzten sich mit Neugierde und Elan an die Exponate, die man – anders als in einem Museum – anlangen und alle Funktionen testen durfte. Sie haben ausprobiert, wie es sich anfühlt, wenn einem der Wind mit 60 Stundenkilometern um die Ohren weht, wie man sich am Flaschenzug hochzieht oder wie man eine Studioaufnahme fertigstellt. Anschließend besuchten sie das Planetarium, wo sie Astronomie-Kenntnisse erweitern konnten.

Danach ging es dann Richtung Stadtmitte, wo sich jeder mit Stadtplänen und Informationsbroschüren eindecken konnte. Über eine Eisdiele und McDonalds marschierte man zum Bahnhof. Gegen halb fünf konnten alle wieder gesund und mit vielen Erlebnissen am Bahnhof in Cham von ihren Eltern abgeholt werden.

Eva Salomonova

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Erdkunde
Landeswettbewerb – Sieger

 

Ungarn und die Slowakei standen dieses Jahr im Mittelpunkt des Landeswettbewerbs „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“. Die Schülerinnen der 5. bis 7. Jahrgangsstufe hatten eine Vielzahl von Fragen zu beantworten. 

Zum Beispiel:

16 Schülerinnen haben eine CD oder einen Buchpreis gewonnen:

Diana Gabler, Lina Griesbeck, Larissa Ukshini (alle 5 a)
Kaija Fischer, Isabella Meier, Theresa Zeiser (alle 5 c)
Carolin Alt, Annemarie Bauer, Nadine Durka, (6 b)
Marie Ippisch, Carolin Nothaas, (6 d)
Lea Bauer, Julia Kiefl (7 b)
Aliah Habl, Sabrina Käsbauer, Janina Stelzer (alle 7 c)

Herzlichen Glückwunsch!

Die Schülerinnen der Klasse 9 a unter der Leitung von Herrn Frauendorfer übernahmen die Preisverleihung. 

Romy Lankes

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Ehrung vom LBV
Gerhardinger-Schülerinnen aktiv für Umweltschutz
Siegerehrung für 100 LBV-Sammlerinnen 

Auch in diesem Jahr engagierten sich wieder knapp 100 Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham für den Umweltschutz und sammelten insgesamt 1.330,31 Euro für den Landesbund für Vogelschutz.

So trafen sich alle Sammlerinnen zusammen mit der zuständigen Biologielehrkraft Maria Hintereder im neu gestalteten ehemaligen Klostergarten vor der Blumenwiese und dem Insektenhotel zu einer „Siegerehrung“, bei der Monika Kerner vom LBV Nößwartling sich  persönlich bei den Schülerinnen zum Schuljahresende mit kleinen Geschenken für ihr Engagement bedankte. 

Besonders eifrig sammelten 15 Schülerinnen der Klasse 5 b, sie konnten 348,21 Euro an den LBV überreichen. Ronja Altmann aus der Klasse 6 d sammelte alleine 100 Euro.

Franz Summerer 

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EmS 2015

Ehrenamt macht Schule (EmS)

„Diese Auszeichnung ist eine hohe Anerkennung für alle Schülerinnen und Schüler, auf die ihr wirklich stolz sein könnt.“ Und: „Es ist eine große Leistung sich neben der Schule ehrenamtlich zu betätigen.“ MdL Dr. Gerhard Hopp und Markus Müller, Stellvertreter des Landrats, betonten dies bei der EmS-Zeugnisübergabe am Robert-Schuman-Gymnasium. „Wir verneigen uns vor euch, denn ihr seid für Bürger jeden Alters im vergangenen Schuljahr da gewesen und habt ihnen das wertvollste Gut der Gegenwart gegeben: Zeit. Auf diese Auszeichnung könnt ihr wirklich stolz sein“. Aus dem gesamten Landkreis Cham haben sich 176 Schülerinnen und Schüler von 13 Schulen mit 22 199 Ehrenamtsstunden beteiligt.

Auch fünf Schülerinnen der GRS freuen sich über das EmS-Zeugnis:

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Schulfest
Gerhardinger-Realschule feierte Sommerfest mit tollem Rahmenprogramm 
Klostergarten-Einweihung das Highlight – Abendserenade als Abschluss

Am vergangenen Freitag feierte die Gerhardinger-Realschule Cham ihr schon traditionelles Schulfest. Eifrige Schülerinnen aller Altersstufen hatten unter Mitwirkung der jeweiligen Klassenlehrer für den Nachmittag ein tolles Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktivitäten erarbeitet, den Höhepunkt bildete dabei natürlich die offizielle Einweihung und Segnung des neu gestalteten Klostergartens durch Stadtpfarrer Dieter Zinecker.

Bereits ab 12:OO Uhr bestand für die Gerhardinger-Schulfamilie die Gelegenheit, sich kulinarisch auf dem Schulgelände zu verpflegen. So verwöhnte der Elternbeirat mit leckeren Grillspezialitäten, während die Mädchen der SMV dazu passend ein mehrere Meter langes Salatbuffet mit Kreationen aller Art aufgebaut hatten und dazu als Ergänzung noch einen traditionellen Käse- und Brezenverkauf anboten. 

Nicht bloß ein „Hingucker“ war das Küchenbuffet der Fachschaft Hauswirtschaft, dazu passten die farbenprächtigen Fruchtcocktails der Kl. 8 a und die leckeren, frisch zubereiteten Waffeln der Kl. 8 c. Buchstäblich als Renner entwickelte sich der vor den Augen des Käufers kreierte Fruchtsalat der Kl.9 a, ebenso das pikante Reisgericht Pilaw der Kl. 9 c. 

Albert Degenhart, selbst jahrelang als Lehrer bzw. Entwicklungshelfer in Afrika tätig, hatte das Rezept aus Tansania mit seinen Schülerinnen in der Schulküche Realität werden lassen und in überdimensionalen Pfannen wurde immer wieder frischer Nachschub geliefert und vielfach sogar portionsweise als „Bschoad“ mit nach Hause genommen. Der Erlös der Aktion fließt dem gemeinnützigen Verein Huduma, Hilfe für Tansania e. V. zu, der sich u. a. der Aufklärungsarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung und der Unterstützung der Opfer dieser leider heute noch praktizierten Beschneidung von Mädchen und Frauen verschrieben hat.

Natürlich war auch für Unterhaltung pur gesorgt. So applaudierten die Gäste nach den internationalen Liedern der Klassen 5 b und 6 b, dazwischen gab es Theaterauftritte der Kl. 5 c und eine Kochshow. 

Viel umlagert vor allem von den kleineren Gästen war das Glücksrad der Kl. 6 d und der Losverkauf „brummte“ wegen der tollen Preise. Das Sehenswürdigkeitenrätsel der Kl. 5 a und das Früchtequiz der Kl. 6 a sorgten für einen Besucheransturm, der Flohmarkt der Kl. 6 c war ebenso gut besucht wie das Biologiequiz der Kl. 7 a. 

Die Tanzeinlage der Cheerleader Girls der Kl. 9 a wurde begeistert beklatscht, dafür war beim Französischquiz der Kl. 7 c Konzentration angesagt. Meditation und Ruhe bei dem ganzen Trubel konnte man bei den Auszeiten in der hauseigenen Kapelle finden. 

Um alle hungrigen Besuchermäuler „zeitnah“ füllen zu können, wurden die Fachschaft Hauswirtschaft und die SMV von den Klassen 7 d, 8 d und 9 d (Haushalt und Ernährung) tatkräftig unterstützt, die im Arbeitseinsatz geforderten Mädchen der Klasen 7 b, 8 b und 9 b lasen die Gästen die Wünsche buchstäblich von den Augen ab! 

Pünktlich um 15:00 Uhr begrüßte Schulleiter Martin Zimmermann dann im neu gestalteten Klostergarten eine Reihe von Ehrengästen, allen voran Stadtpfarrer Dieter  Zinecker, der die offizielle Einweihung vornahm. 

Renate Mühlbauer vom Landratsamt Cham hatte sich mit Ratschlägen bei der Planung mit eingebracht, während  Haus– und Hofarchitekt Franz Dankerl für die Realisierung der mit Geldern der Schulstiftung der Diözese Regensburg finanzierten Maßnahme verantwortlich zeichnete. 

Das Gleichnis von der selbstwachsenden Saat aus dem Markusevangelium und die Gedanken zum heiligen Franz von Assisi und dessen inniges Verhältnis zur Natur nutzte der Geistliche zu einem Appell an die Gerhardinger-Schulfamilie, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. „Die Oase der Ruhe mitten in der Stadt“ liegt im Schatten der frisch sanierten Stadtmauer und dient zukünftig den Schülerinnen als grüner Pausenhof und Spielfläche. 

Den Abschluss des Schulfestes bildete dann gegen 18:00 Uhr die Abendserenade der Chöre um Sonja Steinkirchner im Pausenhof der Gerhardinger-Realschule. 

Franz Summerer

         
   
                                         
               

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Insektenhotel im neu gestalteten Klostergarten feiert Richtfest
Gerhardinger-laden am Freitag zum Schulfest

 

Biologielehrkraft Maria Hintereder (links) hat mit Schülerinnen der Klasse 7b vor der Blumenwiese ein Insektenhotel als kleine Bereicherung für den neu gestalteten Klostergarten gebaut.

Gerade rechtzeitig zum Schulfest am Freitag, den 3. Juli konnte die Baustelle Schulgarten abgeschlossen werden. 

Der ehemalige Klostergarten wurde durch die finanzielle Unterstützung der Schulstiftung der Diözese Regensburg als Träger der Gerhardinger-Realschule Cham neu gestaltet und wird nach der kirchlichen Segnung um 15:00 Uhr offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Schülerinnen werden den Schulgarten hauptsächlich in den Pausen im Freien und für die offene Ganztagsschule  nützen bzw. „bevölkern“. 

Im Rahmen des Schulfestes der Gerhardinger-Realschule besteht von 12:00 bis 20:00 Uhr ein umfassendes kulinarisches Angebot für die Besucher, unter anderem bietet der Elternbeirat Spezialitäten vom Grill an. 

Verschiedene Klassen und Gruppen bieten musikalische Beiträge und Aktivitäten unterschiedlichster Art an, von 14:00 bis 18:00 Uhr ist für ein buntes Programm gesorgt.

Wer eine kurze meditative Auszeit braucht, kann diese in der Kapelle im 1. Stock des Emerita–Hertwich–Hauses (Altbau) jeweils um 14:00 und 16:00 Uhr finden. 

Der Erlös des Schulfestes dient der Anschaffung von weiteren Einrichtungsgegenständen und Geräten für die Schulfamilie. 

Franz Summerer 

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Neuer Schulleiter

Bericht Chamer Zeitung/Neuer Tag; 28.05.2015

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Pfingstgottesdienst

Mit den Gaben des Heiligen Geistes in die wohlverdienten Pfingstferien

     

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakob verabschiedete sich die gesamte Gerhardinger-Schulfamilie in die wohlverdienten Pfingstferien. 

Nach der Pause begrüßte Zelebrant Pfarrer Dieter Zinecker Schülerinnen und Kollegium zu einem Gottesdienst vor Pfingsten. Dieser stand ganz im Zeichen der sieben Gaben des Heiligen Geistes. 

Die Mädchen der Klasse 7 b brachten Fürbitten zu Weisheit, Rat, Erkenntnis, Stärke, Verstand, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Das Symbol der Friedenstaube befestigten die Lektorinnen dann für alle sichtbar an einer Pinwand. Schülerinnen der Klasse 5 c begleiteten das Vater Unser mit Gesten. 

Pfarrer Dieter Zinecker bedankte bei allen Mitwirkenden für die Vorbereitung, besonders bei Musiklehrer Richard Werner. Dieser hatte nämlich sehr zur Freude des Geistlichen während der Kommunionausteilung ein Stück aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ gespielt, das momentan aktuell im Velodrom in Regensburg aufgeführt wird.

Franz Summerer 

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Gedenkgottesdienst
„Vergänglich ist die Schönheit“ – Ergreifender Theresia-Gerhardinger-Gedenkgottesdienst
Schulfamilie füllte Stadtpfarrkirche in Cham St .Jakob

   

„Wir feiern heute so etwas wie einen Geburtstag, schön, dass alle so zahlreich gekommen sind.“ Mit diesen Worten begrüßte Zelebrant  Pfarrer Dieter Zinecker nach dem Eingangslied zur Seligen Mutter Theresia die komplette Gerhardinger-Schulfamilie in seiner Stadtpfarrkirche St. Jakob, die bis auf den letzten Platz mit Schülerinnen und Lehrkräften gefüllt war. 

Zum Einstieg las eine Schülerin vor dem von Mädchen selbst gestalteten Altarbild interessante Gedanken zur Biographie der 1797 geborenen Ordensgründerin und Namensgeberin für die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg vor. 

So lebte sie in einer Zeit, die viele großartige Menschen gekannt hat: Goethe schrieb seinen „Faust“, Haydn und Beethoven komponierten ihre ersten Werke und Adolf Kolping bekämpfte die sozialen Missstände dieser Zeit. Die in Regensburg/Stadtamhof geborene Theresia Gerhardinger gründete eine Schule besonders für die armen Kinder, was für eine Frau in der damaligen Zeit viel Mut erforderte. Dabei legte sie besonderen Wert auf die Erziehung der Mädchen, die keine „kleinen Prinzessinnen“ werden sollten, sondern formte Charakter und Herz. Die am 9. Mai 1879 verstorbene und von Papst Johannes Paul II 1985 selig gesprochene Maria Theresia von Jesu Gerhardinger schickte ihre Mitschwestern des von ihr gegründeten Ordens der Armen Schulschwestern hinaus in die ganze Welt - und auch nach Cham.

Bei der alttestamentlichen Lesung aus dem Buch der Sprichwörter, Kapitel 31 Vers 10 ff, über das Lob der tüchtigen Frau „Trügerisch ist die Anmut, vergänglich die Schönheit…“ dürften am 8. Mai 2015 (!!!) doch einige junge Damen der Gerhardinger-Realschule ins Grübeln geraten sein. Passend dazu präsentierte Pfarrer Zinecker in seiner Predigt ein altes Buch mit alten Geschichten, seine klein gedruckte Reisebibel und stellte über Sr. Theresia Gerhardinger den Menschen und den Segen Gottes darauf in den Mittelpunkt. 

Die eingeforderte Sozialkompetenz, Compassion und soziales Denken war 1833 bei der Gründung der Kongregation der Armen Schulschwestern genau so aktuell und wichtig wie heute.

In den von Mädchen der Gottesdienstwerkstatt unter der Regie von Inge Huber vorbereiteten Fürbitten ging es neben Lernbereitschaft und Wissensdurst, Gelassenheit für alle Entlass Schülerinnen auch um Verantwortung der Politiker für den Frieden und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. 

Die Musiklehrkräfte Christa Riedle (Chor)und Richard Werner (instrumental) zeichneten für die musikalische Gestaltung des Gedenkgottesdienstes verantwortlich. Die ausgewählten  rhythmischen Lieder aktivierten die Gottesdienstbesucher begeistert zu einem „regen Gebrauch der Stimme“ und Stadtpfarrer Dieter Zinecker dankte allen Teilnehmern und applaudierte nach dem Schlusssegen. 

Franz Summerer 

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Videogruppe
Bericht über die Videogruppe 2014/2015

  
Bilder: 
01 Beim Dreh
02 Videogruppe_Grafenried_Collage

Auch dieses Jahr ist bei der Videogruppe viel passiert:

Leider mussten wir das Ausscheiden von Johanna Aschenbrenner verkraften. Wir bedanken uns bei Ihr für die langjährige Zusammenarbeit und hoffen, dass Sie sich uns vielleicht mal wieder anschließt.

Dafür haben wir guten Ersatz und Unterstützung von der Gerhardinger-Realschule bekommen: Sabine Kraus-Preischl. Frau Preischl startete anfangs aus privatem Engagement und wuchs immer mehr in die Mitarbeiterrolle hinein. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei ihr für die Zusammenarbeit und die Unterstützung bedanken!

In diesem Jahr haben wir mit 4 Mädchen und 14 Jungen (!) die Videogruppe erneuert. Neben ein paar erfahrenen Mitgliedern haben wir uns vor allem auf Seite der Maristen-Realschule deutlich verjüngt. Diese Verjüngung stellt eine besonders schwierige Aufgabe dar, weil die Grundlagen von Planung, Drehbucherstellung, Dreh bis hin zum Schnitt und Tipps hinsichtlich Recht und Datenschutz von Grund auf neu gelernt werden müssen. Ich hoffe allerdings, dass die Teilnehmer dem Wahlfach auch im nächsten Jahr treu bleiben und somit von einer starken Basis heraus gearbeitet werden kann.

In vielen Nachmittagsstunden wurde über Projekte diskutiert und nach deren Umsetzung am Computer gearbeitet. Mit viel persönlichem Einsatz und Bereitstellung von eigener, nicht-schulischer Hardware (vielen Dank an dieser Stelle an Frau Gleixner, die sich als heimliche Supporterin der Videogruppe herausstellte!) konnten inzwischen drei Schnittplätze verwirklicht werden.

Leider mussten wir, was die Besorgung neuer Kameras betrifft, dieses Jahr einen Rückschlag hinnehmen - wir haben für 18 Schüler zur Zeit nur 2 Kameras! Ein schnellerer Hauptschnittrechner für nächstes Jahr wird sich wahrscheinlich auch nicht einfach realisieren lassen, aber wir blicken dennoch in eine positive Zukunft.

Abschließend sei noch erwähnt, dass folgende Filmprojekte im vergangenen Schuljahr erstellt wurden:

  1. Our prayer for peace – ein internationaler Trailer, welcher mit bewegenden Bildern und Trancemusik versucht, uns alle für den Frieden zu sensibilisieren.
  2. Jump – wenn Mädchen Jungs springen lassen: Im Rhythmus zur Musik von Madonna („Jump“) lassen Mädchen einen Jungen springen. Wer käme jemals auf die Idee, dass es im echten Leben anders wäre?
  3. Das Gerhardisten-Journal. Im Stil einer gemeinsamen Nachrichtensendung wollen wir regelmäßig Berichte der beiden Schulen veröffentlichen. Teil 1 startete vielversprechend.

 

Unsere Videos kann man entweder auf der Homepage der Maristen-Realschule unter Fächer  Videogruppe, der GRS-Homepage „Aktionen - Videogruppe“ oder auf unserem Youtube-Kanal „MARSVideogruppe“ finden.

Markus Karl

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Die Videogruppe der GRS/Maristen Realschule Cham war zu einem Workshop in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Dabei sind folgende Videos entstanden:

Our prayer for peace

Gerhardisten Journal Folge 1

JUMP

Viel Spaß mit den Filmen!

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Infos zur Anmeldung
Anmeldefrist bei der Gerhardinger-Realschule Cham läuft
„Jahrgangsstufenschiff“ für jeden Schülerjahrgang

Ab kommendem Montag, 11. Mai bis Mittwoch, 13. Mai, läuft bei der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg die Anmeldung für das kommende Schuljahr 2015/16. Das Sekretariat ist dabei von 08:00 bis 15:00 Uhr besetzt, außerdem ist am Freitag, den 15. Mai die Anmeldung von 08:00 bis 12:00 möglich. 

Eltern von Schülerinnen aus der 4. Klasse der Grundschule sollten mitbringen: 

Der Probeunterricht mit zentral gestellten Aufgaben in Deutsch und Mathematik (schriftlich und mündlich) findet dann eine Woche später vom Dienstag, 19. Mai bis Donnerstag 21. Mai statt. 

Für Schülerinnen aus der 5. Klasse der Mittelschule gilt vom 11. bis 15. Mai 2015 eine Voranmeldung, dieendgültige Anmeldung sollte dann bis Montag, den 3. August erfolgen nach Erhalt des Jahreszeugnisses.

 

Folgende Übertrittsbestimmungen aus der 4. Klasse der Grundschule sind dabei zu beachten: 

Bei einem Notendurchschnitt bis 2,66 in den Fächern Deutsch/Mathematik/Heimat– und Sachkunde ist kein Probeunterricht nötig und die uneingeschränkte Eignung für die Realschule wird attestiert.

Bei einem Notendurchschnitt in D/M/HS mit 3,0 und schlechter ist ein Probeunterricht in Deutsch und Mathematik vorgeschrieben. 

Für Schülerinnen aus der 5. Klasse der HS/Mittelschule gilt ein Notendurchschnitt von 2,5 aus Deutsch und Mathematik im Jahreszeugnis.

Telefonische Rückfragen sind natürlich unter 09971 76930 Gerhardinger-Realschule möglich, die Regularien können auch im Internet unter www.grs-cham.de nachgelesen werden. 

Selbstverständlich wird auch im kommenden Schuljahr wieder die OGS (= offene Ganztagsschule) kostenlos für die Hausaufgaben– und Unterrichtsvorbereitungen in familiärer Atmosphäre angeboten. Die Betreuung erfolgt dabei durch Lehrkräfte und Lerntutorinnen, ein gemeinsames Mittagessen ist möglich. 

Zahlreiche Angebote für Wahlunterricht und außerunterrichtliche Aktivitäten bis hin zu international anerkannten Sprachzertifikaten können belegt werden. Außerdem erhält ab kommendem Schuljahr jeder Schülerjahrgang im Max–Petzi–Haus ein Jahrgangsstufenschiff mit einem Gerhardinger–Zitat als Leitwort, die Fotos der Schülerinnen werden auf den Segeln angebracht.

Das Profil als kirchliche Schule wird durch Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen im Jahreskreis und zu besonderen kirchlichen Festen gestärkt, sie bieten den Mitgliedern der Schulfamilie wertvolle Auszeiten und Möglichkeiten zur Ruhe zu kommen. Meditationen stellen einen Gegenpol zur Hektik des oftmals stressigen Alltags dar, wie auch die Gottesdienstwerkstatt als Schüler-Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Inge Huber. 

Aktuell besuchen 617 Mädchen in 22 Klassen die Gerhardinger-Realschule Cham, die vom Rechtsstatus her eine Schule in freier Trägerschaft ist, für die aber dieselben Bestimmungen wie an staatlichen Schulen gelten bezüglich Aufnahme, Vorrücken und Abschlussprüfungen. 

Franz Summerer 

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Agape 2015
Gerhardinger-Realschule feiert Agape im Zeichen der Ökumene

      

Die „gute Stube“ – der Gerhardinger-Saal - der Gerhardinger-Realschule Cham war bis auf den letzten Stuhl gefüllt. Insgesamt über 130 Mädchen der 7. Jahrgangsstufe feierten mit den evangelischen Schülerinnen der 5. und 8. Jahrgangsstufe gemeinsam Agape. 

Geplant und vorbereitet von Religionslehrkraft Inge Huber und durchgeführt von der evangelischen Pfarrerin Charlotte Peschke, stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Miteinander und der Ökumene. Die instrumentale Begleitung hatte Musiklehrer Richard Werner übernommen, die Gestaltung der Mitte zum Thema „Frühling“ übernahmen die Mädels aus der Gottesdienstwerkstatt. Passend dazu wurde zum Eingang das Lied „Alle Knospen springen auf“ angestimmt. Mehrere Lektorinnen lasen vorbereitete Fürbitten, ehe der Psalm 104 und König Salomo aus dem AT zitiert wurden. 

In ihrer Predigt griff Charlotte Peschke geschickt die Farbenpracht und die erwachende Natur auf, die diese Jahreszeit mit sich bringt,  und erzählte den Schülerinnen das chinesische Märchen von dem armen Mädchen, das sich verliebt hatte, sich für die Hochzeit mit ihrem Liebsten das farbenprächtigste Brautkleid wünschte und nach vielen Tränen einfach die Farben der Natur verwendete. 

Das anschließende gemeinsame Mahl bestand aus gebrochenem frischem Fladenbrot, weißen und roten Trauben sowie Saft, welchen sich alle gemeinsam teilten und sich dabei einen guten Wunsch für die kommende Zeit schenkten. Bei der Erklärung der Farbsymbolik stand die Farbe Rot für die Liebe, die Farbe Gelb für Helligkeit im Dunkel, die Farbe Blau für Ruhe und Besinnung und schließlich die Farbe Grün für die Hoffnung im Mittelpunkt. 

Mit einem gemeinsamen Vater Unser endete die ökumenische Feierstunde.

Franz Summerer

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Renovabis

Erfolgreicher Projekttag „Renovabis“ an der Gerhardinger-Realschule
Menschen aus Mittel– und Osteuropa standen im Mittelpunkt 

    

Insgesamt acht Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg erlebten einen interessanten Projekttag Renovabis, der großen Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel– und Osteuropa. 

Unter dem Leitwort „An die Ränder gehen“ wurden die Schülerinnen von drei Teams aus dem Kardinal-Döpfner-Haus, Freising, über brennende soziale Probleme in diesen Ländern und Hilfsaktionen informiert.

Dragana Mandic Subotic berichtete nach einem Osteuropapuzzle und kurzen Infos über das Leben Jugendlicher in Bosnien-Herzegowina, wobei Fatima Ajanovic als Übersetzerin fungierte. Bedingt durch die schwierigen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse kommt es zu vielfältigen sozialen Problemen als Folge fehlender Arbeitsmöglichkeiten und Perspektiven. So stand die Drogenabhängigkeit Jugendlicher und Prävention bei der Vorstellung des Therapieprojekts dann im Mittelpunkt der Arbeitsgruppen bzw. der Diskussions- und Fragerunde, wobei die Mädchen der beiden 8. Klassen überaus interessiert reagierten.

Sr. Anna Bachtan aus Katowice in Polen und Mayta Lasota referierten vor zwei 10. Klassen über Menschenhandel, Prostitution und „moderne“ Sklaverei. Die Schwester aus dem Orden „Gemeinschaft Maria Immaculata“ hat mittlerweile 10 Jahre Erfahrung in der Straßen-Sozialarbeit mit Frauen und ist Mitglied des Teams zur Bekämpfung und Verhütung des Menschenhandels im Ministerium des Inneren sowie im interdisziplinären Team für Gewaltprävention in der Familie. Aus ihrer Arbeit heraus mit Familien, Frauen und Kindern in Lebenskrisen sowie Opfern von Gewalt richtete sie auf Wunsch des ehemaligen Stadtpräsidenten Hilfen für Frauen in schweren Lebenssituationen ein und erzählte von erschütternden Beispielen.

Ganz „andere Kost“ bekamen die Schülerinnen der Klassen 5 b und 5 c, 6 b und 7 c „serviert“: Sie konnten im Gerhardinger-Saal ukrainische Musik aktiv erleben und nahmen voller Begeisterung an einem Tanzworkshop teil. Die Musiker der Band Burdon unter Leitung von Carolin Starz animierten die Mädchen erfolgreich zum Tanzen, dazwischen folgten aber auch detaillierte Experten-Informationen über das vom Krieg zerrissene Land. Der ukrainische Bischof Stanislav Szyrokoradiuk O.F.M., seit April 2014 Leiter der Diözese Charkiv–Saporoshe, musste so z. B. im lettischen Riga Theologie studieren, trat 1981 im Geheimen dem Franziskaner Orden bei, wurde 1984 zum Priester geweiht und war als Seelsorger tätig. Seit 1995 war er Weihbischof der Diözese Kiew–Zhytomyr.

Franz Summerer 

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8 a/9 a: Bei BMW

Die Klassen 8 a und 9 a besichtigen BMW Werk

Die Klassen 8 a und 9 a mit ihren ‘stylischen‘ gelben Jacken

Am 25.03.2015 fuhren die beiden Technikerklassen 8 a und 9 a zusammen mit ihren Klassenleitern Reinhard Eckl und Peter Frauendorfer mit dem Bus nach Dingolfing zum BMW Werk. 

In einer PowerPoint-Präsentation erfuhren die Schülerinnen, dass BMW in 13 Ländern Standorte hat, die auf vier Kontinente verteilt sind. Alleine das Werk Dingolfing ist mit 2,45 Millionen Quadratmeter ungefähr so groß ist wie 330 Fußballfelder. Außerdem werden dort von 17 verschiedenen Modellen etwa 1 600 Autos pro Tag hergestellt. 

Anschließend wurden die Mädchen mit Schutzbrille, Kopfhörer und gelben Jacken ausgestattet und zwei verschiedenen Führern zugewiesen.

Dann ging es auf zur ersten Halle, der Montagehalle. Dort wurde den Gerhardingern gezeigt,  welche Dinge nach wie vor mit der Hand eingebaut werden. Für jedes Teil, das mehr als zehn Kilogramm wiegt, haben die Mitarbeiter Maschinen zur Hilfe, damit sich niemand körperlich anstrengen muss. Nach dem Einbau des Motors, der sogenannten Hochzeit, wurden vor den Augen der Besucher und Prüfer die Autos getestet.

Im Presswerk erklärte der Führer den Schülerinnen wie eine mechanische und eine hydraulische Presse funktionieren. Besonders beeindruckend war, wie aus zunächst flachen Platten dreidimensionale Autoteile entstehen. Diese werden dann von unzähligen Robotern zusammengebaut, die von den Mitarbeitern erst geeignet programmiert werden müssen. Für diese anspruchsvolle aber durchaus interessante Tätigkeit sind auch Frauen sehr gut geeignet. Zum Schluss konnten wir noch einen echten Rolls Royce besichtigen, der ebenfalls hier im Werk gebaut wurde.

Nach dieser eindrucksvollen Technikdemonstration fuhren die Mädchen wieder nach Hause und pünktlich um 12:45 Uhr kamen wir an der Florian-Geyer-Brücke an.

Bericht von Theresa Nicklas und Shalin Schaller

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Autorenlesung

Ulf Borgmann an der Gerhardinger-Realschule

         

Am Donnerstag, den 26.03.15, besuchte der Lyriker, Kinderbuch- und Fernsehbilderbuchautor Ulf Borgmann die Schülerinnen aus unseren fünften und sechsten Klassen. Gerne nahm er die Einladung der Fachschaft-Deutsch an und stellte einige seiner Werke recht unterhaltsam vor.

Im Verlauf der Veranstaltung, die sich über zwei Schulstunden erstreckte, sprach Herr Borgmann über seinen Werdegang und seine Arbeit als Autor. Nachdenklichkeit und Betroffenheit löste er mit den Bildern und Informationen über die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll bei den Schülerinnen aus. Außerdem las er aus seinen neusten Prosawerken vor – darunter die Titelgeschichte von „Das Wolkenlasso – Fluggeschichten, Geschichten, Gedichte, Lieder, Zungenbrecher“. 

Gekonnt rezitierte der Dichter Konkrete und visuelle Poesie (u. a. von C. Morgenstern und E. Jandl) und führte darüber hinaus unterhaltsame Leseexperimente mit Schülern und Lehrern durch. Einige Zungenbrecher dazu aus Borgmanns „Klopstocks Klopskoch“ und „Neues von Fischers Fritzte“ steigerten sichtbar den Unterhaltungswert der Autorenlesung für alle Beteiligten. 

Persönliche Fragen, die die Schülerinnen an den Autor stellen durften, bildeten den Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

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St. Englmar

          

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Geotest

Ehrung für Geotest
Andrea Wutz ist Schulsiegerin
 

Die diesjährige Schulsiegerin im Geographie Wettbewerb "Diercke Wissen" an der Gerhardinger-Realschule heißt Andrea Wutz und besucht die Klasse 9 a. Ganz knapp konnte sie Lisa Dendorfer, 9 b, auf den 2. Platz verweisen. 

Insgesamt hatten sich über 200 Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe zunächst dem Test zur Ermittlung der jeweiligen Klassensiegerin unterzogen, ehe dann nach Runde 2 die Schulsiegerin unter Leitung von Erdkunde-Fachbetreuer Christian Sacher gekürt wurde und zur Preisverteilung geschritten werden konnte. Alle Klassensieger erhielten neben Teilnahmeurkunden schöne Sachpreise. Dabei waren Allgemeinwissensfragen zu Deutschland, Europa und der Welt ebenso gefragt, wie beispielsweise der „Fachbegriff für einen ausgetrockneten Flusslauf in Wüstengebieten mit zeitweiliger Wasserführung“ (= Wadi) in der Allgemeinen Geographie. Zum Abschluss muss auch noch eine Kartenaufgabe gelöst werden, in der verschiedene Orte in eine stumme Karte punktgenau eingezeichnet werden müssen. 

Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich rund 310 000 Mädchen und Jungen am bundesweit größten Schülerwettbewerb für 12 bis 16-Jährige, der vom Westermann Schulbuchverlag gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeographen organisiert wird. 

Die Siegerinnen der einzelnen Klassen:

8 a Lea Büchler
8 b Anna Gruber
8 c Louisa Heigl
8 d Mona Purschke

9 a Andrea Wutz
9 b Lisa Dendorfer
9 c Tina Rampf
9 d Anna Plonka

Christian Sacher

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7./8. Kl.: Mobbing

Uraufführung „Mobbing“ - wenn Ausgrenzung durch ständige Schikane einsam macht 
Der Weimarer Kultur-Express an der Gerhardinger-Realschule Cham

          

Ein neues Schuljahr beginnt. Eine neue Klasse entsteht. Unter den Schülerinnen befinden sich auch Franziska und Laura, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ausgerechnet diese beiden bekommen einen Platz nebeneinander. Franzi ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv, Laura ist still, unsicher und leicht zu übersehen.

Eine Situation, wie man sie an jeder Schule finden kann. An der Gerhardinger-Realschule machte zum Thema „Mobbing“ -  Ein Stück über Macht und Ohnmacht von Katrin Heinke - der Weimarer Kultur–Express Halt. Vor 143 Mädchen der 7. und 8. Jahrgangsstufe führten die blutjungen Schauspielerinnen Nancy Dölves alias Franzi (= Mobberin) und Daria Gabriel alias Laura (= Gemobbte) ein Theaterstück zu dem brandaktuellen Thema auf, übrigens eine Uraufführung.

Die eine leidet unter der Übertoleranz ihrer Eltern, der mangelnden Haltlosigkeit durch fehlende Grenzen, dem Fehlen von Anerkennung. Die andere hat durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt, sich durchzusetzen, will immer alles richtig machen und fühlt sich bei Konflikten stets schuldig. Eine wird Schulbeste, die andere „nur“ zweite und was bei Ehrgeiz und Neid als zunächst harmlose Neckerei zwischen den Freundinnen beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr schwinden lässt und tragische Konsequenzen hat mit stark absinkenden Schulleistungen auf Grund von vielen Fehltagen und Krankheit.

Vor einem gebannt lauschenden Publikum endet das Stück offen: Beide Akteure schreien ihren Frust einfach hinaus!  Nach exakt einer Stunde Aufführung entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion, warum Menschen zu Opfern werden. Was bringt jemanden dazu, andere einfach fertig zu machen?  Was kann man gegen Cyber–Mobbing tun? Deutschlehrkraft Inge Huber hatte die Veranstaltung organisiert, während die begeisterten Zuschauerinnen applaudierten und ein großes Lob erhielten, weil sie sich mit der gemobbten Laura in ihrem Blümchenkleid identifizierten und der aufgetakelten Mobberin die „kalte Schulter“ zeigten.

Franz Summerer 

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Bürgermeisterin Karin Bucher von Gerhardinger-Schülerinnen überrascht
Mädchen überreichten „Dresdner Eierschecke“ zum Geburtstag

Mit einer kulinarischen Spezialität gratulierte die Gerhardinger-Realschule Cham der 1. Bürgermeisterin Karin Bucher zu ihrem runden Geburtstag. 

Gleich am frühen Morgen – damit der Tag auch gut beginnt - noch vor der ersten Arbeitssitzung überraschten 4 Mädchen das Stadtoberhaupt mit einer in der Schulküche unter Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Rosi Petzi selbstgebackenen „Dresdner Eierschecke“. 

Karin Bucher sei der Schule eng verbunden, auch als Patin des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wie Konrektor Martin Zimmermann bei seiner Gratulation betonte. 

Beim anschließenden Small Talk plauderte die 1. Bürgermeisterin sehr zur Belustigung aus dem Nähkästchen über ihre eigene Schulzeit, deren Anfänge sie noch in der damaligen Grundschule in Haderstadl absolvierte. Auch die z. T. bereits konkreten Ausbildungs– und Berufsvorstellungen der zielstrebigen jungen Damen kamen dabei zur Sprache. 

Eine persönliche Einladung für Karin Bucher zum diesjährigen Abschlussprüfungsessen der Fachschaft Hauswirtschaft und Ernährung an der Gerhardinger-Realschule durfte natürlich nicht fehlen, welche die Bürgermeisterin dankend annahm. 

Franz Summerer 

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Einladung zum „Tag der offenen Tür“ bei der Gerhardinger-Realschule Cham
Präsentation der OGS und Informationsveranstaltung zum Übertritt

                      
            
          
   
                 
     

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Am Freitag, den 27. Februar lädt die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg alle interessierten Eltern und Kinder ein zum „Tag der offenen Tür“. 

Für einen Nachmittag sind alle Türen offen und auf jede Frage wird eine Antwort gegeben, Lehrerkollegium, Beratungslehrkraft und Schulleitung stehen parat. 

Ab 13:00 Uhr wartet ein umfangreiches zweieinhalbstündiges Schnupperprogramm auf zukünftige Schülerinnen und Ehemalige, bei dem sich die einzelnen Fachschaften präsentieren werden - auch für Überraschungen ist gesorgt!

Selbstverständlich wird natürlich auch die OGS = offene Ganztagsschule in ihren neuen Räumen präsentiert. Dieses kostenlose Angebot für die Hausaufgaben und Unterrichtsvorbereitungen durch Unterstützung sowie Betreuung von Lehrkräften und Lerntutorinnen aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dazu gehört auch ein gemeinsames Mittagessen und ein nach lernpsychologischen Gesichtspunkten gestalteter Zeitrahmen.

Dabei kann durch Führungen die Gerhardinger-Realschule erkundet werden. Da häufig auch kleinere Kinder zu den Besuchern gehören, haben die Mädchen der SMV und Tutorinnen die Betreuung der Kinder übernommen. 

Selbstverständlich ist auch wieder für ein großes kulinarisches Angebot gesorgt. Die Gerhardinger-Realschule erlebte ja im vergangenen Jahr einen wahren Besucheransturm und war buchstäblich fest in der Hand von Eltern und Kindern. 

So wurden heuer dem Ideenreichtum und der Kreativität der einzelnen Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 und dem Lehrerkollegium für die Präsentation keine Grenzen gesetzt, dementsprechend groß und vielfältig sind die von engagierten Schülerinnen organisierten Aktivitäten, so dass sich die gesamte Schulfamilie einbringen kann.

Es dürfte also für Groß und Klein etwas dabei sein und spätestens um 15:30 Uhr treffen sich alle Besucher/innen zur Informationsveranstaltung. 

Konrektor Martin Zimmermann wird dabei über die beruflichen und schulischen Möglichkeiten für Realschulabsolventinnen und Schlüsselqualifikationen referieren, das Profil der Realschule insgesamt vorstellen sowie die in Cham  angebotenen Wahlpflichtfächergruppen mit den einzelnen Schwerpunkten vorstellen. So wird der Nachmittag gleichzeitig als Übertritts–Veranstaltung genutzt. 

Folgende Regularien gilt es für einen Übertritt aus der 4. Klasse der Grundschule (Übertrittszeugnis) zu beachten: 

Für Schülerinnen aus der 4. Klasse Grundschule läuft die Anmeldefrist 
von Montag, 11. Mai bis Mittwoch, 13. Mai (08:00 bis 15:00 Uhr) 
und am Freitag, den 15. Mai 2015 (08:00 bis 12:00 Uhr). 

Dabei sind mitzubringen: Übertrittszeugnis der Grundschule, Geburtsurkunde bzw. Stammbuch, Sorgerechtsbescheid bei Alleinerziehenden, evtl. Bestätigung über LRS oder Legasthenie. 

Der Probeunterricht findet dann von Dienstag, 19. Mai bis Donnerstag, 21. Mai 2015 statt. Dabei sind zentral gestellte Aufgaben in Deutsch und Mathematik schriftlich und mündlich zu bearbeiten. Für Schülerinnen aus der 5. Klasse ist eine endgültige Anmeldung bis Montag, den 3. August 2015 nach Erhalt des Jahreszeugnisses möglich.

Franz Summerer

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Fastengottesdienst

Gerhardinger-Fastengottesdienst: 
Der Guglhupf – Zeichen unseres Lebens 

   

„Auf die richtige Mischung kommt es an!“ erklärte Pfarrer Dieter Zinecker in der übervoll besetzten Stadtpfarrkirche St. Jakob, als er die komplette Gerhardinger-Schulfamilie zum Fastengottesdienst 2015 begrüßen konnte. 

So lagen alle Zutaten für einen richtig guten Guglhupf vorbereitet vor dem Altar, außerdem hatten die Schülerinnen in Hauswirtschaft in der Schulküche mit Birgit Oswald auch drei Kuchen gebacken.

Schon beim Kyrie gingen die Schülerinnen auf das Mischungsverhältnis ein, erklärten den Besuchern, dass ein Kuchen = unser Leben nur dann gelingen kann, wenn außer den Zutaten auch ein Bäcker, eine Form und ein Herd vorhanden sind. Unser Herr und Gott ist der Bäcker unseres Lebens und sorgt durch Mitmenschen für unsere Wärme und Form. 

Die Mädchen der Gottesdienstwerkstatt trugen unter der Regie von Religionslehrkraft Inge Huber sehr interessante und tiefgehende Gedanken zum Thema des Fastengottesdienstes vor: 

Warum ist der Guglhupf ein Zeichen unseres Lebens? Schon das Mehl als Hauptbestandteil schmeckt für sich allein gekostet langweilig, ist staubig, aber für den Kuchen ist es unentbehrlich und steht sinnbildlich für die täglichen Mühen, für das tägliche Einerlei, für immer wiederkehrende Handgriffe und Tätigkeiten. 

Das Fett transportiert die Geschmacksstoffe und hilft dem Kuchen aus der Form, es lässt gleiten und steht im Alltag dafür, dass alles klappt wie geschmiert. 

Aber auch Eier, Milch, Kakao und Zucker als Zutaten wurden erklärt und auch vom Stadtpfarrer nach dem Evangelium in der Predigt verdeutlicht: „Auf die richtige Mischung kommt es an.“

Als die Schülerinnen dann nach dem Schlusssegen dem Zelebranten Dieter Zinecker und dem Mesner Raimund Sebalt jeweils einen Kuchen schenken wollten, lehnten diese dankend ab mit dem Hinweis auf die Fastenzeit und ihren Vorsatz, auf Kuchen bis Ostern zu verzichten. 

So musste halt das Kollegium in der Pause im Lehrerzimmer schnellstens „für den Verzehr herhalten“ – man kann doch den guten Guglhupf nicht verkommen lassen …

Franz Summerer 

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Mariä Lichtmess
Gerhardinger-Schülerinnen feierten  Mariä Lichtmess in St. Jakob
Von der Darstellung des Herrn  zum „Blauen Montag“

Weit über 300 Schülerinnen und Lehrkräfte der Gerhardinger-Realschule Cham konnte Zelebrant Kaplan Alexander Dyadychenko in der Pfarrkirche St. Jakob zu einem Schulgottesdienst an Maria Lichtmess begrüßen. Dieser stand ganz im Zeichen des Festes „Darstellung des Herrn“, dem biblischen Ereignis, dass ein neugeborenes Kind spätestens am 40. Tag nach seiner Geburt zum Tempel nach Jerusalem gebracht werden musste und der traditionellen Kerzenweihe, mit der man sich das Licht, also Christus, ins Haus holt.

Vor einem aus unzähligen brennenden Kerzen gestalteten Altarbild trug zunächst die Schülerin Denise Schweiger sehr interessante Gedanken zu Lichtmess vor. So endete früher die Weihnachtszeit generell erst am 2. Februar und Tannenbaum, Krippe und Weihnachtsschmuck blieben bis zu diesem Tag stehen. 

Auch auf den Valentinstag, 40 Tage nach dem 6. Januar, ging sie ein, ebenso erklärte sie die „Schlenkeltage“ und die sprachliche Vorlage zur Entstehung des berüchtigten „blauen Montags“. Die Kelten feierten das Fest der Feuergöttin Brigid und die brennende Kerze symbolisierte das neuerwachte Licht. So ist Brigid die Beschützerin des neugeborenen Lebens.

Nach der traditionellen Kerzenweihe und der Predigt durch den Priester wurden Fürbitten der Gerhardinger vorgetragen. Das beeindruckende  Altarbild und  der straff organisierte Gottesdienst waren von den Mitgliedern der Gottesdienstwerkstatt unter Leitung von Inge Huber vorbereitet worden, die musikalische instrumentelle Begleitung oblag Richard Werner.

Franz Summerer 
 
 
  
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"bunt statt blau"
Eröffnung der Ausstellung „bunt statt blau“ an der Gerhardinger-Realschule

  

Im Gerhardinger-Saal sind die besten Plakate einer bundesweiten Aktion der Krankenkasse DAK zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen ausgestellt. Zweite Konrektorin Romy Lankes konnte neben den Vertretern der DAK, Herrn Nössner und Herrn Vogl, Frau Dr. Johanna Etti als Vertreterin des Landrats, Frau Bürgermeisterin Karin Bucher, Frau Angelika Betz von der Caritas und Polizeihauptmeister Christian Hausladen begrüßen. 

Wolfgang Nössner, Bezirksleiter der DAK-Geschäftsstelle Cham, erklärte den Schülerinnen der  Klasse 9 d die Bedeutung dieser Ausstellung. Er kam zu Beginn auf das „Social-beer-Game“ auf Facebook zu sprechen, das sich momentan breitmache und zeige, wie schnell sich ein Trend ausbreiten könne und wie leicht es oft falle, jemanden zu beeinflussen. „Nur verbieten hilft nichts“, so Nössner. 

In erster Linie müsse es darum gehen, den richtigen, vernünftigen und kontrollierbaren Umgang mit Alkohol zu vermitteln und deutlich zu machen, welch schreckliche Folgen er haben kann, sowohl momentan nach dem Genuss als auch auf Dauer für die Gesundheit. 

Fast 5 000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren landen jährlich mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Als Ärztin weiß Frau Dr. Etti genau in welchem Zustand oft junge Leute nach Festen und größeren Veranstaltungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bürgermeisterin Karin Bucher erklärte, dass junge Leute in der Pubertät sich eigentlich von den Eltern lösen wollen um selbstständig zu werden. Nach dem Genuss von zu viel Alkohol begeben sie sich jedoch in eine andere sehr gefährliche Abhängigkeit. 

Alkohol ist die „Droge Nummer 1“ 

PHM Christian Hausladen erzählte von schockierenden Fällen von Alkoholmissbrauch aus seiner täglichen Polizeiarbeit. 

Nach einer aktuellen Studie beteiligen sich 40 Prozent der Schüler regelmäßig am Rauschtrinken. „Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter“, erklärt Wolfgang Nössner. „Wenn Schüler und Schülerinnen selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das wirkungsvolle Prävention. Ein Schock-Plakat von ihnen sagt oft mehr als ein Info-Flyer.“

Frau Angelika Betz von der Suchtberatungsstelle der Caritas in Cham stellte unter anderem „SKOLL“ vor. SKOLL heißt Selbstkontrolltraining und unterstützt junge Leute beim verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und anderen Suchtproblemen.

Die Chorklasse (5 b) mit Herrn Richard Werner begrüßte mit einen lustigen Lied die Gäste. Für das leibliche Wohl sorgten die 9 d-Schülerinnen unter der Leitung von Frau Rosi Petzi und Frau Birgit Oswald. Herzlichen Dank dafür! 

Romy Lankes

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Agape 2015/1
Religiöses Angebot der Gerhardinger-Realschule im Zeichen der Ökumene
Agapefeier im „Wohnzimmer“ der Schule

         

Beinahe wären die Plätze zu wenig geworden in der „guten Stube“ der Gerhardinger-Realschule Cham: Zur  Agape-Feier im Gerhardinger-Saal hatten sich neben rund 100 Schülerinnen auch noch zahlreiche Eltern – Mütter wie Väter - eingefunden. 

Geplant und vorbereitet von Religionslehrkraft Inge Huber und durchgeführt von der evangelischen Pfarrerin Charlotte Peschke stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Miteinander und der Ökumene. 

Agape (griech. Liebe) war in der altchristlichen Gemeinde die gemeinsame Mahlzeit mit Armenspeisung auch ein  Ausdruck der Liebe Gottes. Gerade rechtzeitig zum Beginn des neuen Jahres trafen sich dieses Mal „die Kleinen“ zu einem religiösen Angebot, in der Adventsszeit hatte es für alle Schülerinnen die Frühschicht gegeben. 

Vorbereitet durch die Gottesdienstwerkstatt saßen die Teilnehmer rund angeordnet um das ausdrucksstarke Bild der Mitte, das neu gestaltete Liederheft und passende Texte kamen zum Einsatz und alle Besucher nahmen aktiv teil und brachten sich ein. Charlotte Peschke hatte ihre Predigt auf die Gestaltung der Mitte abgestimmt und nahm Bezug auf die drei auf Englisch geschriebenen Schilder des Weges in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. 

Das gemeinsame Mahl bestand dann aus gebrochenen Roggenfladen und Trauben sowie Saft, welches alle gemeinsam teilten und sich dabei einen guten Wunsch für das neue Jahr schenkten. 

Bei der Erklärung der Symbole standen Freundschaft, Festigkeit, Sicherheit und Vertrauen im Mittelpunkt, die instrumentale Begleitung hatte Musiklehrer Richard Werner übernommen. 

Martin Zimmermann/Franz Summerer 

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CZ-Partnerschaft

Gerhardinger-Realschülerinnen knüpfen Kontakte nach Tschechien
Chamer Delegation beim Tag der offenen Tür in Domazlice

Schulleiterin Zdenka Bursikova (links) von der tschechischen Berufsschule SOU Domazlice freute sich zusammen mit ihrer Stellvertreterin Petra Vachalova (3. von links) über die Abordnung von der Chamer Gerhardinger-Realschule. 

Vor allem seit Öffnung des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren ist der ostbayerisch-westböhmische Raum in das Zentrum Europas gerückt. Trotz unmittelbarer Nachbarschaft und überwundener Grenzen bleibt die Förderung von grenzüberschreitenden Begegnungen eine Aufgabe und Herausforderung – auch und vor allem für Jugendliche. 

Zu einem Tag der offenen Tür an der Berufsschule SOU Domažlice war die Chamer Gerhardinger-Realschule eingeladen und zusammen mit zwei Schülerinnen sowie Lehrkraft Anja Achatz nahm der stellvertretende Schulleiter Martin Zimmermann gerne die Gelegenheit zu einem Besuch wahr. 

Die beiden Regionen verfügen über ähnliche Strukturen im wirtschaftlichen Bereich und viele Unternehmen haben bereits Niederlassungen oder Zweigstellen im jeweiligen Nachbarland. Eine Kooperation der beiden Schulen bietet sich nicht zuletzt deshalb an, weil an der SOU Domažlice eine Berufsausbildung in der Gastronomie angeboten wird und an der Gerhardinger-Realschule die Wahlflichtfächergruppe IIIb mit Haushalt und Ernährung zum besonderen Profil gehört. Bei gemeinsamen Projekten sollen künftig Jugendliche unter anderem in diesem wichtigen Bereich Erfahrungen machen können. 

Mit der Teilnahme an Weihnachtsfeiern bei den neuen Freunden wurde bereits ein erster, wertvoller Grundstock für eine weiterführende Kooperation im neuen Jahr gelegt. Als erste konkrete Maßnahme an der GRS Cham soll das Wahlfach Tschechisch weiter belebt und grundlegende Sprachkenntnisse für eine größere Zahl von engagierten „Gerhardingerinnen“, bis hin zum Erwerb eines offiziell anerkannten Zertifikats, ermöglicht werden. 

Martin Zimmermann 

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Adventspause an der GRS:

          

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Weihnachtstrucker

Johanniter–Weihnachtstrucker mit Zwischenstopp an der Gerhardinger-Realschule
Exakt 100 Hilfspakete für Notleidende in Rumänien verladen

„Alle Jahre wieder…“ könnte man singen, wenn der Johanniter-Weihnachtstrucker an der Gerhardinger-Realschule Cham hält und mit Paketen für die notleidende Bevölkerung in Rumänien beladen wird. 

So machte Daniel Prommesberger mit seinem riesigen Sattelschlepper auch heuer wieder in der Probsteistraße Halt, wo bereits Gerhardinger-Schülerinnen mit den Hilfspaketen auf die Verladung warteten. 

Bereits zum vierten Mal hatten sich die einzelnen Klassen unter der Leitung von Maria Zeitzler „einfach toll“ an der vorweihnachtlichen Hilfsaktion für notleidende Menschen in Südosteuropa beteiligt. Dabei hatten die Mädchen in Arbeitsgruppen Kindergeschenke, Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Schokolade usw. exakt nach der Packliste verstaut und genau 100 „Packerl“ vorbereitet. 

Jeweils zu zweit verfrachteten dann die Mädchen die Geschenklieferung in dem unersättlichen Bauch des Truckers und im Nu war alles verstaut.

Franz Summerer 

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Schulspielgruppe
Weihnachtsfeier bei der Schulspielgruppe

   

Am 10. Dezember 2014 traf sich die Schulspielgruppe unter der Leitung von Frau Kuhn nach Unterrichtsschluss im Klassenzimmer der 6 a, um einen gemeinsamen Nachmittag mit Kinderpunsch und Plätzchen zu verbringen. 

Für weihnachtliche Stimmung sorgten zwei Schülerinnen, die gleich zu Beginn das Weihnachtslied „Last Christmas“ anstimmten. Einige Mädchen trugen Gedichte vor, andere präsentierten einen selbst geschriebenen Sketch oder improvisierten ein kurzes Schauspiel zum Thema „Weihnachten“. Natürlich durften auch die Geschenke nicht fehlen; jede Schülerin bekam ein kleines Wichtelgeschenk und musste schließlich erraten, von wem dies sein könnte.

Um eine genauere Vorstellung davon zu bekommen, was man als „Schauspieler“ so alles erlebt, durfte ich zwei langjährigen Mitgliedern der Theatergruppe, Cim Kehl (10 c) und Angelika Kraus (10 a), ein paar Fragen stellen. Die Beiden sind bereits seit 6 Jahren in der Schulspielgruppe aktiv und haben zusammen mit dem Schauspielern angefangen, um sich trotz getrennter Klassen regelmäßig treffen zu können. 

Auf die Frage, was denn das Schönste am Theaterspielen sei, bekam ich eine einstimmige Antwort: Die Vorführungen! Am besten gefallen hat den beiden das Theaterstück über Anne Frank. Natürlich passieren auch erfahrenen Schauspielern manchmal kleine Fehler, so mussten Cim und Angelika bei so manchem Auftritt schon mal improvisieren, weil sie den Text vergessen hatten, wie sie lachend gestanden. 

Das Theaterspielen diene zwar hauptsächlich dem Spaß, jedoch könne es in manchen Situationen, wie z. B. einem Bewerbungsgespräch oder Referat, auch im Alltag von Nutzen sein, wenn man damit vertraut ist, vor Leuten zu sprechen.

Gegen 15 Uhr ließen wir die Feier langsam ausklingen. Es war ein gemütlicher und geselliger Nachmittag und für mich ein interessanter Einblick in die Schulspielgruppe.

Claudia Kietzer, 9 c

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Adventgottesdienst

Schenk dir Zeit! - Adventlicher Gottesdienst der Gerhardinger-Realschule
Interpretationen zum  Buch Kohelet 3,1-15 „Alles hat seine Zeit“ 

      
  

„Gönne dir täglich 15 Minuten der Stille und lasse deine Seele einfach mal baumeln, z. B. bei einer Tasse heißer Schokolade oder Tee und finde einmal am Tag etwas, das dich froh stimmt!“ Die Adventszeit gibt uns die Möglichkeit, bewusst uns selber etwas Gutes zu tun zum Zeichen der eigenen Wertschätzung. 

Mit ganz alltäglichen Gedanken zum Adventskalender leiteten die Schülerinnen der Gottesdienstwerkstatt einen beeindruckenden Gottesdienst der gesamten Schulfamilie der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg in der voll besetzten Pfarrkirche St. Jakob ein. 

Zelebrant Kaplan Alexander Dyadychenko gelang es dabei zusammen mit einem ansprechenden Altarbild in einer spannenden Predigt zu erklären, dass jede Zeit ein Geschenk Gottes ist, welches der Mensch für sich nutzen soll.

Nach den von Schülerinnen gesprochenen Fürbitten zum sorgsamen Umgang mit der Zeit wurde zum Friedensgruß ein Friedensgebet aus Taize von einem Mädchen vorgetragen. 

Vorbereitet hatte den Gottesdienst Inge Huber, die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Christa Riedle, Richard Werner und den Chorklassen. 

Nach dem adventlichen Schlusssegen durch Kaplan Dyadychenko verteilten die Mädchen an die über 650 Besucher/innen „Take what you need“-Abreißkalender mit Dingen, die man ab und zu oder immer öfter einfach mal braucht, wie ein Lächeln, eine Umarmung oder ganz einfach  Ruhe.

Und die Kalender fanden „reißenden Absatz“ – auch bei den Lehrkräften.

Franz Summerer 

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Frühschicht
„Frühschicht“ im Advent als Einladung für „frühe Schülerinnen“

     

Ein spirituelles Angebot ganz besonderer Art wartet heuer auf  unsere Gerhardinger Schulfamilie: Die Lehrkräfte Inge Huber, Christa Riedle, Charlotte Peschke und Gerhard Salomon bieten eine meditative Frühschicht zum   A D V E N T   an – wie er ist und wie er sein sollte als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. 

Den geeigneten Rahmen zu besinnlichen Texten und Liedern bildet die ehemalige Klosterkapelle im Altbau, die von Kerzenlicht durchflutet wird, das neu gestaltete Liederheft kommt dabei zum Einsatz. 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils pünktlich um 07:40 Uhr, Einlass in die Kapelle ist um 07:30 Uhr, die Teilnahme ist freiwillig. Insgesamt werden 6 Termine angeboten jeweils montags und freitags. 

Nach der ersten Frühschicht am vergangenen Montag verteilten Konrektor Martin Zimmermann und Inge Huber kleine Erinnerungskärtchen bzw. Adventskalender an die Besucher/innen. 

Franz Summerer

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Nacht der Lichter
Besuch der „Nacht der Lichter“ in Regensburg

  
     
    

Am Nachmittag des 28. November begab sich eine Delegation der Gerhardinger-Mädels in Begleitung von Frau Zeitzler, Frau Riedle und Herrn Salomon nach Regensburg, um dort die „Nacht der Lichter“ zu besuchen. Zu diesem Abendgebet mit Gesängen aus Taizé hatte der BDKJ und die Evangelische Jugendarbeit eingeladen.

Zunächst war noch Gelegenheit, bei der Eröffnung des Regensburger Christkindlmarktes am Neupfarrplatz mit Posaunenklängen und dem Chor der Domspatzen dabei zu sein. Wer wollte, konnte beim Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln zwischen den Buden bummeln oder in den weihnachtlich geschmückten Gassen der Innenstadt shoppen gehen, um noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Als die Gruppe nach 19 Uhr den Dom betrat, war dieser schon reichlich gefüllt, und die Schülerinnen suchten sich noch irgendwo freie Plätze auf den Stufen oder dem Fußboden. Die Kirche war fast nur von den hunderten um den Altar aufgestellten Teelichten beleuchtet. Nach der Begrüßung durch Bischof Rudolf Voderholzer und den evangelischen Regionalbischof Hans-Martin Weiss wurde auch eine Grußbotschaft von Frère Alois aus Taizé vorgelesen. 

Das Licht vom Altar verbreitete sich langsam im ganzen Kirchenraum, als zu den meditativen Gesängen die verteilten Teelichte angezündet wurden. Nach den Fürbitten und dem gemeinsam gebeteten Vaterunser waren alle Anwesenden eingeladen, ihre persönlichen Anliegen zu Christus zu bringen. Zu weiteren Gesängen aus Taizé trugen viele ihr Teelicht und ihre persönlichen Gebete zu dem vor dem Altar liegenden Kreuz.

Anschließend begaben sich alle ziemlich durchgefroren wieder zum Bus, den unser fürsorglicher Busfahrer schon gut vorgeheizt hatte.

G. Salomon

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Elternabend
Gerhardinger-Realschule beim Elternabend fast überrannt 
Über 350 interessierte Besucher informierten sich

  

Buchstäblich aus allen Nähten platzte  der Festsaal der Gerhardinger-Realschule Cham bei der Eröffnungsveranstaltung zu den Klassenelternabenden für die einzelnen Jahrgangsstufen. 

Das Musical „Das Urteil des Paris“, aufgeführt von den GRS–Chormädchen unter der Leitung von Christa Riedle, erwies sich als Besuchermagnet und erntete stürmischen Applaus, ehe Konrektor Martin Zimmermann um 18:30 Uhr die so zahlreich anwesenden Eltern begrüßte.

Im Anschluss daran bot der minutiös ausgearbeitete Programmablauf für alle Alters- bzw. Klassenstufen relevante Informationen, für die neuen Fünftklässlerinnen lautete das Thema „Lernen lernen“, wobei Beratungslehrerin Regina Werner wertvolle Tipps in Kurzform servierte inklusive Informationsmaterial. 

Zeitgleich wurden in verschiedenen Räumen von den Klassenleitern kurze Klassenkonferenzen abgehalten mit Informationen zur Neuregelung des Schulaufgabenplans, zu Leistungserhebungen, Projekten, Compassion, Londonfahrt, Exkursionen, Orientierungstagen oder Skikurs usw., aber auch die allgemeine Situation in den einzelnen Klassen bezüglich des  Arbeits– und Lernverhaltens wurden angesprochen.

Pünktlich um 19:00 trafen sich dann die Eltern aus den Jahrgangsstufen 6 und 7 im Gerhardinger-Saal, wo PHM Christian Hausladen einen interessanten Vortrag zur Internetsicherheit anbot. Der versierte Referent ging dabei auf die Risiken im Medienalltag ein, denn Smartphone und  Tablet stehen bei jungen Menschen hoch im Kurs. Cybermobbing, PC–Spiele oder Abzocke im Internet und andere Gefahren wurden angesprochen, die Info–Sammelmappe „Klicks-Momente“ für Eltern zur Sicherheit im Medienalltag fand reißenden Absatz.

Parallel dazu referierte Berufsberater Stefan Vogl für die Jahrgangsstufen 8 und 9 in der Sporthalle zu den Themen Berufswahl und Praktikum. 

Für die 10. Klassen wurden im Musiksaal 2 Kurzvorträge zur Einführungsklasse des Schumann Gymnasiums durch die Beratungslehrer Hartl bzw. Christine Eisenhart für die Übertritts-Regelungen an die FOS/BOS angeboten. 

In allen Klassen wurden gleichzeitig organisatorische Hinweise zur anstehenden Elternbeiratswahl gegeben, während bereits ab 17:30 Uhr die Schülerinnen des GRS–Chores im Rondell für die leibliche Verpflegung der Besucher mit kulinarischen Leckerbissen sorgten – die ebenfalls reißenden Absatz fanden.

Franz Summerer 

    
   
        
   
   

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Gerhardinger laden ab 18:00 Uhr zum Klassenelternabend mit „Lernen lernen“
Informatives Rahmenprogramm für alle Jahrgangsstufen – Bereits über 300 Anmeldungen

Am kommenden Donnerstag, den 13.11.2014 lädt die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg zum Klassenelternabend für alle Jahrgangsstufen ein, dazu konnten überaus interessante Vorträge bzw. Redner gewonnen werden. „Die Gerhardinger rufen und alle kommen!“ - Das Interesse an der Veranstaltung scheint sehr groß, die angebotenen Themen „ziehen“, denn bisher haben sich bereits über 320 Eltern zu den einzelnen Vorträgen schriftlich angemeldet. 

So beginnt um 18:00 Uhr die Jahrgangsstufe 5 mit Regina Werner und dem Thema „Lernen lernen“ im Musiksaal 1. Im Rahmenprogramm wird auch das Musical „Das Urteil des Paris“ von der Chorklasse 6 b unter der Regie von Christa Riedle aufgeführt, die Bewirtung der Gäste übernehmen ebenfalls die Schülerinnen der Chorklassen. 

Für die Jahrgangsstufen 6 und 7 (insgesamt 8 Klassen) konnte zum Thema Cybermobbing und Internetsicherheit Polizeihauptmeister Hausladen gewonnen werden, wobei sich die Eltern im Gerhardinger-Saal bzw. in den einzelnen Klassenzimmern treffen. 

Für die Jahrgangsstufen 8 und 9 stehen zur Thematik Berufswahl und Praktikum Berufsberater Stefan Vogl und Konrektor Martin Zimmermann in der Sporthalle zur Verfügung, aber auch spezifische Themen wie Skikurs, Projektpäsentation, mündliche Prüfung in Englisch usw. werden auf Anfrage besprochen. 

Für die 10. Klassen geht es im Musiksaal 2 um Informationen zur kommenden Abschlussprüfung und die Regularien für einen eventuellen Übertritt nach der Realschule an die FOS/BOS bzw. das Gymnasium mit Einführungsklasse, hier werden alle auftretenden Fragen von Beratungslehrkraft Christine Eisenhart beantwortet. 

Selbstverständlich gibt es in allen Jahrgangsstufen Informationen zur anstehenden Elternbeiratswahl.

Franz Summerer

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9./10. Kl.: HIV-Vortrag

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Alle Schülerinnen der 9. und 10. Klassen waren am 23. Oktober bei der Dichterlesung zum Thema: HIV und AIDS mit Herrn Ernst Häußinger und Herrn Wolfgang Rießelmann von der AIDS-Bratungsstelle des Gesundheitsamtes in Cham.

Über seine selbst verfassten Texte schafft Häußinger für die Schülerinnen einen Anknüpfungspunkt, der ihn und die Jugendlichen schließlich wie von selbst in eine Diskussion führt, bei der keine Frage verboten ist. Aufklärung ist dem Referenten dabei wichtig: Über Ansteckungswege, aber auch darüber, dass Betroffene nicht stigmatisiert und ausgeschlossen werden sollen. 

Die Botschaft allerdings, die Häußinger beim Kontakt mit den Jugendlichen am meisten am Herzen liegt, ist die, dass der Schutz gegen HIV in jedem Fall unverzichtbar ist: „Jeder kann sich anstecken, also schützt euch immer!“ 

Romy Lankes

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Gesunde Pause

  

Reißenden Absatz fanden die zubereiteten Gerichte und angebotenen Schmankerl  zum Thema:

„Das gesunde Pausenbrot“

Auch in diesem Schuljahr soll durch das Angebot einer vollwertigen Mahlzeit zwischendurch die Lust auf eine gesunde Ernährung im normalen Tagesablauf geweckt werden. Das Projekt wird von den Schülerinnen und den Lehrkräften der Profilgruppe „Haushalt und Ernährung“ betreut. Neben der Verwendung möglichst vollwertiger Lebensmittel wird auf eine gefällige Präsentation der selbst erzeugten Pausenbrote Wert gelegt; schließlich sollen nicht nur Leib und Gesundheit, sondern auch Auge und Seele auf ihre (relativ günstigen) Kosten kommen.

     

Rosi Petzi

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Schule ohne Rassismus

Chamer Fernseh-Moderatorin Julia Leischik Patin des Gerhardinger Schulprojekts

Das besondere Engagement der Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg gegen Rassismus und Intoleranz sorgt weiterhin für positive Schlagzeilen. 

Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat mit der SAT–1–Moderatorin Julia Leischik eine weitere Patin gefunden, so dass neben der 1. Bürgermeisterin der Stadt Cham Karin Bucher und dem Orden der Armen Schulschwestern v. U. lb. Frau nun drei namhafte Persönlichkeiten bzw. Institutionen das Projekt der damaligen 9 a mit Klassenleiterin Verena Hennefarth aus dem letzten Schuljahr unter ihren „besonderen Schirm“ gestellt haben.

Die neue Patin von „SOR – SMC“ moderiert auf SAT 1 die Sendung „Julia Leischik sucht“. In dieser Show sucht sie vermisste Angehörige und ist daher viel im Ausland unterwegs, um deren Spur zu verfolgen. Von diesen Auslandsaufenthalten hat die Redakteurin nun für den Adventskalender der Schülermitverwaltung der Gerhardinger-Realschule zahlreiche Mitbringsel zur Verfügung gestellt, die in der kommenden Adventszeit in der Pause von den Schülerinnen gelost werden können. 

Die Sendung der aus Cham stammenden Moderatorin wird jeden Sonntag um 18:55 Uhr auf SAT 1 ausgestrahlt. Den Kontakt zu Julia Leischik haben die Mädchen der jetzigen Klasse 10 a übrigens selbst geknüpft. 

Franz Summerer 

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„Aufstehen und was tun, statt nur zuschauen!“
Von Christoph Klöckner 

Viele Worte, die am Freitag bei der Titelverleihung “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” für die Gerhardinger Realschule gesagt wurden, streiften Aktuelles. Vielerorts toben Kriege, Flüchtlinge suchen Schutz - auch bei uns. Doch was finden sie hier? “Hier ist es nicht besser!” - diese Worte eines somalischen Flüchtlings brachte Domkapitular Johannes Neumüller als Vertreter der Schulstiftung der Diözese, zu der die Realschule gehört, mit. Ali sei aus Somalia vor dem Krieg geflohen, lebe hier seit einem Jahr. Dreimal in fünf Monaten sei er von Deutschen angegriffen worden, mal mit dem Messer, mal mit Fäusten, mal mit Worten wie Nigger. Ali wolle zurück nach Somalia, auch wenn ihm dort Schlimmes droht, habe um Hilfe für eine Rückführung gebeten. “Ich glaube nicht, dass mich in Deutschland einer vermisst!”, habe er ihm mitgeteilt, so Neumüller. Für ihn sei dies schockierend. “Das geht mir unter die Haut!”, sagte der Prälat. So ging es wohl vielen im Gerhardinger Saal, dem ehemaligen Gebetssaal der jüdischen Gemeinde in Cham. 

Mehr Wärme gefordert 

Auch seine Begegnung mit vier Schülern an der Straubinger Berufsschule - einem Tschetschenen, einem Afghanen, einem Syrer, einem Burmesen - zeigte in die ähnliche Richtung. Die jungen Leute würden bestimmt abgeschoben, meinte Neumüller: “Das ist ein Armutszeugnis für unser Land, für unsere Gesellschaft!” Extremismus sei nicht zu verhindern, doch “wir können das Klima verändern!”, betonte er. Dafür müsse man sich in den anderen versetzen, mehr menschliche Wärme in die Gesellschaft bringen - “nicht nur für Ali!” 

Einen Klimawandel zum Positiven forderte auch Thomas Kraus, der den Titel mit Urkunde und Schild im Auftrag des Netzwerks für Demokratie und Courage an die Schule übergab. Auch er hatte eine typische Mobbing-Geschichte aus der Schule parat und erinnerte an die Menschenwürde, die jedem zustehe. “Mobbing ist dann möglich, wenn die, die dabeistehen, es zulassen”, betonte er. Es gebe immer wieder Situationen, wo man gefragt sei, etwa wenn “Idioten mit rechter Einstellung unsere Freiheit mit Füßen treten wollen!” 

Passend zur Forderung nach mehr Entgegenkommen für Flüchtlinge sang der Chor der Schule im Rahmenprogramm das Lied “Schlag mir nicht die Tür vor der Nase zu!”. Das besondere Engagement der Schule beim Kampf gegen Rassismus und Intoleranz brachten die Schülerinnen bei einem szenischen Theaterspiel zum Leben der Anne Frank auf die Bühne. Beeindruckend für die Zuschauer, doch ebenso beklemmend als Erinnerung an die eigene Geschichte. Sie wiesen damit auch auf ihre Recherchen zum Widerstand gegen die Nazis, die als Ausstellung im Saal zu sehen waren, und zu einer ehemaligen Schülerin, die damals fliehen musste. Ilse Maria Recht war Jüdin und Gerhardinger-Schülerin und wanderte nach Amerika aus. 

Zivilcourage zeigen 

Der Wandel auf den Spuren von Ilse Recht hatte auch zur Beteiligung an dem bundesweiten Projekt “Schule ohne Rassismus” geführt. Das wendet sich gegen jede Form der Diskriminierung oder Gewalt an Schulen und hat bereits 1500 Schulen unter diesem Dach zusammengefasst. Über 93 Prozent der Gerhardinger Schülerinnen hatten sich mit ihrer Unterschrift für die Ziele des Projekts ausgesprochen. 

Bei der Titelverleihung am Freitag machte eine zweite Schülerinnen-Gruppe, die sich zur Zeit mit dem Thema Mobbing befasst, die Gäste mit einem Kurztheater auf die Möglichkeiten jedes einzelnen zur Zivilcourage im Alltag aufmerksam. Darauf ging auch Bürgermeisterin Karin Bucher ein, die sich an Ausgrenzung von Mitschülern in der eigenen Schulzeit erinnerte, etwa wegen der Kleidung oder des Haarschnitts. “Die Würde eines Menschen gilt immer - egal, welche Sneakers er anhat!”, so Bucher. Sie wünsche den Schülerinnen viel Mut im Leben, dann aufzustehen, wenn die Zeit gekommen sei. 

Engagement und Solidarität 

Realschul-Konrektor Martin Zimmermann betonte in seiner Begrüßung, dass Vielfalt Kreativität freisetze. Doch dafür brauche es Toleranz und Verständnis. Tagtäglich seien wir aufgerufen, uns dafür einzusetzen. Der Titel sei eine Verpflichtung und Herausforderung für die Zukunft. 

Mit Bob Marley - “Die Menschen werden erst dann in Frieden leben, wenn die Farbe ihrer Haut die gleiche Bedeutung hat, wie die Farbe ihrer Augen” - leitete Maria Kinzinger, die Ministerialbeauftragte für Realschulen, ihre Überlegungen ein. In einer maßlosen Gesellschaft mit beliebigen Werten sei ein Zusammenleben nicht möglich. Werte könne man nur leben und vorleben. “Ohne Werte sind wir wertlos”, sagte Kinzinger. Die Zukunft brauche Engagement und Solidarität: “Die Welt braucht Menschen, die mehr tun, als um sich selbst zu kreisen.” Dabei sei Schule ein wichtiges Übungsfeld. Etwa für Toleranz. Nur ein waches Gewissen mache widerstandsfähig und lasse couragierte Persönlichkeiten heranwachsen. Moral ergebe sich nicht aus dem Wettbewerb - Moral komme aus der Erziehung. Moralische Pflicht habe Vorrang vor den eigenen Ansprüchen, so Maria Kinzinger. Das müsse Schule machen. 

Bedrückend und beeindruckend: Szenisch 
setzen sich Schülerinnen der Gerhardinger 
Realschule mit dem Leben der Anne Frank 
auseinander.
Sie erinnerten an eine frühere Schülerin 
der Schule, Ilse Maria Recht, die als Jüdin 
vor den Nazis fliehen musste. 
Fotos: Klöckner 

Die Schulspielgruppe, unter Leitung von Theresia Kuhn, brachte Szenen
aus dem Leben der Anne Frank auf die Bühne im Gerhardinger-Saal, dem ehemaligen 
Betsaal der jüdischen Gemeinde Chams.

Pädagogen und Schülerinnen der Schule 
bekamen von Thomas Kraus (re.) das 
Netzwerk-Schild überreicht. Schwester 
Barbara Bögelein und Bürgermeisterin 
Karin Bucher sind die Patinnen der Aktion. 
Der Gerhardinger-Schulchor, Leitung Christa 
Riedle, sang ein thematisch-passendes Stück.
Wie Mobbing abläuft, zeigten die 
Schülerinnen in einem Stück. 

Jetzt Courage zeigen!
von Christoph Klöckner 

Domkapitular Johannes Neumüller hat den Finger tief in die Wunde gelegt: Das, was bei uns derzeit mit Menschen passiert, die vor Krieg, Gewalt und Unrecht flüchten, ist beschämend für uns, für unser Land. Auch hier ist Courage gefordert - und nicht der Fingerzeig auf Gesetze und “die Politik da oben”. Gerade von unseren Kommunalpolitikern vor Ort! 

Wenn Menschen dieser Tage notdürftig in Zelten untergebracht werden, muss man daran erinnern, was hier vor Ort, bei uns, alles leer steht. Ganze Schulgebäude stünden in Gemeinden bereit für Flüchtlinge. Gar ein ganzes Krankenhaus in Bad Kötzting. Zu hören ist davon bisher nichts. Warum? Sich dafür einzusetzen, dafür brauchte es wirklich Courage! 

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Australier an der GRS
Gerhardinger-Realschule bekommt Besuch aus Australien

  

Seit nunmehr 6 Jahren können Schülerinnen unserer Schule mit Gleichaltrigen aus dem St. Paul’s College in Kempsey, New South Wales, Australien, Briefkontakt pflegen. Im Jahr 2011 war bereits eine Gruppe von Schülern und Lehrern an unserer Schule und am Freitag, 26.09.2014, war es wieder soweit. 

  

Um kurz vor 18 Uhr kamen die 9 Schülerinnen und Schüler vom anderen Ende der Welt im Bahnhof Cham an. In der Schule wurden Sie dann von ihren Gastgebern herzlich empfangen. Stv. Schulleiter Martin Zimmermann begrüßte die Gäste und lud sie alle zu einem opulenten Mahl im Rondell ein. 

  

Die australischen Gäste werden bis kommenden Mittwoch, 01.10.2014, in Cham bleiben. Ein ausführliches Besuchsprogramm wurde erarbeitet.

Am Montag besuchte die australische Gruppe gemeinsam mit den gastgebenden GRS-Schülerinnen und deren Lehrern Christa Riedle und Sven Plötz unsere tschechische Nachbarstadt Domažlice. Im Gymnasium wurden Sie von dem Deutsch- und Englischlehrer Mgr. Petr Diviš und der Schulleiterin Mgr. Jana Štenglová willkommen geheißen. 

  

Die australischen Schüler und Lehrer, sowie die bayerischen Schülerinnen und Lehrer wurden von Schülern der 12. Klasse des Tauser Gymnasiums in der Schule herumgeführt. Dabei wurde ihnen nicht nur das Gebäude an sich gezeigt, sondern es wurden auch Vorführungen im Chemiesaal (s. Foto) gemacht und in der Biologieabteilung konnten die Gäste den kleinen Privatzoo des Gymnasiums bewundern. Hier konnten sie unter anderem einen Skorpion auf dem Arm halten und die hauseigene Würgeschlange wurde mit einer lebendigen Maus gefüttert. In der Schulmensa nahm die Gruppe anschließend das Mittagessen ein, um später noch durch die Stadt geführt zu werden. 

  

Gegen 15 Uhr verließ die australisch-bayerische Gruppe dann wieder die Chodenmetropole und machte noch einen Stopp beim Further Drachen, der die australischen Gäste mit viel Gebrüll und Feuer zusehends beeindruckte.

Sven Plötz

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Wandertag 2014
Wandertag der Klasse 5 b

  

Am Dienstag, den 23. September 2014, machten wir, die Schülerinnen der Klasse 5 b, zusammen mit unseren Tutorinnen und unserem Klassenleiter am Wandertag einen Ausflug nach Altenmarkt zum Bauerngolfen. Morgens um 08:00 Uhr ging es los. Wir marschierten von der Schule weg ca. 45 Minuten nach Altenmarkt. Dort erhielt jede von uns einen Schläger mit einem Holzschuh dran und einen Ball. Es gab 10 Stationen. Der Ball war etwas kleiner als ein Fußball und musste z. B. durch ein Rohr oder unter einem Hasen auf Stelzen durchgerollt werden. Je weniger Schläge man brauchte, desto besser war die Platzierung. Die ganze Klasse hatte sehr viel Spaß dabei. Gegen 11 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Es war ein toller Wandertag.

Ausschnitt aus einem Kurzinterview mit zwei Tutorinnen:

Frage: Wie hat es Dir gefallen?

Antwort: 

Mückl Nina: 

Mir hat es gut gefallen. Am besten war die 3. Station. Ich habe 103 Punkte (1. Platz der Gruppe) errungen.
Zistler Teresa:

Mir hat es ausgezeichnet gefallen. Am besten war die 2. Station. Insgesamt habe ich 108 Punkte erreicht.

Klassenreporter: Lisa Müller, Maria Schamberger, Elena Kandlbinder

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Wandertag der Klassen 9 B und 9 D nach Chamerau

 

Am Dienstag, den 23.09.2014, wanderten die Klassen 9 B und 9 D zusammen mit ihrem Klassenleiter Werner Schall und Frau Claudia Weber bei bedecktem und etwas kühlem Wetter nach Chamerau. 

Der Weg führte über die „Quadfeldmühle“ und den „Rädlinger-See“ nach Satzdorf. Von dort aus ging es weiter entlang des Regens zum Ziel. Nach gut zwei Stunden guter Marschleistung der Mädchen erreichte man Chamerau. 

Dort konnten die Schülerinnen u. a. die schöne Brücke über den Regen, eine Bootsanlegestelle und ein Wasserrad, das Elektrizität erzeugt, anschauen. 

Der Abenteuerspielplatz in Chamerau lud die Mädels zum „Schaukeln“, „Wippen“ und „Balancieren“ ein. Anschließend stärkten sich die Klassen beim „Bäckerwirt“ mit einer Brotzeit, wobei Pommes frites am meisten gefragt waren. 

Gegen Mittag erfolgte die Rückfahrt mit dem Zug nach Cham. Trotz des nicht optimalen Wetters waren sich alle einig, dass dieser Wandertag, vor allem auch für die Klassengemeinschaft, gut war.

Werner Schall

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Kulturfahrt 2014

Gerhardinger-Mädchen auf großer Kulturfahrt der Superlative in den neuen Bundesländern
Auf den Spuren Martin Luthers bis zum Jahrtausendturm in Magdeburg

Total begeistert kamen 45 Gerhardinger-Schülerinnen der 8. Klassen von einer fünftägigen überfachlichen Kulturfahrt 2014 in drei neue Bundesländer zurück. Auf den Spuren des Reformators Martin Luther hatten die Jugendlichen in Thüringen, Sachsen und Sachsen–Anhalt zusammen mit ihren Lehrern zahlreiche Programm–Highlights bis hin zur Wartburg absolviert.

Am Freitagvormittag  nach dem Anfangsgottesdienst starteten die Mädchen vom Florian–Geyer–Parkplatz unter Leitung von Inge Huber und den Lehrkräften Susanne Dobler, Verena Hennefarth und Franz Summerer in Richtung Eisleben. Über die Fachschaften Geschichte, Religion, Musik und Kunst wurde den Teilnehmerinnen die einzigartige Möglichkeit geboten, Inhalte anschaulich vermittelt zu bekommen, die sie sonst nur im Klassenzimmer erfahren.

Über die Brücke der Deutschen Einheit über die Saale bei Rudolphstein und einem Kurzvortrag zur ehemaligen innerdeutschen Grenze ging es nach Thüringen, dem Land der Frühaufsteher. Nach abwechslungsreicher Busfahrt erreichte man dann im Landkreis Mansfeld–Südharz die Stadt Eisleben, bei rund 20 000 Einwohnern vergleichbar mit Cham.

Ein kurzer Fußmarsch über die „Böse Sieben“ mit dem dezenten Hinweis auf mittelalterliche Braukunst und Abwässerkanäle führte die Bayern zum Geburtshaus Martin Luthers, wo Führung, Ausstellung und Workshops Interessantes vermittelten. Beim kurzen Rundgang durch die Innenstadt, vorbei (!!) an der 493. Wiese, dem größten Volksfest Mitteldeutschlands, fiel das Motto 2017 auf: „Am Anfang war das Wort – 500 Jahre Reformation“, das von der St.-Andreas-Kirche und allen eingerüsteten Kirchen und Gebäuden prangte.

Allerdings war über dem Basteln von Lutherrosen der Hunger aller Teilnehmerinnen gewaltig geworden und so hatten die Lehrkräfte über Fleischerei und Bäckereien für die „Mutschekäfchen“ ohne „Ssglatschdglei“ über 90 Brötchen kurz vor Ladenschluss organisiert, die dann im Innenhof von Luthers Sterbehaus–Museum mit Heißhunger verzehrt wurden, ehe die Busfahrt nach Wittenberg knapp an die Grenze zu Brandenburg führte. Dort staunten die Bayerwaldmädels nicht schlecht, als sie in der Nobeljugendherberge ruck zuck eingecheckt hatten und dann der Abend einfach zur freien Verfügung erklärt wurde.

Ausgeruht und wohl gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück begann am Samstag die Fahrt nach Torgau mit einem Zwischenstopp am Luther–Melanchthon-Gymnasium, einem ehemaligen Plattenbau aus DDR-Zeiten, umgebaut nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser und heutige Europaschule der Lutherstadt Wittenberg. Der Borstenpfad in Torgau führte dann über den Marktplatz zur Katharina-Luther-Stube, der einzigen Gedenkstätte Deutschlands über das wechselvolle Leben von Katharina von Bora.

Der Besuch des Grabes von „Herrn Käthe“ - wie Martin Luther seine Frau respektvoll nannte - in der evangelischen Marienkirche durfte nicht lange dauern, um Hochzeitsfeierlichkeiten nicht zu stören. Ein Hingucker war anschließend der Single–Bär im Graben unter der Brücke zum Renaissance Schloss Hartenfels, wo Kurfürst Johannes Friedrich der Großmütige 62 Jahre residierte – die Schlosskapelle, erste evangelische Kirche, war wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, aber dafür erklommen die Mädchen fast im Laufschritt den Aussichtsturm. Unterirdisch führte der Weg dann hinab an die Elbe zu der Brücke, wo angeblich amerikanische und sowjetische Truppen sich gegen Ende des 2. Weltkrieges in Sachsen trafen und sich für ein gestelltes Foto arrangierten.

Um 13:00 Uhr trafen alle dann am Fischerdörfchen 15 ein, einem ehemaligen Ort des Schreckens in Torgau. Der Geschlossene Jugendwerkhof mit seiner Ausstellung zur Geschichte repressiver Heimerziehung im Erziehungssystem der DDR ließ die lebenslustigen Mädchen und ihre Begleiter schaudern. Die eingewiesenen Jugendlichen wurden durch täglichen Zwangssport, gefürchtet war der „Torgauer 3er“, und militärischen Drill so lange drangsaliert, bis durch die Repressalien und Schikanen ihre eigene Persönlichkeit gebrochen war und sie ins sozialistische Einheitssystem passten.

Nach dem  Film „Schlimmer als der Knast“ leitete die mittlerweile 45–jährige Zeitzeugin Kathrin Begoin ihren einstündigen, sehr emotional geprägten Vortrag ein mit den Liedern „Mauern“ und „Wir waren so jung“. Nach zahlreichen Fragen der betroffenen Schülerinnen und dem Appell „Schaut nicht weg!“ bedankten sich die Chamer mit einem Blumenstrauß bei der engagierten Frau, die unter K.Begoin@gmx.de zu erreichen ist.

Nach einem leckeren Abendessen in der Jugendherberge erkundeten die Gerhardinger die Lutherstadt Wittenberg gruppenweise bei Nacht, ehe am Sonntag ein Tagesausflug in die Landeshauptstadt von Sachen–Anhalt, Magdeburg, und ihren Sehenswürdigkeiten anstand. Der Fußmarsch führte vorbei am Guericke–Zentrum zur Predigerkirche Luthers St. Johannes, wobei vor allem die roten und grünen Ampelmännchen Aufmerksamkeit erregten.

Beim Magdeburger Reiter, dem 1. freistehenden Reiterdenkmal Deutschlands am Alten Markt in der Ottostadt, wurde unter den kritischen Augen des Hirschen mit dem goldenen Halsband eine kurze Infopause eingelegt, ehe es über die Grüne Zitadelle zu den Wasserspielen vor dem Magdeburger Dom ging. Die Einkäufe in der Gemäldestube durch die frisch vermählten Kolleginnen reichten von der „Lümmeltunke“ (= Magdeburgs schärfster Senf) bis zu 3 Haselnüssen für Aschenbrödel, während die Bayerwäldlerinnen nach den Parallel–Führungen durch die in Schweinchenrosa getünchten Grünen Zitadelle einen Euro für den Besuch einer Hundertwassertoilette extra berappen mussten!!!

Auf dem „Breiten Weg“ über die „Stephansbrücke“ und das „Knattergebirge“ erreichten die Gerhardinger auf dem von tausenden Besuchern gefüllten Elbauenpark ein absolutes Highlight, den Jahrtausendturm. Dieser höchste Holzturm der Welt, als Höhepunkt für die Bundesgartenschau 1999 errichtet, faszinierte einfach alle. Vom Foucaultschen Pendel im Kuppelsaal bis zur Dampfkugel des Heron, dem Impulserhaltungssatz nach Christian Huygens oder den „Geschäftsgesprächen“ auf den beheizten Platten des römischen Lokus, Schülerkommentar: „Einfach geil!“

Bei der Fahrt mit der Panoramabahn und auf dem Grünen Pfad besichtigten die Chamer den Park und verpflegten sich an den „Futterständen“ des benachbarten Magdeburger Messegeländes mit original Thüringer Rostbratwürsten und anderen kulinarischen Leckerbissen, so dass abends wieder Wittenberg erkundet werden konnte …

Am Montagmorgen traf man sich dann ausgeruht an der Schlosskirche (natürlich eingerüstet) bei der berühmten Thesentür zu einer kurzweiligen  Stadtführung, die auch noch Zeit für einen Einkaufsbummel ließ. Über den Stadtplatz führte der Weg über die Universität Leucorea und Anton Wilhelm Amo,  Wittenbergs erstem afrikanischen Studenten um 1730 und begraben in Accra, der Hauptstadt des heutigen Ghana, führte der Weg über Lucas Cranach zum Lutherhaus und dem Denkmal von Katharina von Bora, deren Ring die Mägdelein magisch anzog.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen eines weiteren Weltkulturerbes: Besichtigung der Wörlitzer Parkanlagen und Gondelfahrt auf der 22 ha großen Wasserfläche durch die im englischen Stil vor rund 250 Jahren angelegte Gartenanlage. Der Romantikstopp auf der Venusinsel ließ alle Teilnehmerinnen die Kettenbrücke überqueren. Nachdem alle wohl behalten und ohne Schwimmwesten sicher den Hafen erreicht hatten, sprach „Franz“, absolutistischer Regent, Fürst und Herzog von Anhalt und Vertreter der Landschaftspädagogik und Vermittler weltlicher Bildung eine beifallsumtoste Einladung aus: „Heiße Schokolade mit Sahne für alle!!!“ Später konnten nach einem opulenten Abendessen in der JHB man bzw. Frau Abschied nehmen von der Lutherstadt, ehe am nächsten Morgen nach einem problemlosen Check–Out Postillion Heiko seine wertvolle Fracht nach Eisenach brachte an die Grenze Thüringens zu Hessen.

Dort warteten bereits nach einer üppigen Mittagspause – eine Schülerin verzehrte sogar 3 Döner!!! – zwei bestellte Führungen im Bachhaus auf die Gerhardingerinnen und nach Viola d´amore, Spinett und Trompetengeige und der Musikergroßfamilie Bach wurde der Abschlussklassen-Tanzkurs vorgezogen, zu Johann Sebastian Bachs Musik wurde ein Menuett getanzt.

Exakt getimt stand am Nachmittag des letzten Tages ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe auf dem Programm, nämlich die Wartburg mit den Erzählungen über Elisabeth von Thüringen und Ritter Jörg. Die Trageesel hatten allerdings angesichts der übermächtigen geballten Frauenpower aus Bayern die Flucht ergriffen und sich dienstags über die Gewerkschaft einfach frei genommen, so dass die GRS–Mädchen die riesige Burganlage sportlich im Laufschritt erstürmen mussten – gut für den Kreislauf - bis zur Extraführung hatten sich alle wieder erholt.

Über die Burgen der „Drei Gleichen“, vorbei an der Goethestadt Weimar und dem Denkmalsturm des Konzentrationslagers Buchenwald führte die Fahrt dann schnurstracks Richtung Heimat, wo man nach Bayernhymne und einem kulinarisch angeblich ungesunden Boxenstopp pünktlich wieder in Cham am Ausgangspunkt Florian–Geyer-Parkplatz kurz nach 21:00 Uhr gesund und vor allen Dingen munter eintraf. Zwischenzeitlich hatte nämlich der Bär gesteppt und es hatte Standing–Ovations - soweit im Bus überhaupt möglich – für die Organisatorin Inge Huber gegeben, ehe sich Eltern und Kids nach einer nicht mehr zu toppenden Kulturfahrt in die Arme fielen.

       
  
        
     

Franz Summerer

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Anfangsgottesdienste

Gerhardinger-Anfangsgottesdienste ganz im Zeichen der persönlichen Schutzengel
Neues Schul–Liederheft vorgestellt

  

Insgesamt 626 Schülerinnen und das gesamte Kollegium der Gerhardinger-Realschule Cham musste sich zu den Anfangsgottesdiensten zu Beginn des neuen Schuljahres aufteilen. Aus Platzgründen zelebrierte für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 Pfarrer Dieter Zinecker in der Stadtpfarrkirche St. Jakob die Messfeier, während Kaplan Alexander Dyadychenko seinen ersten Gerhardinger-Schulgottesdienst im vorbereiteten Rondell des Max–Petzi–Hauses mit den Mädchen der 5. und 6. Klassen feierte. 

Dabei standen beide Messfeiern ganz im Zeichen der persönlichen Engel. So trugen jeweils Schülerinnen ihre vorbereiteten Fürbitten am Altar vor und klammerten dann ihren Schutzengel mit einer Klammer an eine Wäscheleine. Beim Verlassen der Kirche erhielt jeder Teilnehmer einen laminierten, ganz besonderen Engel zum Andenken mit dem Spruch: „Engel der Ausdauer - Verlier mich bitte nicht aus den Augen!“ 

  

Für die „Kleinen“ waren sogar spezielle Umweltschutzengel aus dem Papier alter Mathematikbücher, Gotteslobe und alter Liederbücher gebastelt worden. „Der Engel der Zuversicht schenke Dir den festen Glauben an Dich und Deine Fähigkeiten.“

Franz Summerer 

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Schulbeginn 2014/2015

Gerhardinger Realschule sehr gut aufgestellt - Insgesamt 626 Schülerinnen in 22 Klassen
Beamer und Internetzugang in allen Klassenzimmern und OGS-Räumen

Exakt 626 „junge Damen“ werden sich ab kommenden Dienstag in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 in genau 22 Klassenräumen einfinden, darunter 3 Fünfte für die Neuen. 

Durch umfangreiche Renovierungsarbeiten mit regionalen Firmen wurden die verschiedenen Gebäude unter der Regie von Hausmeister Thomas Röder auf „Vordermann“ gebracht, den größten Brocken bildete dabei das „Emerita–Hertwich–Haus“. 

Hier ging ein von Schulleitung und Kollegium langgehegter Wunschtraum zum Wohle der Schülerinnen in Erfüllung: Als Schulträger  unterstützte die Schulstiftung der Diözese Regensburg, welcher die Gerhardinger-Realschule Cham angehört, großzügig die Ausstattung aller Klassenzimmer im ehemaligen Altbau mit modernen Beamern und Internetzugang. Bereits in den letzten Schulwochen vor den großen Ferien war das Gebäude wegen der umfangreichen Renovierungsarbeiten für den Unterricht gesperrt worden, damit bis zum neuen Schuljahresbeginn alle Arbeiten abgeschlossen werden konnten. Bei der Schulbegehung äußerten sich die Schulleitung mit Konrektor Martin Zimmermann und 2. Konrektorin Romy Lankes sowie die Systembetreuer Reinhard Eckl und Gerhard Salomon sehr zufrieden. 

In diesem Zusammenhang wurden auch die Räume der offenen Ganztagsschule (OGS mit MediArt) mit modernen Arbeitsplätzen und Computern ausgestattet, damit alle Schülerinnen Internetzugang haben. So wird die OGS auch heuer wieder in zwei Gruppen von 13:00 bis 16:00 Uhr angeboten mit der Möglichkeit zum Mittagessen und Hausaufgabenhilfe durch Tutorinnen und Lehrkräfte und expliziter Betreuung in den Prüfungsfächern.

Die Gerhardinger Realschule Cham weist mit dem Ausbildungszweig III b ein Alleinstellungsmerkmal auf, hier wird das Fach Haushalt und Ernährung mit dem Schwerpunkt im hauswirtschaftlichen Bereich mit Abschlussprüfung angeboten, auch in Kooperation mit externen Experten. 

Es wird Tschechisch als Wahlfach unterrichtet mit einem Zertifikat durch die Schule und der Möglichkeit von Praktika im Nachbarland, ein Aspekt, der bei einer späteren Berufswahl sicherlich positiv bewertet wird. 

Aber auch der Jahrgangsstufenchor der 5./6. Klassen bzw. die Chorklasse, rhythmische Sportgymnastik, Instrumentalunterricht u. a. werden im Spektrum der Wahlfächer angeboten.

Als neues Projekt wird sich die Schülerfirma JUNIOR präsentieren, hier betätigen sich die Schülerinnen als Managerinnen. Die Jugendlichen betreiben für ein ganzes Schuljahr ein echtes Unternehmen, sie verkaufen Anteilsscheine und entwickeln ihre eigene Geschäftsidee, die auch tatsächlich vermarktet wird. 

Als Ergänzung zu Compassion wird es ein verpflichtendes mehrtägiges Praktikum für die Schülerinnen der 8. Jahrgangstufe geben, ebenso hat „Ehrenamt macht Schule“ seinen Platz.

Als Klassenleiter/innen im Schuljahr 2014/15 arbeiten Ulrike Alt (Klasse 5 a), Richard Werner (5 b), Theresia Kuhn (5 c), Maria Zeitzler (6 a), Sven Plötz (6 b), Helga Bussas (6 c), Christine Raab (6 d), Robert Huber (7 a), Inge Huber (7 b), Gerhard Salomon (7 c), Regina Werner (7 d), Reinhard Eckl (8 a), Ulrike Leder (8 b), Christian Sacher (8 c), Christa Riedle (8 d), Peter Frauendorfer (9 a), Werner Schall (9 b), Albert Degenhart (9 c), Franz Summerer (9 d), Verena Hennefarth (10 a), Sigrid Schmaderer (10 b) und Rebecca Rohse (10 c). Nähere Informationen bietet auch die Schulhomepage unter www.grs-cham.de . Ab Freitag hängen die Klassenlisten für Interessierte am Haupteingang aus.

Am Dienstag treffen sich die neuen Schülerinnen der 5. Klassen mit oder ohne Eltern zur Begrüßung zusammen mit Schulleiter Josef Krauß, Martin Zimmermann (Konrektor) und Romy Lankes (2. Konrektorin) und den jeweiligen Klassenleitern im Rondell des Max–Petzi–Hauses. 

Mit von der Partie sind auf jeden Fall auch die Tutorinnen, welche die „Kleinen“ von Beginn an gleich unter ihre Fittiche nehmen und durch die Woche begleiten werden. So stehen neben der Ausgabe der Bus– und Zugfahrkarten, der Überprüfung der Anschriftenlisten, der Bücherausgabe usw. in den ersten Tagen einfach organisatorische Notwendigkeiten an, ehe mit dem Anfangsgottesdienst richtig in das Schuljahr gestartet wird. 

Dieser findet für die Klassen 7 bis 10 am kommenden Donnerstag in der Pfarrkirche St. Jakob statt, die Klassen 5 bis 6 feiern dann am Freitag in der Aula Gottesdienst.

Franz Summerer 

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