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14.12.2017 17:37
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Abschlussfahrten 2011: 10 a/c


Abschlussfahrt der Klassen 10 A und 10 C vom 03.05. bis 07.05.2011

Kurz nach sechs Uhr morgens starteten wir zu unserer Abschlussfahrt 2011, etwas wehmütig zwar, denn es sollte unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt sein. Wie für die anderen beiden Abschlussklassen auch, war unser Ziel Berlin und dort sogar das gleiche Hotel. Ein absoluter Glücksgriff bezüglich Komfort, Lage und Preis, wie sich herausstellte.

In strömendem Regen gestartet kamen wir nach ca. 7 Stunden bei strahlendem Sonnenschein an. Wir stiegen am „berühmten“ Bahnhof Zoo aus, um den Kurfürstendamm zu erkunden. Zunächst wollten wir eines der Wahrzeichen Berlins, die Erlöserkirche besichtigen, aber siehe da unser Lehrer fand sie nicht mehr, einfach verschwunden. Erst eine kluge Schülerin hatte die entscheidende Idee, sie verbarg sich hinter dem „Hochhaus“, das nun an ihrem Platz stand, verkleidet mit Glasplatten wegen Renovierungsarbeiten.

Erst am späten Nachmittag checkten wir in unserem Hotel ein und am Abend stand schon ein erstes Highlight auf dem Programm. Wir besuchten die größte Theaterbühne der Welt im Friedrichstadtpalast und sahen dort eine Revue der Spitzenklasse, die sich mit artistischen Einlagen von Weltklasse abwechselte. Ein Besuch der Hackeschen Höfe rundete den Tag ab.

Am nächsten Morgen mussten wir wieder früh aufstehen, denn eine Stadtrundfahrt mit Führung war geplant. Genau das richtige an diesem kalten und regnerischen Vormittag. So fielen die Fotostopps bei den Berliner Mauerkunstwerken und dem Holocaustmahnmal auch etwas kürzer aus. Als wir mittags beim Check-Point-Charlie ausstiegen, hatte sich die Sonne bereits wieder durchgesetzt und so starteten wir zu unserem ersten „freien“ Nachmittag mit Shoppen, Besuch des KADEWE, oder des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel usw. Dann trafen wir uns wieder beim Brandenburger Tor, um dem nicht weit entfernten Bundestag einen Besuch abzustatten. Unser Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier spendierte uns ein Abendessen und nach der Besteigung der berühmten Kuppel durften wir auf den Zuschauerrängen des Plenarsaals Platz nehmen. Eine nette Dame gab uns Informationen über die Geschichte des „Reichstags", ebenso über die Zusammensetzung und über den Ablauf der Regierungsgeschäfte. Anschließend konnten wir vom Fernsehturm aus noch einen Blick auf die Lichter der Millionenstadt Berlin werfen. Müde kehrten wir um Mitternacht mit der U-Bahn in unser Hotel zurück.

Am Donnerstag stand vormittags ein Besuch der „Berliner Unterwelten“ an. Dort erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Zeit des 2. Weltkrieges in Berlin und konnten in diesen ehemaligen Luftschutzbunkern ein wenig nachempfinden, wie es der Berliner Bevölkerung wohl während der Bombenangriffe durch die Alliierten zu Mute gewesen sein könnte. Nachmittags besuchten einige das ehemalige Stasigefängnis, andere bildeten sich in Biologie fort, indem sie die Ausstellung „Körperwelten“ besuchten. Nach einem kurzen Besuch bei der „Nofretete“ im Alten Museum hieß es, sich wieder frisch zu machen für das Abendprogramm. Diesmal war es ein Besuch im „Wintergarten“ mit Variete, Rock’n Roll der sechziger Jahre, Akrobatik und Komik. Vor der Rückkehr ins Hotel machten wir dann noch einen Bummel durch das nächtliche Kreuzberg. Wer nun geglaubt hatte, die Highlights der Reise seien vorüber, wurde am nächsten Tag, bevor wir nachmittags die Heimreise antraten, eines Besseren belehrt.

Der Abstecher in die Filmstudios von Babelsberg bei Potsdam übertraf alle Erwartungen. Die Zeit war viel zu kurz, um all die Attraktionen voll auszukosten. Mache wären gerne ein zweites oder auch drittes Mal ins 4-D-Kino, vielleicht noch mal mit dem sowjetischen Film-U-Boot auf Tauchsimulation gegangen, aber die Fernsehshow im Studio 1 und die Stuntshow, sowie ein Besuch bei den GZSZ-Kulissen nahmen schon viel Zeit in Anspruch. Großen Spaß hatten die Schüler als im Filmstudio einer ihrer Lehrer als Hauptdarsteller einer Filmszene auftreten durfte.

Fast alle bedauerten, dass wir, anstatt den Aufenthalt im Filmpark zu verlängern, eine halbe Stunde früher zu Hause ankamen. Dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass diese überaus unterhaltsame und lehrreiche Abschlussfahrt - hervorragend organisiert von den Klassenleitern Frau Leder und Herrn Eckl - allen Teilnehmern ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird.

 


Abschlussfahrt 10 a_10 c
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2011_10ac_abschfahrt Wir sitzen alle in einem Boot.jpg
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