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27.07.2017 20:48
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7. Klassen: 

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7 d: Kräuterwanderung
„So schmeckts in der Oberpfalz“



        

Die Schülerinnen der Klasse 7 d wanderten, begleitet von Romy Lankes, zur Klostermühle in Altenmarkt. Dort wurden sie von Melanie Rauscher empfangen und wurden dazu eingeladen, einen Vormittag unter dem Motto „So schmeckts in der Oberpfalz“ mit ihr zu verbringen. 

Vor der gemeinsamen Brotzeit mussten die Mädchen ihre Butter selber herstellen und so war es für einige bestimmt das erste Mal selber „auszubuttern“; Bauernbrot, Schnittlauch und eine erfrischende Kräuterlimonade waren schon vorbereitet. 

Frau Rauscher erläuterte bei einer Führung durch die Gebäude die harte Arbeit des Müllers und erinnerte dabei an das Volkslied: 

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp!
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp, klapp!
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot,
und haben wir dieses, so hat's keine Not.

„Früh auf und spät nieder, eß g’schwind und arbeit glei wieder!“ war der Leitspruch der Dienstboten im 19. Jahrhundert. 

Im ersten Stock der Klostermühle bietet der der BUND Naturschutz bis 22. August eine umfassende Ausstellung über "Die Wildkatze" an. Ihr Interesse daran hatten sich einige Schülerinnen auf die Stirn geschrieben. 

Für den nächsten Programmpunkt des Vormittags teilte sich die Klasse in drei Gruppen. Die angehenden Köchinnen sammelten auf der Wiese unter Anleitung die Wildkräuter Giersch, Brennnessel, Schafgarbe, Spitzwegerich und einige essbare Blüten. Diese wurden zerkleinert und dann zusammen mit Karotten, Lauch, Knoblauch und Quark zu einem gesunden und schmackhaften Kräuter-Brotaufstrich vermischt. 

Unterdessen kochte die zweite Gruppe eine leckere Wildkräutersuppe. Für das tägliche Frühstück stellte die dritte Gruppe aus Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren Marmelade her. 

Die Suppe und der Aufstrich auf dem mit selbst hergestellter Butter bestrichenen Bauernbrot schmeckten vorzüglich und beendeten den äußerst interessanten und genussreichen Vormittag. 

Zu erwähnen ist noch, dass die Schülerinnen nur zwei Euro für Brot, Butter, Quark, Beeren, Gelierzucker und Gemüse bezahlten. Die restlichen Kosten wurden aus Spendeneinnahmen von der Schauspiel-Stadtführung "Mühlen, Mägde, Männerträume", die Stadtarchivar Timo Bullemer im Herbst in Altenmarkt in der Klostermühle aufführte, beglichen.

Herzlichen Dank!

Romy Lankes

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7 d: Kochen für Eltern

 

       

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Clever ins Netz

  

Alle 114 Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule versammelten sich am Mittwochvormittag im Langhaussaal des Rathauses. Auf Initiative des Jugendrats kam die Präventionsveranstaltung „Clever ins Netz“ zustande. 

Das Internet hat unsere Gesellschaft stark verändert. Neben zahlreichen Chancen und Möglichkeiten lauern in den virtuellen Welten allerdings auch Gefahren, die besonders von Kindern und Jugendlichen oftmals unterschätzt werden. Soziale Medien lassen die Welt tatsächlich näher zusammenrücken und machen das Leben insgesamt transparenter und interessanter. Jedoch müsse man auf der Hut sein, was man von sich preisgibt, sonst sei das Medium plötzlich eine Waffe.

Die Referentin Birgit Zwicknagel vom Verein der Computermäuse Stamsried klärte die Jugendlichen auf, wie man bewusster mit Facebook und WhatsApp umgeht.

Die Gefahren bestehen in der Datenfreizügigkeit. So sollte im Profilbild einer 13-Jährigen kein richtiger Name, kein Alter, kein Geschlecht, kein Name der Schule und keine private oder E-Mail-Adresse angegeben werden. Schon Teile dieser Angaben könnten beispielsweise sexuelle Straftäter nutzen, um die ganze Adresse herauszufinden und über das komplette Leben zu recherchieren. Beim Thema “Blind Dates” beschwor die Referentin die Schülerinnen misstrauisch zu bleiben und sich nicht sofort mit der Internetbekanntschaft zu treffen.

Auch private oder gar peinliche Fotos haben im Netz nichts verloren. Schon ein einziges obszönes Selfie, bei dem sich der Betreffende nichts denkt, kann seinen Ruf z. B. bei einem Arbeitgeber zerstören. 

Eine weitere Gefahr: Mobbing wird durch die Anonymität im Internet leicht gemacht. Angesichts von acht Selbstmorden Jugendlicher in den letzten zwei Jahren appellierte Frau Zwicknagel eindringlich mit Fallbeispielen an die Schüler, sich nicht daran zu beteiligen, sondern sich vorzustellen, was in dem Betroffenen vorgeht, und mit der Gruppe etwas dagegen zu unternehmen.

Der gemeinnützige Verein Computermäuse Stamsried ist eine Medienschutz-Initiative für sicheren Umgang mit den neuen Medien. Angeboten wird u. a. auch eine Jugendberatung mit Hilfe bei Problemen, Mobbing, Belästigungen im Netz.

Kontakt: info@clever-ins-netz.de

oder in Facebook unter Computermäuse Stamsried

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Wintersportwoche im Bayerischen Wald begeisterte Gerhardinger

Chamer Schülerinnen genossen erlebnisreiche Wochen
(7 c/7 d:  01.02.2016 - 05.02.2016)

„Mann, das war cool!“ kommentierte eine nach Luft ringende Schülerin der Gerhardinger-Realschule Cham, als sie beim Biathlonwettbewerb nach zwei Strafrunden ihr Teammitglied auf die nächste Runde schickte.

  

Insgesamt 99 Mädchen der vier 7. Klassen erlebten in der Jugendherberge Haidmühle/Frauenberg jeweils eine toll organisierte Wintersportwoche mit allen Aktivitäten, die der Schnee zu bieten hat. Bereits am ersten Tag kamen Schülerinnen und Lehrkräfte in den Genuss einer für Jugendliche völlig neuen Attraktion. 

Direkt vor der Haustüre der JH konnten sie mit modernsten High-Tech-Gewehren der Firma Anschütz im Liegen mit Laserstrahlen auf Zielscheiben schießen und mussten dabei vorher lernen, nach einer anstrengenden Runde in der Loipe ihren Körper zu beruhigen, um nicht zu zittern – Ex-Bundestrainer Uwe Müßiggang hätte seine helle Freude an den Nachwuchstalenten gehabt! Im Wechsel der Gruppen wurde von einheimischen Skilehrern aus dem nahegelegenen Mauth die Langlauftechnik erlernt bzw. verbessert. 

  

Natürlich kam auch das alpine Fahren nicht zu kurz. Von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr machten dann zwei Tage lang Anfänger und Fortgeschrittene zusammen mit 6 Skilehrern das Skizentrum Mitterfirmiansreut unsicher. Der Almberg (1 139 Meter hoch) und seine unterschiedlichen Abfahrtsmöglichkeiten wurden weidlich ausgenutzt – Gott sei Dank – ohne Hals-und Beinbruch. Eva´s Müsliriegel am Nachmittag brachten einen Energieschub, sodass alle durchhielten. 

 

Nach einem abwechslungsreichen warmen Drei-Gänge-Menü-Abendessen hatten sich alle schnell wieder von den sportlichen Anstrengungen regeneriert und ein täglich durchgeplantes Abendprogramm ließen Heimweh und andere „Wehwehchen“ gar nicht erst aufkommen, tagelang vermissten die Schülerinnen sogar ihr Handy nicht mehr, für Rodeln und Schneeschuhwanderungen waren die Tage einfach zu kurz. 

Ab 19:00 Uhr wurden die Klassen jeweils zu einer nächtlichen Fackelwanderung durch die tief verschneite Winterlandschaft abgeholt. Die Gruselgeschichten der einheimischen Wanderführer sorgten bei den jungen Damen für „Gänsehautfeeling“ und so manchen Aufschrei! Der von Herbergsvater Jan Ruzicka und seinem engagierten Team zwischenzeitlich vorbereitete heiße Kinderpunsch fand regen Zuspruch, sodass die „Weiße Frau“ und der „teuflische Kartenspieler“ nicht für Albträume sorgten. 

    

Derweil konnte die andere Klasse nach einer lustigen Schneeballschlacht am romantischen Lagerfeuer leckeres Stockbrot selber backen, wobei plötzlich die Marseillaise erklang und alles „ratzibutz“ verzehrt wurde. Aber auch der theoretische Teil mit Verhaltensregeln in der Jugendherberge und auf der Piste kamen nach der Zimmerbelegung zur Sprache – es wurde sogar aus dem Stegreif schriftlich abgefragt; ebenso gehörten Spiele- und Bastelangebote zum Tagesablauf. 

 

Organisatorin Margret Vießmann und die begleitenden Lehrkräfte der Wintersportwoche I Anja Achatz, Christian Sacher, Robert Huber waren ebenso voll des Lobes über ihre aufgeschlossenen Mädels wie das Dreamteam II mit Eva Lohberger, Inge Huber und Franz Summerer. 

  

Der letzte Abend gehörte natürlich der Siegerehrung und dem Sauberkeitspokal, wo es Süßigkeiten und kleine Geschenke regnete. Anschließend ging die erlebnisreiche Wintersportwoche in der hauseigenen Disco lautstark zu Ende, da leider bereits am Freitag nach dem Frühstück der Bus zur Heimfahrt nach Cham/Florian-Geyer Parkplatz wartete, wo alle nach einer gelungenen Woche froh und zufrieden von ihren Eltern in Empfang genommen werden konnten.

Franz Summerer

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Wintersportwoche der Klassen 7 a und 7 b
(25.01. bis 29.01.2016)

Montag:

Am Montag fuhren wir, die Klassen 7 a und 7 b, nach Haidmühle in die Jugendherberge Frauenberg zur Wintersportwoche. Nachdem wir um ca. 12:00 Uhr angekommen waren, mussten wir unsere Zimmer suchen und unsere Betten beziehen. Danach gingen wir zum Mittagessen. Um 13:00 Uhr brach die Klasse 7 b zum Schneeschuhwandern auf, während die andere Klasse Langlauf machte. Die Schneeschuhwanderer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe ging in den Wald und dort wurde ihnen Tiergeräusche vom Führer vorgeführt. Wieder in der Jugendherberge angekommen, haben wir uns erstmals dort umgeschaut. Abendessen gab es um 17:30 Uhr. Die Klasse 7 a schrieb um 19:00 Uhr und die Klasse 7 b um 19:15 Uhr eine Stegreifaufgabe über die Pistenregeln, Sicherheitsmaßnahmen etc. Danach trafen wir uns alle und die Lehrer informierten uns über die nächsten Tage. Nach dieser Besprechung durften wir uns noch selber im Haus beschäftigen. Nachtruhe war um 22:00 Uhr.

  
     

Dienstag:

Am Dienstag standen wir nach der ersten Nacht bereits etwas müde auf und machten uns fertig. Es gab um 07:45 Uhr Frühstück, bei dem wir eine recht große Auswahl hatten. Nachher ging die Klasse 7 a zum Schneeschuhwandern und die Klasse 7 b zum Langlauf. Das Langlaufen machte uns großen Spaß. Um 12:00 Uhr gab es Mittagessen. Nachmittags konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein zwischen Langlauf und Rodeln entscheiden. Am Abend gab es zur selben Zeit wieder Abendessen und danach ging die Klasse 7 b zum Stockbrot und die Klasse 7 a zur Fackelwanderung. Um 22:00 Uhr war wieder Nachtruhe und zuvor natürlich Zimmerkontrolle. 

    

Mittwoch: 

Nach dem Frühstück fuhren wir alle um 10:00 Uhr mit dem Bus nach Mitterfirmiansreut ins Skigebiet. Als wir ankamen, bekamen wir sofort unsere Leih-Ski. Unsere Skilehrer holten uns um 10:30 Uhr ab, dann ging es los. Wir mussten uns zuerst auf die Ski stellen und als Anfänger lernen, das Gleichgewicht halten zu können. Der Skilehrer lernte uns zuerst, auf der Anfängerpiste zu fahren. Als wir das konnten, durften wir bereits alleine fahren. Um 12:00 Uhr gingen wir zum Mittagessen und es gab Schinkennudeln. Danach fuhren wir mit dem Schlepplift auf die größere Piste. Die Fortgeschrittenen Skifahrer waren den ganzen Tag mit den Lehrern und Skilehrern auf den größeren Pisten unterwegs. Am Abend unternahm die Klasse 7 b noch eine Fackelwanderung und die 7 a backte Stockbrot. Hier versuchten sich einige am Lagerfeuer auch noch als Sängerinnen.

        

Donnerstag: 

Nach dem Frühstück ging es gleich wieder zum Skifahren auf die verschiedenen Pisten rund um Mitterfirmiansreut. Mittags gab es heute Currywurst mit Pommes. Wir Anfänger fielen sehr oft aus dem Schlepplift, aber es war trotzdem schön. Unsere Skilehrer waren alle sehr nett und wir waren ihnen dankbar, dass sie einigen von uns innerhalb von zwei Tagen das Skifahren gelernt hatten. Am Abend durften wir nach einer Hausrallye noch eine Disco machen. Um 22:00 Uhr kam aber Herr Huber als Putzfrau verkleidet zu uns in die Disco und beendete diese, denn leider war es schon wieder Zeit für die Nachtruhe.

  
      
   

Freitag: 

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen, um pünktlich um 10:00 Uhr nach Hause aufbrechen zu können. Nach dieser anstrengenden, aber sehr schönen Woche, kamen wir um 12:00 Uhr an der Florian-Geyer-Brücke an und unsere Eltern holten uns ab. 

              
  

Bericht von Schülerinnen aus der Klasse 7 b

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7 a: Nutztiere

Die Tierschutzlehrerin Bettina Lorenz von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ gestaltete kürzlich in der Klasse 7 a eine Unterrichtseinheit zum Thema Nutztiere. 

Dabei wurde den Schülerinnen nicht nur viel Wissenswertes zum Thema Tierschutz bei Hühnern nahegebracht, sondern auch Werte vermittelt, die gerade in der heutigen Zeit besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, wie z. B. Achtung, Respekt, Verantwortung, Verständnis und Mitgefühl für Tiere. 

In einem kurzen Film über glückliche und traurige Hühner erfuhren die Schülerinnen, dass männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen in einem Schredder getötet werden, weil sie ja keine Eier legen. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass man nur Eier mit der Kennziffer 0 oder 1 kauft und bei Masthähnchen nur Biofleisch verwendet.

Ein besonderes Highlight war, dass Frau Lorenz ihre Hündin Gina mit in den Unterricht brachte.

Klasse 7 a

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