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18.07.2017 11:33
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Traumjob


Gerhardinger-Mädels finden „Traumausbildungsplatz“ durch Bewerbungstraining
Experten aus der Wirtschaft bereiten junge Leute vor – Knigge-Kurs am Nachmittag

Unterricht ganz besonderer Art lief diese Woche an der Gerhardinger-Realschule Cham ab: Für die vier 9. Klassen (insgesamt 116 Mädchen) fand jeweils ein eintägiges Bewerbungstraining mit Experten aus der Wirtschaft statt. So bereiteten AOK–Schulberater Rupert Glaser und Ausbildungsleiterin Sabrina Schlösser von der Sparkasse die Entlass-Schülerinnen des nächsten Schuljahres in Seminaren schon einmal auf verschiedene Situationen im bald auf sie zukommenden Bewerbungsverfahren vor. Die Organisation des speziellen Stundenplanes lag in Absprache mit Schulleiter Martin Zimmermann bei Eva Schmitt, Lehrkraft für BwR und WiR, an der GRS Cham. 

Seinen „Traumausbildungsplatz“ finden bedeutet für die Jugendlichen heute nämlich verstärktes Engagement, wie Praktika in den Ferien absolvieren, Bewerbungen schreiben  und Vorstellungsgespräche oder sogar Auswahlverfahren durchlaufen – dazu erhielten die Mädchen von den beiden Referenten Tipps und Tricks aus der Praxis. 

„Unvorbereitet darf man auf keinen Fall in ein Vorstellungsgespräch gehen, denn eine gute Vorbereitung ist meistens schon die halbe Miete!“ Aber auch das Erstellen einer ansprechenden Bewerbungsmappe und deren richtiger Aufbau gehörten einen Tag lang zum Sonder–Lehrplan, genauso wie im „Stärken – Schwächen – Profil“ die Schokoladenseiten des Probanden herausgestellt wurden. 

Fast wie im richtigen Leben ging es dann bei den praktischen Übungen mit Bewerbungsgesprächen zu, jede Schülerin erhielt Informationen bezüglich Gestik, Sprache, Mimik und Kleidung sowie hilfreiche Tipps für die Organisation und inhaltliche Vorbereitung eines Vorstellungstermins, ehe als Highlight die Szenerie praktisch geübt wurde und nach jedem Probedurchlauf ein persönliches Feedback durch die Ausbilder erfolgte. 

An den jeweiligen Vormittag schloss sich dann noch an zwei Nachmittagen ein Knigge-Kurs in Bezug auf die Ausbildung an, gehalten von Rupert Glaser. Benimmregeln und Umgangsformen vom Grüßen bis hin zur Pünktlichkeit oder z. B. einer höflichen Fragestellung, Hinweise auf angebrachte Kleidung oder passende Kommentare und Verschwiegenheit bezüglich betriebsinterner Fakten gehörten hier auf die persönliche Agenda der Mädchen. 

Schulleiter Martin Zimmermann bedankte sich recht herzlich bei den beiden Referenten für ihren außergewöhnlichen und praxisorientierten Unterricht, dem alle jungen Damen überaus interessiert gefolgt waren.

Franz Summerer