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18.07.2017 11:33
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Aktionen 2016/2017:


 

 

Johanniter Weihnachtstrucker mit Zwischenstopp
an der Gerhardinger-Realschule Cham

Schülerinnen hatten 114 Hilfspakete vorbereitet 

Plötzlich ein Jubelschrei : „Mia ham mehr wia vorigs Jahr!“ - Die angepeilte magische Hunderter-Grenze des Vorjahres bei der Vorbereitung der Hilfspakete für Notleidende in Rumänien war geknackt! 

Bereits zum 6. Mal hatte der Johanniter Weihnachtstrucker an der Gerhardinger-Realschule Cham gehalten und wurde über eine lange Trägerkolonne dieses Mal von den kräftigen Mädchen der Klasse 9 c beladen, auch Schulleiter Martin Zimmermann hatte sich in die Schlange eingereiht und schnaufte nicht schlecht ... 

Die beiden Fahrer Daniel Prommersberger und Michael Schmidbauer hatten den riesigen Sattelschlepper auch heuer wieder in der Probsteistraße geparkt, wo bereits die Gerhardinger-Schülerinnen mit den Hilfspaketen auf die Verladung warteten. Armin Zach und Christian Bauer als Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die insgesamt 114 Pakete in dem „LKW–Bauch“ zu verstauen. 

Unter Leitung von Maria Zeitzler hatten sich die einzelnen Klassen gemäß dem Schullogo: g r s = gemeinsam respektvoll sozial „einfach toll“ an der Hilfsaktion für notleidende Menschen in Südosteuropa beteiligt. Dabei hatten die Mädchen in Arbeitsgruppen Kindergeschenke, Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Schokolade usw. exakt nach der vorgegebenen Liste in die 114 Pakete verteilt. 

Franz Summerer


Vorweihnachtliches Familienspiel zum Adventsgottesdienst 
Gerhardinger Schauspielgruppe begeisterte Mitschülerinnen

Einen Gottesdienst zum Advent ganz besonderer Art erlebten die Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham in der Pfarrkirche St. Jakob, bei dem auf lustige Art sehr tiefgreifende Gedanken vermittelt wurden. Mit dem Familienspiel „Warten auf den Herrn“ begeisterte die engagierte Schauspielgruppe unter Leitung von Theresia Kuhn nicht nur die Mitschülerinnen, auch Pfarrer Dieter Zinecker und Schulleiter Martin Zimmermann klatschten begeistert Beifall. 

Zum ersten Mal wurde auch erfolgreich versucht, durch die Aufteilung der Jahrgangsstufen den sonst leicht benachteiligten „Hinterbänklern“ das Geschehen näher zu bringen. Die Chorklassen bzw. der Wahlfachchor unter Leitung von Christa Riedle und Richard Werner brachten ihre Mitschülerinnen zum Mitsingen, besonderes Lob wurde der Lektorin Emily Decker aus der Klasse 5 b (!) gezollt, die laut und deutlich aus dem 1. Korintherbrief vortrug. 

Nach dem Evangelium durch Stadtpfarrer Dieter Zinecker folgte an Stelle der Predigt der mit Spannung erwartete Auftritt der Schauspielgruppe – eine ganz „normale“ Familie bereitet sich auf den Heiligen Abend vor, wartet auf den Herrn und diskutiert lustig im Dialekt über Banalitäten des Heilig-Abend-Programms „Hoffentlich glanga die Würstl mit Kraut als sein Geburtstagsessen. Des hod er doch gwusst, daß de Gans erst am 1. Feiertog gibt – aber i bin net schuid, wenns eam ned schmeckt, i ned!“ Und nach langem geduldigen Warten bringt dann der Postbote endlich ein erlösendes Telegramm. 

Schülerinnen aus 6 verschiedenen Klassen hatten motiviert in der Gottesdienstwerkstatt unter der Gesamtleitung von Inge Huber zusammen geübt und ließen den Adventsgottesdienst zu einem Erlebnis werden. Das mit Gesten vorgetragene Vater unser im Altarraum gehörte ebenso dazu wie der tänzerische Friedensgruß im Altarraum. 

Vor dem Schlusssegen trug Schülersprecherin Kathrin Alt ein Gedicht zum Advent vor, ehe donnernder Applaus durch die Jakobskirche schallte.

Franz Summerer


Authentisches Alaska – Letzte wirkliche Wildnis Nordamerikas 
Land der Eingeborenen und der Bären 

„Heute hört ihr einen Expertenvortrag ganz besonderer Art, nehmt auf so viel ihr könnt“, mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Martin Zimmermann den Referenten Axel Burgheim an der Gerhardinger-Realschule Cham zu einem lebendigen Diavortrag über die atemberaubende Wildnis Nordamerikas.

Unter dem Thema „Alaska – Kanada: Mensch und Natur in Konflikt und Harmonie“ wurden die jungen Zuhörerinnen buchstäblich mitgerissen von dem lebendigen und authentischen Vortrag eines Mannes, der weiß von was er spricht. 

Der Gastredner lebt seit über 30 Jahren in der letzten wirklichen Wildnis Nordamerikas und ist mit seiner Frau Olichak, einer Eingeborenen aus dem Volk der Yupik verheiratet. 

So schilderte Axel Burgheim mit Wort und Bild überaus eindringlich und anschaulich den Mädchen der 8. Jahrgangsstufe in deutscher Sprache und den Schülerinnen der 10. Klassen in Englisch das wirkliche Leben in der Wildnis Alaskas, wo man jederzeit einem der rund 60 000 wildlebenden Bären begegnen kann und richtige Verhaltensweisen dann lebenswichtig sind: „Ich bin selber 14 Stunden auf einem Baum gesessen und habe Lärm gemacht und geschrien.“ Angesichts der riesigen Krallen lief es den Schülerinnen kalt über den Rücken. 

Aber auch das diskriminierende Verhalten gegenüber den Ureinwohnern und die negativen Seiten im Umgang mit der Natur sprach der Referent unverblümt an. So vernetzte er überaus informativ Bereiche wie Klimawandel und Bedrohung der Natur, die Rolle des Lachszuges für das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems mit Zahlen und Fakten und flocht als bayerisches Beispiel dafür die Isar in München ein. 

„Alaska, rund dreimal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, ist das Land mit der höchsten Rate von Gewaltakten gegenüber Frauen und Kindern“, auch bei den gesellschaftlichen Schattenseiten Rassismus und Diskriminierung nahm sich Axel Burgheim kein Blatt vor den Mund. 

Nach diesem verbalen Ausflug demonstrierte der Referent vor den staunenden Girls unter vollem Körpereinsatz einige Wettkampfdisziplinen der in Alaska lebenden indigenen Bevölkerung. „Wer erreicht aus dem Stand im Sprung mit seinem Fuß einen Schuh, der auf 2 m Höhe gehalten wird?“ Sprachs und demonstrierte es unter lautem Beifall. 

Mit einem riesen Kompliment verabschiedete sich der native speaker aus „Aleaska“ nach einem mitreißenden Vortrag von den Gerhardinger-Mädels: „Ihr wart ein super Publikum! Seid stolz auf eure Heimat Bayern, es ist nirgends auf der Welt schöner – nur in Alaska!“ 

Franz Summerer


Technik im SET

Gerhardinger-Schülerinnen untersuchen Innenleben alter Elektrogeräte 
Mädchen der Klasse 6 b entdecken Technik im SET

    

Kaum zu glauben, aber wahr: Einmal pro Woche bauen Schülerinnen der Klasse 6 b der Gerhardinger-Realschule Cham z. B. Taschenlampen oder eine Sirene selbst, löten ein Namensschild oder untersuchen das Innenleben alter Elektrogeräte. An Stelle von Algebra oder Aufsatzlehre hantieren die Girls – ausgestattet mit Schutzbrille – recht geschickt mit dem Schraubenzieher oder holen einen 6er Schlüssel aus ihrem Werkzeugkasten. 

Das Zauberwort heißt „SET = Schüler entdecken Technik“ und umfasst einen Kurs, der die Mädchen für technische Berufe interessieren und begeistern bzw. Nachwuchskräfte für Technik und Wissenschaft heranziehen soll. 

Unter der Regie von Lehrkraft Ines Jobst nehmen 18 Kinder an 6 Terminen freiwillig am Nachmittag an einer Doppelstunde teil, wobei die durchführenden Tutoren von der Firma Zollner Elektronik AG aus Zandt an die Schule kommen. Von dort kommt an jedem der Nachmittage ein Ausbilder mit jeweils drei Lehrlingen, die mit großem Engagement an den sechs Nachmittagen des Projektes die Schülerinnen betreuen. 

Der Verein „Technik für Kinder e. V.“ konnte mit seinem Konzept der frühzeitigen Begeisterung für das Thema Technik schon 25 000 (!) Kinder vorwiegend in Ostbayern erreichen. Mittlerweile nehmen fast 200 Schulen an den SET–Kursen teil, dank der finanziellen Unterstützung durch Sponsoren und das Landratsamt Cham sind inzwischen auch 20 Schulen im Landkreis Cham mit „dabei“. 

Speziell an der Gerhardinger-Realschule Cham unterstützt die Zollner Elektronik AG das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig mit Azubis, wofür sich Schulleiter Martin Zimmermann sehr herzlich bei den Verantwortlichen bedankte. 

Franz Summerer


„Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“, das Buch von Frau Prof. Rosenberg

Am Donnerstag, den 24. November fand an der GRS um 19:00 Uhr ein interessanter zweistündiger Vortrag von Prof. Erika Rosenberg–Band statt. 

Sie berichtete in Anekdoten und mit Zitaten aus ihrem Buch über Papst Franziskus, über ihre Begegnung mit Jorge Bergoglio, als der gebürtige Argentinier, wie die Autorin selbst aus Buenos Aires stammend, noch Erzbischof dieser 13–Millionen-Stadt war. 

Besonders wichtig war der Referentin, dass Papst Franziskus schon damals keinen Wert auf Titel und kirchliche Hierarchien legte. Für ihn waren und sind noch heute die Ausgegrenzten wie Straßenkinder, Prostituierte, Homosexuelle, Strafgefangene und die Ärmsten der Armen wichtig, daher hatte er bereits in Argentinien massive Probleme mit der korrupten Oberschicht des Landes, vor allem mit den Regierungen der Familie Kirchner (Ehemann und Ehefrau als Regierungschefs). 

Frau Rosenberg schilderte die Gottesdienste des damaligen Erzbischofs in den berüchtigten Elendsvierteln, die erst dann stattfanden, wenn die Anwesenden zuvor mit von ihm gespendeten Essen versorgt worden waren. Als Begründung gab Jorge Bergoglio an, er halte keine Messe vor knurrenden Mägen. 

Erika Rosenberg hatte für ihr Papst–Buch nicht nur in Armenvierteln, im Gefängnis und Rotlichtmilieu recherchiert, sondern auch unter Bergoglios Freunden sowie den früheren Vertretern der jüdischen und muslimischen Gemeinde, weil ihm das interkonfessionelle Gespräch ebenfalls ein besonderes Anliegen war, was vor ihm kein hoher katholischer Würdenträger derart förderte. 

Die persönliche Begegnung der Autorin mit Papst Franziskus floss natürlich ebenfalls in ihr Werk mit ein. 

Die anwesenden Zuhörer konnten nach einem unterhaltsamen und informativen Vortrag noch Fragen an die Autorin richten und so einen Einblick in die Denkweise des jetzigen Papstes Franziskus gewinnen. 

Eva Hecht/Maria Zeitzler


Gerhardinger-Realschule Cham: „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“ 
Lesung und Diskussion zu Jorge Bergoglio aus Buenos Aires

Einen überaus interessanten Abendtermin bietet die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg am 24. November 2016: Um 19:00 Uhr liest die Autorin Erika Rosenberg aus ihrem Buch „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“, einem ganz persönlichen Porträt dieses so ungewöhnlichen Mannes auf dem Stuhl Petri. 

Der Mann, der 2013 zum Papst gewählt wurde, setzte sich schon während seiner Zeit als Erzbischof in Buenos Aires im politisch instabilen Argentinien für die Rechte der sozial Schwachen ein und engagierte sich für Frieden und Bildung. 

So versorgte er Slums mit Medikamenten und initiierte zahlreiche Bildungsprogramme für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen, bemerkenswert ist auch sein interreligiöser Dialog.

Erika Rosenberg, 1951 in Buenos Aires geboren, ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin u. a. am Goethe-Institut und an der katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. 

Sie hat sich auf den Weg gemacht, um in Südamerika ebenso wie in Rom und im Vatikan, Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden, Weggefährten und Mitarbeitern des neuen Papstes zu führen. Verwoben mit ihren persönlichen Begegnungen und vielen Hintergrundinformationen ein außergewöhnliches Buch. Im Jahr 2014 wurde der Schriftstellerin das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit, mit der Autorin zu diskutieren.

Flyer der Friedrich-Ebert-Stiftung als Download

Franz Summerer/Martin Zimmermann


Lernpartnerschaft

Kaufland Cham kooperiert mit Gerhardinger-Realschule
Lernen an der Wirklichkeit


 

Cham, 10. November – „Schülerinnen und Schüler schauen hinter die Kulissen eines modernen Handelsunternehmens“. Unter diesem Motto hat das Kaufland in Cham am 10.11.2016 mit der Gerhardinger-Realschule eine Lernpartnerschaft geschlossen. 

Durch diese Schulpartnerschaft werden Synergieeffekte genutzt. Die Vernetzung von Schule und Wirtschaft unterstützt die moderne Berufsorientierung und zeigt Perspektiven für das Be¬rufsleben auf. Somit erhalten die Jugendlichen Orientierungspunkte für die Berufswahl. Zusätzlich werden die Schüler durch die Einbindung von konkreten Beispielen aus der Wirtschaft in die Unterrichtsfächer praxisnah an die Themen der Wirtschaft herangeführt. 

Zusammen mit der Schule erarbeitet Kaufland Projektinhalte und praxisorientierte Themen, die auf den Lehrplan abgestimmt sind. Ziel ist es, den Schulabgängern die Abläufe in einem Handelsunternehmen näher zu bringen. Kaufland möchte die Jugendlichen für die Welt des Handels mit den vielfältigen Berufen und Tätigkeiten begeistern. Im Rahmen von Berufsinfor¬mationsveranstaltungen und Elternabenden informieren Azubis über ihre Ausbildung bei Kaufland. Mit Führungen im Markt sowie der Möglichkeit zur Durchführung eines Schnupper-Praktikums können die Schüler prüfen, ob die Aufgaben im Handel interessant für sie sind. Weiterhin setzen sich die Jugendlichen handlungsorientiert mit verschiedenen Themen des Handels auseinander. Kaufland tritt frühzeitig mit den Schülern in Kontakt und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber. 

Die Gerhardinger-Realschule ergänzt durch die mit Kaufland geschlossene Lernpartnerschaft ihr Bildungsangebot im Bereich der Berufswahlorientierung und erschließt weitere Zugänge für einen praxisorientierten Unterricht, wie zum Beispiel im Fach Haushalt und Ernährung. So erleben Schülerinnen und Schüler das Handelsunternehmen als Lernort, der aus verschiedenen Fächern angesteuert wird. 

Bei Kaufland hat der Nachwuchs große Chancen Karriere zu machen. Gestützt durch qualifizierte Ausbildungsprogramme und der Vielzahl von Aufgaben, die ein großes Handelsunternehmen bietet, können verschiedene Wege der Fort- und Weiterbildung eingeschlagen werden. Kaufland unterstützt und fördert engagierte und motivierte junge Menschen.

Christine Axtmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Rötelstraße 35, 74172 Neckarsulm
Tel. 07132 94-348114, presse@kaufland.de, www.kaufland.de


"Mut statt Angst"
Musikalische Gestaltung des Gottesdienstes „Mut statt Angst“ in St. Jakob

Die Mädchen des Gerhardinger-Chores übernahmen am Vorabend von Allerheiligen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit dem Thema „Mut statt Angst“ in der Kirche St. Jakob.

Der Chor sang unter der Leitung von Christa Riedle zum Thema passende Lieder, wie „In uns, da wohnt auch Angst“ und „In deinen Händen steht die Zeit“ von Horst Christill oder „The Rose“ von Betty Middler. Unterstützt wurden die Mädchen dabei von Herrn Aigner auf der E-Gitarre und dem E-Bass.

Die Gottesdienstbesucher waren begeistert von den schönen Stimmen der Mädchen, die die Lieder teils dreistimmig zur Aufführung brachten.

Noch ein herzlicher Dank an alle Mädchen, die sich trotz Ferien Zeit genommen haben, die Schule in diesem Rahmen zu vertreten.

Christa Riedle


Halloween  

 

„Süßes oder Saures!“ 

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November kann man das auch bei uns häufig hören. Das gruselige Herbstfest „Halloween“ hat sich in den letzten 20 Jahren immer mehr etabliert. Es ist aus Amerika nach Europa gekommen, obwohl es ursprünglich aus Europa mit irischen Auswanderern vor 200 Jahren nach Amerika gekommen ist. 

Wir machten den „Spaß mit dem Spuk“ und das „Geister(ver)treiben um Allerheiligen“ mit – allerdings nur kulinarisch.

    
  
   

So haben die Lehrerinnen der Fachschaft HE, Birgit Oswald und Rosi Petzi, interessierte Schülerinnen eingeladen, gemeinsam einige Gerichte für eine Halloween-Party zuzubereiten.

        

Mit großer „Begeisterung“ bereiteten die „Gespensterköchinnen“ die „Gruselgerichte“ zu. 

Rosi Petzi


Computermäuse Stamsried helfen Gerhardinger-Girls
Konkrete Hilfe bei Mobbing und Internet Abzocke

  

Das Internet ist eine potenzielle Angriffsbasis auf Intimsphäre, Geldbeutel oder den guten Ruf - gerade für Kinder und Jugendliche, die gutgläubig und unbedarft persönliche Daten im Netz preisgeben. 

Um die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule für die Möglichkeiten und Gefahren des Internets zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken, besuchte Birgit Zwicknagel von den Computermäusen Stamsried mit ihrem Programm „Clever ins Netz“ alle 7. und 8. Klassen mit über 200 Mädchen. 

Die Referentin, selbst Mutter von drei Jugendlichen und bekennender Internet-Fan, engagiert sich für einen klugen und besonnenen Umgang mit diesem Medium.

Auf sehr verständnisvolle und packende Art und Weise stellte sie vor, welche Vorkehrungen man als jugendlicher „User“ treffen kann, um möglichst sicher im Netz unterwegs zu sein. Dazu gab sie wertvolle Tipps zur Profileinrichtung, warnte vor der leichtfertigen Weitergabe von Fotos und riet zu allergrößter Vorsicht beim Chatten mit Unbekannten. 

„Verabrede dich nie allein mit einem Chatkontakt, denn du weißt nie, wer der andere wirklich ist!“, lautete ihr eindringlicher Appell. Immer misstrauisch bleiben und der Kühlschrank-Karotten-Fototrick hat schon manchmal unehrliche User vertrieben. 

Einträge in facebook wie z. B.: „Bin mit meiner Familie gerade am Flughafen“, sollten tunlichst vermieden werden, denn dies ist für Einbrechen geradezu eine Aufforderung die Wohnung leerzuräumen. 

Der große Vorteil und Wert dieser Schulbesuchsreihe liegt darin, dass die Schülerinnen mit den Computermäusen vernetzt bleiben können und bei Problemen wie Mobbing, Internetabzocke oder Belästigungen im Netz einen kompetenten Ansprechpartner haben, der auch konkrete Hilfe anbietet.

Romy Lankes/Franz Summerer


Schulkabarett
Lisa und Frau Prof. Dr. Grips – Jutta Wimmer begeisterte in Cham

Die vielfach gelobte Pädagogin Jutta Wimmer feierte ihre Premiere im Landkreis Cham in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule und traf sowohl in den Rollen der pubertierenden Lisa als auch der Schweizer Professorin Dr. Grips sowie mit ihrer mitreißenden und lebendigen Art, oft diffizile und unbeliebte Themen anzusprechen, voll ins Schwarze und bereitete den weit mehr als 300 Besuchern einen kurzweiligen und lehrreichen Abend. 

Dabei war es weniger Vortrag als Mitmach-Schulkabarett, bei dem auch die Anwesenden die Mnemotechnik der Lokimethode ausprobieren konnten, ein taktisches Vertrauensspiel mit ihren Sitznachbarn ausprobieren durften sowie zum Nachdenken angeregt wurden über ihre eigenen Schulerfahrungen und den täglichen Schul- und Lernstress aus der Perspektive ihrer Kinder. 

Jutta Wimmer versteht es blendend, sich dieser oftmals heiklen Thematik mit einer heiteren Herangehensweise zu nähern, wobei es in ihrem Schulkabarett nicht an Ernsthaftigkeit mangelt und sie ihre Zuhörer – zwar positiv-aufmunternd, aber doch eindringlich ermahnt, nicht zu vergessen, wie die Botschaften an die Kinder bei jenen ankommen und die eigenen Äußerungen daraufhin zu überdenken und zu adaptieren. 

Die Buchautorin Jutta Wimmer suchte sowohl vor ihrem Vortrag als auch in der Pause und danach den direkten Kontakt zu ihrem Publikum, das größtenteils mit einem heiter-nachdenklichen Gesichtsausdruck am Ende der Veranstaltung die Sporthalle der Gerhardinger-Realschule verließ. 

Vera Knoll

                

 

Bericht "Chamer Zeitung", 15.11.2016   


Null Bock auf Schule und Lernen?
Jutta Wimmer hat auch für Sie die passende Lösung
Schulvortrag und Kabarett am 09.11.2016 an der Gerhardinger-Realschule

 

Im Kino sind Streifen über (vermeintlich) überforderte Eltern oder verhaltensauffällige Schüler Kassenschlager. Fast wöchentlich erscheinen darüber hinaus Statistiken und Umfrageergebnisse zu Schule und Unterricht. Sie wurden bisher aber noch nicht nach Ihrer Meinung gefragt? Dann holen wir das jetzt schnell nach. Beantworten Sie bitte die drei folgenden Fragen.

1. Erledigt Ihr Nachwuchs die täglichen Hausaufgaben gerne und ohne jegliches Murren?

a) Selbstverständlich b) Meistens. c) Selten bis nie.

2. Lernt Ihr Nachwuchs generell äußerst gerne und gewissenhaft, egal für welches Fach?

a) Natürlich. b) Geht so. c) Was soll die Frage, natürlich nicht!

3. Finden Sie Gefallen daran, Ihr(e) Kind(er) täglich zum Lernen zu animieren?

a) Immer. b) Manchmal. c) Ich halte diese Frage für einen schlechten Witz.

Haben Sie mindestens 1x Option c) gewählt, hält Jutta Wimmer, die Expertin für Lernen, Bildung und Potenzialentfaltung, bestimmt die richtige Lösung für Sie parat. 

Sie denken, Ihnen wird hier ein typischer Elternabend angeboten? 

Weit gefehlt! Was Sie am Mittwoch, 09.11.2016 um 19 Uhr in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule erwartet, lässt sich nur schwer in passende Worte kleiden. 

Die in der überregionalen Presse allseits gelobte Diplompädagogin, Elternberaterin, Mutter und Autorin („Die 10 größten Lernlustkiller“, Kösel Verlag) gastiert mit ihrem Schulkabarett-Vortrag „Lernlust statt Lernfrust“ auf Einladung der Gerhardinger-Realschule sowie des Vereins der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule (mit Vorsitzender Evi Dreher) in Cham. In knapp drei Stunden entführt Jutta Wimmer ihr Publikum – beispielsweise als pubertierendes Mädchen oder als Schulärztin – sowohl zurück in die eigene Schulzeit als auch in die eigenen vier Wände, den familiären Schauplatz der Kämpfe um Schule und Lernen. 

Als erfahrene Dozentin im Bereich der Potenzialentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung sowie als preisgekrönte Vortragsrednerin ("Vortragsrednerin des Jahres 2015“) gibt Jutta Wimmer im Laufe des Abends nicht nur den Lehrern, sondern insbesondere den Eltern auf einzigartige und lustige Art und Weise Tipps an die Hand, wie sie bei ihren Kindern „Lernlust statt Lernfrust“ erzeugen können. 

Wer sich diese einmalige „Fortbildungsveranstaltung“ nicht entgehen lassen möchte, kann ab dem 24. Oktober 2016 im Sekretariat der Gerhardinger-Realschule Eintrittskarten erwerben. Aufgrund des begrenzten Kontingents von maximal 450 Besuchern, empfiehlt es sich, dies rechtzeitig zu tun. Ab dem 31. Oktober 2016 sind auch bei der Sparkasse Cham Eintrittskarten erhältlich.

Alle Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule erhalten ermäßigte Karten. Bereits vorab gilt den Sponsoren (Fa. Rädlinger, Fa. Mühlbauer aus Roding sowie der Sparkasse Cham) und dem Verein der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule ein herzlicher Dank für ihre Unterstützung.

Vera Knoll



 

9. Kl.: Berufsorientierung

"Chamer Zeitung", 21.10.2016


Wandertag der Klassen 7 B und 8 B nach Chamerau

Am Mittwoch, den 05.10.2016, wanderten die Klassen 7 B und 8 B zusammen mit ihren Klassenleitern bzw. Begleitpersonen Michaela Fromm, Werner Schall und Andreas Neumüller bei bedecktem und etwas kühlem Wetter nach Chamerau. 

  

Der Weg führte über das „Freibad“ und den „Rädlinger-See“ nach Satzdorf. Von dort aus ging es weiter entlang des Regens zum Ziel. Nach gut zwei Stunden guter Marschleistung der Mädchen erreichte man Chamerau. Dort konnten die Schülerinnen u. a. die schöne Brücke über den Regen, eine Bootsanlegestelle und ein Wasserrad, das Elektrizität erzeugt, anschauen.

  

Der Abenteuerspielplatz in Chamerau lud die Mädels zum „Schaukeln“, „Wippen“ und „Balancieren“ ein. Anschließend stärkten sich die Klassen beim „Bäckerwirt“ mit einer Brotzeit, wobei Pommes frites und Currywurst am meisten gefragt waren.

  

Gegen Mittag erfolgte die Rückfahrt mit dem Zug nach Cham. Trotz des nicht optimalen Wetters waren sich alle einig, dass dieser Wandertag, vor allem auch für die Klassengemeinschaft, gut war.

Werner Schall


Klasse 8 d besucht Burg Runding
Erster Wandertag 2016 (05.10.2016)

Die Klasse 8 d besuchte mit ihren beiden Klassenleitern, Frau Oswald und Herrn Plötz, die Burg Runding. Mit dem Bus ging es vom Chamer Bahnhof aus nach Runding. Von der ortsansässigen Mitschülerin wurden die Mädchen und die beiden Lehrkräfte, sowie der begleitende Wachhund Paul zur Burgruine geführt. Dort konnten sich alle ein Bild von dem Zustand der Burg, seiner Geschichte und dem atemberaubenden Ausblick ins Umland machen.

  

Anschließend umrundete die Gruppe den Eyerberg – bei der Gelegenheit wurde dann so mancher weiße Turnschuh braun vor Dreck – und begab sich auf den Wanderweg am Regen. Über Satzdorf und den Satzdorfer Weiher erreichten alle dann nach einer recht kurzweiligen Wanderung Cham, wo dann auch der Wandertag beendet wurde. 

  

Nach anfänglichem Sonnenschein, zog sich der Himmel immer mehr zu und kurz nach der Ankunft in Cham begann es zu regnen. Trotzdem waren alle frohen Mutes, auch wenn die eine oder andere überrascht war, wie weit sie ihre Füße tragen.

Sven Plötz


7 a/7 c: Bayerwald Xperium

   

Die Schülerinnen der Klasse 7 a und 7 c wählten als Ziel ihres Wandertags das Bayerwald Xperium in Sankt Englmar. Der 300 Jahre alte Pfarrhof - direkt bei der Kirche - wurde restauriert und zu einem Museum der besonderen Art gestaltet. 

   

Erstaunliche naturwissenschaftliche und technische Phänomene werden hier unmittelbar begreifbar. In den zwölf Räumen sind die  Ausstellungsstücke so konzipiert, dass sie zum Experimentieren einladen. Fliehkraft, Akustik, Optik, Wellen, Schwingungen werden in verblüffender Weise dargestellt. 

   

Dieser Ausflug hat den Schülerinnen, aber auch den begleitenden Lehrkräften sehr viel Freude und noch mehr überraschende Momente bereitet.   

   

Romy Lankes


Wandertag der 6. Klassen

Ziel des Wandertags der 6. Klassen unserer Schule war der Bayerwald Tierpark in Lohberg. 

  

Nach einer kurzen Anfahrt wurden wir am Eingang von den Ziegen freundlich begrüßt - oder wollten sie einfach nur schauen, ob die Mädels Futter für sie dabei hatten?

   

Beim Rundgang durch den Tierpark konnten viele Bewohner in naturnaher Umgebung beobachtet werden. Waschbären, Rentiere, Waldohreulen, Schneeeulen, Schneehasen und Uhu, Wisente, Pastellfüchse mit eigenartiger Färbung, Wildkatzen und Luchse ließen sich gut beobachten. Die Wölfe gingen sogar mit den Mädels einen Teil der Strecke mit.

  

Nach einer Pause am Kiosk mit Pommesverzehr und einem Abstecher auf dem Spielplatz waren wir im Bus, bevor es zum Regnen anfing. Nun ging‘s wieder Richtung Cham zum Florian-Geyer-Parkplatz und die Schülerinnen konnten ihre Busse zur Heimfahrt pünktlich erreichen. 

A.-E. Mayer


Elternversammlung der 5. bis 10. Klassen am 28.09.2016

Zur Vollversammlung in der Sporthalle mit Informationen des Elternbeirates, der Klassenelternsprecher und zum Konzept „Lerncoaches“ sind fast 400 Eltern aus allen Jahrgangsstufen gekommen.

Elternabend mit Brotzeit für die Klassenelternsprecher (Organisation: Fachschaft HE).

 

 

 

Zur Vollversammlung in der Sporthalle mit 
Informationen des Elternbeirates, der 
Klassenelternsprecher und zum Konzept 
„Lerncoaches“ sind fast 400 Eltern aus allen Jahrgangsstufen gekommen.

Referat zum Thema "Lerncoaches": 
Frau Leder und Frau Hennefarth

19:30 Uhr Referate und Informationen für jede Klassenstufe:

5. Klassen: 
  Allgemeine Informationen 
für die neuen Schülerinnen an unserer Schule 
(5 a: Vera Knoll, 5 b Richard Werner) 

6. Klassen: 
Internetsicherheit und Cybermobbing 
(Markus Karl, MIB-Beauftragter der 
Maristenrealschule Cham)
7. Klassen: 
  

 

 

Wintersportwoche (Anja Achatz)

 

 


8. Klassen: 
Praktikum (Martin Zimmermann), 
Orientierungstage (Maria Zeitzler)
9. Klassen: 
  Berufsorientierung (Stefan Vogl, Berufsberater), 
Londonfahrt (Robert Huber)

10. Klassen: 
 Rom-Fahrt, Abschlussprüfungsmodalitäten 
(Klassenleiter der 10. Klassen)

Erfolgreiche Gerhardinger Filzmadln für doppelte Spendenübergabe 
Hilfe für Huduma in Tansania und Kinderkrebshilfe Cham 

   

Nach einem überaus erfolgreichen Projektjahr löste sich nun das JUNIOR-Unternehmen „Filzmadln“ der Gerhardinger-Realschule Cham wieder auf. Das Unternehmen auf Zeit bestand aus 21 freiwilligen Schülerinnen der 9. Klassen, wurde von Schulpatin Eva Schmitt betreut und stellte im vergangenen Schuljahr in Handarbeit Filztaschen, Schlüsselanhänger und Filzgeldbeutel her, die dann mit viel Engagement verkauft wurden. Die jungen Damen konnten „hinein schnuppern in die realen Abläufe der Wirtschaft“ und erhielten dafür bei der letzten Schülervollversammlung von Schulleiter Martin Zimmermann ein Zertifikat.

Bei der zur Auflösung nötigen zweiten Hauptversammlung mit allen Anteilseignern votierten diese einstimmig für eine Verwendung des Geldes als Doppel-Spende für Huduma (Hilfe für Tansania) und die Kinderkrebshilfe Cham. Einen kleinen Teil des Erfolges verwendeten die Mädchen für einen gemeinsamen Abschlusstag in Regensburg.

  

Die Filzmadln hatten im vergangenen Schuljahr ihre Produkte bei verschiedenen Veranstaltungen im Landkreis Cham, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt der Schule, beim Frühlingserwachen in Bad Kötzting, Nacht der Tracht in Bad Kötzting und auf dem Hobbykünstlermarkt in Runding verkauft. Daneben durften sie an der Junior Messe in Regensburg teilnehmen, um dort ihre Produkte zu präsentieren. 

Bereits vor den Ferien wurde ein Scheck in Höhe von 750,00 € an die Lehrkräfte Christa Riedle und Albert Degenhart übergeben, die sich bei der Stiftung HUDUMA engagieren. Huduma unterstützt benachteiligte Gruppen in der Gesellschaft in Tansania. Dazu zählen alleinerziehende Mütter, Waisenkinder, AIDS-Kranke, Straßenkinder, arbeitslose Jugendliche, sowie diejenigen, deren menschliche Rechte auf Basis von alten, diskriminierenden Traditionen verletzt worden sind oder werden, beispielsweise Frauen und Mädchen, die von der Genitalverstümmelung betroffen sind. Die Spenden werden vor allem für Kleinkredite zur Existenzgründung und für die Aufklärungsarbeit in verschiedenen Massai-Dörfern in Tansania verwendet. 

Ein weiterer Scheck in Höhe von 750,00 € wurde in der vergangenen Woche an die Kinderkrebshilfe Cham übergeben. Die Kinderkrebshilfe Cham unter der Leitung von Dr. Stephanie Kassecker wurde 1995 von Ann Schneider gegründet.  Das Projekt unterstützt krebskranke Kinder bis 16 Jahren und ihre Eltern im Landkreis Cham während der schweren Krankheit. Das Hauptanliegen ist die seelische Unterstützung dieser betroffenen Familien. 

Eva Schmitt/Franz Summerer


Anfangsgottesdienst

Gerhardinger-Realschule Cham unter dem Motto: Gemeinsam sind wir stark
Geschichte von der Gitarrensaite ermuntert das Schulorchester

       

„Gemeinsam sind wir stark!“ –  it diesem Appell an den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung startete die Gerhardinger-Schulfamilie mit einem beschwingten „Laudato si“ in einen erfrischenden Gottesdienst zum Schulanfang 2016/2017 unter der Leitung von Stadtpfarrer Dieter Zinecker, der in der vollen Jakobskirche Schülerinnen und Lehrkörper gleichermaßen begrüßen konnte. 

Sehr anschaulich demonstrierten zum Einstieg die Mädchen mit Flöten und Gitarre die zum Nachdenken anregende Geschichte von der Gitarrensaite. 

Zunächst einsam und bequem herumliegend und einzeln zu nichts nütze, ließ sie die Sehnsucht nach dem Klingen alle Ängste vergessen und sich einspannen. Schließlich gab sie ein weiteres Stück Freiheit auf, ordnete sich in die Spielregeln ein und lag nicht mehr bedeutungslos herum. Und die Saite merkte, welcher Wohlklang in dem gemeinsamen Spiel lag und welche Freude es machte, zusammen mit anderen Saiten zu erklingen. So entstand ein wunderschönes Lied im gemeinsamen Spiel mit großem Klang, was mehrere Blockflöten und die Gitarrensaiten eindrucksvoll zu Gehör brachten. 

In seiner Predigt griff auch der Zelebrant den Gedanken des guten Miteinander auf: „Was wir gemeinsam tun, ist schöner.“ Denn selbst zum Lachen braucht man einen anderen, mit dem man seine Freude teilen kann genauso, „wie ich für manche Aufgabe einen Helfer brauche und die ich alleine einfach nicht schaffe“. 

Der Priester legte allen Gedanken von Madeleine Delbrel nahe: Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne Bescheid wissen, geht so auf die Begegnung mit ihm zu. Brecht auf ohne Landkarte – und wisset, dass Gott unterwegs zu finden ist und nicht erst am Ziel. 

Im Anschluss trugen Schülerinnen mit großen Gitarren aus Papier Fürbitten zum Lebensweg vor, ehe dann nach dem „Vergiss es nie – du bist du!“ alle guten Wünsche von den Mädchen einzeln durch die Kirche getragen wurden, damit auch jeder Gottesdienstbesucher sich mit Augen, Ohren, Mund, Händen und Füßen angesprochen fühlte. 

Vor dem Schlusssegen dankte Stadtpfarrer Dieter Zinecker allen Mitwirkenden aus der Gottesdienstwerkstatt von Inge Huber, die den Anfangsgottesdienst vorbereitet hatten sowie den Musiklehrkräften Christa Riedle und Richard Werner und den Chorklassen für die musikalische Gestaltung. 

Beim Verlassen der Kirche erhielten dann alle Mitglieder der Gerhardinger-Schulfamilie eine vorbereitete Glückwunschgitarre mit der Geschichte von der Gitarrensaite und den besten Wünschen zum Schulanfang überreicht! 

Franz Summerer 


Gerhardinger-Mädels starten  in das neue Schuljahr
Insgesamt 573 Schülerinnen in 21 Klassen

Nach den großen Sommerferien geht‘s am kommenden Dienstag endlich wieder los: Exakt 573 Schülerinnen und das komplette Lehrerkollegium freuen sich auf den Schuljahresbeginn 2016/17 der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg. 

Die Schülerinnen der 5. Klassen treffen sich am Dienstag um 08:15 Uhr zur Begrüßung durch Schulleitung, Klassenleiter und Tutorinnen im Rondell des Max-Petzi-Hauses. Natürlich dürfen die Eltern ihre Töchter begleiten, zunächst in die jeweiligen Klassenzimmer und dann auch zum gemeinsamen Elternfrühstück in den Gerhardinger-Saal. Hier besteht die Möglichkeit, sich kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. 

Im Anschluss daran findet dann Klassenleiterunterricht bis ca. 10:30 Uhr statt. In dieser Zeit werden auch die Ausweise bzw. Busfahrkarten für die Fahrschülerinnen durch die Lehrkräfte in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 verteilt. 

Am Mittwoch steht dann für die „Neuen“ noch einmal Klassenleiterunterricht bis 12:00 Uhr auf dem Stundenplan mit Bücherausgabe, vorläufiger Klassensprecherwahl und anderen organisatorischen Dingen, ehe dann am Donnerstag die beliebte Schulhausrallye ansteht, damit sich „niemand mehr verirrt“. 

Am Freitag beginnt dann nach einem gemeinsamen Anfangsgottesdienst im Rondell zusammen mit den 6. Klassen der stundenplanmäßige Unterricht für 59 neue Mitglieder der Gerhardinger-Schulfamilie. 

Die Mädchen der 6. bis 10. Klassen starten zum Unterrichtsbeginn um 07:55 Uhr in ihren Klassenzimmern, wo sie von ihren Klassenleitern erwartet werden zur Ausgabe der Bücher, Besprechung der Hausordnung, Verteilen der Fahrausweise usw., ehe es dann am Mittwoch gleich mit Klassenleiterunterricht „in medias res“ geht. 

Der normale Stundenplan greift dann bereits ab Donnerstag, wobei die Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 nach der Pause gemeinsam den Anfangsgottesdienst in St. Jakob besuchen. 

Am Freitag beginnt dann auch gleich für die 10. Klassen um 13:30 Uhr der Tanzkurs an der Maristen-Realschule. 

Die offene Ganztagsschule beginnt am Montag, den 19. September, die Betreuung wird von Lehrkräften der Gerhardinger-Realschule übernommen.

Franz Summerer