September 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30  

Letzte Änderung
20.09.2018 22:00
Sitemap & Druckversion
top

8. Klassen: 

↑ nach oben ↑

8 d: Chamer Gerhardinger-Girls haben den absoluten Durchblick

Physikexkursion in die Praxis

  

Nicht schlecht staunten die Mädchen der Klasse 8 d der Gerhardinger-Realschule, als sie das nagelneue Chamer Optikergeschäft Iglhaut morgens um acht Uhr zusammen mit ihrem Lehrer Johannes Dieckmann betraten. Inhaber Peter Iglhaut und sein Team hatten vier Stationen vorbereitet, an denen die Mädchen das Wissen, das sie sich während der letzten Wochen im Physikunterricht erarbeitet hatten, praktisch anwenden konnten. 

In der Werkstatt des Optikers erlebten die Schülerinnen live, wie der Rohling einer Linse mit wenigen Handgriffen von einem Automaten so zugefräst wurde, dass er genau in eine Brillenfassung passt. 

An der zweiten Station durften die Mädchen selbst das Auge ihrer Mitschülerinnen mit einem Auto-Refraktor-Keratometer vermessen. 

Wie es sich anfühlt, wenn man z. B. aufgrund einer Hornhautverkrümmung oder mit einer Sehbehinderung von 4 oder gar 10 Dioptrien leben muss, erfuhren die interessierten Jugendlichen an der dritten Station. Die Mädchen setzten dazu eine Messbrille auf, in die verschiedene Probiergläser eingesetzt wurden.

An der vierten Station erklärten Peter Iglhaut und seine Mitarbeiter z. B. dass Sammellinsen als konkav-konvexe, Zerstreuungslinsen als konvex-konkave Brillengläser ausgeführt werden. Zerstreuungslinsen helfen den Menschen bei Kurzsichtigkeit, während Sammellinsen bei Weitsichtigkeit zu einem scharfen Bild verhelfen. 

Am Ende der Exkursion erhielten alle Mädchen ein kleines Geschenk und bedankten sich für den spannenden und interessanten Vormittag, bevor es zurück zur Schule ging.

Johannes Dieckmann/Franz Summerer 

↑ nach oben ↑

Tage der Orientierung – Gerhardinger-Mädchen im Kloster Ensdorf 

Handylose Besinnungstage für 94 Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe

Wie schon in den vergangenen Jahren so konnten die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham auch heuer in der vorösterlichen Fastenzeit Tage der Orientierung im Haus der Begegnung im Kloster Ensdorf verbringen. 

Die Salesianer Don Boscos im Landkreis Amberg–Sulzbach sind bekannt für ihr durchorganisiertes Bildungshaus. Die Gruppenleitung mit den Religionspädagoginnen Victoria Kirschner und Helen Hartung fanden sofort „den richtigen Draht“ zu den Chamer Mädchen.

Die Tage der Orientierung bieten vor allem im Freizeitbereich eine Chance für Klassenleiter und Schülerinnen, sich abseits ihrer gewohnten Rollen anders kennen zu lernen. Die inhaltliche Gestaltung liegt bei den Referenten und in der Regel nehmen die Lehrer an den  Arbeitseinheiten nicht teil. Kennenlern-Runden, Themen wie Tod und Leben, Spiele zur Förderung der Klassengemeinschaft oder Fragen wie „Wer bin ich? – Wie sehen mich die anderen?“ bildeten Themen für einzelne Kurseinheiten. 

Auch die Einladung zum Gottesdienst in der frisch renovierten Klosterkirche am Abend des zweiten Tages vonseiten der Brüder nahmen einige Mädchen wahr. Die christliche Erziehung der anvertrauten Jugendlichen bildet eine wesentliche Zielsetzung der Gerhardinger-Realschule. So sollen den Schülerinnen vor allem auch nachhaltige Werte und Wertvorstellungen nähergebracht werden und die jungen Erwachsenen dazu befähigt werden, Gott und einander näher zu kommen sowie Verantwortung für die uns anvertraute Erde, ihre Mitmenschen und ihr eigenes Leben zu übernehmen. Und dazu eignet sich im Jahreskreis die vorösterliche Fastenzeit am besten mit dem Vorsatz, einmal auf Handy, Laptop, Tablet zu verzichten. 

Die Jugendlichen mussten sich also drei Tage lang wieder auf ihre „innere Uhr“ verlassen und ohne Musik aus den Ohrstöpseln einschlafen. Alle Mädchen kamen nach erlebnisreichen und intensiven Tagen gesund und munter wieder nach Hause – ohne ständiges „Surfen“ im Internet oder „Posten“ in sozialen Netzwerken und ohne den Genuss der fünf Sternchen vom Hotel Mama! 

Die Zeit verging mit insgesamt 5 Kurseinheiten viel zu schnell, unterbrochen von festen Essenszeiten und Freizeitangeboten wie Tanz (Hip Hop/Gardetanz) oder das Spiel von der Bäuerin, die um ihr totes Huhn trauert. 

Als besonders positiv ist vor allem der Austausch über persönliche und schulische Belange zu werten und die Offenheit innerhalb der Klasse. Besonders die Thematik Tod hat die Mädchen sehr berührt, sie durften die Erfahrung machen, dass man auch in der Gemeinschaft einmal weinen darf, wenn noch schlummernde Probleme einmal ausgesprochen werden dürfen. Danach spürten die jungen Heranwachsenden eine tiefere Verbundenheit mit ihren Mitschülerinnen, die das Gefühl vermittelten, dass sie nicht alleine sind mit ihrem Kummer. 

Auf Grund des kalten, aber sonnigen Wetters konnten die Chamer das Klostergelände näher erforschen und Bekanntschaft mit der anerkannten Umweltstation Ensdorf machen, die vorbildliche Mülltrennung inspirierte zur Nachahmung. 

Für die Gerhardinger-Mädchen der Klassen 8 a (Leitung Inge Huber), 8 b (Michaela Fromm), 8 c (Ilona Ziesler) und 8 d (Christine Raab) erklärte eine Schülerin: „ …einfach schön wars…, da könnte man länger bleiben, auch wegen dem guten Essen“ und als bleibende Erinnerung nahm jede ihr selbst erstelltes Geheft mit „Kleinen und Großen Weisheiten des Lebens“ mit nach Hause. 

Inge Huber/Franz Summerer

↑ nach oben ↑

Letzte Agapefeier der Gerhardinger-Realschule im Zeichen der Ökumene

    

Zur Agape-Feier im Gerhardinger-Saal hatten sich ca. 140 Schülerinnen und 6 Lehrkräfte eingefunden. Geplant und vorbereitet von Religionslehrkraft Inge Huber mit der Gottesdienstwerkstatt und durchgeführt von der evangelischen Pfarrerin Charlotte Peschke stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des gemeinsamen Miteinanders. 

Agape (griech. Liebe) war in altchristlicher Zeit die gemeinsame Mahlzeit mit Armenspeisung auch als Ausdruck der Liebe Gottes. 

Gerade noch rechtzeitig vor Ende des Lutherjahres trafen sich dieses Mal alle 8. Klassen zu einem religiösen Angebot in der „guten Stube“ der Gerhardinger-Realschule, um miteinander Gottesdienst zu feiern. Passende Texte kamen zum Einsatz und alle Besucher nahmen aktiv teil, während die Teilnehmer rund angeordnet um das ausdrucksstarke Bild der Mitte saßen. 

Charlotte Peschke hatte ihre Predigt auf die Gestaltung dieser Mitte – eine Lutherrose als Legebild - abgestimmt und erläuterte ihre Symbole wie das Kreuz, das Herz, die Rose und das Grün der Blätter. Das gemeinsame Mahl bestand dann aus gebrochenen Roggenfladen, welches alle gemeinsam in Stille teilten, und Trauben sowie Saft. 

Die instrumentale Begleitung hatte Musiklehrer Richard Werner mit seiner Chorklasse übernommen. 

Inge Huber 

↑ nach oben ↑

8 c: Gesunde Pause

       

Am Donnerstag, den 26.10.2017 bereitete die Klasse 8 c ein gesundes Pausenbrot für den gemeinsamen Verzehr in der Pause vor. Es gab gesunde Burger, selbstgemachten Obstquark und Frischkäsesemmel verziert mit lustigen und bunten Gemüsegesichtern.

Im Rondell wurden zum Schluss alle Gerichte vorbereitet, um diese dann in der Pause zu verkaufen und zu essen. Somit konnte jede Schülerin mit gefülltem Magen in die nächste Unterrichtsstunde starten.

↑ nach oben ↑