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Abschlussfahrten 2009


Abschlussfahrt der Klasse 10 B zum Gardasee

(14.07.09 – 17.07.2009)

Am Dienstag, den 14.07.09 ging es los. Die Klasse 10 b machte sich mit dem Busunternehmen Ederer aus Obergroßzell, mit Franz als Fahrer und Frau Kraus und Herrn Schall als Begleitpersonen, auf den Weg nach Italien zum Gardasee. Um 07:00 Uhr morgens sagten wir Cham lebwohl und verließen den Florian-Geyer Parkplatz. Den ersten längeren Stopp machten wir in einem sehr bekannten Fast-Food Restaurant an der Europabrücke in Innsbruck.

Den ersten Blick auf den Gardasee erhaschten wir in Riva, an der Nordspitze des Sees, mit dem schönsten und längsten Badestrand und einem Paradies für Surfer.

Um zu unserer Unterkunft in San Zeno die Montagna zu gelangen, fuhren wir die Ostküste entlang, durch Städte wie Malcesine, Brenzone und Torri del Benaco, wo wir um ca. 17:00 Uhr Ortszeit ankamen. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten und das Abendessen vorbei war, machten wir uns in kleinen Grüppchen auf, den Ort zu erkunden.

Am zweiten Tag besichtigten wir Venedig mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie z. B. den Markusplatz, den Dogenpalast und die Rialtobrücke.

Während der Schifffahrt durch den Canale Grande konnten wir wunderbare Eindrücke dieser altehrwürdigen Stadt sammeln. Wir sahen zahlreiche stadttypische Gondeln und sogar einen Luxus-Liner, der gerade aus dem Hafenbecken geschleppt wurde.


Am Abend bummelten wir dann durch die malerischen Gassen der Altstadt von Garda. Mit einem erfrischenden Eisbecher ließen wir uns dann an der schönen Strandpromenade nieder, wo wir den Sonnenuntergang genossen.

Der Besuch des Wochenmarkts in Bardolino folgte am Donnerstag. Dort herrschte eine geschäftige und zugleich entspannte Atmosphäre und zwischen die einheimischen Händler mischten sich Besucher auf der Jagd nach Schnäppchen. Anschließend bestiegen wir ein Schiff, welches uns zur Halbinsel Sirmione brachte.

Dort besichtigten wir die „Grotten des Catull“, die die Reste einer römischen Villa sein sollen, in der ein römischer Dichter gelebt haben soll, was allerdings umstritten ist. Auf dem Weg zurück zum Bus schlenderten wir durch die Altstadt von Sirmione, die durch ihre engen Gassen und ruhige Plätze geprägt wird.  

Am späten Nachmittag hieß es „auf zum Baden!“ Selbst Herr Schall ließ es sich nicht nehmen sich in die wohltuenden Fluten des Gardasees zu stürzen. Am Abend ließen wir, bei einem gemütlichen Zusammensein in einem Lokal in San Zeno di Montanga, die Abschlussfahrt ausklingen.

Tagsdrauf verstauten wir unser Gepäck im Bus, genossen zum letzten Mal das italienische Frühstück und machten uns auf den Heimweg. Nach Zwischenstopps in Brixen, am Irschenberg und in Wörth an der Isar kamen wir um ca. 17:30 Uhr am Parkplatz Stadellohe in Cham an.

Alles in allem war es eine wunderschöne Fahrt und ein gelungener Abschluss unserer Zeit an der GRS.

Julia Milling, Maria Ederer, 10 b


10 c:

24 Mädels der Klasse 10 c der Gerhardinger-Realschule Cham verbrachten von Dienstag bis Freitag die letzte gemeinsame Zeit mit den Lehrkräften Riedle und Jeschke in Berlin.

Ihr Programm beinhaltete unter anderem Besuche in den Museen "Story of Berlin" und "Berliner Unterwelten" sowie einen Abend im "Tropical Island", einem Berliner Freizeitbad. Auch eine Stadtführung per Rad und Schiff stand auf dem Programm der Abschlussschülerinnen.

Kommenden Freitag findet die Entlassfeier der Gerhardinger-Realschule statt, somit bildete diese Abschlussfahrt ein letztes schönes Miteinander vor der Trennung der Klasse.

Bericht "Chamer Zeitung", 23.07.2009


10 d:

BERLIN - Kultur pur, von der Antike bis zum berühmten Rapper von heute

Ein überaus dichtgedrängtes und abwechslungsreiches kulturelles Programm beinhaltete die Abschlussfahrt der Klasse 10 D der Gerhardinger-RS Cham. Begleitet von ihrer Klassenlehrerin Eva Resch und Herrn Huber starteten die 23 Mädchen am Dienstag, den 14. Juli, zu ihrer letzen gemeinsamen Klassenfahrt.

Schon beim ersten Zwischenstop in dem berühmten Grenzdorf Mödlareuth wurden sie mit der traurigen Vergangenheit der BRD konfrontiert. Der Ort wurde bekannt, weil hier die damalige Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland mitten durch ein kleines Dorf verlief. Heute kann man dort die Überreste dieser Zeit, z. B. ein Stück Mauer, Wachtürme, einen sowjetischen Panzer und auch einen Hubschrauber besichtigen. Zudem sind in einem kleinen Museum Relikte aus dieser Zeit sowie ein Dokumentarfilm zu sehen.

In Berlin selbst wurde dann das Wissen über die Neuere Deutsche Geschichte weiter vertieft:

Besuch des berühmten „Checkpoint Charlie“. In dem dortigen Museum kann man unter anderem die abenteuerlichsten Fluchtfahrzeuge, wie etwa den selbstgebauten Heißluftballon, der einer Familie zur Flucht verhalf, im Original bewundern.

Besichtigung eines über einen Kilometer langen, noch erhaltenen, Abschnitts der Mauer an der Spree. Dort haben Künstler aus aller Welt eine Art Freiluftgalerie geschaffen, indem sie den Ostteil der Mauer bemalten - zu DDR-Zeiten hätte das ein paar Jahre Gefängnis eingebracht.

An ein noch dunkleres Kapitel der deutschen Geschichte, nämlich an die Judenverfolgung und den Massenmord an den Juden während des dritten Reiches, erinnert das relativ neue Mahnmal am Brandenburger Tor. Eine Reihe unterschiedlich hoher Betonstehlen, soll den Besuchern bei der Begehung dieser Anlage, andeutungsweise, das Gefühl vermitteln, wie sich diese Menschen damals wohl gefühlt haben müssen.

Ganz im Gegensatz dazu, konnte man sich auch ein Bild von der Grundlage unserer heutigen Freiheit und Demokratie in Deutschland machen:

auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Herrn Hofbauer aus Cham, besuchten wir den Deutschen Bundestag mit seinem neuen Wahrzeichen, einer gläsernen begehbaren Kuppel. Leider war diese wegen Wartungsarbeiten gesperrt, aber die Dachterrasse bot dennoch einen herrlichen Blick auf ganz Berlin, an diesem warmen Sommertag. Der Wettergott hatte wieder einmal seine schützende Hand über unsere Reise gehalten, die längst angekündigte Schlechtwetterfront bis wenige Stunden nach unserer Abreise von Berlin ferngehalten und uns herrlich heißes trockenes Sommerwetter für unseren Aufenthalt beschert.

Aber nicht nur neuere Geschichte begleitet den Besucher auf Schritt und Tritt, denn wer sucht, der findet auch kostbarste Relikte alter Kultur - so stand die Besichtigung des herrlichen Domes genauso auf der Tagesordnung des zweiten Tages, wie der Besuch der Museumsinsel, wo man in verschiedenen Museen unter anderem die nahezu komplette Tempelanlage von Pergamon in Kleinasien „begehen“, die berühmte Gipsbüste der ägyptischen Königin Nofretete bewundern und noch viele andere Kunstschätze aus der Zeit vor Christus sehen kann.

Wieder einen Sprung vor zur Neueren Geschichte bot dann noch am letzten Tag der Besuch des wunderschönen Sommer-Schlosses Friedrichs des Großen, Sanssouci, in Potsdam.

Der Vollständigkeit halber sei nur noch erwähnt, dass es auch noch genügend Zeit gab, um Einkaufs-„tempel“ der Gegenwart „unsicher“ zu machen - etwa das berühmte KADEWE auf dem, von unserem Quartier nur einen Katzensprung entfernten, Kürfürstendamm. Dabei wurde auch eine bekannte Schauspielerin und Sängerin bei ihren Einkäufen von unseren Mädels ertappt und durch ihre übermäßige „Aufmerksamkeit“ buchstäblich „verunsichert“. Im Gegensatz dazu freute sich ein anderer Vertreter der heutigen Kulturszene, ein berühmter Rapper aus Berlin, als er von den Mädels belagert wurde und gab bereitwillig Autogramme oder ließ sich mit ihnen ablichten, obwohl er selber gerade mit Filmaufnahmen beschäftigt war.

Erwähnen möchte ich zum Schluss auch noch, dass uns unser extrem „berlin-erfahrener“ Busfahrer Werner ständig hilfreich und sachkundig zur Seite stand. Dafür noch mal ein herzliches Dankeschön.

Robert Huber für 10 D