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24.09.2017 18:53
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London 2009


 

Gerhardinger wurden zu "London-Freaks"

Endlich hatte das Warten für uns, die neunten Klassen der Gerhardinger-Realschule, ein Ende: Es war die erste Woche der Pfingstferien und wir fuhren nach London.

Als das Gepäck der 105 Schülerinnen im Bus verstaut war, ging es los. Zuerst wurde noch gelacht und geplant was wir in London alles machen wollten, doch je weiter der Bus sich dann von Cham entfernte desto ruhiger und leiser wurde es um die Lehrer Robert Huber, Birgit Oswald, Gerhard und Eva Salomon und Christian Sacher.

Um halb neun am nächsten Tag ging es mit der Fähre von Calais Richtung Dover. Von dort aus fuhren wir nach London. Als wir dann endlich das Custom House Hotel erreichten wollten alle nur noch in ihre Zimmer (welch Wunder, dass an diesem Tag das Warmwasser nicht ausging). Am gleichen Tag konnte noch die Umgebung erkundet werden. Manche fuhren an diesem Tag auch schon ins Londoner Zentrum, um die Oxford Street etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am Dienstag mussten wir schon etwas früher aufstehen, weil gleich am Morgen eine Stadtrundfahrt auf dem Plan stand. Danach ging es zu Madame Tussaud's. Dort wurden die langersehnten Fotos mit Justin Timberlake, Robby Williams oder anderen Berühmtheiten geschossen. Manche trauten sich auch, durch das Gruselkabinett zu gehen oder besser zu rennen. Nach Madame Tussaud's hatten alle Zeit sich London anzusehen (was für die meisten allerdings in der Oxford Street endete). Am Abend gab es für uns die erste Fahrt alleine im Londoner U-Bahnnetz. Wir mussten alle zu unseren Musicals gelangen. Da half nur noch fragen, fragen, fragen. Und das natürlich auf Englisch. Für manche war das schon eine kleine Überlebensprobe, die aber alle super meisterten. Zur Not hatten wir zwar alle die Handynummern der Lehrer, aber wer gibt schon gerne zu, dass er sich verlaufen hat? Um 19 Uhr waren alle an ihrem Musicaltheater angelangt. Die Karten wurden von Herrn Huber verteilt und alle gingen mit Vorfreude zu ihren Plätzen. Um ca. 23 Uhr fuhren dann alle mit den U-Bahnen zurück ins Hotel. Allerdings fielen, wie man eigentlich erwarten könnte, nicht alle todmüde ins Bett, sondern trafen sich noch in den Zimmern, um die Erlebnisse des Tages (und einige andere Sachen) auszutauschen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Greenwich, um uns auf den Nullmeridian zu stellen und die Aussicht auf das Millennium Dome und ganz London genießen zu können. Anschließend ging es auf der Themse in Richtung Millennium Wheel. Auf dem Schiff wurden Fotos von der Tower Bridge, dem Shakespeare Theater oder anderen Sehenswürdigkeiten gemacht. Vom London Eye aus nahmen die meisten wieder den kürzesten Weg zur Oxford Street. An diesem Tag war das U-Bahnfahren eher ein Vergnügen, als eine Überlebensprobe.

Am Donnerstag fuhren wir, wieder mit dem Bus, zum Castle Windsor, welches besichtigt werden konnte. Um ca. 15 Uhr ließen uns die Busfahrer im Londoner Zentrum aussteigen. Dort wurde von den meisten wieder die Oxford Street, und an diesem Tag auch schon kleine Nebenstraßen, erkundet. Manche gingen auch in das Kaufhaus Harrods (in welches manche allerdings keinen Eintritt und somit auch keine Einkaufstüte erlangen konnten). Am Abend fuhren alle mit den U-Bahnen selbstständig zurück zum Hotel. Dort wurde gepackt, da die Möglichkeit bestand, das Hauptgepäck schon an diesem Tag im Bus zu verstauen.

Am Freitag hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung. An diesem Tag wurden dann noch die letzten Einkäufe und Souvenirs besorgt. Um 20:30 Uhr war gegenüber des Millenium Wheels Treffpunkt zur Abfahrt. Pünktlich um 21 Uhr fuhren wir dann wieder Richtung Dover, um mit der Fähre wieder Richtung Frankreich und dann nach Deutschland zu fahren.

Am Samstag wurde noch einmal die Geduld aller Schülerinnen gefordert. Einige Staus und Verzögerungen mussten in Kauf genommen werden (was sich allerdings lohnte, da die Schülerinnen von den Lehrern sehr gelobt wurden). Drei Stunden später als erwartet, kamen wir total fertig und müde in Cham an der Florian-Geyer-Brücke an. Deutschland hat uns wieder! Endresultat: London ist schön, groß, stressig, und sehr „fast foodig“.

Julia Peinelt