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12.04.2017 10:34
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7 b: Bargeldlos Zahlen

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Bargeldloser Zahlungsverkehr an der Gerhardinger-Realschule Cham
Interessante Informationen für interessierte Schülerinnen

  

Ein interessanter Vortrag zum Thema bargeldloser Zahlungsverkehr stand bei der Klasse 7 B der Gerhardinger-Realschule zur Ergänzung und Vertiefung des Unterrichtsstoffes im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen auf dem Programm. Dieses Thema war zuvor mit dem BwR-Lehrer Werner Schall, wie im Lehrplan vorgesehen, im Unterricht ausführlich besprochen worden. Als Referentinnen fungierten dabei die Bankberaterinnen Beate Roider und Simone Wirrer von der Sparkasse Cham. 

Zuerst wurde das Girokonto, das u. a. für Überweisungen und Daueraufträge genutzt wird, besprochen. Dabei wurde auch auf das SEPA-Verfahren mit IBAN und BIC hingewiesen.

Zum bargeldlosen Zahlungsverkehr gehört auch das Bezahlen mit der Bankkarte (Girocard). Man kann damit z. B. Geldabheben und –einzahlen, Handykarten aufladen und in Geschäften bezahlen. Die Bankkarte ist auch ein Schlüssel zum Online-Banking. Sie kann bei Verlust über die Notfallnummer 116 116 gesperrt werden.

Beim Zahlen mit der Kreditkarte (z. B. Visacard , Mastercard) wird einmal im Monat vom Girokonto abgebucht, wobei das Kreditlimit auf dem Girokonto nicht überschritten werden darf. Dieses „Plastikgeld“ wird weltweit akzeptiert. Die Jahresgebühr (ab ca. 20,00 Euro) hängt von den mitbeinhalteten Versicherungsleistungen ab. Im Unterschied zu den Bankkarten kann man hier aufgestanzte Nummern mit den Fingern erfühlen.

Anschließend wurde von den Bankberaterinnen ein Terminal zum Kartenlesen, das die meisten Handelsgeschäfte gemietet haben, gezeigt und erklärt. Es gibt drei Möglichkeiten: Zahlung mit Unterschrift, PIN oder das neue kontaktlose Zahlen. Die Schülerinnen durften mit einer Karte an diesem Gerät üben.

Als Letztes erläuterte Beate Roider noch das Wichtigste zum Online-Banking. Mehr als 20 000 Kunden nehmen im Landkreis Cham vom PC zuhause, mit Tablet oder Smartphone daran teil. Es gibt mehrere Modelle z. B. auch nur mit Info-Recht ohne Geldüberweisung. Online-Banking bietet mehrere Vorteile, z. B. Verfügbarkeit auf der ganzen Welt, Unabhängigkeit von Öffnungszeiten und Kostenvorteile. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man Online-Banking mit fremden WLANs macht. Zur Sicherheit von Orders und Überweisungen dient die 2-Wege-Verifizierung mit PIN und TAN. Die TAN kann man sich per SMS schicken lassen, mit dem Chip-Tan-Generator erzeugen oder die mobile Lösung mit iPad oder Smartphone wählen, wobei man sich über die Sparkassen-App anmelden und sogar mit dem Girocode auf einer Rechnung und mit einer Push-TAN-App überweisen kann. Zusätzliche Sicherheit entsteht durch ein Virenschutzprogramm und einer Firewall.

Während und am Ende dieses überaus interessanten Vortrags stellten die sehr interessierten Schülerinnen zahlreiche Fragen an Simone Wirrer und Beate Roider. 

Zum Schluss bedankte sich Lehrkraft Werner Schall unter Applaus bei den beiden Referentinnen der Sparkasse Cham für ihre Geduld und die vielen praxisbezogenen Informationen.

Franz Summerer/Werner Schall

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