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27.07.2017 20:48
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Orientierungstage

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Tage der Orientierung – Gerhardinger-Mädchen im Kloster Ensdorf 
Handylose Besinnungstage für 115 Schülerinnen der 8. Klassen 

     

Wie schon in den vergangenen Jahren so konnten die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham auch heuer in der vorösterlichen Fastenzeit Tage der Orientierung im  Haus der Begegnung im Kloster Ensdorf verbringen. 

Die Salesianer Don Boscos im Landkreis Amberg–Sulzbach sind bekannt für ihr Bildungshaus und die Teams um Bildungsreferentin Stephanie Mauerer mit Paula Hofmann, Saskia Woschee und Martin Wilhelm sowie Victoria Kirschner und Veronika Pummerer fanden sofort „den richtigen Draht“ zu den Chamer Mädchen.

Die Tage der Orientierung bieten vor allem im Freizeitbereich eine Chance für Klassenleiter und Schülerinnen, sich abseits ihrer gewohnten Rollen anders kennen zu lernen. Die inhaltliche Gestaltung liegt bei den Referenten und in der Regel nehmen die Lehrer an den inhaltlichen Arbeitseinheiten nicht teil. Kennenlern-Spiele, Thematik Klassengemeinschaft oder „Wie bin ich? – Wie sehen mich die anderen?“, „Freundschaft, Partnerschaft, Liebe und Sexualität“ bildeten Themen für einzelne Kurseinheiten. 

Die christliche Erziehung der anvertrauten Jugendlichen bildet eine wesentliche Zielsetzung der Gerhardinger-Realschule. So sollen den Schülerinnen vor allem auch nachhaltige Werte und Wertvorstellungen näher gebracht werden und die jungen Erwachsenen dazu befähigt werden, Gott und einander näher zu kommen sowie Verantwortung für die uns anvertraute Erde, ihre Mitmenschen und ihr eigenes Leben zu übernehmen. Und dazu eignet sich im Jahreskreis die vorösterliche Fastenzeit am besten mit dem Vorsatz, einmal auf Handy, Laptop oder Tablet zu verzichten. Und alle Mädchen kamen nach erlebnisreichen und intensiven Tagen gesund und munter wieder nach Hause – ohne ständiges „Surfen“ im Internet oder „Posten“ in sozialen Netzwerken! 

Die Zeit verging mit insgesamt 5 Kurseinheiten, unterbrochen von Freizeitangeboten und festen Essenszeiten viel zu schnell. Als besonders positiv ist vor allem der offene Austausch über persönliche und schulische Belange zu werten und die Offenheit innerhalb der Klasse. 

Von einem Jahrhundert-Ereignis sprach „Durchschnittspater“ (O-Ton) Ernst Kusterer bei der Einleitung zu einem freiwilligen abendlichen Gottesdienst in der ordenseigenen Hauskapelle, die mit engagierten und mitsingenden jungen Leuten bis auf den letzten Platz gefüllt war. Auch Salesianerpater Thomas Lürsmann war beim Abschlussgottesdienst der zweiten Gruppe begeistert vom Mitwirken der Gerhardinger-Mädchen. 

Und auf Grund des sonnigen Frühlingswetters konnten die Chamer das Klostergelände näher erforschen und Bekanntschaft mit der anerkannten Umweltstation Ensdorf machen, die vorbildliche Mülltrennung inspirierte zur Nachahmung. 

Für die Gerhardinger-Mädchen der Klassen 8 a (Leitung Franz Summerer), 8 b (Anke Schmaderer), 8 c (Veronika Werner) und 8 d (Sven Plötz) erklärte eine Schülerin: „… einfach schön war’s …, da könnte man länger bleiben, auch wegen der super Küche!“ 

Franz Summerer

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