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14.12.2017 17:37
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Aktionen 2015/2016: 

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Letzter Schultag 2016

Fulminanter Jahresabschluss an der Gerhardinger-Realschule Cham
Nach Dankgottesdienst Ehrungen und Preise für  Ehrenamtliche 

Vor „versammelter Mannschaft“ nahm Schulleiter Martin Zimmermann am letzten Schultag in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule Cham Ehrungen für die Jahrgangsbesten und die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben vor.

The Big Challenge (Englisch-Preis)

Siegerinnen: 
Lisa Michl, 7 b, Tanja Stelzer, 7 b, 
Vanessa Hupf, 6 a, 
Simone Höcherl, 5 c

 


So wurden zunächst die Siegerinnen des Englisch–Preises „The Big Challenge“ geehrt. Lisa Michl, 
Tanja Stelzer (beide Klasse 7 b) sowie Vanessa Hupf (6 a) und Simone Höcherl (5 c) konnten sich 
über Urkunde und Medaille aus der Hand von Englischlehrer Andreas Niedermeier freuen.

Sieger Mathematik-Tag

Leni Bucher, 5 b 
3. Preis im Känguru-Wettbewerb und „weitester Sprung“

Jessica Nausch, 5 c 
2. Preis im Känguru-Wettbewerb

Lisa Weiß, 6 c 
Beste am Mathetag der 6. Jahrgangsstufe


Die Siegerehrung für den Känguru–Wettbewerb in Mathematik übernahm dann Mathelehrerin Helga Bussas 
zusammen mit dem Schulleiter und gratulierte Lisa Weiß (6 c) als bester Schülerin am Mathetag der 
6. Jahrgangsstufe, zweite Siegerin wurde Jessica Nausch (5 c) und Dritte wurde Leni Bucher (5 b), 
die gleichzeitig den „weitesten Sprung“ getan hatte.

Der Auswahlchor

unter der Leitung von Musiklehrerin Christa Riedle 
hat am Niederbayerischen Musiktag an der Realschule 
in Viechtach mit sehr großem Erfolg teilgenommen.

 

 


Eine besondere Anerkennung erfuhr dann der Auswahlchor der Gerhardinger-Realschule Cham. Unter Leitung 
von Christa Riedle hatten die Mädchen mit sehr großem Erfolg am niederbayerischen Musiktag an der 
Realschule Viechtach teilgenommen.

Die Lerntutorinnen

erhielten als Dankeschön ein Zertifikat 
(Peter Frauendorfer)

 

 


Die Tutorinnengruppe um Peter Frauendorfer, die sich das ganze Schuljahr mit Nachhilfe und Betreuung 
„von Schülerin zu Schülerin“ engagiert eingebracht hatten, neben persönlichen Urkunden gab es kleine 
Geschenke für das beliebte Team.

Landkreismeisterschaft

Aber auch sportlich glänzten die GRS–Mädels: Unter der Regie von Sportlehrerin Anja Achatz errang eine 8–köpfige Leichtathletik Mannschaft aus den 7. Klassen den 2. Platz bei der Landkreismeisterschaft.


Insgesamt sieben Teams nahmen an dem Schulvergleichskampf teil und ganz knapp hinter dem Benedikt-Stattler-Gymnasium aus Bad Kötzting wurde die Gerhardinger-Realschule Cham 2. Sieger. Dabei war Tagesbeste Sophie Pemmerl, 7 c, beim 800-m–Lauf mit der Spitzenzeit von 02:50 min! Komplettiert wurde das Team durch die Zwillinge Annemarie und Johanna Bauer im 75-m-Lauf (7 c), Elena Schönberger und Magdalena Pielmeier im Weitsprung–Wettbewerb, Marie Weindl und Magdalena Pielmeier im Weitwurf (alle 7 b) und Elena Wagner im 800-m-Lauf (7 c).

Klassenbeste im Schuljahr 2015/16

Klasse   Name   Durchschnitts-
note
5 AWeinzierl Julia1,22

Mit Spannung erwartet wurden dann insgesamt 
26 freudestrahlende Schülerinnen mit einem 
Notendurchschnitt von 2,0 und besser von 
Martin Zimmermann als Klassenbeste ausgezeichnet 
und mit Urkunden belohnt, wobei Julia Riederer (6 c) 
gleichzeitig unter donnerndem Applaus auch 
Schulbeste wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 BKerscher Lena1,44
5 BPreißer Franziska1,44
5 BStippl Leni1,44
5 CBillmeier Antonia1,22
5 CHöcherl Simone1,22
5 CSchreiber Lea1,22
5 CWeber Selina1,22
6 AAuburger Maria1,27
6 BKandlbinder Elena1,27
6 BKlaußner Kerstin1,27
6 CRiederer Julia1,00
7 ARückerl Annika1,36
7 BPfeifer Lena1,08
7 CDeml Selina1,15
7 DBauer Stefanie1,58
8 AKietzer Rebecca1,17
8 BBucher Eva1,50
8 COswald Corinna1,08
8 CSchneider Lucia1,08
8 CBitiq Tringa1,08
8 DDecker Antonia2,00
9 AZaglmann Lena1,17
9 BDaschner Ramona1,08
9 CZollner Carina1,23
9 DEmmer Lisa1,15

 

Dankgottesdienst

Mit einem beeindruckenden Dankgottesdienst in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche St. Jakob begann für die gesamte Gerhardinger Schulfamilie der letzte Tag des Schuljahres 2015/16. Kaplan Alexander Dyadychenko traf mit seiner Predigt über Pokemon–Suche direkt „den Nerv“ der jugendlichen Kirchenbesucherinnen, plötzlich fühlten sich die jungen Leute direkt angesprochen. Er bedankte sich auch aufs Herzlichste bei den Schülerinnen der Gottesdienstwerkstatt, die das ganze Jahr unter Leitung von Religionslehrerin Inge Huber fleißig vorbereitet hatten.

 

Rhythmische Sportgymnastik

Nach einem donnernden Applaus für einen fulminanten Auftritt der Mädchen von Rita Wutz und der rhythmischen Sportgymnastik zum Einstieg begrüßte Schulleiter Martin Zimmermann alle Lehrkräfte und Schülerinnen in der Turnhalle zum Jahresabschluss, um zahlreiche Ehrungen vorzunehmen.

Compassion Gruppe

Im Anschluss daran bedankte sich der Schulleiter bei der Compassion Gruppe um Veronika Werner und Franz Summerer für ihr ehrenamtliches soziales Engagement, wobei alle Mädchen aus der 9. Jahrgangsstufe neben einem Zertifikat noch ein kleines Buch für ihren freiwilligen Einsatz erhielten.

Susanne Dobler in „Babypause“

Unter großem Beifall verabschiedeten die beiden Schülersprecherinnen Kathrin Alt ( Klasse 8 a) und Mona Wagner (9 b) zusammen mit Verena Hennefahrth die beliebte Verbindungslehrerin Susanne Dobler mit einem Gutschein in die „Babypause“.

Rita Wutz in den Ruhestand verabschiedet

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wurde dann nach 14 Jahren Dienst Rita Wutz von Schulleiter Martin Zimmermann und 2. Konrektorin Romy Lankes in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Sie hatte in der rhythmischen Sportgymnastik die Gruppen aus verschiedenen Altersgruppen immer wieder zu großen Erfolgen geführt, so errang die Truppe heuer den 2. Platz bei den Bezirksmeisterschaften.

Franz Summerer

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Gerhardinger und Maristen gemeinsam in der Tutorenausbildung
Gemischte Truppe kümmert sich um die „Neuen“

Simon Frank vom Jugendamt des Landratsamtes Cham bereitete an der Gerhardinger-Realschule Cham insgesamt 14 junge Leute auf ihr Amt als Tutor vor. Nach dem Motto: „Die Alten kümmern sich um die Jungen bzw. die Erfahrenen sorgen sich um die Neuen“ wurde die gemischte Truppe mit 10 Gerhardinger-Mädchen und 4 Schülern von der Maristen Realschule auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet. Sie werden den „Neuen“ im kommenden Schuljahr 2016/17 mit Rat und Tat zur Seite stehen und bereits ab dem 1. Schultag am Dienstag, den 13. September, für die vielen kleinen und großen Fragen da sein.

Kreisjugendpfleger Simon Frank bereitete die jungen Damen und Herren aus den achten Klassen auf das neue Ehrenamt vor und referierte auch über die rechtlichen Grundlagen. Auch der spielerische Umgang mit der Gruppe wurde geübt, ebenso wurden pädagogische Aspekte besprochen. 

So warten vielfältige Aufgaben auf die neuen Tutorinnen und ihre männlichen Kollegen vom Schulberg: 

Die „Kleinen“ werden vom  Bus abgeholt und ihnen der sicherste Schulweg gezeigt, eine Schulhausrallye durchgeführt und sie werden zu den Kennenlerntagen begleitet. Natürlich stehen die Tutoren auch zur Betreuung bei den Hausaufgaben zur Verfügung und sind erster Ansprechpartner bei Problemen. Die Kleinen werden einfach das ganze Schuljahr über „behütet“. 

Die zehn neuen Tutorinnen für die zwei 5. Klassen an der Gerhardinger-Realschule heißen:

Melina Dendorfer, Simone Fiedler, Alexa Krischke, Leonie Nelz, Corinna Oswald, Johanna Preis, Laura Ruhland, Lucia Schneider, Katja Semmelmann und Laura Streck (alle Klasse 8 c).

Franz Summerer 

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Mobile Jugendkirche „L!fe“ zu Gast an der Gerhardinger-Realschule
Die Kirche ist jung – Für ein Leben in Fülle

    
  
      

Kirche und Spraydosen passen nicht zusammen? Und ob! Das zeigt das Konzept der mobilen Jugendkirche „L!ife“. Mit vier „ErLEBENsorten des circle of l!fe“ möchte sie Jugendlichen Impulse geben, ihr Leben in Fülle zu entfalten.

Kirche einmal ganz anders hieß es dann auch für die Schülerinnen der siebten, achten und neunten Klassen der Gerhardinger-Realschule unter Anleitung von Bianca Engel von der Jugendstelle Cham: „Schnapp dir Stift und Spraydose, und zeig, was dich bewegt“, heißt es bei der Station „l!fe under construction“. Denn: Das Leben ist eine Dauerbaustelle. Man ist nie fertig mit Planen und Organisieren. „Welche Pläne hast du? Und wie möchtest du sie gestalten?“ Antworten auf diese Fragen sollten die Schülerinnen auf künstlerische Art zum Ausdruck bringen und so wurden bei herrlichem Wetter im Klostergarten lange Papierbahnen entsprechend der Aufgabe farbig gestaltet.

Doch damit nicht genug: Es warteten noch drei weitere Stationen im Emerita-Hertwich-Haus auf die Mädchen. So durften die Gerhardingerinnen in der Station „waters of l!fe“ mit dem Entzünden von Schwimmkerzen symbolisch die Antworten zu Themen wie „Was sind die Quellen im Leben? Was gibt dir Kraft? Was bewegt dich im Leben?“ ausdrücken. 

In der Station „deep l!fe“ ging es dann um die Fragen „Woran hängt dein Herz?“ und „Wofür schlägt dein Herz?“, wobei hier ein Edelstein als Zeichen diente. 

Schließlich sollten die Schülerinnen in der Station „book of l!fe“ ihren Namen und Fragen an Gott in ein großes Buch eintragen, das auf die Bibel als „Buch des Lebens“ hinweisen soll. Außerdem konnten die Mädchen hier auch ihre Gedanken zu Papier bringen, warum und wann die Kirche für sie selbst „jung“ erscheint.

Egal, ob mit Schwimmkerzen, Edelsteinen und imitiertem Herzschlag oder ganz einfach mit einem Buch: Ziel war es, die Schülerinnen an vier verschiedenen Orten Fülle, Tiefe, Grenzen und Sinn des Lebens erfahren und dadurch auch einmal vom Schulalltag wegkommen zu lassen. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Art von Religionsunterricht sehr viel Spaß machte.

Christian Sacher

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Sommerabend

 

                           

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Ehemalige HE-Schülerinnen (Klasse 10 c 2015) kochen wieder gemeinsam

 
        
  
          

Wir Menschen kehren bisweilen gerne an Orte zurück, die für uns mit Erinnerungen und Emotionen verknüpft sind. Das gilt nicht nur für Untäter, die vom Gewissen an Tatorte zurückgetrieben werden, nein, dieses Rückkehrphänomen zeigte sich an einem schönen Junisamstag 2016 auch bei einer Gruppe von Abschlussschülerinnen der Klasse 10 c des Jahrgangs 2015. Sie wollten sich einfach noch einmal mit ihrer ehemaligen Fachlehrerin für Haushalt und Ernährung, Rosi Petzi, an einem Nachmittag zum Ratschen, zum gemeinsamen Kochen sowie zum Schwelgen in Gaumengenüssen und in schönen Erinnerungen treffen. 

Uniformiert mit den Abschluss-Shirts und Küchenschürzen zelebrierten sie nochmals einen Praxisunterricht im Kochen von der Aufgabenverteilung über Rezeptausgabe, Gemüse schneiden, Fleisch und Garnelen braten, Teig und Beilagen vorbereiten, alles liebevoll anrichten bis hin zum Tisch decken und schmücken.

An den Bildern der zubereiteten Gerichte und den zufriedenen Gesichtern beim gemeinsamen Essen kann man ersehen, dass die Köchinnen viel gelernt haben, nichts verlernt haben und dass sie sich über ihr „Koch-Kränzchen“ selbst am meisten gefreut haben.

Um untereinander die Verbindung nicht abreißen zu lassen und ab und zu etwas gemeinsam zu unternehmen, kann man sich nicht nur zum Kochen verabreden: Man könnte auch dem Ehemaligenverein der Gerhardinger-Realschule beitreten und so der Schule, den Mitschülerinnen und den Lehrern, die man (hoffentlich immer noch) mag, verbunden bleiben. 

Ein gewisses lockeres Zusammengehörigkeitsgefühl einer Klassengemeinschaft und Schulgemeinschaft kann den Fliehkräften des Lebens und dem naturgemäßen Auseinanderdriften trotzen und kann verhindern, dass man vielleicht irgendwann vergessen wird. Der eher symbolische Jahresbeitrag von 12 Euro (1 Euro im Monat) sollte das kleinste Hindernis für einen Beitritt sein.

Wer dem Förderverein beitreten will, kann dies ohne großen Aufwand bei der Vorsitzenden Frau Evi Dreher tun. Auf der Homepage der Schule (www.grs-cham.de) findet man unter der Rubrik „Förderverein“ ein Beitrittsformular zum Download.

Text und Bilder: Rosi Petzi

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Wahlfach Schulhausgestaltung

   
   

Aus langweiligen weißen Wänden erwachen im ehemaligen Schwesterntrakt im Altbau bunte Traumwelten aus Alice im Wunderland.

Die Hasen blasen Fanfaren, wenn der „Madhatter“ sich mit Alice unterhält unter den Augen der Cheshire Cat, umgeben von Riesenpilzen, die aus dem Türrahmen zu wachsen scheinen.

Simply magical.

Regina Werner

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ES ZISCHT, KNALLT UND BLITZT AM WANDERTAG
Wandertag der Klassen 8 a und 9 c: Fahrt nach München ins Deutsche Museum

  
  
  

Am Wandertag fuhren die Klassen 8 a und 9 c, zusammen mit den Lehrkräften Robert Huber, Reinhard Eckl, Albert Degenhart und Anja Achatz, in die bayerische Landeshauptstadt München. 

Zuerst besuchten wir das Deutsche Museum mit seiner Vielfalt an ausgestellten Objekten aus Naturwissenschaft und Technik. Die Schülerinnen konnten alle Abteilungen erkunden und dabei viel lernen. Besonders fasziniert waren viele von der Hochspannungsanlage, in der unter anderem der Faraday'sche Käfig vorgeführt wurde.

Diese Hochspannungsanlage ist eines der beliebtesten Ziele im Deutschen Museum. Bei den täglich stattfindenden Vorführungen können Besucher hautnah Hochspannungsphänomene erleben. Den effektvollen Versuchen mit Wechselspannung bis zu 300 000 Volt folgen Experimente mit Impulsspannungen, die einen Scheitelwert von fast einer Million Volt in zwei Millionstel Sekunden erreichen und damit Blitzeinschläge bis 1 000 Ampere Entladungsstrom simulieren. Kein Wunder dass es hier zischt und knallt und sich so manche die Ohren zuhalten müssen. 

Sehr eindrucksvoll ist die Vorführung des Faraday'schen Käfigs: Eine Drahtgitterkugel, in der ein Mitarbeiter des Deutschen Museums sitzt, wird auf drei Meter angehoben. Nun wird eine Spannung von etwa 270 000 Volt angelegt, die durch einen Durchschlag an einer Funkenstrecke sichtbar wird. 

Dennoch verlässt der Mitarbeiter den Faraday'schen Käfig unbeschadet. Der Grund dafür ist, dass der Innenraum durch eine geschlossene Hülle aus leitfähigem Material vor äußeren elektrischen Feldern und elektromagnetischen Wellen abgeschirmt ist. 

(www.deutschesmuseum.de/de/ausstellungen).

Im Anschluss an diese Vorführungen bot Herr Eckl interessierten Schülerinnen noch eine Privatführung durch die physikalische Abteilung an. Doch auch die anderen Bereiche wurden bestaunt. Die Ausstellung für historische Luftfahrt, Schifffahrt, das Planetarium oder das Bergwerk waren nur ein kleiner Teil davon.

Nach einem Vormittag mit vielen interessanten Informationen im Deutschen Museum durften die Schülerinnen dann noch zwei Stunden in kleinen Gruppen in der Innenstadt Münchens bummeln. Dort hatten sie die Möglichkeit, in der Fußgängerzone Mittag zu essen, einzukaufen und den Wandertag eigenständig ausklingen zu lassen. 

Rechtzeitig, nachdem es auch draußen mittlerweile zu blitzen und zu donnern angefangen hatte und einige auch noch nass wurden, weil ein Gewitter aufzog, fanden sich alle wieder beim Bus ein. Und nach einem anstrengenden, aber schönen Tag, konnte der Weg wieder zurück nach Cham angetreten werden.

Rebecca Kietzer, 8 a/Robert Huber

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Ehrung für Geotest 
Susanne Hausladen und Mona Purschke sind Schulsiegerinnen

                                                                

Die diesjährigen Schulsiegerinnen im Geographie-Wettbewerb "Diercke Wissen" an der Gerhardinger-Realschule heißen Susanne Hausladen (9 c) und Mona Purschke (9 d). Mit Punktgleichheit konnten sie die weiteren acht Teilnehmerinnen knapp auf die Plätze verweisen. 

Insgesamt hatten sich rund 200 Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe zunächst dem Test zur Ermittlung der jeweiligen Klassensiegerin unterzogen, ehe dann nach Runde 2 die Schulsiegerin unter Leitung von Erdkunde Fachbetreuer Christian Sacher gekürt wurde und zur Preisverteilung geschritten werden konnte. 

Alle Klassensiegerinnen erhielten neben Teilnahmeurkunden schöne Sachpreise. Dabei waren Allgemeinwissensfragen zu Deutschland, Europa und der Welt ebenso gefragt, wie beispielsweise der „Fachbegriff für die konzentrierte Haltung von Tieren in großer Zahl auf engem Raum“ (= Massentierhaltung) in der Allgemeinen Geographie. Zum Abschluss musste auch noch eine Kartenaufgabe gelöst werden, in der verschiedene Fährlinien in Europa und deren Abfahrtsorte in eine stumme Karte punktgenau eingezeichnet werden mussten. 

Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich rund 300 000 Mädchen und Jungen am bundesweit größten Schülerwettbewerb für 12- bis 16-Jährige, der vom Westermann Schulbuchverlag gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeographen organisiert wird. 

Die Siegerinnen der einzelnen Klassen:

8 a Katharina Plonka
8 b Nadine Köppel
8 c Katharina Engl
8 d Naomi Zollner

9 a Julia Stelzer
9 b Julia Ederer, Maria Stocker
9 c Susanne Hausladen
9 d Mona Purschke, Janina Preiß

Christian Sacher

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LBV-Sammlung

Chamer Gerhardinger-Schülerinnen leisteten Beitrag für  den Naturschutz 
Unterstützung für LBV–Auwald-Projekt in Furth im Wald 

  

„Mit einer engagierten Teilnahme hat die Gerhardinger-Realschule Cham wieder einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Bayerischen Natur geleistet!“ So steht es auf der Urkunde, die Monika Kerner vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in einer kleinen Feierstunde an den Leiter der Fachschaft Biologie Albert Degenhart übergab. 

Insgesamt fast 1.600 Euro hatten die fleißigen Sammlerinnen der fünften und sechsten Klassen der Mädchen Realschule aufgebracht und wurden dafür mit kleinen Geschenken belohnt. 

Monika Kerner vom LBV-Zentrum Nößwartling bedankte sich auch bei den beiden Konrektorinnen Diana Wörz und Romy Lankes von der Schulleitung für die positive Einstellung, ohne die eine solche Schulsammlung kaum möglich wäre. Die Schulleitung dankte den Schülerinnen für ihr großartiges Engagement zum Wohle der Natur und gratulierte ihnen zu dem wirklich tollen Sammelergebnis. 

Das gesammelte Geld wird zur Erweiterung eines Auwaldes in der Nähe des Drachensees bei Furth im Wald rund um den Dangelsbach eingesetzt. Die Bedeutung von Auwäldern mit ihrer Artenvielfalt als natürliche Rückhaltebecken für große Wassermengen wird angesichts der häufiger werdenden Hochwasserkatastrophen immer wichtiger.  

Franz Summerer 

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Hallo Auto

Gerhardinger-Schülerinnen sagen „Hallo Auto“ bei angeschnallter Vollbremsung
ADAC-Nordbayern und  Verkehrsunterricht in der Praxis

  

Auf dem Gelände des Bauhofs der Stadt Cham an der Altenstadter Straße fand an zwei Tagen ein Unterricht ganz besonderer Art für die Gerhardinger-Realschule Cham statt: Beim  ADAC–Nordbayern absolvierten die  Mädchen der 5. Jahrgangsstufe ein Verkehrssicherheitstraining. Mit dieser bereits regelmäßigen Aktion sollen die Schülerinnen in der Praxis anschaulich für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. 

Die pädagogisch ausgebildeten Moderatoren Uwe Hauber und Vera Seischab waren aus Nürnberg angereist und verstanden es hervorragend, die Mädchen auf dem Prinzip „learning by doing“ erkennen zu lassen, dass der Mensch einen Anhalteweg zum Stehenbleiben braucht und dies auch für Fahrzeuge gilt. 

Voller Begeisterung „erliefen“ sich die Kinder ihren Haltepunkt und markierten ihn auf der Straße. So wurden (R) Reaktions-, (B) Brems- und (A) Anhalteweg mit praktischen Übungen erarbeitet und demonstriert. Aber auch das Angurten und die Sitzerhöhung im Auto, was für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unabdingbar notwendig ist, bildeten in jeweils zwei Schulstunden einen Schwerpunkt des handlungsorientierten Verkehrsunterrichts. 

Die erarbeitete Lehrformel R + B = A zog sich wie ein roter Faden durch die weiteren Übungen, wobei die Mädchen erstaunt und erschrocken feststellen mussten, wie sehr sie sich bei der Demonstration des Anhaltewegs bei trockener bzw. nasser Fahrbahn verschätzt hatten! Die aufgestellten Pylone flogen nur so durch die Luft und im Ernstfall beim Überqueren hätten die Kinder die gegenüberliegende Straßenseite nicht unbeschadet erreicht!

Das Erleben einer Notbremsung als ordnungsgemäß gesicherte Beifahrerin bildete natürlich zum Abschluss ein Highlight des Unterrichts und ließ die Mädchen am eigenen Leib verspüren, wie der Gurt sie im Ernstfall hält. 

Die Schülerinnen der Klassen 5 a - begleitet von Lehrkraft Verena Hennefarth, 5 b (Susanne Dobler), 5 c (Maria Zeitzler) und 6 b (Uli Leder) waren von der spielerischen und praxisorientierten Form des Verkehrsunterrichts voll begeistert und erhielten auch noch Material für eine theoretische Nachbereitung der Erfahrungen im Klassenzimmer. 

Oliver Dinges, Vorsitzender des ADAC–Ortsclubs Cham, ließ es sich nicht nehmen, vor Ort die jeweiligen Teams zu begrüßen und dem Sicherheits- und Verkehrsbeauftragten Franz Summerer für seine Organisation zu danken.

Franz Summerer 

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Pfingstgottesdienst
Mit den Gaben des Heiligen Geistes in die wohlverdienten PfingstferienAuf den Spuren einer mutigen Frau durchs Leben gehen

     

„Ich bin froh, dass ich keine Frau bin“, eröffnete Kaplan Alexander Dyadychenko vor den erstaunten Zuhörerinnen seine Predigt zum Pfingstgottesdienst der Gerhardinger-Realschule Cham, „denn Frauen sind auch heute noch in vielen Bereichen benachteiligt“. 

Heuer stand der Gottesdienst vor den Ferien ganz im Gedenken an den Todestag (9. Mai) der seligen Mutter Theresia von Jesu Gerhardinger. 

In St. Jakob ermunterte der Zelebrant die Mädchen dazu, ihr Leben mit Hilfe des Heiligen Geistes selber in die Hand zu nehmen und konsequent ihren Weg zu gehen, so wie es die Namensgeberin der Schule vor mehr als 150 Jahren in vorbildlicher Weise getan hat. 

Schülerinnen der Klassen 7 b und 7 d brachten Fürbitten zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes, nämlich Weisheit, Rat, Erkenntnis, Stärke, Verstand, Frömmigkeit und Gottesfurcht zum Altar. 

Der Kaplan bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die Vorbereitung und Durchführung und entließ die Gerhardinger-Schulfamilie in die wohlverdienten Pfingstferien.

Franz Summerer 

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Anmeldewoche bei der Gerhardinger-Realschule Cham – Abenteuer Selbstständigkeit 
Bei der Mädchen–Schule sogar „langer“ Donnerstag bis 19:00 Uhr

Ab kommenden Montag, 9. Mai, bis Freitag, 13. Mai, läuft die Anmeldewoche für den Übertritt an die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg.

Anmelden können sich Schülerinnen aus der 4. Klasse der Grundschule, dabei sind mitzubringen:

Bei einem Schnitt bis 2,66 im Übertrittszeugnis der 4. Klasse wird eine uneingeschränkte Eignung bestätigt, der Übertritt an die Realschule ist direkt möglich. Dabei sind für die Durchschnittsnote die Fächer Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde entscheidend. 

Schülerinnen mit einem Durchschnitt von 3,0 und schlechter müssen dann von 31. Mai bis 2. Juni an einem Probeunterricht teilnehmen, wobei mit zentral gestellten Aufgaben in Deutsch und Mathematik schriftlich und mündlich geprüft wird. Mit Note 3 und Note 4 ist der Probeunterricht bestanden, bei Note 4 in beiden Fächern ist eine Aufnahme mit Antrag der Eltern möglich. 

Schülerinnen aus der 5. Klasse der Mittelschule können ebenfalls in die 5. Klasse der Realschule übertreten, wenn in den Fächern Deutsch und Mathematik ein Schnitt von mindestens 2,5 erreicht wurde. Hier ist eine Voranmeldung von Montag 09.05. bis Freitag 13.05.2016 möglich, die endgültige Anmeldung sollte dann bis Montag, 1. August nach Erhalt des Jahreszeugnisses erfolgen. 

Als ein Beispiel für das schulische Angebot und Entwicklungsmöglichkeiten beim umfangreichen Wahlfach– und Förderprogramm an der Gerhardinger-Realschule mag das JUNIOR–Unternehmen „Filzmadl`n“ gelten, bei dem die Schülerinnen das Abenteuer der Selbständigkeit beim Realisieren ihrer eigenen Geschäftsidee buchstäblich hautnah erleben. 

Franz Summerer 

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bauma München

Am 14.04.2016 fuhren die Klassen 8 a und 9 a, zusammen mit den Lehrkräften Frau Dobler und Frau Lohberger, zur bauma Messe nach München. Dort sind auf 605 000 Quadratmetern Bau-, Baustoff-, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte von über 3 400 Ausstellern zu sehen. 

Die Gerhardinger-Mädels durften in die sogenannte THINK BIG! Messehalle voller Action, Power und Informationen für Schüler. So konnten die Klassen Ausbildungen und Berufsbilder kennenlernen, Simulatoren testen, Experimente machen, Maschinen begutachten, Technik erleben, eigene Geschicklichkeit ausprobieren und Ideen für ihre berufliche Zukunft sammeln. 

16 Top Unternehmen präsentierten sich mit spannenden Aktionen wie z. B. Baggermodellen, einem High-Tech Cockpit und vielem mehr. Die Mädels konnten auch Azubis bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und von ihnen vieles über die verschiedenen Ausbildungsrichtungen erfahren.

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz und so war der Ausflug für alle ein schönes und interessantes Erlebnis.


Rebecca Kietzer, 8 a

 

 

 

 

 

 

 





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Tag der offenen Tür
Streifzug durch unseren Tag der offenen Tür am Freitag, 08.04.2016:

                              
   
                                         

Tag der offenen Tür bei den Gerhardingern ein Besuchermagnet
Zahlreiche Kinder und Eltern informierten sich an der Schule

Es kam, wie es eigentlich niemand vorher gesehen hatte: Der Tag der offenen Tür an der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg erwies sich als wahrer Besuchermagnet! Der „Run“ auf die ehemalige „Deandlschul am Biertor“ setzte pünktlich um 13:00 Uhr ein und den ganzen Nachmittag „wurlte“ es in den Häusern nur so vor interessierten Kindern und Eltern – heuer waren auch erstaunlich viele Väter unter den Besuchern.

Schülerinnen und Kollegium hatten sich aber auf den insgeheim erwarteten Ansturm vorbereitet und eine Vielzahl von unterschiedlichsten Aktivitäten arrangiert, ehe dann Schulleiter Martin Zimmermann um 15:30 die abschließende Informationsveranstaltung zum Übertritt im Gerhardinger-Saal eröffnete.

Aktuell besuchen 612 Mädchen aus dem ganzen Landkreis Cham die GRS Cham und man wünscht sich natürlich, auch heuer wieder drei Eingangsklassen bilden zu können – entgegen dem demographischen Wandel, wie der Schulleiter betonte.

Man kann es bloß bestätigen und einer früheren Absolventin und Mutter recht geben: „Ich kenn mich gar nicht mehr aus, was sich bei euch alles verändert hat, des is ja super!“ Hut ab vor dem vielfältigen Engagement der einzelnen Fachschaften und Klassen, die gesamte Gerhardinger-Schulfamilie präsentierte sich mit einem abwechslungsreichen Schnupperprogramm zukünftigen Schülerinnen und Ehemaligen.

Dabei sorgten die in Kleingruppen eingeteilten Schulhausführungen im 10-Minuten-Takt durch die Mädchen der 10. Klassen dafür, dass buchstäblich jeder Winkel erkundet und für spezielle Fragen auf den kompetenten Ansprechpartner verwiesen werden konnte.

Selbstverständlich wurde auch die OGS (= offene Ganztagsschule) in ihren neuen Räumen präsentiert und viele Besucher nahmen gleich die Einladung zu einem kostenlosen leckeren Probe-Mittagessen an. Die Gerhardinger-Schülerinnen werden während des Schuljahres hervorragend von Catering Hofmann versorgt, ehe am Nachmittag dann Hausaufgaben und Unterrichtsvorbereitungen mit Unterstützung sowie Betreuung durch Lehrkräfte und Lerntutorinnen aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe anstehen.

Während es im Chemiesaal rauchte und krachte, wurde im Biologiesaal mikroskopiert, das Englisch-Quiz mit London-Ausstellung stand ebenso im Interesse wie das Geschichtsprojekt Mittelalter vor der Haustür.

Aber auch am Infostand mit der Buttonproduktion drängten sich die Besucher, ebenso bei den Vorführungen der Schulspielgruppe und beim Mathe-Quiz gingen fast die Preise aus!

Die „kulinarische Flanier Meile“ bot in Zusammenarbeit mit Haushalt und Ernährung für Groß und Klein die richtige Verpflegung, das Flechten von farbigen Loom-Armbändern war bei den Mädchen sehr beliebt, während in der Sporthalle der Parcours Abenteuerspielplatz so richtig Gelegenheit zum Austoben bot. In der Gottesdienstwerkstatt konnte man sich dann wieder beruhigen, genauso bei der Bildmeditation in der Kapelle im Altbau.

Schulleiter Martin Zimmermann referierte über berufliche und schulische Möglichkeiten für Realschulabsolventinnen und Schlüsselqualifikationen, stellte das Profil der Realschule allgemein sowie die in Cham angebotenen Wahlpflichtfächergruppen mit den einzelnen Schwerpunkten insgesamt vor.

Während es für die Großen um die Regularien für den Übertritt aus der Grund- an die Realschule ging, hatten die Kleinen die Möglichkeit, die Wartezeit unter Betreuung mit Sport, Singen, Basteln und Mandala malen kurzweilig zu verbringen.

Franz Summerer

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Gerhardinger laden am kommenden Freitag zum Tag der offenen Tür 
Beginn um 13:00 Uhr - Interessantes Rahmenprogramm 

Am kommenden Freitag, den 8. April lädt die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg zukünftige Schülerinnen und deren Eltern zu einem Informationstag ein. 

Nachdem im vergangenen Jahr im Rahmen eines Tages der offenen Tür an der ehemaligen „Chamer Deandlschul“ am Biertor, wie sie im Volksmund immer noch genannt wird, buchstäblich der „Laden“ vor Besuchern brummte, wird auch heuer ein sehr interessantes Programm angeboten, um zukünftigen Schülerinnen und deren Eltern einen umfassenden Einblick in das Schulleben zu gewähren. 

Für viele Eltern steht in der nächsten Zeit die Entscheidung an, ob sie ihr Kind auf eine weiterführende Schule schicken sollen. Die sechsstufige Realschule ist dabei eine interessante Schulart, die durch ein umfassendes Bildungsangebot auf den Beruf vorbereitet, aber auch eine spätere Qualifikation bis hin zur allgemeinen Hochschulreife ermöglicht. Neben besten Chancen auf dem Lehrstellenmarkt stehen den Absolventinnen der Realschule nach einem erfolgreichen Besuch der beruflichen Oberschule auch akademische Berufe offen. 

Um allen Eltern umfassende Aufklärung geben zu können, findet am Freitag, den 8. April, im Rahmen eines Tages der offenen Tür dann um 15:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Übertritt an die Gerhardinger-Realschule Cham statt. Neben allgemeinen Hinweisen zur Realschule werden vor allem Auskünfte zu Übertrittsvoraussetzungen, Anmeldeverfahren und zum Probeunterricht angeboten. 

Die offene Ganztagsschule (OGS) bzw. die Nachmittagsbetreuung sowie das umfangreiche Förder– und Wahlfachprogramm und das Tutorensystem werden vorgestellt. Natürlich besteht an diesem Nachmittag auch die Möglichkeit für individuelle Beratungsgespräche. 

Bereits ab 13:00 Uhr können Eltern gemeinsam mit den Kindern ihre künftige Schule erkunden, auf unterhaltsame und spielerische Weise soll auf die neuen Fächer hingewiesen und auf die Möglichkeiten an der Chamer Gerhardinger-Realschule neugierig gemacht werden. Die einzelnen Fachschaften und Lehrkräfte haben dazu mit den Schülerinnen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm erarbeitet. Die Kinder werden übrigens bis zum Ende der Informationsveranstaltung betreut und jedes Kind sollte natürlich eine große Portion Neugierde mitbringen. 

Franz Summerer 

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Gerhardinger-Gottesdienst vor Ostern zum Ferienbeginn für Engel und Esel
Schülerinnen veranschaulichten Werke der Barmherzigkeit

    

„Was haben Engel und Esel gemeinsam?“ Mit dieser Frage leitete Stadtpfarrer Dieter Zinecker vor versammelter Gerhardinger-Schulfamilie seine Predigt zum Gottesdienst von Ostern ein. Schülerinnen und Lehrerkollegium waren beide in der voll besetzten Stadtpfarrkirche St. Jakob zunächst gleichermaßen verdutzt und belustigt. 

Der Schulgottesdienst in der Fastenzeit vor dem Beginn der Osterferien war wieder einmal von den Mädchen der Gottesdienstwerkstatt unter Leitung von Lehrerin Inge Huber vorbereitet worden und stand unter dem Thema der Barmherzigkeit. So trug eine Schülerin schon vor der Lesung aus dem alttestamentlichen Buch Tobit die Litanei vom barmherzigen Gott vor, ehe der Zelebrant nach dem inhaltlich genau passenden Evangelium (Mt 25,31-40) über die gemeinsame Eigenschaft von Engel und Esel predigte, die da heißt GEDULD. „Es soll ja Lehrer geben, die eine Engelsgeduld aufbringen mit den Schülerinnen und dabei geduldig und hartnäckig wie  Esel sind …“. Wir brauchen diese Eigenschaft immer wieder in unserem Leben, ob beim Ertragen der ewigen Ermahnungen durch die Eltern oder beim Verändern des eigenen Verhaltens. Wer die Geduld verliert, fällt aus der Rolle!

Barmherzigkeit und Geduld sind wie Geschwister und gehören zusammen und die sieben Werke der Barmherzigkeit wurden dann im Anschluss an die Predigt von Schülerinnen in den Fürbitten thematisiert, wobei die Mädchen in der richtigen liturgischen Farbe (violett) Großbuchstaben dazu vorbereitet hatten und damit eine Stellwand präparierten.

Mit einem großen roten Herz als Symbol für das Teilen, das manchmal weh tut, aber das Herz öffnet, veranschaulichten die Mädchen in einer Meditation den Umgang im Alltag. 

Nach dem Schlusssegen überreichten die Schülerinnen allen Besuchern beim Verlassen der Kirche noch einen Hinweis mit Ansteckklammer mit den neu überarbeiteten 7 Werken der Barmherzigkeit: 

„Sage einem Menschen: 

1. Du gehörst dazu! 
2. Ich höre dir zu! 
3. Ich rede gut über dich! 
4. Ich gehe ein Stück mit dir! 
5. Ich teile mit dir! 
6. Ich besuche dich! 
7. Ich bete für dich!

Franz Summerer 

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Gerhardinger Fastengottesdienst hinterlässt Spuren
Beeindruckende Messfeier in Sankt Jakob

        

„Spuren hinterlassen - Schritte wagen“, unter diesem Motto stand ein beeindruckender Fastengottesdienst der gesamten Schulfamilie der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg. Die von Kaplan Alexander Dyadychenko zelebrierte Messfeier wurde ein Erlebnis für alle Gottesdienstbesucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Jakobskirche.

Die beiden Chorklassen und der Wahlfachchor unter der Leitung von Christa Riedle und Richard Werner stimmten mit dem Lied „Miteinander auf dem Weg“ in die vorösterliche Feier ein. Auf den von Mädchen der Gottesdienstwerkstatt gestaltete Bußakt folgte die Geschichte „Spuren im Sand“, auf die der Zelebrant in seiner Predigt besonders einging. „Ich habe dich in den schwierigsten Tagen deines Lebens getragen“, zitierte der Kaplan, „Gott geht mit, worauf du dich verlassen kannst“. 

Fünf Schülerinnen trugen im Anschluss vorbereitete Fürbitten auf Füßen aus violettem Tonpapier vor, passend zur Farbe der Liturgie in der Fastenzeit. In einer gemeinsamen Meditation nach dem Kommuniongang regte der Psalm 91 „Unter dem Schutz des Höchsten“ zum Nachdenken an. 

Nach dem Schlusssegen erhielten die rund 650 Teilnehmer unter Leitung von Inge Huber selbst gefertigte Fastenkalender in Form von farbigen Füßen mit der Bitte, sich zu überlegen, welche Spuren jede einzelne Schülerin in ihrem Leben hinterlassen kann und welche neuen Schritte sie wagen möchte.

Franz Summerer

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Mobiles Planetarium
Sternenhimmel für Gerhardinger-Mädchen zum Greifen nahe

  

„Der Sternenhimmel ist ja das reinste Märchenbuch“. Diese Erfahrung machten die Schülerinnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule Cham, nachdem sie sich durch den Eingangsschlauch unter die aufblasbare Kuppel des mobilen Planetariums begeben hatten, das in der Turnhalle aufgebaut war. 

Die alten Griechen verbanden die Sterne zu Gestalten ihrer mystischen Erzählungen, die Gastreferent Adi Steininger den Schülerinnen lebendig und kenntnisreich vortrug. Nicht weniger gebannt lauschten sie den astronomischen Ausführungen des studierten Vermessungsingenieurs aus Passau. Auch die Lehrer freuten sich über diese anschauliche Ergänzung des Erdkundeunterrichts. Planetarische Abläufe im Weltall entwickelten sich vor den staunenden Augen der Mädchen. 

Leider viel zu schnell verging diese lehrreiche Schulstunde. Da waren sich alle einig. 

Susanne Dobler

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Jetzt red'n mia

 

Beim 2. "Jetzt red'n mia" am 17. Februar in der Turnhalle der GRS konnte Schulleiter Martin Zimmermann über 250 interessierte Eltern, den Elternbeirat, sowie viele Lehrkräfte der Schule begrüßen.

Folgende Themen wurden angesprochen:

• Erfahrungsaustausch und künftige Planung der Wintersportwoche
• künftiges Konzept der Abschlussfahrt
• Nutzung von Mobiltelefonen und Verhalten in "social networks"
• Perspektiven und Möglichkeiten der Entwicklung unserer Gerhardinger-Realschule

Es fand eine rege Diskussion statt, bei der die gute Kommunikation zwischen Elternhaus, Elternbeirat und Schule deutlich wurde.

Herr Zimmermann bedankte sich für die vielen offenen und konstruktiven Beiträge. Es wurde deutlich, dass an der GRS miteinander und nicht übereinander gesprochen wird.

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Missioausstellung
Ausstellung "Missio for life"

Im Gerhardingersaal fand am 18. und 19. Februar 2016 eine Ausstellung für die 9. Klassen statt. Zuerst stellte der Ausstellungsleiter Christian Homey den Schülerinnen die Organisation Missio for Life, die sich mit den Menschenrechten beschäftigt, vor.

Anhand von einem Mädchen aus Indien und einem Mädchen und einem Jungen aus den Philippinen konnten die Schülerinnen den Alltag der Jugendlichen erleben, die mit Menschenhandel, Misshandlung und Zwangsheirat konfrontiert sind.

Die Klassen wurden in Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils mit einem Tablet ausgestattet wurden. Mit dem konnten sie verschiedene Aufgaben an den drei Spielstationen bewältigen. Dort waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Einfühlungsvermögen gefragt. Neben den Aufgaben wurden auch noch einige Filme zu den dortigen Lebenssituationen gezeigt. Obwohl die Schülerinnen nicht zuletzt durch die mediale Aufbereitung großen Spaß an der Ausstellung hatten, waren sie dennoch schockiert, in welchen Verhältnissen heutzutage noch Menschen leben müssen.

Susanne Hausladen, Anna Bauer, Klasse 9 b

                

GerhardingerSaal: Wo Menschenrechte ein Fremdwort sind!
Missio for life Ausstellung sensibilisierte Chamer Schülerinnen

Mitgiftmorde, Menschenhandel oder armutsbedingte Prostitution, das neue missio-Lernerlebnis „missio for life“ brachte den Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham die Lebenswirklichkeit Jugendlicher in anderen Ländern und Kulturen und deren gravierende Probleme näher. 

Für zwei Tage war der Gerhardinger-Saal zur Ausstellungshalle umfunktioniert worden und Ausstellungsleiter Christian Homey von missio München demonstrierte den über 100 jungen Damen der vier 9. Klassen den brutalen Umgang mit den Menschenrechten. Dabei präsentierte er zu dem Thema einen mobilen, interaktiven Lernparcours mit Computerspielen (serious games), der weltweit für den Einsatz an Schulen konzipiert wurde. 

Mit iPad und Empathie erlebten die Schülerinnen, wie Gleichaltrige in Indien oder auf den Philippinen leben müssen und lernten die unerbittliche Realität kennen, die in fernen Ländern herrscht. Schon die Konzeption des missio-Bildungsprojekts begeisterte die Mädchen: 

Nach der Aufteilung in Kleingruppen wurden sie mit je einem Tablet ausgestattet und konnten verschiedene Aufgaben an den Spielstationen bewältigen. Dabei waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Einfühlungsvermögen gefragt. 

Die Schülerinnen folgen der virtuellen Inderin Renu in die nachgebaute „Heiße Küche“, wollen helfen und beginnen, ein Lammcurry zu kochen, wobei sie die modellierten Zutaten einscannen. Plötzlich öffnet sich die die Küchentür in der virtuellen Wirklichkeit und Renus Schwiegermutter schleudert eine Kerosinbombe in den Raum - die Gerhardingerinnen verfolgten entsetzt den versuchten Mitgiftmord! 

Neben den zu lösenden Aufgaben sahen die Schülerinnen noch kurze Filme zu den Lebenssituationen in Indien und auf den Philippinen. Einerseits hatten die Mädchen durch die mediale Aufbereitung großen Spaß an der Ausstellung, andererseits waren sie schockiert, in welchen Verhältnissen heutzutage noch Menschen leben müssen. 

Franz Summerer

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Valentinsgottesdienst in St. Jakob

Die Mädchen des Gerhardinger-Chores übernahmen am Vorabend des Valentinstages die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit dem Thema „Liebe ist ...“ in der Kirche St. Jakob.

Der Chor sang unter der Leitung von Christa Riedle zum Thema passende Lieder, wie „Liebe ist“ von Nena, „The Rose“ von Betty Middler oder „Heavenly Light“, ein Lied vom Oslo Gospel Chor. Unterstützt wurden die Mädchen dabei von Herrn Aigner auf der E-Gitarre und dem E-Bass und von Klaudia Kietzer mit Percussion.

Die Gottesdienstbesucher waren begeistert von den schönen Stimmen und berichteten von „Gänsehautgefühlen“ beim Zuhören.

Noch ein herzlicher Dank an alle Mädchen, die sich trotz Ferien Zeit genommen haben, die Schule in diesem Rahmen zu vertreten.

Christa Riedle

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Wahlfach CAD/CNC
Schnuppertag bei Firma Müller Präzision in Cham

Am Mittwoch, 10. Februar schnupperten 5 Schülerinnen des Wahlfaches CAD/CNC der Gerhardinger-Realschule mit Ihrer Lehrkraft Sabine Kraus-Preischl Betriebsluft bei der Firma Müller in Cham. Zuerst wurden Sie vom Ausbildungsleiter, Herrn Gotthard Irrgang, begrüßt und von Herrn Max Wutz in die Sicherheitsvorschriften eingewiesen. 

  

Anschließend wurde eine Uhr mit einer CD als Ziffernblatt angefertigt. Das Metall des Uhrrahmens wurde händisch mit der Säge zugeschnitten, gefeilt, angekörnt und gebohrt. Jeder Schülerin stand ein Auszubildender zur Seite, der ihr die Arbeitsschritte genauestens erklärte und die exakte Ausführung überprüfte. 

  

Der Uhrständer wurde mittels CNC-Maschinen gedreht und gefräst. Zum Schluss wurden die Einzelteile mittels Schrauben, Federn und Muttern zu einer funktionstüchtigen Uhr zusammengesetzt, die sie mit nach Hause nehmen durften. 

  

Frau Susanne Müller hieß die Praktikantinnen ebenfalls herzlich willkommen und gab ihnen einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten des Betriebes. Für die Firma Müller war dieser Schnuppertag ebenfalls Neuland und alle Teilnehmer waren sehr zufrieden, dass alles sehr gut geklappt hat.

Sabine Kraus-Preischl

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Deutsch-französischer Tag an der Gerhardinger-Realschule Cham 

 

Kurz nach dem Pausengong erklang in der Foyer Halle der Gerhardinger-Realschule Cham die französische Nationalhymne, die Marseillaise, die von den Schülerinnen der Französischklassen (7 C, 8 C, 9 C und 10 C) gesungen wurde. Vorbereitet und unterstützt von Lehrerin Claudia Weber füllten die jungen Damen die Pausenhalle mit ihrem Gesang und ernteten viel Applaus dafür. Die Mädchen trugen T-Shirts in den Farben der französischen Nationalflagge bleu – blanc – rouge/blau – weiß – rot.

Passend zum deutsch-französischen Tag überreichte Schulleiter Martin Zimmermann anschließend die DELF Zertifikate (DELF = Diplôme d’études en langue française). 

Dazu konnte er zehn ehemaligen Schülerinnen gratulieren, die im letzten Schuljahr sogar das DELF B1 Zertifikat erfolgreich abgelegt haben:

 

Veronika Bruckmüller, Svenja Herrnberger, Theresia Höcherl, Holzer Katharina, Kimberly Kellner, Angelika Kraus, Anna Lottner, Sophia Reutner, Emma von Bieberstein, Laura Wittenzellner waren aus diesem Anlass an ihre GRS zu Besuch gekommen.

Außerdem bekamen 23 Schülerinnen der diesjährigen Klasse 10 C das DELF A2 Zertifikat überreicht: 

 

Lisa Brunner, Lucia Gebauer, Nina Gruber, Anna Herrmann, Franziska Hutterer, Christina Irrgang, Johanna Kerscher, Claudia Kietzer, Annalena Krampfl, Jacqueline Marzewski, Lea Meyer, Nina Mückl, Marina Peldszus, Theresa Prasch, Tina Rampf, Lena Reitinger, Sabrina Schmaderer, Amelie Schneider, Lorena Singer, Laura Wagner, Anna Wanninger, Teresa Zistler, Vanessa Zobel. 

Claudia Weber/Franz Summerer

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Berufsbildung GRS

Informationen aus erster Hand zur Berufswahl
Gemeinsames berufskundliches Seminar der Gerhardinger und Maristen Realschule

Bereits zum dritten Mal in Folge fand an der Gerhardinger Realschule in Cham ein gemeinsames Berufswahlseminar für die 9. Klassen der Gerhardinger und der Maristen Realschule statt. An dieser Veranstaltung nahmen ca. 200 Schülerinnen und Schüler, häufig begleitet von ihren Eltern, teil, um der Frage nachzugehen: „Wie schaut meine berufliche Zukunft aus? Was will ich einmal werden?“ Den Jugendlichen und ihren Eltern wurde zur Beantwortung dieser wichtigen Fragen die Gelegenheit geboten, sich in 20 Vorträgen von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr dazu Informationen zu holen. Die zeitliche Abfolge der Vorträge war in vier Räumen im 30-Minutentakt geregelt, wozu sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld anmelden konnten. Dabei achteten die Organisatoren darauf, ein möglichst breites Angebot aufzustellen, das verschiedenste Berufszweige aus Industrie, Gewerbe und dem Sozialbereich abdeckte und zudem, dass es den Besuchern ermöglicht wurde, möglichst viele Vorträge zu besuchen, ohne dass es zu Überschneidungen kam. 

Den Berufsberater beider Schulen, Herr Stefan Vogl und den beiden Beratungslehrerinnen der Schule, Frau Eva Lohberger (Gerhardinger Realschule) und Frau Andrea Schneider (Maristen Realschule) war es gelungen, eine abwechslungsreiche Mischung aus unterschiedlichen Branchen im wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bereich anzubieten. Die eingeladenen Firmen aus dem Landkreis Cham, aber auch aus Schwandorf und Regensburg wurden durch kompetente Referenten vorgestellt. Den Hauptteil der Vorträge nahm aber die Vorstellung der Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in den jeweilig vorgestellten Berufsbildern ein. Jedoch wurden den interessierten Zuhörern nicht nur die „Schokoladenseiten“ der jeweiligen Berufe aufgezeigt, sondern die Referenten machten auch die Erwartungen und Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden deutlich. Sie appellierten an die Jugendlichen, sich ihren „Traumberuf“ in Praktika vorher einmal anzuschauen und in der Schule einen guten Grundstock zu legen. Denn neben passenden Noten sind auch soziale Kompetenzen, Flexibilität, Motivation und Einsatzbereitschaft wichtige Kriterien für die Auswahl eines Bewerbers. 

Neben den Vorträgen konnten die Interessierten auch genügend Informationsbroschüren aller Firmenvertreter mit nach Hause nehmen.

Großes Interesse mit 60 Teilnehmern erfuhren Herr Peter von der Firma PS Maschinenbau, der den Beruf des Industriemechanikers erläuterte, und Herr Karl von der Firma Zollner mit 80 Teilnehmern, der die Berufe Elektroniker für Geräte und Systeme und den Beruf des Mechatronikers vorstellte. Hier war zu beobachten, dass sich durchaus auch einige Mädchen für diese technischen Berufe interessierten. Aber zum größten Teil war das Interesse geschlechtsspezifisch bedingt. Während sich die Mädchen mehr für Berufe aus dem wirtschaftlichen und sozialen Bereich interessierten, etwa Bankkauffrau (Sparkasse Cham), Steuerfachangestellte (Steuerkanzlei Bergbauer) oder Erzieherin (Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik), besuchten die Jungen mehr technische Berufe, wie Bauzeichner und Zimmerer (Gruber Naturholzhaus), Zerspanungsmechaniker (Müller Präzision) oder IT-Systemelektroniker (Kappenberger und Braun).

Der rege Zulauf an Schülerinnen und Schüler und auch das Interesse namhafter Firmen aus der Region, aber auch überregionaler Firmen machte deutlich, dass diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr weitergeführt werden kann.

Wir danken allen Referentinnen und Referenten für ihr Kommen und die gute Zusammenarbeit.

Ein Dankeschön an Frau Schneider von der Maristen-Realschule, Cham, für die Überlassung des Textes.

                       

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Weihnachtsmarkt 2015

                 
                    
                     
                 

 

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Weihnachtstrucker 2015

Gerhardinger-Schülerinnen „fütterten“ den Johanniter–Weihnachtstrucker
Rekordzahl von 115 Paketen für Menschen in Osteuropa gepackt 

  

Einen Rekord besonderer Art stellten die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham auf: Mit kaum für möglich gehaltenen insgesamt 115 Paketen „fütterten“ die Mädchen den riesigen Bauch des Johanniter–Weihnachtstruckers. 

Bereits zum fünften Mal in Folge beteiligten sich die alle Klassen der  Schule unter Leitung von Maria Zeitzler einfach toll an der vorweihnachtlichen Hilfsaktion für notleidende Menschen in Osteuropa. Im vergangenen Jahr waren noch exakt 100 Pakete zusammen gekommen mit Hygieneartikeln, Grundnahrungsmitteln, Schokolade, Kindergeschenken usw., so konnte diese Zahl mit 115 Stück heuer sogar noch getoppt werden. 

Dabei achteten die Mädchen exakt auf die vorgegebene Packliste, damit vor Ort alle Bedürftigen ein gleichwertiges Geschenk erhalten. Mit viel Gefühl und Liebe verpackt, werden die Päckchen in Osteuropa garantiert ein fröhliches Lächeln für die Spenderinnen aus dem Bayerischen Wald erzeugen. 

Im Gänsemarsch füllten die Schülerinnen der Klasse 8 b wenigstens ein Stück des Lastwagens, auch Schulleiter Martin Zimmermann hatte sich in die Trägerschlange eingereiht. 

Am 2. Weihnachtsfeiertag werden sich Trucker Fahrer Daniel Prommersberger und seine Helfer mit dem riesigen Sattelschlepper auf den Weg machen, um mit den Weihnachtspaketen bedürftigen Menschen eine Freude zu machen, ehe sie an Silvester wieder nach Cham zurückkommen. 

Franz Summerer 

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Junges Landestheater

 

    

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Die Gerhardinger schnuppern wieder die Theaterluft des Jungen Landestheaters 

         

Mit dem Stück "Geheime Freunde" bringen die jungen Schauspieler/innen ein Stück auf die Bühne, in dem es um ein jüdisches Mädchen geht, das vor den Nationalsozialisten nach Amerika flüchtet.

Zur Vertiefung und als Vorbereitung auf das Stück besuchten der Leiter des Jungen Landestheater, Herr Matthias Fischer, und einer der Hauptdarsteller unsere Schule. Die Mädchen waren von der intensiven szenischen Lesung sehr beeindruckt. Herr Fischer verwies in diesem Zusammenhang auch auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik und einige Schülerinnen berichteten über ihre eigenen Erfahrungen damit. 

Mit ihrem Theaterbesuch und der Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Vertreibung bleiben unsere Schülerinnen ihrer Verpflichtung für eine

Schule ohne Rassismus treu, darauf legte unser Schulleiter, Herr Zimmermann, bei der Begrüßung unserer Gäste Wert. 

Theresia Kuhn

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Besinnlicher Gottesdienst der Gerhardinger-Realschule zum Advent
Adventskalender der Kinderhilfe Bethlehem vorgestellt

    

Zu einem besinnlichen Gottesdienst zum Beginn der Adventszeit unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“ versammelte sich die komplette Gerhardinger-Schulfamilie in der Pfarrkirche St. Jakob, Stadtpfarrer Dieter ZInecker konnte dazu Lehrerkollegium und Schülerinnen in dem vollbesetzten Gotteshaus begrüßen. 

Unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ aus dem alttestamentlichen Buch Kohelet hatten die Mädchen der Gottesdienstwerkstatt unter Leitung von Inge Huber eine besinnliche Feier vorbereitet mit passendem Altarbild, besonderer Lesung und ansprechenden Fürbitten. 

So lasen jeweils zwei Schülerinnen aus Koh 3,1-15 abwechselnd die Gegensatzpaare vor, denn für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit, alles hat seine Stunde: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit zum  Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen. 

Zelebrant Dieter Zinecker ging in seiner Predigt über die Adventszeit mit Hilfe eines Kalenders der Kinderhilfe Bethlehem auf die Bedeutung des Wortes „Tür auf“ ein als Grundhaltung des Christen. Über das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry „Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf“ ging der Stadtpfarrer auf die aktuelle Situation auf unserer Erde ein. 

Das Türchen am Adventskalender bedeutet nicht gespannt sein auf ein Stückchen Schokolade, der Advent ist keine „Wartehalle“ bis Weihnachten. Er bedeutet vielmehr „Tür auf“ für Gott und den Nächsten in Kombination mit „Herz auf“ und keinen ausschließen, wie Papst Franziskus an die Ränder der Gesellschaft gehen und in der weihnachtlichen Vorbereitungszeit ein starkes Zeichen für einen Neuanfang setzen. 

Zu den 6 Fürbitten hatten die Schülerinnen einen Einzug vorbereitet und unterstrichen ihre Worte mit zwei Teelichtern und einem Symbol. Worte wie „Ich bitte Gott, dass ich mit meiner Mama und meinem Papa Zeit verbringen kann, ohne dass sie sagen: Ich muss gleich wieder weg“ oder „Ich bitte Gott, dass ich Zeit habe, all die schönen Dinge zu tun, zu denen mich mein Adventskalender auffordert“ sprachen alle an. 

Der Segen zum Abschluss des Gottesdienstes stand ebenfalls unter dem Motto: Alles hat seine Zeit und Pfarrer Dieter Zinecker forderte die Besucher auf: Nimm dir Zeit zu spielen, zu lesen, freundlich zu sein, zu träumen, zu lachen, zu lieben, zu leben. – Geht hin mit der von Gott geschenkten Zeit. 

Franz Summerer

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Verbraucherprofi
Wahlfach Verbraucherprofi besuchte den Weltladen in Cham

Im Rahmen des Wahlfaches besuchte die Verbraucherprofigruppe von Frau Lohberger, den Weltladen in Cham am Steinmarkt. Dort erzählte uns eine der 40 ehrenamtlichen Mitglieder, warum es Weltläden gibt und was sie alles anbieten, unter anderem Schokolade, Wein, Gewürze, Schmuck und Kaffee. 

Weltläden gibt es, weil zum Beispiel viele Kaffeebauern „unfair“ bezahlt werden und somit ihre Familien kaum ernähren können. Die Produkte, die es im Weltladen zu kaufen gibt, werden zu einem fairen Preis ein- bzw. verkauft. Damit können die Bauern und Hersteller der Waren ihren Lebensunterhalt bestreiten. Es gibt in Deutschland ca. 800 Weltläden.

Das Wahlfach „Verbraucherprofi“ hilft uns dabei, dass wir mit der Menge an Finanzangeboten, Abo-Fallen, Werbung, Versicherungen, Medien und Fastfood unser Leben trotzdem erfolgreich leben können.

Marie Linde, 8 C
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Der lange Weg

Am Dienstag, 17.11.2015 wurde vormittags an der Gerhardinger-Realschule in Cham die bekannte Wanderausstellung "Der lange Weg" (Leben mit HIV und Aids heute) eröffnet.

   

"Mein Lebensplan zerbricht, denn mein Leben liegt wie ein Scherbenhaufen vor mir.“

Dieses Zitat aus der Broschüre zur Ausstellung "Der lange Weg" weist darauf hin, wie unvorstellbar es sein muss, die Diagnose „Aids“ zu bekommen. Es ist bedeutend und wichtig, sich vor allem auch im ländlichen Raum mit eben solchen Tabuthemen auseinanderzusetzen und deshalb ist die Gerhardinger-Realschule stolz, dass die Ausstellung im Gerhardinger-Saal für die eigenen aber auch für auswertige Schülerinnen zugänglich gemacht werden kann. Dies zeigt wieder einmal, dass wir Gerhardinger „respektvoll und sozial“ sind.

Wolfgang Rießelmann vom Landratsamt Cham, Gesundheitswesen, hielt an diesem Dienstag die Eröffnungsrede und erklärt, dass die 11 überlebensgroßen Figuren für die einzelnen Phasen der Infektion stehen. Entstanden ist die Wanderausstellung aus einer langjährigen Erfahrung der AIDS-Beratungsstelle mit den Problemen infizierter Menschen. Man will das Leben mit HIV nicht nur über Texte den Besuchern zugänglich machen, sondern sie auch die dazugehörigen Symbole „ein Gefühl“ für diese Krankheit entwickeln lassen. Durch die Figuren werden eindrucksvoll Emotionen und Gedanken von Betroffenen geschildert.

Aufgrund der Angst vor Ausgrenzung bleiben Menschen mit HIV sehr lange anonym und daher findet eine Auseinandersetzung mit dem Thema viel zu wenig statt. Die Ausstellung will Brücken bauen, Vorurteile abbauen, zum Nachdenken anregen und damit den Gedanken an den eigenen Schutz vor einer HIV-Infektion stärken.

Die Ausstellung ist vom 19.11. bis 09.12.2015 im Gerhardinger-Saal in der Schule auch für Schülerinnen und Schüler auswertiger Schulen zugänglich und kann gerne besucht werden. Wir bitten jedoch um telefonische Anmeldung im Sekretariat unter 09971 7693-0.

Diana Wörz

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Klassensprecherseminar

 

Am 13. Oktober trafen sich alle 1. und 2. Klassensprecherinnen und die drei Schülersprecherinnen mit ihren Verbindungslehrerinnen Verena Hennefarth und Maria Hintereder im Rodell. Gemeinsam ging es dann zum diesjährigen Klassensprecherseminar in den Pfarrsaal der St. Jakobs Kirche, der uns freundlicherweise wieder von Frau Meier zur Verfügung gestellt wurde. 

  

Nach zwei kurzen Kennenlern-Spielen schlossen sich Klassensprecherinnen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zu Arbeitsgruppen zusammen. In diesen erarbeiteten die Mädchen die Pflichten und Rechte der SMV sowie die Aufgaben der Klassensprecherinnen. Ebenfalls wurde der korrekte Beschwerdeweg besprochen und auf Plakaten festgehalten. 

Nach einer allgemeinen Gesprächsrunde durften die Schülerinnen ihren Schulleiter, Herrn Zimmermann, zu einer Aussprache begrüßen. Von Seiten der Schülerinnen gab es zahlreiche Fragen und Wünsche an den Schulleiter. Herr Zimmermann beantwortete alle Fragen geduldig und konnte mit den Mädchen gemeinsam einige konstruktive Lösungen finden. 

   

Zum Mittagessen gingen dann alle gemeinsam in die Pizzeria Caorle, die extra für uns mittags öffnete. Dort stießen Frau Wörz, Frau Leder und Frau Dobler zur SMV. Nach einer ausgedehnten Mittagspause spendierte Herr Zimmermann für alle noch eine Kugel Eis. 

Gut gestärkt befassten sich die Schülerinnen nachmittags in ihren Gruppen mit dem Thema Mobbing. In der großen Runde wurde dann nochmals über die Gruppenergebnisse unter der Leitung der Verbindungslehrerinnen diskutiert. 

Maria Hintereder

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Elternabend

Verpflegung

durch die GRS-Chorgruppe 
von Frau Riedle

6. Jahrgangsstufe:

Internetsicherheit, Cybermobbing;
Frau Zwicknagl, Computermäuse Stamsried 

7. Jahrgangsstufe:

Wintersportwoche;
Frau Achatz, Frau Vießmann 

8. Jahrgangsstufe:

Praktikum;
Herr Zimmermann 

 

9. Jahrgangsstufe:

Berufsorientierung & Berufswahl;
Frau Lohberger, Herr Vogl 

10. Jahrgangsstufe:

Abschlussprüfung, FOS/BOS;
Frau Eisenhart, FOS Cham 

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Schule respektvoll 
Gerhardinger leben Schule respektvoll

 

Im letzten Schuljahr entschloss sich die damalige Klasse 9 d zusammen mit ihrer Geschichtslehrkraft, Verena Hennefarth, am landesweiten Wettbewerb des Landesschülerrates zum Thema „Lebe Schule respektvoll“ teilzunehmen. Die Schülerinnen haben hierbei selbstständig und eigenverantwortlich in Kleingruppen von vier bis fünf Schülerinnen im Rahmen des Geschichtsunterrichts gearbeitet. In konstruktiver und kreativer Teamarbeit sind dabei verschiedene Aspekte zum Oberpunkt „Die Bücherverbrennung von 1933 als mahnendes Beispiel“ erarbeitet worden. Dabei wurde auch hervorgehoben, warum Pressefreiheit wichtig ist und ausgewählte Autoren verbrannter Bücher und deren Werke untersucht bzw. vorgestellt. 

 

Anfang Oktober erreichte uns dann die frohe Kunde, dass die Gerhardinger zur Siegerehrung ins Kultusministerium nach München eingeladen sind. Aufgeregt machte sich am 26.10. eine Gruppe der jetzigen Klasse 10 d zusammen mit Frau Hennefarth auf den Weg. Dort erfuhren wir im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung, dass die Mädchen der Gerhardinger-Realschule den 2. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro gewonnen haben. Ministerialdirektor Herbert Püls betonte, dass Respekt und Toleranz für eine funktionierende Schulgemeinschaft unverzichtbar seien, damit die Schule ein Ort ist, an dem sich alle wohlfühlen. 

 

Insgesamt haben sich an dem Wettbewerb rund 100 Schulen aller Schularten beteiligt. Wir sind stolz auf unsere Mädchen und gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme.

Verena Hennefarth

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Wandertag 2015

Wandertag der Klasse 10 B

  

Am Dienstag, den 29. September 2015, besuchten wir, die Klasse 10 B, zusammen mit unserem Klassenleiter Herrn Schall den Tiergarten Nürnberg.

Frühmorgens ging es vom Chamer Bahnhof aus über Schwandorf zum Hauptbahnhof in Nürnberg. Von dort aus konnten wir den Tiergarten mit der Trambahn bequem erreichen.

Der Tiergarten Nürnberg ist in seiner Art als Landschaftszoo einzigartig in Deutschland. Hier sahen wir ursprüngliche Felsformationen, eingebettete Wasserflächen und viel Freiraum für Tiere aus aller Welt. 

Beeindruckend war u. a. der Aquapark mit seinen großzügigen Anlagen für Eisbären, Pinguine, Fischottern und Seelöwen. 

Ebenso spannend war der Besuch der Raubkatzen Tiger, Löwen, Geparden und Schneeleoparden. 

Sehr interessant war auch die Delfinlagune, die deutschland-weit einzige Außenanlage für Delfine und Seelöwen, die man von einer Naturtribüne aus und durch große Unterwasserscheiben beobachten kann.

Zwischendurch verpflegten wir uns meist mit Brotzeit und Ge-tränken aus unseren Rucksäcken. 

Die eingeplante Zeit von vier Stunden für den Tiergartenbesuch war aufgrund der vielen Attraktionen relativ schnell vorbei. Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten und guter Laune von einem erlebnisreichen Ausflug in Cham an.

Lisa Dendorfer, Klasse 10 B

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Pullman City

             

Am Dienstag, den 29.09.2015, verbrachten wir, die Schülerinnen der Klassen 7 d, 8 a und 8 d, zusammen mit Frau Petzi, Frau Oswald, Frau Werner und Herrn Huber den Wandertag in der Westernstadt „Pullman City“. 

Dort erkundeten wir in kleinen Gruppen das Gelände. Geboten waren Zaubershows, Ponyreiten, Goldwaschen, Kutschenfahrten und vieles mehr. Manche von uns bummelten auch einfach nur durch die „Main Street“ mit ihren vielen Shops und Saloons oder beobachteten die vielen verschiedenen Tiere auf dem Gelände. Der „Adventure Trail“- Kletterpark, bei dem wir uns austoben konnten, war ebenfalls sehr beliebt. Zum Schluss sahen wir uns noch den Höhepunkt des Tages an, ein Schauspiel, bei dem die Geschichte Amerikas anschaulich und interessant nachgestellt und uns somit etwas nähergebracht wurde. Sogar nordamerikanische Bisons waren dabei. 

Wir alle fanden es sehr schön, einmal für einen Tag in das Westernleben der Cowboys und Indianer Nordamerikas zu schnuppern, ganz im Sinne unseres Lehrplans in Englisch für die 8. Jahrgangsstufe. 

Alles in allem war es ein lehrreicher, interessanter und toller Wandertag

Rebecca Kietzer, 8 a 

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Klasse 9 d: Bad Kötzting

  

Die Klasse 9 d begab sich am Wandertag auf die Spuren der Planeten im neu angelegten Planetenweg, der im Kurpark von Bad Kötzting startet.

Eine kleine Impression dazu soll der Ausschnitt aus der „Bayerischen Weltgschicht“ von Michl Ebauer sein: 

Am Anfang, sagt die Schrift, war nix
Und nach a Weil war wieda nix.
Und erst a poor Tog späta dann,  
do war erst recht nix, wo mia san.  
Do hot se unsa Herrgott denkt:
"Ja, Himme-Herrschafts-Firmament,  
zwoa Frauatürm und Hollabüx,
des Nix do umanand is nix!
Do muaß wos her, des sehg i scho
und iss a Weit, liegt aa nix dro!"

"Gei weida", sagt des Nix zum Herrn,
"wenn i a Ebbs waar, dat i blärrn!
Seit Ewigkeiten, i muaß sogn,
do homma uns recht  guat votrogn.
Auf oamoi hörat i vo Dia,

Du waarast nimma zfriedn mit mia.
I hon doch Di no nia net gstört,
koa "Wörterl" host Du vo mia ghört!"
"Ja, des iss, wos mia langsam feiht",
sagt unsa Herr - und macht die Weit.

Das Besondere des Bad Kötztinger Planetenwegs:

Obwohl da Herr, scho ziemlich oid,
in Rente langsam geha woit,
hot er a Meisterstück vollbracht
und diese Erde für uns gmacht.
Sogar an Ketzen hot er denkt
und die Planeten so gelenkt,
dass haargenau in Kurpark passn
und den "Wettzell" beim Lindner lassn.
Der Herr sagt: "Guat iss, setzts eng hi,
eitz feiert's schei und denkt's an mi!"

Quelle: www.franz-ploetz.de)

Christian Sacher

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Klasse 10 d: Drexler-Hof, Arrach

              

Unser Ziel war das Mineralienmuseum im Drexler-Hof in Arrach. Um 07:40 Uhr fuhren wir mit Frau Mayer und unserem Klassenlehrer, Herrn Summerer, am Chamer Bahnhof ab.

In Arrach angekommen waren es nur noch ein paar Gehminuten zum Drexler-Hof. Zuerst besichtigten wir das Mineralienmuseum.Über tausend Exponate sind dort ausgestellt. Der Schwerpunkt des Museums, so berichtete uns Frau Drexler-Schmuderer, bilden schöne und seltene Mineralien aus dem Bayerischen Wald. Jedoch befinden sich auch Kristalle aus der ganzen Welt in der Ausstellung.

Nachdem wir alle Mineralien bewundert hatten konnten wir uns bei freier Zeiteinteilung am Drexler-Hof umschauen. Einige von uns besichtigten noch das Handwerks- und Destillen-Museum. Die anderen machten eine kleine Shoppingtour durch die Verkaufsräume des Drexler-Hofs. Im Museumswirtshaus stärkten sich die meisten von uns nochmal bevor wir um 11:11 Uhr wieder mit dem Zug nach Cham zurückfuhren.

Julia Schmuderer, 10 d

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Wandertag der Klassen 9 c und 10 c

         

Einen aufregenden Wandertag erlebten die Klassen 9 C und 10 C am 29.09.2015 mit ihren Klassenleiten Herrn Eckl und Herrn Degenhart. Die Reise ging nach Nürnberg zum Turm der Sinne.

Die zweistündige Anfahrt nahmen sie gerne in Kauf, da auch Shoppingzeit eingeplant war. Am Ziel angekommen besichtigte die Klasse 9 C den Turm als erstes. Währenddessen teilten sich die Schülerinnen der 10. Klassen in Gruppen auf und starteten ihre Exkursion durch die Fußgängerzone Nürnbergs. Dort wurde natürlich reichlich Geld ausgegeben. Dank des schönen Wetters, war aber auch das Verweilen in einem kleinen Kaffee möglich. Die zweieinhalb Stunden Schaufensterbummeln vergingen wie im Flug und nun war auch für die 10. Jahrgangstufe ein Besuch im Turm angesagt. 

Die erste optische Täuschung zog die Mädchen besonders in ihren Bann. Der sog. Ames Raum gab den Schülerinnen ein komplett neues Format. 

Das nächste Stockwerk war nicht weniger interessant. Plötzlich länger werdende Striche, Bilder die auf einmal ganz andere Motive zeigen und sich drehende Spiralen verwirrten das Gehirn ganz schön.

Ein großes Highlight war das mysteriöse „Blau-schwarze-Kleid“. Schon nach den ersten neugierigen Blicken, entstanden hitzige Diskussionen über die tatsächliche Farbe des Kleidungsstückes. Eine richtige Einigung gab es nicht. 

Besonders gut kam die Gleichgewichtsübung an, bei der man auf einem Bein stehen bleiben musste, während eine gestreifte Wand vorbeigezogen wurde. Auch die Stationen, wo die Geschmacksnerven auf die Probe gestellt wurden, sorgten für Begeisterung.

In allen Stockwerken wurde fleißig gerätselt und rumprobiert. Manche Täuschungen waren so verblüffend, sie ließen selbst den raffiniertesten Geist an sich zweifeln. 

Auch ein paar merkwürdige Figuren gab es zu bestaunen, wie den Homunkulus, bei dem die Größe der verschiedenen Körperteile entsprechend ihrer Nervenzahl dargestellt wird.

Um halb drei Uhr traten die Mädchen dann wieder die Heimreise an. Vielleicht manche mit ein paar Kopfschmerzen vom vielen Herumtüfteln. Nach zweistündiger Rückfahrt waren die Schülerinnen zwar etwas erschöpft, aber zufrieden wieder in Cham angekommen. Alle waren sich einig, dass es ein sehr gelungener Ausflug war. 

Bericht von Vanessa Zobel (10 c) und Anna Bauer (9 c)

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Anfangsgottesdienst

Sonnenblumen: Gerhardinger-Schülerinnen starten lachend in das neue Schuljahr
Neue Kolleginnen und Kandidatinnen zur Schülersprecherinnenwahl vorgestellt

      

„Mit einem Lächeln durch das neue Schuljahr“ - unter diesem Motto stand der diesjährige Anfangsgottesdienst der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg, den Stadtpfarrer Dieter Zinecker in der vollbesetzten Chamer Kirche St. Jakob zelebrierte. 

Nach der Begrüßung führten Schülerinnen der Gottesdienstwerkstatt statt einer Lesung die Geschichte mit der Zwiebel auf und kamen zu dem Ergebnis, dass das Gute nur von Herzen kommt, man muss es nur wachsen lassen. „Wollt ihr euch so richtig anstrengen im neuen Schuljahr, so richtig reinhängen?“ Nach dem Evangelium Mt 6,25 ff resümierte der Zelebrant über angeblich viele „gute“ Gründe, ernst und grantig zu schauen, dabei braucht der Mensch nur 43 Muskeln für ein lächelndes Gesicht. „Es ist aber auch das andere in mir drin: Dass ich mich freue, meine Freude weitergebe, einen anderen anlächle – und meist bekomme ich eine Antwort: Der andere lächelt zurück! Rüstet euch aus mit eurem schönsten Lächeln und mit der Zuversicht: Es wird werden, weil so vieles in mir steckt!“

Vor dem mit Sonnenblumen geschmückten Altar trugen dann fünf weitere Schülerinnen unter Anleitung von Inge Huber, die für die Gottesdienstvorbereitung verantwortlich zeichnete, formulierte Fürbitten vor, ehe zum Schluss vier Segenswünsche für die kommende Schulzeit auf Sonnenblumen erfolgten. 

Schulleiter Martin Zimmermann begrüßte die neuen Kolleginnen Veronika Werner, Eva Lohberger und Diana Wörz offiziell vor der gesamten Schulfamilie – ebenfalls  mit einem Sonnenblumenstrauß. 

Unter der Regie von Verbindungslehrerin Ulrike Leder stellten sich im Anschluss die Kandidatinnen für die kommende Wahl der Schülermitverwaltung vor:

Zur 1. Schülersprecherin kandidieren Vanessa Zobel (Klasse 10 c), Luisa Breu und Stefanie Gruber (beide 10 d), zur 2. Schülersprecherin kandidieren Mona Wagner (9 b) und Sara Stahl (9 c)und zur 3. Schülersprecherin kandidieren Kathrin Alt (8 a), Franziska Sander (8 a), Denis Schweiger (8 b), Aliah Habl (8 c), Naomi Zollner (8 d) und Christina Piendl (8 d). 

Zwischen Segen und Schlusslied überraschte Schulleiter Martin Zimmermann dann Stadtpfarrer Dieter Zinecker, gratulierte diesem zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum in Cham und überreichte ein kleines Geschenk, ehe alle Teilnehmer sich mit einem  Applaus bei den Mitwirkenden bedankten, wobei die musikalische Gestaltung bei Christa Riedle, Richard Werner und den Chorklassen lag.

Franz Summerer

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Schulstart 2015

Gerhardinger-Realschule „geht mit Volldampf“ ins neue Schuljahr
Insgesamt 613 Schülerinnen starteten mit 47 Lehrkräften 2015/16 

Nach einer besinnlichen Einführung in der ehemaligen Hauskapelle der Armen Schulschwestern konnte der neue Schulleiter der Gerhardinger-Realschule Cham Martin Zimmermann das komplette Lehrerkollegium zur Anfangskonferenz begrüßen und wartete gleich mit interessanten Zahlen auf. 

So besuchen im neuen Schuljahr insgesamt 613 Schülerinnen in 22 Klassen die ehemalige „Schwesternschule“, wie sie im Chamer Volksmund immer noch genannt wird. Bei einer angenehmen Klassendurchschnittsgröße unterrichten 47 Lehrkräfte in den drei Häusern, dabei wurden sogar Kombiklassen zur Realisierung der gewünschten Wahlpflichtfächergruppen eingerichtet. 

Exakt 84 neue Schülerinnen als neue  Mitglieder der Gerhardinger-Schulfamilie konnte der Schulleiter im sogenannten Rondell dann am ersten Schultag mit ihren Eltern begrüßen, die zum ersten Mal – ganz nebenbei, zur „Linderung der Nervosität“ - vom Elternbeirat mit einem Frühstück verköstigt wurden.

Bei seinen Ausführungen ging Martin Zimmermann dann besonders auf das Angebot der OGS (= offene Ganztagsschule) ein. Großer Wert wird hier auch auf den Förderunterricht gelegt, wobei der „Verbraucherprofi“ neu als zusätzliches Wahlfach angeboten wird. Ein besonderer Stellenwert kommt der Schulpastoral zu, auch in Verbindung mit der Gottesdienstwerkstatt. In „intensiver Vorbereitung“ befindet sich die Schul-Partnerschaft mit dem Gymnasium der tschechischen Stadt Domazlice (ehemals Taus), was sicherlich dem Wahlfach Tschechisch einen hohen Stellenwert verleihen wird. 

 
vlnr: Schulleiter Martin Zimmermann, Veronika Werner, Eva Lohberger, Konrektorin Diana Wörz, Daniela Zirngibl 

Im Rahmen der Anfangskonferenz begrüßte der Schulleiter auch sieben Lehrkräfte offiziell mit einem herzlichen Willkommen: Heike Gruber–Schenk (offene Ganztagsschule und Mathematik–Förderunterricht), Erika Roider, Maria Hintereder, Eva Lohberger (Wirtschaft, Erdkunde), Veronika Werner (Englisch, katholische Religionslehre), Diana Wörz als neue Konrektorin (Deutsch und Informationstechnologie) und Daniela Zirngibl (Kunsterziehung). 

Franz Summerer

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